Sensorik und Aktorik

Drehzahlregelung einer Welle mit Hallsensor und Auswerteelektronik.

Profil

Welchen hohen Stellenwert Sensoren und Aktoren in modernen Systemen haben, wird bei der Betrachtung der Schnittstelle von Geräten zum Bedienern deutlich. Aktoren erlauben einen mechanischen Eingriff, mit zum Teil erheblicher Geschwindigkeit und Kraft. Sensoren verleihen den Systemen Einblick in die tatsächliche Welt (Sinnesorgane).

Unzählige Firmen der Umgebung bieten Sensoren und Aktoren an, mit unterschiedlicher Funktionsweise.  Um den technischen Überblick zu behalten und die richtig Wahl zu treffen, sind Grundkenntnisse zur Funktion wichtig. In den Vorlesungen zur Messtechnik, Sensorik oder Aktorik werden diese Grundlagen für alle technischen Studiengänge (Bachelor und Master) erarbeitet. Ziel des Labors ist, zum einen kommerzielle Technik in Projektarbeiten anzuwenden aber auch selbst Sensoren und Aktoren zu entwickeln. Neben der physikalischen Sensorik und Aktorik für z.B. Kräfte, Momente, Wege oder Beschleunigungen werden in unserer Gesellschaft Sensoren im Bereich der Flüssigkeitsanalyse und chemischen Sensorik immer wichtiger. 

„Intelligente Systeme mit hervorragenden Algorithmen sind völlig machtlos ohne die Informationen von der Außenwelt. In unserem Labor werden Sensoren und Aktoren selbst entwickelt oder kommerzielle Technik angewandt."
Prof. Dr.-Ing. Alexander Hetznecker  

Ausstattung 

  • Netzteile, Frequenzgeneratoren, Multimeter und Oszilloskope
  • Messplatz zur automatisierten Messung und Aufzeichnung verschiedener Signale
  • PCs mit Origin-, LabView- und Cornerstone-Lizenzen
  • Impedanzmesstechnik  zur Bestimmung von komplexen Widerständen
  • Ultraschallmesstechnik zur Schallgeschwindigkeitsbestimmung in Medien
  • UV-VIS-Spektroskopie an Flüssigkeiten
  • Sensorik für den pH-Wert und die Sauerstoffsättigung von Wasser
  • Lötplatz, Werk- und Montageplätze und vieles mehr 

 

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Alexander Hetznecker


Raum

T2.2.09