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Das Silicon Valley gilt als einer der bedeutendsten Industrie- und Hightech-Standorte weltweit. Wie lebt und arbeitet es sich hier? Welche Trends sind auf dem Vormarsch? 22 Studierende des Fachbereichs Informationstechnik finden das diesen Sommer heraus - im Rahmen einer Exkursion vom 10. bis 27. Mai 2018. Hier berichten Levan Geleishvili, Markus Bujotzek, Matthias Koch und Theresa Baitz über ihre Reise nach Kalifornien.  

In Begleitung von Prof. Dr. rer. nat. Ulrich Heinen und Prof. Dr.-Ing Karlheinz Blankenbach besuchen die Teilnehmer verschiedene Hightech-Unternehmen, um unterschiedliche Unternehmenskulturen, Berufsfelder sowie Praktikumsmöglichkeiten kennenzulernen. Daneben finden Besuche der California State University in Chico sowie touristischer Sehenswürdigkeiten statt.

Levan Geleishvili 
30 Jahre, aus Pforzheim
B. Eng Medizintechnik (6. Semester)

Motivation: 
- High-Tech Unternehmenskultur hautnah erleben
- Kontakte zu großen Unternehmen knüpfen
- Westküste kennenlernen 
- Sprachkenntnisse verbessern

Markus Bujotzek
20 Jahre, aus Pforzheim
B. Eng Medizintechnik (6. Semester)

Motivation:
- Erleben des amerikanischen Lifestyles 
- Kontakt zu großen Firmen (speziell im Silicon Valley) 
- Kontakt zu StartUps (Woher kommen die Inspirationen für Innovationen)

Matthias Koch
22 Jahre, aus Pforzheim
B. Eng Medizintechnik (6. Semester)

Motivation:
- Kontakte zu Unternehmen im Silicon Valley knüpfen
- Kalifornien kennenlernen
- Englischkenntnisse auffrischen
- Gründergeist der Start-Up-Kultur kennenlernen

Theresa Baitz
21 Jahre, aus Karlsruhe 
B. Eng Medizintechnik (6. Semester)

Motivation:
- Sprachkenntnisse verbessern
- Kontakt für die Zukunft knüpfen
- andere Kultur kennenlernen 
- Prinzip Start-Up an einem der größten Standorte für Start-Ups kennenlernen 

Kennenlernen: Hans Jörg Neumann (fünfter von rechts), Generalkonsul in Los Angeles - "Die Studis haben tolle Kontakte geknüpft", so Karlheinz Blankenbach (vierter von rechts).

Am  Freitag  besuchten  wir  Bosch  in  Sunnyvale  und  damit  die  letzte  Firma  während  unseres  Aufenthalts  im  Silicon  Valley.  In  drei  Präsentationen  von  Bosch  Mitarbeitern,  unter anderem  von  dem  Vize-Präsidenten,  wurden  uns  das  Unternehmen,  einige  Produkte  und  innovative  Entwicklungen  vorgestellt.  Anschließend  wurden  wir  noch  in  das  Elektrotechnik-  und  Chemielabor  der  Entwicklungsabteilung  geführt,  bevor  wir  den  Firmenbesuch  mit  einem  gemeinsamen  Mittagessen  beendeten.  Den  letzten  gemeinsamen  Nachmittag  verbrachte  eine  Hälfte  der  Gruppe  am  Strand  von  Santa  Cruse,  während  die  anderen  Teilnehmer  das  Intel-Museum  im  Silicon  Valley  besuchten.  

Zum  Abschluss  der  Exkursionswoche  verbrachten  wir  den  Abend  gemeinsam  in  einem  noblen  Restaurant  in  San  Jose.  Zwei  eingeladene  Applemitarbeiter  waren  das  Highlight  dieses  Abendessens,  an  die  wir  uns  noch  mit  offenen  Fragen  bezüglich  des  Arbeitens  und  Lebens  im  Silicon  Valley  wenden  durften.  

Am  Ende  der  Exkursionswoche  möchten  wir  uns  im  Namen  aller  Teilnehmer  bei  den  begleitenden  Professoren,  Herrn  Heinen  und  Herrn  Blankenbach,  ganz  herzlich  für  die  inspirierende  und  erlebnisreiche  Woche  bedanken!  

Am heutigen Donnerstag besuchten wir das weltweit aktive koreanische Technologieunternehmen Samsung. Nach unserer Ankunft wurden wir noch im Parkhaus von einem der Samsung-Roboter empfangen, die überall auf dem spektakulär designten Campus herumfahren. Die Präsentationen wurden von dem deutschen Vice President Operations & Innovations von Samsung, Stefan Heuser, eröffnet, der uns Allgemeines über das Unternehmen präsentierte. In zwei weiteren Vorträgen wurden uns zukunftsfähige Technologien bezüglich Displays und Mikrochips vorgestellt. Abschließend gab es Mittagessen und unser Betreuer Professor Blankenbach hielt noch einen Vortrag über „Head-Up-Displays“ in Bezug auf autonomes Fahren. 

Nachmittags besuchten wir die Medizintechnikfirma Varian Medical, die Geräte zur Strahlentherapie von Tumoren entwickeln und fertigen. Zunächst wurden wir durch die Fertigung geführt, wo uns der Systemaufbau sehr genau erklärt wurde, anschließend wurden uns die fertigen Geräte in einem Demo-Raum gezeigt und abschließend konnten wir noch drei Ingenieuren all unsere Fragen bezüglich der Systeme und dem Unternehmen stellen. 

Den späten Nachmittag verbrachten nahezu alle Gruppen auf dem Campus der weltweit bekannten Universität von Stanford. Zum Tagesabschluss trafen wir uns noch mit einem Hochschulabsolventen des Studiengangs Medizintechnik. Das Treffen fand in gemütlicher Atmosphäre im San Pedro Square in San Jose statt, wo wir die verschiedensten internationalen Gerichte ausprobieren konnten. Highlight des Abends war allerdings dann doch die Performance einiger Exkursionsteilnehmer beim dort veranstalteten Karaoke-Abend. 

Da die Firmenbesichtigungen am heutigen Mittwoch erst mittags begonnen, nutzten wir vormittags die Zeit anderweitig. Ein Teil der Gruppe besuchte ein nahegelegenes Sportzentrum, „American Barbell Club“, um den Tag sportlich zu beginnen. Andere Exkursionsteilnehmer besuchten das Nvidia Headquater, das sich durch seine futuristische Architektur auszeichnet. 

Um 11:30 ging es dann mit dem ersten Firmenbesuch für den heutigen Tag los. Wir besuchten Maxim Integrated, die innovative Halbleiter-Bauteile entwickeln und fertigen. Dort wurden wir direkt mit einem ausgiebigen Lunch empfangen, anschließend wurden uns die Produkte und deren Features sowie ein Testlabor und der Entwicklungsbereich für Mikrochips für Smartphone Lautsprecher vorgestellt. 

Gegen 16:00 kamen wir bei dem zweiten Unternehmen für heute an. Digilens ist ein äußerst innovatives Unternehmen für Augmented Reality Displays. Dabei wurde uns deren völlig neuer Ansatz für diese Technologie vorgestellt, die der CTO von Digilens entwickelt hat. Im Anschluss durften wir die Technologie an Produkten wie einem Motorradhelm und einer AR-Brille selbst ausprobieren und zum Abschluss hörten wir bei einem gemeinsamen Abendessen noch einen Vortrag von einem deutschen Ingenieur von Continental, der mit Digilens für ein eines Projekt kooperiert. 

Heute ging es dann auf unserer Exkursion zum ersten deutschen Unternehmen. Wir besuchten den „Research & Development Center North America” in Sunny Vale von Mercedes-Benz. Empfangen wurden wir von einem Grafikdesigner, der uns mit einigen Software-Ingenieuren das neue sprachgesteuerte Infotainment-System, genannt MBUX, vorstellte. Dabei gingen sie zunächst auf grundsätzliche Problemstellungen ein, dann auf die komplexe Aufgabe, die Anforderungen technisch sowie grafisch umzusetzen. Anschließend konnten wir noch Fragen stellen, die uns in aller Ausführlichkeit beantwortet wurden, und das System selbst testen. Zum Abschluss des Firmenbesuchs wurden wir noch zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen, bei dem sich die Mercedes Mitarbeiter in lockerer Atmosphäre all unseren Fragen bezüglich der Autos, den verbauten Systemen oder einfach deren Leben in der Bay-Area stellten. 

Ab mittags hatten wir Freizeit, die fast alle Gruppen nutzen, um in einem nahegelegenen Outlet-Einkaufszentrum shoppen zu gehen. Auf den Weg dorthin fuhren einige Gruppen noch bei Google-Plex, um dieses auch einmal tagsüber bei Betrieb zu besichtigen. 

Den Abend ließen wir gemeinsam bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen. 

Der wesentliche und aufschlussreiche Teil der Exkursion fing am Montag den 14.05 an, wo wir in Silicon Valley, einer der bedeutendsten Standorte der IT- und High-Tech-Industrie die Firmen besichtigen durften. Auf dem Tagesplan standen zwei Firmenbesuche. 
Um 8 Uhr sind wir zum ersten Unternehmen gefahren, nämlich Applied Materials. Dieses Unternehmen ist global etabliert und weltweitführend im Bereich Displays und Halbleiter. Anfangs wurden uns das Unternehmen und die Produkte in mehreren Präsentationen vorgestellt. Anschließend wurden wir durch die Fertigungs- und Produktionsabteilungen durchgeführt. Zum Abschluss des Firmenbesuchs wurden wir vor Ort zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen, um gestärkt zur nächsten Firmenbesichtigung zu fahren.  

Angekommen bei Magnetic Insight war schnell klar, dass wir hier bei einem waschechten Start-Up Unternehmen gelandet sind. Empfangen wurden wir in dem erst drei Jahre alten Unternehmen von der halben Belegschaft, die mit lediglich 15 Mitarbeitern (14 davon mit abgeschlossener Promotion) sehr klein ausfällt. Anschließend ging es mit der einen Hälfte unserer Gruppe in eine angrenzende größere Garage in der zwei, ein fertiger und ein halbfertiger, Magnetic Particle Imaging-Systeme standen., für die andere Hälfte der Gruppe ging es in mit zwei Ingenieuren in einen Konferenzraum, wo sie sich allen unseren Fragen bezüglich dem MPI-System, dem Leben als Ingenieur in einem Start-Up und dem generellen Effekt des Silicon Vallys stellten.  

Zum Abschluss des Tages konnten wir unsere Zeit frei gestalten. Drei der Exkursionsteilnehmer nutzten die Zeit, um die Standorte von Apple und Google zu besichtigen. Eigentlich wollten die drei das bekannte „Google Plex“ besichtigten, fuhren aber zunächst zu einem anderen Google Campus, von wo sie gemeinsam mit einem Google Softwareingenieur mit den freiverfügbaren „G-Bikes“ zum Google-Plex fuhren. Dort angekommen war leider schon kein Betrieb mehr auf dem Gelände doch einige Smalltalks mit Google-Mitarbeitern konnten dennoch geführt werden. 

Am Morgen haben die Gruppen jeweils die Mietwagen abgeholt und anschließend ging es nach Chico zur California State University. Anschließend fand eine Führung über den Campus statt, dabei haben wir die verschiedenen Gebäude gesehen. Das Herzstück des Campus ist das „WRC“ (Wildcats Recreation Center), dabei handelt es sich um das Sportzentrum der Universität. Nachdem die Führung beendet war ging es zum Hotel und alle waren anschließend in Kleingruppen Abendessen.

Am Sonntag, den 13.5., lernten wir nach einem guten Frühstück die Brauerei Sierra Nevada bei einer Führung durch diese kennen. Die Tour durch die Produktionsstätte von vielen verschiedenen Biersorten endete mit einer Verkostung von 4 verschiedenen Sorten. Als kleine Aufmerksamkeit bekamen wir Souvenirs. Nach der Verkostung entschloss sich ein Teil der Gruppe noch im angeschlossenen Restaurant etwas zu essen, während sich der andere Teil der Gruppe direkt auf den Weg nach Santa Clara ins Silicon Valley machte. Dort stieß dann auch Herr Heinen zur Gruppe dazu und die Exkursionsgruppe war nun vollzählig für die anstehenden Firmenbesichtigungen.

Nachdem die erste Nacht in den USA, bedingt durch unseren Jetlag, erneut eher kurz war und wir früh aufgestanden sind, waren wir dennoch fit genug, um am Freitag, den 11.5. die Stadt zu besichtigen. Dabei konnte jeder seine Zeit komplett selbstständig einteilen, einige besuchten die legendäre Gefängnisinsel Alcatraz und das Hafengebiet, andere Chinatown und die Golden Gate Bridge; wir, die 4 Autoren des Reiseberichts, entschlossen uns mit 4 weiteren Exkursionsteilnehmern eine Fahrradtour durch die kalifornische Metropole zu machen.

Unsere Fahrräder mieteten wir uns in Hotelnähe am Union Square und starteten durch die chaotischen Straßen von San Francisco in Richtung Hafen. Dort fuhren wir an den Piers entlang und legten immer wieder die ein oder andere Pause ein, um unsere Eindrücke mit dem Foto festzuhalten. Am Pier 39 pausierten wir etwas länger, schlenderten über den Steg, welcher viele Möglichkeiten zum Kaufen von Lebensmitteln, Kleidung sowie Souvenirs bot. Danach ging es zur Golden Gate Bridge und auf dem Weg entlang ergaben sich einige Möglichkeiten, um ein Bild mit der Brücke im Hintergrund zu machen. Nachdem wir die Brücke dann in beide Richtungen überquert hatten, ging es zu einem größeren Strand an der Westküste von San Francisco. Von diesem Strand aus ging es dann durch den Golden Gate Park zurück zur Fahrradstation. Zum Abschluss des Tages aßen wir zusammen mit einigen weiteren Exkursionsteilnehmern im Mel’s Diner.

Hallo zusammen,

am frühen Donnerstagmorgen ging es dann mit unserer Exkursion nach Kalifornien endlich los. Nachdem wir uns am Pforzheimer Hauptbahnhof getroffen hatten, starteten wir pünktlich um 3:14 Uhr zum Frankfurter Flughafen. Nach der Ankunft checkten wir bei unserer Fluggesellschaft ein, gaben das Gepäck ab und flogen nach Kopenhagen, um dort den Transitflug nach San Francisco zu erreichen.
Der lange Flug von Kopenhagen nach San Francisco war angenehmer als gedacht. An Board gab es eine volle Mahlzeit, 2 Snacks und jederzeit kostenloses Wasser und Kaffee bzw. Tee.

Nach der Ankunft in Amerika passierten wir reibungslos die Immigration Officer und fuhren mit der örtlichen Bahn (BART) vom Flughafen zu unserem Hotel „Marriott Marquis“ in der Innenstadt von SFO

Das Hotel ist für unsere studentischen Ansprüche wirklich sehr gut ausgestattet und es fehlt uns hier an nichts. Am ersten Abend teilten wir uns in 2 Gruppen auf, die eine kleinere Gruppe besuchte ein empfohlenes Burger-Restaurant und verbrachte den restlichen Abend in der Innenstadt. Die größere Gruppe besuchte am ersten Abend den Fisherman’s Warf, aß Fischgerichte auf einem Markt von Fischständen und fuhr mit den bekannten Cable Cars.
Den Abend schlossen wir schließlich alle gemeinsam mit Bier in einem unserer Zimmer ab und gingen dann doch recht zügig ins Bett, um uns von der anstrengenden Reise zu erholen und um für den nächsten Tag fit zu sein.