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Förderpreisverleihung 2016

Markus Brock, Moderator beim SWR, 3sat und arte führte durch den spannenden und abwechslungsreichen Abend

In fünf von elf Kategorien überzeugten Studierende der Fakultät Technik die Stifter der Förderpreise 2016 mit ihren innovativen Konzepten, herausragendem Engagement und exzellenten Studienleistungen.

Am Donnerstag, 21. April 2016, überreichten Vertreter der fördernden Unternehmen und Organisationen die Preise an die Studierende. „Die Förderpreise lassen unsere Hochschule in Exzellenz erstrahlen. Alle Preisträgerinnen und Preisträger können sehr stolz auf sich sein. Ohne die enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschule und ohne die sehr gute Lehrqualität wären weder die prämierten Projekte noch diese Auszeichnungen möglich“, begrüßte Professor Dr. Ulrich Jautz, Rektor der Hochschule, die Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien und der Hochschule.

Preisträger_innen 2016

Preisträgerin Carina Gösse, Absolventin Maschinenbau/Produktentwicklung

Carina Gösse, Absolventin im Bereich Maschinenbau/Produktentwicklung (B.Eng.) und eine der ersten Deutschlandstipendiatinnen an der Hochschule Pforzheim, erhält den Förderpreis der Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) für ihre herausragende Abschlussarbeit in Zusammenarbeit mit einem regionalen Unternehmen. In ihrer Thesis entwickelte sie ein variables Werkzeug zur Schutzgaszufuhr beim kontinuierlichen Rohrschweißprozess bei längsnahtgeschweißten Rohren. „Ich bin durch mein Praxissemester bei der Firma Witzenmann GmbH und in Zusammenarbeit mit dem dortigen Entwicklungsteam auf mein Thema gekommen. Am Anfang war ich über die Ausrichtung meines Projektes sehr überrascht, habe dann aber viel Potenzial entdeckt“, erklärt Carina Gösse den Entstehungsprozess der Arbeit. Im Vergleich zu bestehenden Werkzeugkonzepten konnte in dem von Carina Gösse entwickelten Verfahren die Anzahl der benötigten Werkzeugelemente um 70% reduziert werden bei gleichzeitiger Kostenersparnis um etwa 80%. „Es freut mich sehr, dass Carina Gösse mit ihrer herausragenden Arbeit auch künftig als Entwicklungsingenieurin bei der Firma Witzenmann GmbH für die Innovationskraft unserer regionalen Wirtschaft einen Beitrag leisten wird“, lobt Katharina Kindler, zuständig für den Bereich Fachkräftesicherung und Hochschulkooperation bei der Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WST), die Preisträgerin.

Preisträgerin Carina Gösse (links) und Laudatorin Katharina Kindler von der Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) in der Kategorie: Herausragende Abschluss- oder Projektarbeit, die sich mit dem Wirtschaftsstandort Pforzheim beschäftigt und/oder die in Zusammenarbeit mit einem Pforzheimer Unternehmen entstanden ist

Preisträger Benedict Huber, Absolvent Mechatronik

„Ein besonderes Maß an Innovationskraft zeichnet die Abschlussarbeit von Benedict Huber aus dem Studiengang Mechatronik (B.Eng.) aus“, so Sören Bauer von der Witzenmann GmbH. In „Analyse und Entwurf eines Konzeptes zur Reduzierung von Triebstangenschwingungen mit elektrischen Maschinen“ untersucht Benedict Huber die Ursachen und Wirkungen von Getrieberasseln in einem hybride-motorisierten Personenkraftwagen. „Die von mir untersuchte Geräuschentwicklung im Fahrzeuginnenraum wird von vielen Menschen als sehr störend empfunden“, erklärt Benedict Huber den Handlungsbedarf und den praktischen Nutzen seiner Abschlussarbeit. Die Versuchsergebnisse erlauben erste Aussagen zur Wirkungsweise im Fahrzeug und geben einen spannenden und praxistauglichen Ausblick auf die noch zu leistende Entwicklungsarbeit.

Preisträger Benedict Huber (links) und Laudator Sören Bauer von der Witzenmann GmbH in der Kategorie: Abschlussarbeit in der Fakultät Technik, die sich durch einen hohen Innovationsgrad auszeichnet

Preisträger Niklas Haase und Jan Marvin Ziegler, Studenten Mechatronik

Die Mechatronikstudenten Niklas Haase und Jan Marvin Ziegler entwickelten in ihrer ausgezeichneten Semester- und Seminararbeit für den Bereich Technik ein lang ersehntes Sicherungssystem für ein Alltagsproblem, das jeden Autofahrer betrifft. Autos werden durchschnittlich immer breiter bei gleichbleibend großen Parkplätzen. Der von den Studenten entwickelte Prototyp einer „intelligenten Autotür“, in der integrierte Magnete und Ultraschallsensoren zum Einsatz kommen, könnte künftig eine Vielzahl von Blechschäden durch unachtsam geöffnete Autotüren verhindern. „Die Idee für unser Projekt ist uns tatsächlich auf dem Hochschulparkplatz gekommen. Die großen Automobilhersteller arbeiten alle an ähnlichen Ansätzen“, berichten Niklas Haase und Jan Marvin Ziegler die Entstehungsgeschichte und die Relevanz der Arbeit. „Wir möchten Innovation und Erfindergeist fördern und vergeben den Förderpreis in Anlehnung an die Unternehmensvision‚ den Menschen das tägliche Leben einfacher zu machen‘“, erklärte Santina Panzer, Leiterin des HR Marketings von der E.G.O Elektro-Gerätebau GmbH & Co. Holding KG die Auswahl der Preisträger.

Preisträger Niklas Haase (2.v.l.) und Jan Marvin Ziegler (3.v.l.) mit Vorjahressieger Markus Krauns (1.v.l) sowie Laudatorin Santina Panzer von der E.G.O. Elektro-Gerätebau GmbH & Co. Holding KG in der Kategorie: Herausragende Projekt- und Seminararbeit in der Fakultät für Technik, die „den Menschen das tägliche Leben einfacher macht“.

Preisträger Marvin Nestler, Student Wirtschaftsingenieurwesen

Erstmalig ausgelobt wurde der Förderpreis für beeindruckendes Engagement in einer studentischen Initiative der Hochschule Pforzheim. „Wir möchten Exzellenz und Engagement auch außerhalb der Prüfungsordnungen fördern. Marvin Nestlers unermüdlicher Einsatz ist atemberaubend. Er ist ein würdiger Preisträger“, stellte Prof. Dr. Martin Weiblen, Vorsitzende des stiftenden Vereins Förderer und Alumni der Hochschule Pforzheim e.V. (FAV) fest. Marvin Nestler, Student im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen der Fakultät für Technik, wurde geehrt für seinen vorbildlichen Einsatz für die Unterstützung von geflüchteten Menschen. Er baute „perspektive“, die Flüchtlingshilfe an der Hochschule mit auf. Als Mitglied der studentischen Initiative initiAID e.V. arbeitet er eng mit der Diakonie und der Hochschule zusammen, initiierte das Buddy-Programm für Geflüchtete, das Welcome-Café, einen Webblog und ein Webseitenprojekt mit dem Pforzheimer Willkommensbündnis. „Wir wollen im Hochschulbereich Kontakt auf Augenhöhe zwischen geflüchteten Menschen und Deutschen vor Ort herstellen. Jeder Unterstützer ist willkommen. Viele Geflüchtete warten lange auf einen Bescheid und sind zur Untätigkeit gezwungen. Wir möchten Anschluss und intellektuelle Betätigung bieten, einen Weg nach vorne“, erläutert Marvin Nestler seine Motivation.

Preisträger Marvin Nestler (rechts) und Laudator Prof. Dr. Martin Weiblen, Vorsitzender des Vereins „Förderer und Alumni der Hochschule Pforzheim e.V. (FAV)“ in der Kategorie: Beeindruckendes Engagement in einer studentischen Initiative der Hochschule Pforzheim

Preisträgerin Verena Ihring, Absolventin Wirtschaftsingenieurwesen

Die Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt (AGOSI) aus Pforzheim vergab einen kleinen Goldbarren für die besten Studienleistungen in allen Bachelor-Studiengängen im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen. „Ergebnisorientiertes Arbeiten ist uns sehr wichtig. Wir wollten den besten Studienabschluss prämieren. Verena Ihring war die beste“, begründet Oliver Müller, Leiter der Personal- und Öffentlichkeitsarbeit die Entscheidung des Preisstifters. „Die Rahmenbedingungen an der Hochschule Pforzheim haben mir mein Studium sehr einfach gemacht. Die Studienorganisation ist sehr gut, der Kontakt zu Professoren und Kommilitonen ist intensiv und unterstützend“, berichtet Verena Ihring, die für ihren exzellenten Abschluss im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen/International Management (B.Sc.) ausgezeichnet wurde.

Preisträgerin Verena Ihring und Laudator Oliver Müller von „Die Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt (AGOSI) in der Kategorie: Beste Leistung in allen Bachelor-Studiengängen im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen

Carina Gösse, Absolventin im Bereich Maschinenbau/Produktentwicklung (B.Sc.) und eine der ersten Deutschlandstipendiatinnen an der Hochschule Pforzheim, erhält den Förderpreis der Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) für ihre herausragende Abschlussarbeit in Zusammenarbeit mit einem regionalen Unternehmen. In ihrer Thesis entwickelte sie ein variables Werkzeug zur Schutzgaszufuhr beim kontinuierlichen Rohrschweißprozess bei längsnahtgeschweißten Rohren. „Ich bin durch mein Praxissemester bei der Firma Witzenmann GmbH und in Zusammenarbeit mit dem dortigen Entwicklungsteam auf mein Thema gekommen. Am Anfang war ich über die Ausrichtung meines Projektes sehr überrascht, habe dann aber viel Potenzial entdeckt“, erklärt Carina Gösse den Entstehungsprozess der Arbeit. Im Vergleich zu bestehenden Werkzeugkonzepten konnte in dem von Carina Gösse entwickelten Verfahren die Anzahl der benötigten Werkzeugelemente um 70% reduziert werden bei gleichzeitiger Kostenersparnis um etwa 80%. „Es freut mich sehr, dass Carina Gösse mit ihrer herausragenden Arbeit auch künftig als Entwicklungsingenieurin bei der Firma Witzenmann GmbH für die Innovationskraft unserer regionalen Wirtschaft einen Beitrag leisten wird“, lobt Katharina Kindler, zuständig für den Bereich Fachkräftesicherung und Hochschulkooperation bei der Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WST), die Preisträgerin.

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