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5 Fragen an ...

... Ann-Katrin Heck, Absolventin des Bachelor-Studiengangs Maschinenbau/Produktionstechnik und -management

Sie arbeiten heute bei Vector Informatik GmbH. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.

Nach dem Bachelor an der HS Pforzheim, absolvierte ich ein Master-Studium an der Universität Stuttgart. Durch erste Praxiserfahrungen während des Studiums entschloss ich mich in der Thematik der Produktionstechnik zu bleiben. Während meines Masterstudiums war ich am Fraunhofer IPA tätig, wo ich mich intensiv mit Optimierungsansätzen und dem aktuellen Themengebiet Industrie 4.0 beschäftigt habe. Bei Vector Informatik bin ich nun für die Prozesse in der Produktion und Logistik verantwortlich. 

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Eigentlich habe ich keine typische Arbeitswoche, da ich hauptsächlich in Projekten arbeite. Die Projekte sind sehr individuell und ich komme mit den verschiedensten Schnittstellen und Menschen in Kontakt. Es macht mir Spaß und ich bin sehr froh darüber, dass kein Tag ist wie der andere.

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Zu Beginn muss ich sagen, dass vieles, was ich während dem Studium als „störend“ empfand, rückblickend das ist, was einen weitergebracht hat. Ich denke jeder Maschinenbauer kann nachvollziehen wie zeitintensiv, vor allem gegen Ende, wenn die Prüfungen näher rückten, die Semesterprojekte waren. Trotzdem habe ich aus jedem Projekte etwas gelernt. In meinem Studium habe ich nicht nur sehr viele fachliche und praxisbezogenen Kompetenzen erhalten, sondern auch erkannt, wie wichtig es ist, auch mal über den „Tellerrand“ hinaus zu schauen.

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Während dem Studium habt ihr Zeit mal in verschiedene Bereiche zu schnuppern, auch wenn ihr euch mit eure Spezialisierung schon sehr sicher seid. Hier habt ihr die Chance Themen zu entdecken, von denen ihr vielleicht gar nicht wusstet, dass sie euch interessieren. Nutz die Industrienähe der Hochschule, um bereits während des Studiums erste Kontakt zu knüpfen und ein Netzwerk aufzubauen, so ist der Berufseinstieg umso leichter.



Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Vor allem die Nähe zu den Professoren, wodurch ein eher familiäres Umfeld entstand, in dem man sich stets wohl fühlte. Aber auch die Gebäude, die Einrichtung, die Fächerauswahl und das Ganze was drum herum geboten war, lässt mich immer sehr glücklich auf meine Studienzeit zurück blicken.