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News | 

Bewerbung Bachelor-Studium WS18/19

Liebe Bachelor-Interessierte,

entscheiden Sie sich für einen Technikstudiengang in Pforzheim, haben Sie alles richtig gemacht! Ihr Studium ist vielseitig, herausfordernd und unternehmensnah. Ihre Karrieremöglichkeiten sind ausgezeichnet. Ingenieure haben faktisch eine Jobgarantie, die Einstiegsgehälter zählen zu den höchsten am Markt und schnelle betriebliche Aufstiegschancen winken.

Unsere Fakultät für Technik ist die größte ihrer Art in Baden-Württemberg und zählt damit auch zu den größten Deutschlands. Gleichzeitig garantieren wir Ihnen kleine Arbeitsgruppen, direkten Kontakt zu den Lehrenden  und ein optimales Betreuungsverhältnis.

Gut ausgebildete Ingenieure sind auf der ganzen Welt gefragt. Knapp 300 Professoren, Lehrbeauftragte und Mitarbeiter der Fakultät für Technik bilden über 2.300 angehende „Ingenieure Made in Germany“ in den Bereichen Informationstechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen aus. Sie studieren wirtschaftsnah und anwendungsorientiert, erlernen unternehmerisches Denken, erwerben interkulturelles und interdisziplinäres Wissen. Damit sind Sie als Führungskraft für den Arbeitsmarkt von Morgen ideal vorbereitet.

Unser Campus ist Lern- und Lebensraum und steht Studierenden 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche offen. Die umfangreiche Ausstattung unserer stetig wachsenden Laborbereiche sowie moderne Lehr- und Lernkonzepte sind die Grundlagen Ihres Studienerfolges. Die Qualität unserer Forschung und Lehre belegen wir regelmäßig durch Rankingergebnisse im Spitzenfeld sowie nationale und internationale Akkreditierungen.

Nutzen Sie Ihre Chance, lassen Sie sich intensiv beraten, sprechen Sie uns jederzeit an.
Wir freuen uns auf Sie!

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Bitte beachten Sie: Bewerbungsschluss ist der 15. Juli

Elektrotechnik/Informationstechnik (B. Eng.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr.-Ing. Frank Niemann
frank.niemann(at)hs-pforzheim(dot)de

Sekretariat
+49 7231 28-6381
eit(at)hs-pforzheim(dot)de

 

 

>>> Zum Studiengang

Prof. Dr.-Ing. Frank Niemann, Studiengangleiter Elektrotechnik/Informationstechnik

Maschinenbau/ Produktentwicklung (B. Eng.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr.-Ing. Gerhard Frey
gerhard.frey(at)hs-pforzheim(dot)de

Sekretariat
+49 7231 28-6055
sekretariat-mb(at)hs-pforzheim(dot)de

 

 

>>> Zum Studiengang

Prof. Dr.-Ing. Gerhard Frey, Studiengangleiter Maschinenbau/ Produktentwicklung

Maschinenbau/ Produktionstechnik und -management (B. Eng.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr. Jürgen Bauer
juergen.bauer(at)hs-pforzheim(dot)de

Sekretariat
+49 7231 28-6055
sekretariat-mb(at)hs-pforzheim(dot)de

 

 

>>> Zum Studiengang

Prof. Dr. Jürgen Bauer, Studiengangleiter Maschinenbau/ Produktionstechnik und -management

Mechatronik (B. Eng.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr.-Ing. Stefan Hillenbrand
stefan.hillenbrand(at)hs-pforzheim(dot)de

Sekretariat
+49 7231 28-6381
mechatronik(at)hs-pforzheim(dot)de

 

 

>>> Zum Studiengang

Prof. Dr.-Ing. Stefan Hillenbrand, Studiengangleiter Mechatronik

Medizintechnik (B. Eng.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr.-Ing. Andreas Mazura
andreas.mazura(at)hs-pforzheim(dot)de

Sekretariat
+49 7231 28-6381
medizintechnik(at)hs-pforzheim(dot)de

 

 

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Prof. Dr.-Ing. Andreas Mazura, Studiengangleiter Medizintechnik

Technische Informatik (B. Eng.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr.-Ing. Alexander Hetznecker
alexander.hetzneckerl(at)hs-pforzheim(dot)de

Sekretariat
+49 7231 28-6381
ti(at)hs-pforzheim(dot)de

 

 

>>> Zum Studiengang

Prof. Dr.-Ing. Alexander Hetznecker, Studiengangleiter Technische Informatik

Wirtschaftsingenieurwesen (B. Sc.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr. Dr. Wolfgang Gohout
wolfgang.gohout(at)hs-pforzheim(dot)de

Sekretariat
+49 7231 28-6056
sekretariat-wi(at)hs-pforzheim(dot)de

 

 

>>> Zum Studiengang

Prof. Dr. Dr. Wolfgang Gohout, Studiengangleiter Wirtschaftsingenieurwesen

Wirtschaftsingenieurwesen International (B. Sc.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr. Katharina Kilian-Yasin
katharina.kilian-yasin(at)hs-pforzheim(dot)de

Sekretariat
+49 7231 28-6056
sekretariat-wi(at)hs-pforzheim(dot)de

 

 

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Prof. Dr. Katharina Kilian-Yasin, Studiengangleiterin Wirtschaftsingeneiurwesen International

Wirtschaftsingenieurwesen International Double Degree (B. Sc.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr.-Ing. Henning Hinderer
henning.hinderer(at)hs-pforzheim(dot)de

Sekretariat
+49 7231 28-6056
sekretariat-wi(at)hs-pforzheim(dot)de

 

 

>>> Zum Studiengang

Prof. Dr.-Ing. Henning Hinderer, Studiengangleiter Wirtschaftsingenieurwesen International Double Degree

StudiCenter

Das StudiCenter ist die erste Anlaufstelle für Infos und Kurzberatung rund um´s Studium für Interessierte und Studierende.

Es unterstützt bei Fragen, wie z.B. zum Bewerbungsprocedere, zur Immatrikulation oder zur Rückmeldung und leitet bei Bedarf an interne Stellen weiter.

Das StudiCenter ist die Informations- und Vermittlungsdrehscheibe und hat verlässliche, durchgängige Öffnungszeiten.

Bei offenen Fragen nehmen Sie einfach Kontakt mit unserem StudiCenter auf. Das StudiCenter-Team freut sich auf Sie!

Fakultät Technik, Wirtschaft und Recht

Tiefenbronner Str. 65

75175 Pforzheim

Tel. +49 7231 28-6940

Fax +49 7231 28-6185

E-Mail: studicenter(at)hs-pforzheim(dot)de

Montag bis Donnerstag: 09 - 16 Uhr

Freitag: 09 - 12 Uhr

 


Zentrale Studienberatung

Einsteigen - Umsteigen - Aussteigen

Ihr Ansprechpartner für alle Orientierungs- und Entscheidungsfragen vor und während des Studiums.

Die Zentrale Studienberatung informiert und berät

  • SchülerInnen
  • Studieninteressierte
  • StudienberwerberInnen
  • Studierende
  • LehrerInnen

 beispielsweise bei Fragen

  • zum Studienangebot
  • zur Studienfachwahl
  • zu den Studienanforderungen
  • zum Studienaufbau
  • zur Studienfinanzierung
  • zum Studiengang- oder Hochschulwechsel
  • zu Alternativen zum Studiu

Bei Anliegen, die über den Kompetenzbereich der Zentralen Studienberatung hinausgehen, vermittelt diese gerne an die passende interne oder externe Beratungsstelle.

Kontakt

Zentrale Studienberatung

Tel: +49 7231 28-6132

zsb(at)hs-pforzheim(dot)de

www.hs-pforzheim.de/zsb

Bewerbungswegweiser für die Fakultät Technik

Der Bewerbungswegweiser für die Fakultät Technik unterstützt Sie Schritt für Schritt bei Ihrer Bewerbung für folgende Studiengänge, die unter das Auswahlverfahren 1 fallen:

  • Maschinenbau/Produktentwicklung
  • Maschinenbau/Produktionstechnik und - management
  • Elektro- und Informationstechnik
  • Mechatronik
  • Medizintechnik
  • Technische Informatik

Für die folgenden Studiengänge der Fakultät Technik, die unter das Auswahlverfahren 2 fallen, nutzen Sie bitte den Bewerbungswegweiser Wirtschaft und Recht:

  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • Wirtschaftsingenieurwesen/International

Bitte beachten Sie, dass der folgende Wegweiser nicht zutrifft für folgende Sonderfälle:

  • bei einer Bewerbung für ein höheres Fachsemester
  • bei einer Bewerbung für ein Zweitstudium (Nachweis über Abschluss des Erststudiums muss bis zum Bewerbungsschluss vorliegen)
  • für Bildungsausländer mit Staatsangehörigkeit außerhalb der EU

Bitte beachten Sie zu diesen Sonderfällen unsere separaten Hinweise.

Orientierungstest

Alle Studieninteressierte für einen Bachelor-Studiengang müssen nachweisen, dass sie an einem Studienorientierungsverfahren teilgenommen haben. Hierzu wurde ein landesweiter Orientierungstest (OT) entwickelt, der den Studieninteressenten Studienfächer und Berufe aufzeigt, die zu ihren Interessen und Fähigkeiten passen.

Mit dem Orientierungstest testen Sie selbst, welches Studium und welcher Beruf zu Ihnen passt.

Der Orientierungstest findet online statt und kann jederzeit unter www.was-studiere-ich.de absolviert werden. Er besteht aus einem (verpflichtenden) Interessenteil und drei (freiwilligen) kognitiven Fähigkeitstests. Die Teilnahme am Test ist beliebig oft möglich. Nach Durchführung des Tests kann eine Teilnahmebestätigung ausgedruckt werden, welche dem Zulassungsantrag beizufügen ist. Das Testergebnis wird dort nicht ausgewiesen, d.h. es muss lediglich die Teilnahme am Test nachgewiesen werden.

Dieser Orientierungstest ist von allen Studieninteressenten zu absolvieren, die sich zum Studium in einem Bachelor-Studiengang bewerben möchten. Er darf nicht verwechselt werden mit den Kriterien der Auswahlverfahren der einzelnen Studiengänge (z.B. Auswahlgespräch, Eignungsfeststellungsverfahren oder Studierfähigkeitstest).

Die Teilnahmebestätigung des Orientierungstests ist mit dem Zulassungsantrag bis zum Bewerbungsschluss vorzulegen.

Das Auswahlgespräch

für folgende Studiengänge der Fakultät Technik, die unter das Auswahlverfahren 1 fallen, kann ein freiwilliges Auswahlgespräch in Anspruch genommen werden:

  • Elektrotechnik/Informationstechnik
  • Maschinenbau/Produktentwicklung
  • Maschinenbau/Produktionstechnik und -management
  • Mechatronik
  • Medizintechnik
  • Technische Informatik

Das Anmeldeformular senden Sie bitte an:

Hochschule Pforzheim
Tiefenbronner Straße 65
75175 Pforzheim

Stichwort: "Auswahlgespräch"

Bitte fügen Sie folgende Unterlagen der Anmeldung zum Auswahlgespräch bei:Tabellarischer Lebenslauf

  •  Tabellarischer Lebenslauf
  • kurzes schriftliches Motivationsschreiben (ca. ½ DIN A4 Seite), das die Wahl des
  • angestrebten Studiums und des angestrebten Berufs begründet
  • letztes Zeugnis

Bitte beachten Sie, dass bei der Anmeldung zum Auswahlgespräch Abschriften und Fotokopien amtlich nicht beglaubigt sein müssen. Bitte keine Original-Zeugnisse einsenden!

 Die Anmeldefristen für das Auswahlgespräch sind:

  • 15. Mai für das Wintersemester

  • 15. November für das Sommersemester

(Bei den Studiengängen Elektrotechnik/Informationstechnik, Mechatronik, Medizintechnik und Technische Informatik findet ein Zulassungsverfahren nur zum Wintersemester statt.)

Eine Bewerbung ist auch ohne eine Teilnahme am Auswahlgespräch möglich.

Kriterien des Auswahlverfahrens mit Gewichtung:

  • Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung = 75 %

  • Ergebnis des Auswahlgesprächs = 25 %

Im Auswahlgespräch sollen Sie Ihre Motivation für das gewählte Studium darlegen. Zudem können Sie das Gespräch nutzen, um gezielte Fragen zu Studieninhalten, zur Organisation und zu sonstigen Bereichen des Studiums zu stellen.

Das Ergebnis des Auswahlgesprächs wird nur berücksichtigt, wenn das Ergebnis besser ist als die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. Eine Verschlechterung der HZB durch das Ergebnis des Auswahlgesprächs ist nicht möglich. Wird das Ergebnis des Auswahlgesprächs nicht berücksichtigt bzw. sollten Sie nicht am Auswahlgespräch teilnehmen, zählt die Note der Hochschulzugangsberechtigung zu 100%.

Gemäß den Vergabevorschriften für Studienplätze kann jede Hochschule innerhalb eines durch die Hochschulvergabeverordnung vorgegebenen Rahmens festlegen, nach welchen Kriterien das Auswahlverfahren für Studienbewerber durchgeführt wird.

Für alle Studiengänge einheitlich sind die Zulassungsquoten für Härtefälle, Ausländer, Zweitstudiumbewerber und Bewerber, deren Ortsbindung im öffentlichen Interesse steht. Die übrigen Studienplätze werden vergeben:

- zu 10 % nach Wartezeit
- zu 90 % nach dem von der Hochschule durchgeführten Auswahlverfahren

Für alle mit der Ziffer 1 versehenen Studiengänge liegen folgende Kriterien für das Auswahlverfahrens zugrunde:

  • Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung = 75 %
  • Ergebnis des Auswahlgespräches (optional) = 25 %

Allerdings wird das Ergebnis des Auswahlgespräches nur berücksichtigt, wenn das Ergebnis besser ist als die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. Die gewichtete Note ist also nie schlechter als die Note der Hochschulzugangsberechtigung.

Wird das Ergebnis des Auswahlgesprächs nicht berücksichtigt bzw. sollten Sie nicht am Auswahlgespräch teilnehmen, zählt die Note der Hochschulzugangsberechtigung zu 100 %.

Bewerbungsschluss für das Auswahlgespräch: 15. Mai/15. November.

Für die Anmeldung zum Auswahlgespräch ist das Anmeldeformular der Hochschule zu benutzen und die dort aufgeführten Unterlagen beizufügen. Die Anmeldung zum Auswahlgespräch erfolgt im zuständigen Sekretariat des Studienganges. Sie erhalten vom Sekretariat des Studienganges die Einladung zum Auswahlgespräch und nach der Teilnahme am Auswahlgespräch ein Testat (Ergebnis des Auswahlgespräches).

Dieses Testat ist bei der Bewerbung zum Studium beizufügen. Bewerbungsschluss für das Studium ist für das Sommersemester der 15. Januar und für das Wintersemester der 15. Juli.

Das Bewerbungsverfahren für die Masterstudiengänge ist abhängig vom ausgewählten Studiengang. Bitte gehen Sie auf die Übersicht der Masterstudiengänge und wählen Sie dort den gewünschten Studiengang aus, um detaillierte Informationen über das jeweilige Verfahren zu erhalten.

Die Bewerbung erfolgt zentral über hochschulstart.de.

Bewerbungsstichtag ist der 15. Januar für das Sommersemester und der 15. Juli für das Wintersemester. Reichen Sie dafür alle benötigten Unterlagen sowie den Nachweis über die Teilnahme am landesweiten Orientierungstest (OT) ein. Bitte beachten Sie, dass sämtliche Fristen Ausschlussfristen sind. Fällt das Ende einer Frist auf einen Sonntag, gesetzlichen Feiertag oder Samstag, so endet die Frist mit Ablauf dieses Tages und verlängert sich nicht bis zum Ablauf des nächstfolgenden Werktages. Bitte berücksichtigen Sie ggf. auch längere Postlaufzeiten, da verspätet eingehende Anträge nicht mehr akzeptiert werden können.

Bitte keine Originale, sondern nur beglaubigte Fotokopien beifügen.
Sie sind zur wahrheitsgemäßen Angabe der notwendigen Daten gemäß Hochschulvergabeverordnung (HVVO) und Landeshochschulgesetz (LHG) verpflichtet.

Falls Sie Ihre Bewerbungsunterlagen vollständig zusammengestellt haben, bitten wir um frühzeitige Zusendung. Fehlende Unterlagen, die für das Vergabeverfahren nicht unbedingt notwendig sind (z.B. IHK-Zeugnis) bitte erst nachreichen, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

Sie können 3 Zulassungsanträge stellen. Wir begrüßen es, wenn Sie uns Ihre Zulassungsanträge zusammen in 1 Briefkuvert zusenden; in diesem Fall müssen Sie Ihre persönlichen Unterlagen nur 1 x (und nicht mehrfach, d.h. nicht für jeden Antrag) beifügen.  

Sonderanträge zur Bewerbung

Ein Sonderantrag ist ein Antrag, den Sie zusätzlich zum Zulassungsantrag im Rahmen Ihrer Online-Bewerbung stellen können, um bei der Studienplatzvergabe bevorzugt behandelt zu werden.

Ein Sonderantrag kann zum Erfolg führen, wenn besondere Voraussetzungen erfüllt sind. Dabei kann nicht jeder Grund, den Sie selbst als relevant ansehen, bei der Studienplatzvergabe als 'Sonderfall' anerkannt werden.

Selbstverständlich müssen Sie Ihrem (formlosen) Sonderantrag geeignete Nachweise beifügen.

Ein Härtefall gem. § 12 HVVO liegt nur dann vor, wenn in der Person des Bewerbers so schwerwiegende gesundheitliche, soziale oder familiäre Gründe vorliegen, dass auch bei Anlegen besonders strenger Maßstäbe nicht zugemutet werden kann, auch nur 1 Semester auf die Zulassung zu warten.

Eine ausführliche Begründung mit Nachweisen (z.B. ein ärztliches Attest) ist dem Antrag auf Anerkennung als Härtefall beizufügen. Finanzielle Umstände, die die sofortige Aufnahme des Studiums erfordern, oder Krankheit bzw. Pflegebedürftigkeit eines Elternteiles oder sonstiger Verwandter begründen i.d.R. keinen Härteantrag.

Unter die Vorwegauswahl fallen die Bewerber, die einen Dienst im Sinne von § 14 HVVO abgeleistet haben und unmittelbar vor oder während der o.g. Tätigkeit im genannten Studiengang an der jeweiligen Fachhochschule zugelassen wurden (Kopie des Zulassungsbescheides bitte beifügen). Die Vorwegauswahl gilt nur bis zum zweiten nach dem Dienstende durchgeführten Vergabeverfahren.

Ein im öffentlichen Interesse zu berücksichtigender oder fördernder Personenkreis gem. § 14 a HVVO ist gegeben bei Bewerbern, die


a) wegen der Zugehörigkeit zu einem auf Bundesebene gebildeten A-, B- oder C-Kader eines Bundesfachverbandes des Deutschen Olympischen Sportbundes an die Trainingsmöglichkeiten am Studienort gebunden sind,


b) soziale Pflichten am Wohnort wahrnehmen, deren Erfüllung im besonderen öffentlichen Interesse liegt, insbesondere Tätigkeiten in herausgehobener Funktion in einer Einrichtung des Katastrophenschutzes oder Zivilschutzes; Bestellung zum Bewährungshelfer, Vormund, Betreuer oder Pfleger im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches; Bestellung zur Pflegeperson, zum Erziehungsbeistand oder Betreuungshelfer im Sinne des Kinder- und Jugendhilfegesetzes; Ausübung eines Mandats in einer Kommunalen Vertretungskörperschaft,
und deren Wahrnehmung bei Zulassung an einem anderen als dem gewünschten Studienort nicht möglich wäre.

In der Wartezeitquote erfolgt die Vergabe der Studienplätze in zulassungsbeschränkten Studiengängen allein nach der Anzahl der Wartesemester. Bewerber/innen können durch einen Antrag auf Nachteilsausgleich zur Verbesserung der Wartezeit "beeinträchtigungsbezogene, nicht selbst zu vertretende Umstände geltend machen, die zu einer Verzögerung beim Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung geführt haben." Falls Sie Auswirkungen beeinträchtigungsbedingter Umstände auf die Wartezeit belegen können, nehmen sie mit der („korrigierten“) längeren Wartezeit am Vergabeverfahren teil.

Der Nachweis der Auswirkungen auf die Schullaufbahn kann durch Kopien der Schulzeugnisse erfolgen. Zusätzlich müssen Bewerber und Bewerberinnen eine Bescheinigung der Schule über Gründe und Dauer der Verzögerung beim Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (beispielsweise Wiederholung eines Schuljahres wegen mehrmonatigem Klinikaufenthalt oder zu hohen krankheitsbedingter Fehlzeiten) beifügen. Weitere geeignete Nachweise sollten beigefügt werden.

Die Teilnahme an einem Schüleraustausch oder einem Auslandsschuljahr sind keine Begründungen, die zu einem Erfolg führen.

Bewerbungsprozess für Bachelor-Studiengänge

Bewerbung über hochschulstart.de

Die Hochschule Pforzheim nimmt mit allen deutschsprachigen Bachelor-Studiengängen der Fakultäten Technik sowie Wirtschaft und Recht (1. Fachsemester) am Verfahren der Stiftung für Hochschulzulassung (DoSV) für örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge teil.

Eine Bewerbung über hochschulstart.de ist nicht möglich für:

  • Alle Studiengänge der Fakultät für Gestaltung: Bewerbungswegweiser
  • Bewerber für höhere Fachsemester: Hier finden Sie die entsprechenden Hinweise.
  • Den englischsprachigen Studiengang BSBA/Digital Enterprise Management. Informieren Sie sich hierzu bitte direkt auf den Seiten des Studienganges.

Das Verfahren unterstützt die Hochschulen bei ihren Zulassungsprozessen und trägt zur Vermeidung frei bleibender Studienplätze bei.  

Bitte bewerben Sie sich über das Bewerbungsportal von hochschulstart.de. Dort finden Sie auch Informationen zum Verfahren für örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge.  

Was heißt das für Ihre Bewerbung an der Hochschule Pforzheim?

1)   Ihre Bewerbung beginnt mit der Registrierung auf www.hochschulstart.de

Hinweise zur Registrierung:

Eine mehrfache Registrierung ist nicht zulässig. Sollten Sie sich mehrfach registrieren, wird nur über die mit der zeitlich letzten Registrierung eingegangenen Bewerbungen entschieden. Überzählige Registrierungen werden mit allen Bewerbungen gelöscht und nehmen nicht am weiteren Verfahren teil. Eine Löschung kann nicht rückgängig gemacht werden.

Bitte beachten Sie, dass Sie Ihr Benutzerkonto, das Sie durch Ihre Registrierung angelegt haben, auch für Bewerbungen in späteren Verfahren nutzen können. Eine weitere Registrierung würde eine unzulässige Mehrfachregistrierung darstellen. Haben Sie Fragen zur Registrierung? Dann informieren Sie sich gerne unter  http://www.hochschulstart.de/dosv oder senden Sie eine E-Mail an  service(at)hochschulstart(dot)de.

Für die Registrierung geben Sie Ihre persönlichen Daten ein und erhalten danach eine Bewerber-ID (BID) und eine BAN (Bewerber-Authentifizierungs-Nummer).

2)    Bewerbung über www.hochschulstart.de

Hinweise zur Bewerbung:

Gemäß der gültigen Hochschulvergabeverordnung (HVVO) können je Hochschule bis zu drei Zulassungsanträge gestellt werden.

Wichtig: Das ausgedruckte und unterschriebene Antragsformular muss zusammen mit den erforderlichen Bewerbungsunterlagen (Checklisten für Bewerber) bis zum Bewerbungsschluss bei der Hochschule Pforzheim eingegangen sein.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen nicht in Klarsichthüllen oder einer Bewerbungsmappe ein.

Nach der Abgabe Ihrer Bewerbung können Sie den Status Ihrer Bewerbungen sowie Zulassungsangebote der Hochschulen in Ihrem Benutzerkonto im Bewerbungsportal von www.hochschulstart.de einsehen.

Wichtiger Hinweis zu Änderung von bereits eingegebenen Daten:

Bitte beachten Sie, dass Sie Datenänderungen (auch Adress- und Namensänderungen), die Sie bei Hochschulstart vornehmen, unbedingt schriftlich der Hochschule Pforzheim mitteilen müssen!

Welchen Termin müssen Sie für Ihre Bewerbung beachten?

Sie können sich für das Sommersemester 2019 ab ca. Ende Oktober 2018 bis zum 15.01.2019 bewerben (Bewerbungsphase).

Die letzte Bewerbung (von bundesweit insgesamt maximal 12 Bewerbungen) können Sie bis zum 15.01.2019 um 24 Uhr abgeben. Nach der Abgabe Ihrer Bewerbung können Sie den Status Ihrer Bewerbungen sowie Zulassungsangebote der Hochschulen in Ihrem Benutzerkonto im Bewerbungsportal von hochschulstart.de einsehen. Sie können ein Zulassungsangebot annehmen oder zum Beispiel abwarten, ob Sie noch ein höher priorisiertes erhalten.

Wird  Ihnen ein  Zulassungsangebot  unterbreitet,  haben  Sie  die  Möglichkeit,  dieses anzunehmen. Bei Annahme erhalten Sie eine Zulassung und einen dazugehörigen Bescheid. Sollten Sie vorher kein Zulassungsangebot annehmen, können Sie bis zum 18.02.2019 Ihre Studienwünsche priorisieren. Diese Priorisierung ist entscheidend für die Ermittlung der für Sie bestmöglichen Zulassung. Im weiteren Verfahren wird Ihnen nur noch das bestmögliche Zulassungsangebot angezeigt. Niedriger priorisierte Bewerbungen entfallen.

Ausführliche Informationen zum Bewerbungsablauf erhalten Sie auf http://www.hochschulstart.de/dosv.

Wer erhält welche Daten/Informationen von Ihnen?

Hochschulstart.de verarbeitet ausgewählte, bei unserer Hochschule eingegangene Daten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule haben nur auf die an ihre jeweilige Hochschule gerichteten Bewerbungen Zugriff, nicht jedoch auf Ihre weiteren Bewerbungen. Die Datensicherheit ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

Informationen zum Clearingverfahren:

In den Clearingverfahren werden noch nicht vergebene Studienplätze verlost. Sofern Sie noch kein Benutzerkonto haben, nehmen Sie bitte eine Registrierung vor.

Ausführliche Informationen zum Clearingverfahren erhalten Sie auf http://www.hochschulstart.de/dosv

Weitere Hinweise:

Falls Sie bereits an einer Fachhochschule im selben Studiengang immatrikuliert waren, ist eine Immatrikulation nur möglich, wenn noch der Prüfungsanspruch für diesen Studiengang besteht; dies ist bei der Immatrikulation durch eine Unbedenklichkeitsbescheinigung nachzuweisen.

Ab dem Wintersemester 2017/18 erheben die Hochschulen für das Land Baden-Württemberg Studiengebühren von internationalen Studierenden in Höhe von 1.500 € je Semester und für Studierende im Zweitstudium 650 € je Semester.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

FAQ - Hochschulstart/DoSV (externer Link)

 

 

Darum Pforzheim

Pforzheim liegt mitten in der dynamischsten und attraktivsten Wirtschafts- und Industrieregion
Deutschlands. In unmittelbarer Nähe befinden sich nationale Zentralen und Hauptsitze von Weltkonzernen, Hidden Champions und eine Vielzahl international agierender und hochspezialisierter mittelständischer Unternehmen.

Die Zusammenarbeit und die enge Verknüpfung mit der Hochschule Pforzheim sind intensiv und partnerschaftlich, Absolventen der technischen Studiengänge genießen hohes Ansehen. Ingenieure sind gefragt wie nie.

Pforzheim ist entwicklungsstark und hat den Strukturwandel erfolgreich gemeistert. Im Ranking der dynamischsten deutschen Großstädte des Wirtschaftsmagazins „Wirtschaftswoche“ ist Pforzheim unter den Top 12. Seitdem zählt die Stadt an der Enz zu den „Hidden Champions aus dem Ländle“.


Wohnungsnot und überzogene Mieten?
Nicht in Pforzheim!
Ausreichender und bezahlbarer Wohnraum zeichnet Pforzheim als Studentenstadt und Lebensumfeld aus.
Als Tor zum Nordschwarzwald bietet Pforzheim vielfältige Freizeit- und Sportaktivitäten.
Die Nähe zu Frankreich, zur Schweiz sowie die hervorragende Anbindung an den regionalen ÖPNV
und Fernverkehr machen Pforzheim zu einem optimalen und abwechslungsreichen Studienstandort im Herzen Europas.

Aktuelle Informationen und Veranstaltungen im Bereich Kultur und Freizeit finden Sie auf den Seiten der Stadt Pforzheim: www.pforzheim.de/kultur-freizeit


Zahlen, Fakten und Entwicklungen zum Wirtschaftsstandort Nordschwarzwald stellt Ihnen die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald zur Verfügung: www.nordschwarzwald.ihk24.de

 

 

Fakultät für Technik

Die Verbindung technischer Präzision mit Kreativität und betriebswirtschaftlichem Fachwissen ist das Markenzeichen der Hochschule Pforzheim.

Über 6.200 Studierende sind in den 29 Bachelor- und 19 Master-Studiengängen der Fakultäten für Gestaltung, Technik sowie Wirtschaft und Recht eingeschrieben.

Damit gehören wir zu den stärksten Hochschulen für angewandte Wissenschaften Baden-Württembergs.

Gut ausgebildete Ingenieure sind auf der ganzen Welt gefragt. Knapp 300 Professoren, Lehrbeauftragte und Mitarbeiter der Fakultät für Technik bilden über 2.300 angehende „Ingenieure Made in Germany“ in den Bereichen Informationstechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen aus.

Wir belegen unseren Führungsanspruch durch ausgezeichnete Rankingergebnisse sowie nationale
und internationale Akkreditierungen.
Mit einem Studium an der Fakultät für Technik steht Ihnen die Vielfalt des Ingenieurberufs offen – von
der Forschung über die Entwicklung bis hin zum Management.

Sie studieren wirtschaftsnah und anwendungsorientiert, erlernen unternehmerisches Denken, erwerben interkulturelles und interdisziplinäres Wissen. Damit sind Sie als Führungskraft für den Arbeitsmarkt von Morgen ideal vorbereitet.

Das Studium in den Technikstudiengängen an der Hochschule Pforzheim zeichnet sich durch eine besondere Nähe zwischen Lehrenden und Studierenden aus. Die Professoren und Mitarbeiter stehen als Mentoren zur Verfügung und begleiten Sie während Ihres gesamten Studiums. Kleine Arbeitsgruppen garantieren ein bestmögliches Betreuungsverhältnis. Gleichzeitig bieten wir Ihnen eine Vielzahl an fachlichen Vertiefungsmöglichkeiten.

Technik-Campus, Hochschule Pforzheim

Ausgezeichnet lernen: Vertrauen Sie auf Qualität!

Die Betreuung ist dank des engen Kontakts zwischen unseren Studierenden und Lehrenden ausgezeichnet. Sie lernen und arbeiten in kleinen Gruppen. Auf dem Campus haben Sie kurze Wege. Ihnen stehen moderne, bestens ausgestattete Labore und Seminarräume zur Verfügung. Mittels projektbasierter und kreativer Lehrformate lernen Sie, unbekannte Aufgabe zu analysieren und Methoden zu deren Lösung anzuwenden – eine perfekte Vorbereitung auf Ihr späteres Berufsleben. Die Qualität unserer Angebote ist durch Akkreditierungen bestätigt und spiegelt sich in guten Rankingergebnissen wieder. Umfragen belegen: Unsere Studierenden sind sehr zufrieden mit ihrer Hochschule und fühlen sich fit für den Job.

Gut, besser, Fakultät für Technik

Hochschule Pforzheim erzielt sehr gute Umfrageergebnisse

Die Studierenden an der Fakultät für Technik sind sehr zufrieden mit ihrer Hochschule und fühlen sich fit für den Job. Das hat die Online-Umfrage „Universum Career Test“ nun ergeben. Insgesamt 143 angehende Ingenieure haben in der Zeit von Oktober 2014 bis Februar 2015 ihre Stimmen abgegeben. 

Zum insgesamt zweiten Mal nutzte die Hochschule Pforzheim den Universum Career Test als Chance, „herauszufinden, wo wir stehen. Was brauchen unsere Studierenden? Wo sind wir gut, wo können wir uns noch verbessern?“, so Prof. Dr.-Ing. Frank Niemann. Der Studiendekan der Fakultät und Studiengangleiter im Studiengang Elektrotechnik / Informationstechnik hat die Durchführung der Befragung  in Kooperation mit dem Beratungs- und Forschungsdienstleister Universum initiiert und begleitet.

Die Befragung rückte die vier Bereiche Arbeitsmarktfähigkeit, Hochschulwahrnehmung, Karriere- und Arbeitgeberpräferenzen sowie Career Services in den Fokus. „Ziel ist es, Studierenden zu helfen, den Arbeitgeber zu finden, der ihren Wünschen am besten entspricht. Und herauszufinden, was ihnen in Bezug auf ihre Karriere wirklich wichtig ist“, so Universum-Beraterin Anne Schmitt.
Deutschlandweit haben 34 607 junge Menschen im Wintersemester  2014/2015 am Universum Career Test teilgenommen, davon 7 259 aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften. Letztere wurden im Hinblick auf die Ergebnisse der Pforzheimer Fakultät für Technik als Vergleichsgruppe herangezogen.

Arbeitsmarktfähigkeit
61 Prozent der Studierenden vertrauen in ihre Persönlichkeit. Damit liegen die Pforzheimer Techniker in Sachen „Skill Confidence“ weit über dem Durchschnitt: Deutschlandweit kommen die Studierenden der Ingenieurwissenschaften hier auf 53 Prozent.
Ebenfalls mehr als die Hälfte der Teilnehmer assoziieren die Hochschule Pforzheim mit einem starken Fokus auf die berufliche Entwicklung. Deutschlandweit attestieren nur 29 Prozent der Studierenden aus der Vergleichsgruppe ihrer Hochschule die Fähigkeit, berufliche Entwicklung von Talenten entsprechend voranzutreiben.

Hochschulwahrnehmung
Modern, international, praxisbezogen  – die Frage nach spontanen Assoziationen mit der Hochschule ergab ein buntes Sammelsurium wohlwollender Begriffe und Umschreibungen wie „klein aber fein“, „Wohlfühlpaket“ oder „Vorbereitend fürs Arbeitsleben mit allem, was ich brauch“. Die kritischen Töne („Parkplatzmangel") blieben nicht nur leise, sondern auch deutlich in der Unterzahl.
Beim Universum Career Test im Wintersemester 2013/2014 erreichte die Hochschule Pforzheim in Sachen Zufriedenheit auf einer Skala von 1 (überhaupt nicht zufrieden) bis 10 (extrem zufrieden) einen sehr guten Durchschnittswert von 7,5. Dieser Wert liegt bei der aktuellen Umfrage aus dem Wintersemester 2014/2015 sogar bei 8,1.
83 Prozent der Studierenden empfinden die Anzahl der Studierenden pro Professor als angenehm. Deutschlandweit können das nur 58 Prozent von ihrer Hochschule behaupten. 77 Prozent der Pforzheimer Teilnehmer loben die Hochschule dafür, dass sie Möglichkeiten fördere, sich mit Arbeitgebern zu vernetzen. Und weitere 74 Prozent sind überzeugt, hier übertragbare und praxisnahe Fähigkeiten vermittelt zu bekommen, nach denen Arbeitgeber suchen.

Karriere- und Arbeitgeberpräferenzen
Automobilindustrie (73 Prozent), Fertigungsindustrie (32 Prozent) sowie Technik und Hardware (21 Prozent) sind die bevorzugten Branchen der Pforzheimer Studierenden. Hier erhoffen diese sich außerdem ein durchschnittliches Jahresgehalt von 48 186 Euro. Die angehenden Ingenieure im Rest von Deutschland sind in punkto Gehaltsforderung weniger zuversichtlich: Hier liegt der Durchschnittswert bei 44 920 Euro.
Einigkeit herrscht deutschlandweit hingegen in einer Sache: Als wichtigstes Karriereziel sehen 51 Prozent aller 7259 befragten Ingenieurwissenschaftler „einem sicheren und beständigen Job nachzugehen.“ Selbständig oder unabhängig zu sein, wünschen sich hingegen nur 21 Prozent aller Befragten.

Career Services
In welchem Umfang nehmen Ihre Studierenden Ihren Career-Service wahr? So lautete die Einstiegsfrage zum letzten der insgesamt vier Befragungsblöcke „Career Services“. Auch hier liegt die Pforzheimer Antwort über dem Durchschnitt: 88 Prozent der Studierenden nutzen Career-Service-Möglichkeiten der Hochschule. Am beliebtesten sind Karriere-, Berufs- und Praktikamessen (75 Prozent), Arbeitgeberpräsentationen (50 Prozent) sowie die Arbeitgeberdatenbank mit Stellenanzeigen (32 Prozent). Deutschlandweit nutzen 80 Prozent der angehenden Ingenieure die Career-Service-Möglichkeiten ihrer Hochschule.
Auf einer Skala von 1 (schwach) bis 10 (exzellent) geben die Studierenden dem Career-Service an der Pforzheimer Fakultät für Technik die Zufriedenheitsnote 6,7. Deutschlandweit liegt der Zufriedenheitswert bei 6,5.
Die Beantwortung aller Fragen nimmt durchschnittlich 20 bis 30 Minuten in Anspruch. Vor diesem zeitlichen Hintergrund könne sich die Teilnehmerzahl in Pforzheim sehen lassen, so Universum-Beraterin Anne Schmitt.  Neben den 143 Studierenden der Fakultät für Technik, war auch die Fakultät für Wirtschaft und Recht mit 315 Teilnehmern vertreten. Insgesamt haben also 508 Studierende der Hochschule Pforzheim am Universum Career Test teilgenommen. Die Online-Umfrage wurde anonym durchgeführt, lediglich ihr Alter mussten die Teilnehmer angeben. Angaben zum Geschlecht waren freiwillig.

Hintergrund: Universum Student Survey 2015 in Deutschland
Für die Universum Student Survey 2015 in Deutschland wurden zwischen Oktober 2014 und Februar 2015 insgesamt 34 607 Studierende an 140 Hochschulen in Deutschland befragt. Die meisten der Befragten waren angehende Wirtschaftswissenschaftler (37 Prozent) und Ingenieure (21 Prozent). Etwa 11 Prozent der Befragten kamen aus den Naturwissenschaften und sieben Prozent studieren Informatik. Außerdem wurden Studierende der geistes- und rechtswissenschaftlichen Fachbereiche sowie aus den Fachbereichen Gesundheit/Medizin befragt. Die Studierenden wurden nach ihrer Einschätzung von Unternehmen als Arbeitgeber, ihren langfristigen Karrierezielen und zu weiteren Themen rund um Beruf und Karriere gefragt. 

Hintergrund: Universum 
Das internationale Forschungs- und Beratungsunternehmen Universum unterstützt Unternehmen und Hochschulen beim Aufbau ihrer Arbeitgeber- bzw. Hochschulmarke. Universum arbeitet mit weltweit über 1700 Kunden und 2000 Hochschulen zusammen, um die Arbeitgeberpräferenzen und Karrierevorstellungen der Top-Talente zu untersuchen. Jährlich werden von Universum über eine Million Studierende und Berufstätige befragt. Universum nutzt die Erkenntnisse aus diesen Umfragen, um Unternehmen und Hochschulen in den Bereichen Human Resources, Marketing, Werbung, Strategie sowie bei der Mitarbeitergewinnung zu unterstützen.

Auszeichnung für innovative Projektarbeit

Probe aufs Exempel: Andreas Buchholz (r.), Leiter für Forschung und Entwicklung bei der Firma SEUFFER, lässt sich von Niklas Haase (Mitte) und Jan Ziegler (l.) überzeugen: Die Autotür bremst automatisch, bevor es zur Kollision kommen kann.

Jeder Autofahrer kennt das Problem: Die Autotür kollidiert beim Öffnen mit einem Hindernis. Die Folge: Leichte Dellen oder Kratzer im Lack. Die Pforzheimer Mechatronikstudenten Niklas Haase und Jan Ziegler entwickelten ein „System zur Verhinderung von Tür?Kollisionen parkender Autos“. Das Duo stellte die Projektarbeit im Rahmen des Seuffer Innovation Slams am Freitag, 20. November 2015, vor. Die beiden künftigen Ingenieure überzeugten das Publikum und belegten im Wettbewerb den ersten Platz.

 

„Die übliche Autotür rastet während des Öffnens lediglich an zwei bis drei Stellen verlässlich ein“, beschreiben die beiden Studenten der Pforzheimer Fakultät für Technik die Ausgangslage ihrer Überlegungen. Für das Einrasten ist ein sogenanntes Türband verantwortlich, das nur über eine geringe Zahl der notwendigen Einkerbungen verfügt. Die Studierenden integrierten Magnete sowie einen Ultraschallsensors, um die Technik entscheidend zu verbessern. „Sobald der Sensor erkennt, dass eine Kollision bevorsteht, packen die Magnete zu. Durch die Reibung kann die Bewegung des Türbands an jeder beliebigen Stelle gestoppt werden“, so das erfolgreiche Entwicklungsduo. Für ihre Verbesserung der Mechanik bei Autotüren erhielten die Erstplatzierten 1.000 Euro.

„Dinge in wenigen Minuten und ohne Hilfsmittel auf den Punkt bringen, um Investoren, Kunden oder Auftraggeber zu begeistern – diese Fähigkeit brauchen unsere Studierenden im späteren Berufsleben“ erklärte Professor Dr. Karlheinz Blankenbach die Intention des Innovation Slams. Der Leiter des Displaylabors an der Hochschule Pforzheim ist Mitbegründer des Wettbewerbs. Bereits das vierte Jahr in Folge fand die Veranstaltung am Firmensitz der Robert Seuffer GmbH & Co. KG in Calw statt. In kurzen Impulsvorträgen stellen Studierende bei der Veranstaltung ihre praktischen Arbeiten. In Kooperation mit der Unternehmensgruppe kürte die Hochschule Pforzheim die besten Projektarbeiten von Studierenden des Fachbereichs Informationstechnik an der Fakultät für Technik. Die Kriterien für die Arbeiten: Innovationsgrad, Präsentationstechnik und Verständlichkeit.

Am wenigsten Übungsbedarf attestierte das Publikum den Mechatronik-Studierenden Niklas Haase und Jan Ziegler. Durch die Auszeichnung der Robert Seuffer GmbH & Co. KG erhoffen sich die angehenden Ingenieure öffentliche Aufmerksamkeit: „Ein Patent anzumelden, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Thema für uns. Ähnliche Lösungen werden auch bereits in der Automobilindustrie entwickelt. Aber eine Veröffentlichung könnte hilfreich bei der Suche nach weiteren Sponsoren sein, die an einer Weiterentwicklung unserer Lösung interessiert sind.“

Beim Seuffer Innovation Slam 2015 wurden drei Preise vergeben. Jan Rüger, Mirco Weber und Pascal Habiger belegten den zweiten Platz für den mechanischen Aufbau eines spinnenförmigen Roboters. Das Trio erhielt 600 Euro für den Roboter, der aufsteht und sich zur Seite neigt. Auf Platz drei landeten zwei Studierende aus Kamerun. Paule Lahakio und Olivier Lowe entwickelten eine interkulturelle App: Im Frage-Quiz stellen die Spieler ihr Wissen über andere Kulturen unter Beweis. Für die Idee, auf diese Weise für mehr Toleranz zu werben, wurden die Studierenden mit 400 Euro ausgezeichnet.

 

 

"Mit logischen Kopfnüssen begeistern"

Prof. Dr. rer. nat. Peer Johannsen

Roboter, Rätsel und Kartentricks – Professor Dr. Peer Johannsen ist bekannt für seine kreative Vorlesungsgestaltung. Für sein Engagement, komplexe technische Inhalte originell zu vermitteln, erhielt der Professor für Informatik und Software-Engineering am Donnerstag, 16. Juli 2015, den Hochschullehrpreis. Als „ungewöhnlich anschaulich“ charakterisierte Professor Dr. Hanno Weber die Lehrmethoden. Der Prorektor übergab die Auszeichnung bei der Semesterabschlussfeier der Hochschule Pforzheim. 

Wenn er die Grundlagen der Informatik erklärt, greift Peer Johannsen schon mal zu einem Kartentrick. „Das ist unerwartet und weckt Interesse. Ganz spielerisch ist man mittendrin im Stoff“, erklärt der engagierte Professor. Das eigentliche Markenzeichen von Peer Johannsen aber sind die humanoiden, knapp 60 Zentimeter großen Roboter namens NAO. Mit diesen beliebten „Zeitgenossen“ vermittelt er die Prinzipien der Programmierung. „Programmieren an einer Tafel zu lehren – geht gar nicht! Die Studierenden müssen den Roboter in Aktion sehen – und daraus lernen“, betont er.

Direkt am Objekt zeigt der passionierte Marathon-Läufer auch, wie schnelllebig die Technik ist. Ein Blick in alte Computermodelle und neue Handys zeigt die Geschwindigkeit, mit der technische Entwicklungen voranschreiten. „Oft werden lediglich Rezepte vermittelt. Im Arbeitsleben geht es aber nicht um die Lösung vorher bereits bekannter Probleme“, stellt Peer Johannsen klar. Daher legt der Informatiker Wert darauf, neben reinem Fachwissen insbesondere auch übergreifende Fähigkeiten zu vermitteln. „Die Studierenden sollten in der Lage sein, eine unbekannte neue Aufgabe zu analysieren, einzuordnen und Methoden zu deren Lösung vorzuschlagen“, so versteht Johannsen seinen Lehrauftrag. Dass seine Lernmethode begeistert, zeigen seine „Rätsel der Woche“. Die Aufgabenstellungen sind unter Studierenden legendär und verleiten diese dazu, selbst in der freien Zeit, logisches, strukturiertes Denken zu üben.

„Die Begeisterung des Professors überträgt sich auf die Studierenden“, erklärte Professor Weber in seiner Laudatio. „Sein Fachwissen ist die Voraussetzung für gute Lehre, doch sein Engagement und seine Freude machen die Veranstaltungen zu etwas Besonderem“, so das Fazit des Prorektors bei der Übergabe des Lehrpreises. „Der Preis freut mich sehr! Es lohnt sich, derartigen Einsatz in die Lehre zu investieren. Der Preis zeigt mir auch, dass ich mit meinem Konzept auf dem richtigen Weg bin. Der wichtigste Ansporn bleibt aber für mich die positive Rückmeldung der Studierenden“, sagte Professor Johannsen. Die Auszeichnung „Hochschullehrpreis“ wird maßgeblich durch das Votum der Studierenden mitgeprägt. Mit dem Preis zeichnet die Hochschule Professoren aus, die die aktuelle Forschung mit exzellenter Lehre verbinden, ohne den Bezug zur Praxis zu verlieren.

 

 

Zur Person:

Geboren und aufgewachsen ist Peer Johannsen in Schleswig-Holstein. Er studierte Informatik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, wo er 1997 seinen Abschluss als Diplom-Informatiker machte. Als Stipendiat der Forschungsabteilung der Siemens AG in München promovierte er zum Dr. rer. nat. inklusive eines zweijährigen Forschungsaufenthalt bei der Infineon Technologies AG im Silicon Valley in Kalifornien, USA. Danach war er zehn Jahre lang in der Forschung und Entwicklung tätig – bei Siemens, Infineon Technologies und OneSpin Solutions GmbH in München, mit den Schwerpunkten Algorithmen und Software-Entwicklung. Seit dem Wintersemester 2010/2011 ist Peer Johannsen Professor für Informatik und Software-Engineering an der Hochschule Pforzheim.

Ehrendoktorwürde für Pforzheimer Professor Norbert Höptner

Feierliche Ernennung am 10. März 2015: Rektor Prof. Dr.-Ing. Aurel Vlaicu (links) und Senats-Präsident Prof. Dr.-Ing. Mihai Iliescu (rechts) von der Technischen Universität Cluj-Napoca in Rumänien überreichen Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Norbert Höptner (Mitte) die Urkunde

Auszeichnung durch Technische Universität in Rumänien 

Dem Pforzheimer Professor Dr.-Ing. Dr. h.c. Norbert Höptner wurde in Rumänien die Ehrendoktorwürde verliehen. Von der Technischen Universität Cluj-Napoca wurde er für seine Verdienste als Europabeauftragter im Rahmen des „Danube-Transfer-Center (DTC)“-Projektes ausgezeichnet. Diese Initiative verfolgt das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der im Donauraum ansässigen Wirtschaftsakteure durch die Errichtung von Transferzentren zu stärken.

 „Kleine und mittelständische Betriebe (KMU) bilden das ökonomische Rückgrat der Donauanrainerstaaten. Diesen Unternehmen muss der Zugang zu Wissenschaftseinrichtungen erleichtert werden, damit sie vom Wissen und den Ressourcen der wissenschaftlichen Kompetenzträger profitieren können. Dies soll in den Donau-Transferzentren erfolgen“, so Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Norbert Höptner.

Der Professor für Signalverarbeitungssysteme an der Hochschule Pforzheim ist seit 2002 zugleich Europabeauftragter des Ministers für Finanzen und Wirtschaft von Baden-Württemberg sowie Direktor des Steinbeis-Europa-Zentrums (SEZ) mit Büros in Stuttgart und Karlsruhe. In dieser Position unterstützt er insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen bei ihrem europäisch geprägten Innovationsprozess. Von diesem Beschäftigungsfeld profitiert auch die Hochschule Pforzheim, an der Professor Höptner nach wie vor in der Lehre aktiv ist: „Im Rahmen der europäischen Zusammenarbeit entstehen auch immer wieder internationale Kontakte, von denen meine Heimat-Hochschule Pforzheim nuprofitieren kann.“

Wirtschaft und Wissenschaft verbinden
Die Donau-Transferzentren (DTC) vernetzen nun die in der Region ansässigen Unternehmen mit regionalen als auch europäischen Wissenschaftsakteuren. „Die Pilotstandorte wurden in ihren Stärken und Schwächen analysiert, die Mitarbeiter der Zentren untersuchten regionale Unternehmen auf ihre Innovationspotenziale und zudem wurden die neu gegründeten DTCs nachhaltig mit vorhandenen Netzwerken verknüpft“, beschreibt Professor Norbert Höptner erste Schritte. „Wir möchten die Zentren als Instrument etablieren, das Professoren zur Zusammenarbeit mit Unternehmen befähigt.“

Doktor Honoris Causa
Im Rahmen des vom baden-württembergischen Staatsministerium seit September 2012 geförderten Pilotprojekts wurden basierend auf dem Steinbeis-Modell vier Donau-Transferzentren errichtet, eines davon an der Technischen Universität im rumänischen Cluj. Inzwischen fungiert die Technische Universität Cluj-Napoca als sogenannter „Entry-Point“, dem sich sogar weitere Organisationen angeschlossen haben. Aufgrund dieser positiven Entwicklung hin zu wissenschaftlicher Vernetzung hat die TU Cluj Professor Dr.-Ing. Dr. h.c. Norbert Höptner die Ehrendoktorwürde verliehen. Die akademische Feier fand am 10. März 2015 in Cluj statt. „Es macht mich stolz, dass unsere Bemühungen nicht nur Früchte getragen haben, sondern auch so viel Anerkennung erfahren.“ Insgesamt befinden sich derzeit zwölf DTCs im Aufbau. Beteiligte Länder sind Deutschland, Rumänien, Serbien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien und Bulgarien.

Transnationaler Technologietransfer
Die Unterstützung osteuropäischer Regionen im Rahmen der EU-Donaustrategie macht sich auf lange Sicht für ganz Europa bezahlt: „Je enger die europäischen Akteure auch grenzübergreifend zusammenarbeiten, desto größer ist die Chance auf neue europäische Produkte, mit denen wir uns am Weltmarkt etablieren können“, so Professor Norbert Höptner.

Zur Person 
Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Norbert Höptner  studierte Nachrichtentechnik an der Technischen Hochschule in Darmstadt. 1982 promovierte er an der Technischen Universität Karlsruhe im Bereich der Digitalen Signalverarbeitungssysteme. Von 1982 - 1989 war er als Oberingenieur und Akademischer Oberrat im Arbeitsbereich Nachrichtentechnik der Technischen Universität Hamburg-Harburg tätig. 1989 folgte die Erstberufung als Professor an die Fachhochschule Karlsruhe. 1992 wechselte er als Gründungsdekan für den Fachbereich Elektrotechnik an die Fachhochschule Pforzheim. Hier war er von 1995 bis 1999 Prorektor und IAF-Leiter. Im Anschluss folgten vier Jahre als Rektor der Hochschule für Gestaltung, Technik und Wirtschaft in Pforzheim. Von 2005 bis 2009 führte Professor Norbert Höptner die Geschäfte der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH.

 

 

BEI UNS LERNEN SIE, PRAXISORIENTIERT ZU ARBEITEN UND UNTERNEHMERISCH ZU DENKEN!

Der direkte Bezug zur Praxis zeichnet das Studium bei uns aus. In zahlreichen Projekten sammeln Sie praktische Erfahrungen, wenden Ihr theoretisches Wissen an und knüpfen Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern. Im fünften Studiensemester arbeiten Sie im Praxissemester gezielt in Ihrem Wunschberuf. Unsere Dozentinnen und Dozenten kommen ohne Ausnahmen alle aus der Wirtschaft und sind daher gestandene Praktiker. Vielfältige Unternehmenskontakte sorgen dafür, dass Ihre Ausbildung stets auf der Höhe der Zeit ist.

Roboter und Businessplan im Studium entwickelt

2,40 Meter groß, 160 Kilo schwer und silber-schwarz glänzend begrüßt der Roboter NOX auf Messen die Gäste – und zieht alle Blicke auf sich. Der humanoide Roboter kann sprechen, gehen und tanzen. Seit Mai 2015 ist Tobias Danzer mit dem Eventroboter selbständig, den Unternehmen für Veranstaltungen buchen können. Der Wirtschaftsingenieur studierte an der Fakultät für Technik und schrieb seine Diplomarbeit über den  NOX. Er entwickelte nicht nur den technisch aufwendigen Roboter, sondern auch einen tragfähige Businessplan. „Sehr wichtig war dabei auch die Möglichkeit, im Studium  in interdisziplinären Projekten Vertiefungen in Elektronik und Elektrotechnik zu bekommen“, so der junge Geschäftsmann. Die aufwendige Entwicklung des Roboters war durch ein EXIST-Gründerstipendium möglich geworden.  2014 gewann er zudem  den Landespreis für die außergewöhnlichste Gründungsidee.

Die drei Entwickler des „Buddy Watchers“: Eduard Sabelfeld, Michael Feicht und Sergej Koch (v.l.n.r.)

Sie sind erfolgreich!
Michael Feicht, Sergej Koch und Eduard Sabelfeld, drei Absolventen der Pforzheimer Fakultät für Technik, mit ihrem im November 2011 gegründeten Unternehmen  "Free Linked"  im Januar 2012 in das Landesförderprogramm „Junge Innovatoren“ aufgenommen worden. Die drei Absolventen der Hochschule Pforzheim entwickeln ein Kommunikationsmittel für Taucher, das später auch in anderen Bereichen einsetzbar sein soll.

Der Austausch zwischen Tauchpartnern erfolgt durch Gestik und festgelegte Zeichen. Die drei Pforzheimer Firmengründer arbeiten seit Juni 2010 an einem sogenannten „Buddy Watcher“ – einem wasserresistenten Kommunikationsmittel, das für mehr Sicherheit im Tauchsport sorgen soll. Die technische Plattform mit der diese Kommunikation vonstattengehen soll, ist – nach Vorstellung der „jungen Innovatoren“ – später auch für andere sicherheitsrelevante Bereiche einsetzbar. Diese Gründungsidee der drei Ingenieure wurde mehrfach geprüft und für gut befunden. Im Dezember 2010 erhielten die engagierten Absolventen ein sogenanntes EXIST-Gründungsstipendiat. Mit Hilfe dieser Förderung war es ihnen möglich, den „Buddy Watcher“ weiter zu entwickeln. Das Stipendium lief im Mai 2011 aus. Mit der erfolgten Aufnahme in das Landesprogramm „Junge Innovatoren“ können die Gründer ihr Projekt jetzt bis zur Marktreife bringen.
Seit November 2014 sind die Geräte nun zu haben. Das Start-Up plant für 2016 ein weiteres Softwareupdate – die Abstandsmessung. Dann gibt es eine Warnung bei der Überschreitung eines zuvor festgelegten Abstands zwischen den Tauchpartnern. 

Buddy-Watcher-Vibration (Bild:Michael Feicht/Free-Linked GmbH)

INTERNATIONAL DENKEN: BAUEN SIE BRÜCKEN!

Früher haben deutsche Unternehmen ihre Produkte über Händler weltweit verkauft; heute müssen sie in den Zielmärkten vor Ort präsent sein. Eine enge Vernetzung mit den Volkswirtschaften auf aller Welt ist daher unabdingbar. Bei uns haben Sie zahlreiche Möglichkeiten, Ihre Fremdsprachkenntnisse auszubauen. In vielen unserer Studiengänge bereiten Sie englischsprachige Lehrveranstaltungen auf das internationale Umfeld vor. Zudem können Sie Auslandsaufenthalte an unseren international anerkannten Partnerhochschulen überall auf der Welt in Ihr Studium integrieren.

MBAE-Studierende in der interkulturellen Praxisprobe

Ein ausgeprägtes Verständnis von Interkulturalität ist in Zeiten weltweiter Vernetzung eine Schlüsselkompetenz im Management. Bereits zum sechsten Mal in Folge führte die Hochschule Pforzheim in Kooperation mit der NEOMA Business School in Reims mit Master-Studierenden des Studiengangs Business Administration and Engineering ein länderübergreifendes Management-Projekt durch. Die Studierenden bearbeiteten in interkulturell durchmischten Teams aktuelle Fallstudien von der Bosch-Gruppe und wurden so unter realen Rahmenbedingungen bestens auf eine Tätigkeit im Management vorbereitet. 

Die Gruppe von 42 Master-Studierenden aus Deutschland und Frankreich beschäftigte sich mit Aufgabenstellungen aus dem Gebiet der Fahrerassistenz und den damit verbundenen Produkten, Methoden und Strategien. Dabei wurden relevante Märkte und Wettbewerber analysiert sowie Geschäftsmodelle und Business Cases entworfen. Aufgabe war es, Chancen, Risiken und Konsequenzen abzuschätzen, um Tendenzen für zukünftige Entwicklungen aufzuzeigen und Handlungsempfehlungen an die Unternehmensgruppe geben zu können.

Die Aneignung neuen Wissens und die Verfeinerung von Kompetenzen in einem internationalen Umfeld mit Praxisbezug waren dabei das primäre Ziel dieses länderübergreifenden Lehrkonzepts.  Prof. Dr. Guy Fournier, der im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Pforzheim lehrt und forscht, rief diese Kooperation bereits im Jahr 2010 ins Leben. Seither wurde es mit wechselnden Industriepartnern, wie Würth Solar, der Bosch-Gruppe oder der Daimler AG, jährlich erfolgreich umgesetzt. Zusammen mit der französischen Kollegin Dr. Catherine Aubier von der NEOMA Business School in Reims entwickelte man in diesen vergangenen Jahren die Anwendung der Methoden des integrierten Lernens (Blended Learning) – einer Kombination aus traditionellen Formen des Präsenzlernens mit modernen E-Learning Einheiten – kontinuierlich weiter. 

Vorbereitet wurden die Studierenden durch verschiedene Vorlesungen zu aktuellen Management-Themen auf dem Campus der NEOMA Business School in Reims. In der zweiten Phase arbeiteten die Teams von ihren Heimathochschulen aus virtuell zusammen, um ihre jeweiligen Projektthemen zu bearbeiten. In der dritten Phase fanden dann eine gemeinsame Werksbesichtigung und Teambesprechungen bei Bosch in Reutlingen statt. Die Studierenden verfeinerten ihre Ausarbeitungen, um dann abschließend ihre Ergebnisse an der Hochschule Pforzheim vor dem Management von Bosch zu präsentieren.

„Wir erlebten die Vorzüge von Diversität innerhalb unseres Teams. In meiner Gruppe arbeiteten fünf verschiedene Nationalitäten zusammen, die jeweils länderspezifische Spezialisierungen aus ihrem Studium mitbrachten. Das eröffnete wertvolle Synergien“, beschreibt die Pforzheimer Studentin Katharina Zeiser aus dem Studiengang Business Administration and Engineering das dreiwöchige interkulturelle Management-Projekt. „Wir profitieren definitiv in unserem späteren Berufsleben davon. Die Zusammenarbeit mit Experten auf unterschiedlichen Gebieten und mit verschiedenen kulturellen Blickwinkeln ermöglicht es einem Team gemeinsam die beste Lösung zu finden“,  ergänzt der Pforzheimer Masterstudent Julian Kühnrich.

Das Projekt mit Praxisbezug ist aber nicht nur für die Studierenden und Lehrenden eine Bereicherung. Die Bosch-Gruppe erhielt neue Ideen und kreative Vorschläge von den Studierenden, die im Rahmen des firmeninternen Verbesserungsprozesses implementiert werden können. Eine Win-win-Situation, auch im Hinblick auf Rekrutierungsmöglichkeiten des gut ausgebildeten akademischen Nachwuchses von beiden Hochschulen.

„Die Zusammenarbeit mit den Studierenden entspricht unserer gängigen Alltagspraxis: Wir bringen unterschiedliche Menschen mit vielfältiger Expertise zusammen, sie entwickeln in der Interaktion miteinander neue Ideen und generieren innovative Lösungsansätze. Es ist allerdings äußerst aufschlussreich Dinge mit denen wir täglich arbeiten mit den Augen der Studierenden aus ganz neuen Blickwinkeln zu betrachten“, beschreibt Tobias Matter, Director Manufacturing Coordination in der Business Unit Driver Assistance Systems des Geschäftsbereichs Chassis Systems Control bei Bosch die Zusammenarbeit im Rahmen dieser besonderen Fallstudienuntersuchung. 

Dieses Projekt wurde gefördert durch das Deutsch-Französische Jugendwerk.
Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) ist eine internationale Organisation im Dienst der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit Standorten in Paris und Berlin. Die Gründung des DFJW geht auf den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag, den „Elysée-Vertrag“, von 1963 zurück. Die Aufgabe des DFJW ist es, die Verbindungen zwischen jungen Menschen in Deutschland und Frankreich auszubauen und ihr Verständnis füreinander zu vertiefen.

Bei uns lernen Sie, interdisziplinär zu entwickeln und gemeinsam Neues zu schaffen!

Neues entsteht, wenn Menschen mit ganz unterschiedlichen Kompetenzen und Erfahrungen, Anforderungen und Ideen zusammenarbeiten – und gemeinsam über den Tellerrand blicken. Erfolg haben heute Unternehmen, die Produkte und Prozesse in interdisziplinären Teams entwickeln sowie Kunden, Lieferanten, wissenschaftliche Einrichtungen und sogar Konkurrenten in den Innovationsprozess einbeziehen. Wir vermitteln Ihnen Perspektiven über die reine Fachdisziplin hinaus – auch dank der fakultätsübergreifenden Vernetzung mit den Fakultäten Wirtschaft und Recht sowie Gestaltung. Sie lernen bei uns, Schnittstellen über Fachdisziplinen hinaus zu schaffen – und so Neues zu schaffen.

Girls Day 2016: Verschiedene Studiengänge präsentieren in Berlin Gemeinschafts-Projekt

Die beiden Pforzheimer Technikstudentinnen Anna-Carina Spindler (Mechatronik) (2.v.l.) und Alexandra Göhring (Maschinenbau/ Produktentwicklung) (2.v.r.) halfen der Bundeskanzlerin Angela Merkel in die Jacke und erklärten ihr sowie den Schülerinnen die technischen Funktionen. (www.girls-day.de)

Der Bundeskanzlerin in die Jacke helfen…

Diese Chance bot sich zwei Studentinnen der Fakultät für Technik der Hochschule Pforzheim. Im Rahmen des Girls'Day  präsentierten Alexandra Göhring und Anna-Carina Spindler am Mittwoch, 27. April 2016, im Berliner Bundeskanzleramt das Technik-Projekt „Intelligente Jacke“ – vor Schülerinnen und Bundeskanzlerin Angela Merkel höchstpersönlich.

Drei Monate tüftelten Studierende verschiedener Fachrichtungen an einer Jacke, die mehr kann, als vor Kälte und Regen zu schützen. Via Bluetooth, der Datenübertragung zwischen Geräten über kurze Distanz per Funktechnik, kann das Kleidungsstück mit einer von den Studierenden selbst programmierten Smartphone-App verbunden werden. „Unsere App enthält die Bereiche Kommunikation, Sicherheit und Gesundheit“, erklärt Projektleiterin Alexandra Göhring.

Kommunikation: Mit der Jacke sprechen
Tippt der Träger eine Textnachricht in sein Smartphone, so erscheint diese auf einem Farbdisplay der Jacke. „Das kann beispielsweise als Namensschild genutzt werden“, erklärt Alexandra Göhring. Außerdem, so die Masterstudentin im Studiengang Produktentwicklung, informiere die Jacke ihren Träger über eingehende Anrufe auf dem Mobiltelefon: „Vibrationsmotoren, die im Nackenbereich eingenäht wurden, informieren hier den Träger.“ Auf einem innenliegenden Display, das mit sogenannten Organic Light Ermitting Dioden (OLED) betrieben wird, werden Name oder Telefonnummer des Anrufers angezeigt. 

Sicherheit: Integrierter Diebstahlschutz
Eine in die Jackentasche integrierte Technik, der NFC-Tag – NFC steht für „Nearfield-Connection“ – schützt vor Diebstahl. Diese Methode arbeitet mit zwei Komponenten: Der Tag in der Jacke wird ergänzt durch ein Gegenstück, „das beispielsweise am Autoschlüssel befestigt oder im Geldbeutel aufbewahrt wird“. Entwenden Diebe den Schlüssel oder das Geld reagiert der Sensor in der Jacke und schlägt umgehend Alarm. Rote Blinklichter und lautes Piepen dürften Diebe irritieren. 

Die Beleuchtung, die über in die Ärmel eingenähte Licht (LED)-Bänder realisiert wurde, schützt nicht nur vor Langfingern, sondern auch vor der Dunkelheit: „Beim abendlichen Joggen kann ich weiße Sicherheitsbeleuchtung einschalten – entweder über die App oder über einen Berührungssensor an der Jacke.“ 

Gesundheit: Fit durch Fashion
Ob Joggen bei Tag oder Nacht – für Sportbegeisterte enthält die Jacke einen Schrittzähler. Ein Beschleunigungssensor im Nackenbereich misst die ruckartige Bewegung, die bei jedem Auftreten vollzogen wird. Ein weiterer Sensor misst zusätzlich die Temperatur im Nackenbereich. Der Träger wird so nicht nur beim Sport vor einer übermäßigen Belastung gewarnt, sondern kann bei Outdooraktivitäten auch vor einem Auskühlen bewahrt werden. 

Bereits zum dritten Mal stellte der Bereich Informationstechnik der Hochschule Pforzheim kreative Technik beim Girls'Day  im Bundeskanzleramt vor. Gemeinsam mit dem Halbleiterhersteller Intel war die Hochschule Pforzheim bereits 2014 und 2015 zu Gast bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. Intel möchte Mädchen gemeinsam mit der Hochschule Pforzheim für MINT-Studienfächer begeistern und zeigen, wie vielseitig die von Hightech-Unternehmen angebotenen Berufe sind.

Technik und Mode geben sich die Hand
Erstmals war 2016 auch die Fakultät für Gestaltung im zehnköpfigen Projektteam vertreten. Denn neben technischen Arbeitsbereichen wie Programmierung & Co. galt es auch, das Kleidungsstück selbst zu entwerfen und zu nähen. „An der Fakultät für Technik fördern wir interdisziplinäres Arbeiten. Denn Produkte allumfassend zu verstehen und zu begleiten, das wird unsere Studierenden auch später im Berufsleben erwarten. Man muss sich auf unterschiedliche Denk- und Herangehensweisen einlassen können“, so Professor Dr.-Ing. Stefan Hillenbrand, Professor im Studiengang Mechatronik, der die „Intelligente Jacke“ gemeinsam mit seinem Kollegen, Professor Dr.-Ing. Mike Barth, mit auf den Weg brachte.

Insgesamt wurden in die „Intelligente Jacke“ eine NFC-Antenne, ein Tag/Chip-Signal, zwei Vibrations-Motoren, zwei Buzzer, ein OLED-Display, ein Touch-Sensor, zwei LED-Streifen, ein Barometer, drei Beschleunigungssensoren, ein RGB-Display sowie ein Akku integriert. Technische Programmierungs-Grundlage war der Intel Edison, ein Mikrochip des Halbleiterherstellers Intel. 

Unternehmensprofil: Intel
Intel ist in Deutschland an zehn Standorten mit über 3000 Mitarbeitern vertreten. Zu den wichtigsten Forschungsgebieten zählen zukunftsweisende Prozessor- und Grafiktechnik sowie intuitive Interaktionsmöglichkeiten mit dem PC.

Interdisziplinäres Projektseminar „DesignIng“

Professor Dr. Jautz, Rektor der Hochschule Pforzheim und Professor Dr. Engeln, Studiengangleiter Master Produktentwicklung, lassen sich den Entwurf eines neuartigen Staubsaugerkonzeptes erklären

Maschine an, Schmutz weg – der Staubsauger ist aus dem Haushalt nicht mehr wegzudenken. Dass sich hinter dieser alltäglichen und simpel anmutenden Arbeit aber durchaus komplexe theoretische Tiefen verbergen, das beweisen Studierende der Hochschule Pforzheim. Vom 14.-18. März fand das interdisziplinäre Projektseminar „DesignIng“ statt: Studierende aus drei Fakultäten arbeiteten eine Woche lang gemeinsam an der Konzeption und Entwicklung neuartiger Staubsaugerkonzepte für autonomes und konventionelles Staubsaugen. 

In diesem Jahr nehmen die Studierenden der Masterstudiengänge Produktentwicklung (Fakultät für Technik), Creative Communication & Brand Management (Fakultät für Wirtschaft und Recht) und Industrial Design (Fakultät Gestaltung) am Projektseminar teil. Geleitet wird das Projekt von Professor Dr. Werner Engeln. Unterstützung kam auch von Professoren Jürgen Goos (Industrial Design) und Richard Linxweiler (Creative Communication & Brand Management).

Im Rahmen des Projektes soll ein Multifunktionsstaubsauger entwickelt werden, der sowohl autonom als auch konventionell saugen kann. Die einzelnen Projektteams haben unterschiedliche Zielgruppen, für die sie das passende Gerät entwickeln und am Markt platzieren sollen.

Neben der Entwicklung von innovativen Konzepten muss die technische Machbarkeit geprüft sowie das Fertigungsverfahren festgelegt werden. Für ein zielgruppenspezifisches Design müssen die Leistungsdaten berechnet, CAD-Daten erstellt werden. Herstellkosten und der Marktpreis müssen bestimmt, sowie ein Marketingkonzept erarbeitet werden.

„Wir sind begeistert über die Erfahrung, die wir durch dieses Projekt machen durften. Dass die Technik nicht in jede Form passt, die wir uns als Gestalter ausdenken und wünschen und der Markt auch seine Vorgaben hat, mussten wir erst akzeptieren lernen“, resümierten die Studierende des Studiengangs Industriel Design Clarissa Kuntzer und Charis Mania.

Die Ergebnisse dieser intensiven Woche wurden am Freitag, 18. März, präsentiert. Die Studierenden zogen alle ein sehr positives Fazit und wünschten sich diese interdisziplinäre Zusammenarbeit in Projektform weitaus häufig. Jérémy Lefint, Master Produktentwicklung, ist begeistert: „Ich lerne in diesem Projekt wie man sich mit den anderen Disziplinen unterhält. Es ist erstaunlich, dass die Schnittstellen doch so rasch gefunden wurden. Würde jederzeit wieder in einem solchen Projekt mitarbeiten wollen.“

Abschließende Projektpräsentation
Das interdisziplinäre Projektseminar, das seit dem Sommersemester 2013 fest als Lehrangebot im Masterstudiengang Produktentwicklung verankert ist, führt Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen. Unter Berücksichtigung der verschiedenen Disziplinen soll ein gemeinsames praktisches Ziel erreicht werden. Die Herausforderung: Unterschiedliche Fachsprache, Arbeitsweisen und Methoden können zu Konflikten und Missverständnissen führen. 

Werner Engeln macht deutlich, warum die interdisziplinäre Zusammenarbeit an der Hochschule großgeschrieben wird: „Heute ist die Produktentwicklung stark durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachdisziplinen geprägt und damit hängt auch der Erfolge eines Produktes am Markt von einer erfolgreichen Kommunikation der Disziplinen miteinander ab. Unsere Studierenden lernen im Projekt DesignIng frühzeitig die Methodik und Denkweise der Fachleuten anderer Disziplinen kennen und verstehen“.



Industrial Design meets Wirtschaftsingenieurwesen

Das interdisziplinäre Potenzial der Hochschule Pforzheim ausschöpfen – das ist dem Kooperationsprojekt zwischen den Wirtschaftsingenieuren und den Industrial Designern gelungen. Seit mittlerweile drei Semestern verschmelzen die kreativen Ideen der angehenden Designer und die technische Präzision der Studierenden des Wirtschaftsingenieurwesens zu einer Symbiose, die sich sehen lassen kann!

Die Industriedesigner entwerfen auf dem Papier neuartige Produkte, die von den Wirtschaftsingenieuren im Rahmen der Vertiefungsrichtung „Computer Science and Media Technology“ bei Prof. Dr. Andreas Mazura auf ihre technische Umsetzbarkeit geprüft, im CAD virtuell konstruiert und schließlich als detailgetreues 3D-Modell geplottet werden. Die Idee hinter dem Projekt: Vorhandene Kompetenzen innerhalb der Fakultäten zusammenzuführen und den Studierenden auf diese Weise den Blick über den eigenen Tellerrand zu ermöglichen.

 

Für beide Seiten bringt diese Zusammenarbeit eine wertvolle Bereicherung in Sachen Praxiserfahrung mit sich. Schon während ihres Studiums können die Studierenden hier in den interdisziplinär gemischten Teams aus Designern und Ingenieuren, die auch die betriebswirtschaftliche Sichtweise mit einbringen, zusammenarbeiten – eine Konstellation, die in der Berufspraxis häufig vorkommt und aufgrund der unterschiedlichen Perspektiven ein großes Potenzial an Kommunikationshürden mit sich bringen kann. Die Fähigkeit, Dinge auch aus anderen Blickwinkeln zu betrachten, ist in vielen Situationen auf dem beruflichen Weg der Schlüssel zum Erfolg. Im Dialog mit den Studierenden der anderen Fakultät eröffnen sich jeweils andere Sichtweisen auf das gleiche Projekt.

Im Sommersemester 2011 steht die Kooperation im Zeichen nachhaltiger Mobilitätskonzepte für das urbane Leben. Die Aufgabe der Designer bestand darin, Compactbikes vor dem Hintergrund des ressourcenfreundlichen Verkehrstrends „E-Mobility“ neu zu interpretieren und zeichnerisch zu visualisieren. Ein Thema von großer Aktualität und ein Markt, der in Zukunft mit Sicherheit stark wachsen wird. 

Bei uns lernen Sie, verantwortungsvoll zu handeln und nachhaltig erfolgreiche Entscheidungen zu treffen!

Kunden wollen hochwertige Produkte, Mitarbeiter einen sicheren Arbeitsplatz, Lieferanten eine faire Zusammenarbeit: Unternehmen müssen heute den Anforderungen vielfältiger Anspruchsgruppen begegnen und stehen vor der Herausforderung, ihre Unternehmensstrategie glaubwürdig an die verschiedenen Anspruchsgruppen zu vermitteln. Dazu kommen Fragen, wie sich expandierende Unternehmen in Ländern verhalten, in denen beispielsweise Korruption herrscht oder mangelhafte Gesundheits-, Sozial- und Umweltstandards bestehen. Wir integrieren Fragen der Unternehmensverantwortung und -ethik in die Lehre. Damit sind Sie als künftige wirtschaftliche und gesellschaftliche Entscheidungsträger in der Lage, kompetente und verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen. Mit diesem Ziel haben wir uns als eine der ersten Hochschulen weltweit bereits 2007 zur Umsetzung der „Principles for Responsible Management Education (PRME)“ der Vereinten Nationen verpflichtet.

Erfolgreicher erster Kongress des wissenschaftlichen Nachwuchses

Der effiziente Einsatz von Rohstoffen und auch deren Wiedergewinnung sind zentrale Forschungs- und Lehrthemen an der Hochschule Pforzheim. Im Rahmen eines bundesweiten Forschungsvorhabens lud Professor Dr. Jörg Woidasky Anfang März 2016 zu „24 Stunden für Ressourceneffizienz“ – einem Kongress für junge Wissenschaftler – an die Hochschule Pforzheim ein. Knapp 40 Nachwuchswissenschaftler aus dem Bundesgebiet diskutierten erstmalig neue Strategien für eine verträgliche Gewinnung und den umweltschonenderen Einsatz von Rohstoffen und Energie. 

Den Anstoß für die Ausrichtung des Kongresses gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung durch sein Forschungsprogramm „r4 – Innovative Technologien für Ressourceneffizienz“. Es zielt auf die Sicherung strategischer Rohstoffe für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

„Im Fokus stehen die Gewinnung von Primär- und Sekundärrohstoffen. Neben Recyclingverfahren gewinnen heute auch die Erforschung von Lagerstätten und die Entwicklung effizienter Aufbereitungsverfahren in Deutschland wieder Bedeutung“, erklärte Jörg Woidasky.

„Das Forschungsprogramm „r4“ bündelt insgesamt über 26 Einzelvorhaben, in dem sich über hundert Forschungspartner engagieren. Die Themen der jungen Wissenschaftler sind entsprechend breitgefächert, die Arbeiten durchgängig auf einem sehr hohen Niveau“, kommentierte Jörg Woidasky am Ende des ersten Pforzheimer Nachwuchswissenschaftler-Kongresses. „Besonders schön ist es, dass wir mit Lea König von der Universität Stuttgart, Daniel Ketzer vom Karlsruher KIT und Marika Mehnert von der TU Bergakademie Freiberg insgesamt drei Arbeiten junger Wissenschaftler mit einem Preis auszeichnen konnten.“ 

Pflanzen als Energielieferanten? Widersprechen ausgedehnte Mais oder Sojafelder der sinnvollen Flächennutzung? Daniel Ketzer, Karlsruher Institut für Technologie, koppelt in seiner Forschung zu „Agrophotovoltaik“ Sonnen- und Bioenergie und wurde hierfür ausgezeichnet, ebenso wie Marika Mehnert. Die Wissenschaftlerin erforscht Mikroorganismen, die Chemikalien zur Bindung von Metallen herstellen und so zur Abtrennung und Rückgewinnung dieser Materialien dienen können.

Das gleiche Ziel verfolgt die Preisträgerin Lea König, jedoch nutzt sie hierfür mit elektrischen Feldern einen rein physikalischen Effekt. Wie die sogenannten „seltenen Metalle“ aus elektrischen Kleingeräten zurückgewonnen werden können, stellte der junge Pforzheimer Wissenschaftler Fadri Pestalozzi beim ersten Nachwuchskongress vor. In wie weit können wir Rohstoffe mit geringem Aufwand in der Erdkruste auffinden, oder wie lassen sich komplexe Verbundwerkstoffe recyceln? „Die Forscher arbeiten an äußerst spannenden Themen und gehen mit unverstelltem Blick an ihre Aufgaben. Sie stellen nicht nur wichtige, sondern auch neue Fragen“, erklärte Professor Woidasky. 

Den inhaltlichen Auftakt zu dem Kongress gab Professor Dr. Mario Schmidt aus der Fakultät Wirtschaft und Recht der Hochschule Pforzheim. In seinem Hauptvortrag schlug er unter dem Titel „Ressourceneffizienz in der Produktion“ den Bogen zur angewandten Lehre der Hochschule. Mit dem Institut für Industrial Ecology, einem Bachelor- und einem Masterstudiengang verfügt die Hochschule Pforzheim über eine ausgewiesene Expertise im Bereich Umwelt- und Nachhaltigkeit. 

„Wir wollen gemeinsam mit den Nachwuchsforschergruppen ein Netzwerk aufbauen“, so die Intention der Hochschule Pforzheim. Neben den spannenden Forschungsthemen standen daher auch Methodenworkshops zur Personalentwicklung, zum Patentrecht und auch zu Veröffentlichungsstrategien auf dem Programm. Damit stießen die Organisatoren auf Bedarf und Begeisterung bei den Nachwuchswissenschaftlern, die neben der Vielfalt, die Diskussion und den guten Service lobten. Die 40 Wissenschaftler bewerteten den ersten Nachwuchskongress an der Hochschule Pforzheim äußerst positiv. Nach der geglückten Premiere plant die Hochschule bereits einen Neuauflage des Kongresses zu Beginn des kommenden Jahres.

 

 

Call for papers: Wissenschaftliche Tagung "Environinfo"

Vom 14.-16. September 2016 treffen sich internationale Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis auf dem Gebiet der Umweltinformatik zum 30. Mal bei der wissenschaftlichen Tagung  in Berlin, um sich in verschiedenen Workshops und Teilkonferenzen über den aktuellen Wissensstand, neue Forschungsergebnisse und anstehende Fragestellungen der Umweltinformatik auszutauschen. Zusammen mit einem Team von Forschern bietet auch , der im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen lehrt und forscht, einen .

Im Zentrum steht dabei der Einsatz von Informationstechnologien für die reibungslose Einhaltung relevanter Vorschriften und Regelungen des Umweltrechts.

Nicht erst seit dem Bekanntwerden manipulierter Abgaswerte und damit einhergehender Verstöße gegen Umweltvorschriften ist Compliance Management im Umweltbereich eine wichtige unternehmerische Aufgabe. Die hohe und permanent steigende Regelungsdichte und starke Änderungsfrequenz von Gesetzen und Normen des Umweltrechts stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen haben wegen beschränkter Ressourcen zunehmend Schwierigkeiten, diese Herausforderungen zu bewältigen. Abhilfe können hier geeignete IT Lösungen für Compliance im Umweltbereich leisten, wie zum Beispiel Compliance Management Informationssysteme oder Informationssysteme für Environment, Health and Safety (EH&S), meint Prof. Thimm, der sich seit Jahren mit entsprechenden IT-basierten Lösungen beschäftigt.

Neben der Unterstützung mobiler Endgeräte, einem beliebig durchsuchbaren Rechtskataster gehören insbesondere auch individualisierbare Workflows für Compliance Prozesse zum Funktionsumfang solcher Systeme. Eine steigende Zahl von Anbietern setzt dabei auf Cloud-basierte Lösungsangebote. Compliance-relevante Informationen über Produkte und Produktionsprozesse entlang der gesamten Lieferkette können dadurch jederzeit an jedem Ort von Mitarbeitern der Produktion, dem Kundendienst oder dem Vertrieb abgerufen werden.

Der von Prof. Thimm eingereichte Workshop-Vorschlag wurde den Organisatoren der Enviroinfo von einem international besetzten Gutachtergremium zur Annahme empfohlen.  

Gesucht werden nun Vorschläge für Workshop-Beiträge aus der Praxis und aus der wissenschaftlichen Community. Es können sowohl Langbeiträge als auch Kurzbeiträge über neue Ansätze, Studien oder Erfahrungsberichte aus der Praxis eingereicht werden. Insbesondere sind Praxisbeiträge von kleinen und mittelgroßen Unternehmen gefragt.

Die eingereichten Workshop-Beiträge werden von einem internationalen Review-Team aus der Praxis, der Wissenschaft und Behörden begutachtet. Angenommene Beiträge werden veröffentlicht. 

Nie mehr vom Fahrrad stürzen...

Fahrrad fahren ist ein Trendsport! Inzwischen ist jedes 10. verkaufte Rad motorisiert. Immer mehr Hobbyradler nutzen die zwei Räder für Bewegung oder als Ersatz für das Auto. Im Rahmen des 2013 begonnenen Forschungsprojektes „BikeSafe“ ermittelt die Hochschule Pforzheim Basisdaten und entwickelt Assistenz- und Sicherheitssysteme für Elektrofahrräder. 

Das Forschungs-Projekt unter Leitung von Prof. Martin Pfeiffer und Prof. Jürgen Wrede verfolgt das Ziel, bei einer Vollbremsung blockierende  Räder sowie das Abheben des Hinterrades zu verhindern. In einem ersten Schritt sollten kritische Fahrsituationen und die dabei relevanten Einflüsse bei E-Bikes untersucht werden, um die fahrdynamischen Abläufe besser zu verstehen. Dafür war es nötig, einen E-Bike-Versuchsträger  so auszurüsten, dass der es ermöglicht, diese Situationen so realistisch wie möglich nachzustellen und messtechnisch zu erfassen. 

Der E-Bike-Versuchsträger (von Bosch zur Verfügung gestellt) wurde dafür mit Druck-, Drehzahl-, Einfederweg-, Nickraten- und Abhebesensoren ausgerüstet. Eine Highspeed-Kamera gehört ebenfalls zur Ausrüstung, genauso wie ein Messdatenerfassungs- und Entwicklungssystem. Um den Faktor Mensch aktiv in die Versuchsreihen integrieren zu können, wurde ein Versuchsdummy („Puppe“) für Fahrversuche ausgewählt. 

Mit dem Simulationsmodell in Matlab/Simulink konnten erste Simulationsergebnisse zum Thema Radblockieren und Überschlag gezeigt werden. Diese Ergebnisse bilden die Grundlage, um ein fahrdynamisches Sicherheitssystem entwickeln zu können, das den Sturz über den Lenker verhindern kann.

Ein Großteil der bisherigen Ergebnisse wurde im Rahmen studentischer Projektarbeiten, aber auch durch eine Bachelor- und eine Masterthesis, erarbeitet. Studierende aus den Studiengängen Maschinenbau, Mechatronik und Elektro/Informationstechnik sind beteiligt und arbeiten im Projekt interdisziplinär zusammen.

Markus Mohr

Absolvent des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsingeniuerwesen, aktuell bei der Stoyo Media.

1. März 2018

 

Sie arbeiten heute bei der Varomo UG. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg:

Ich war schon von Kindesbeinen an für die unterschiedlichsten Themenbereiche zu begeistern. Ein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens für flexible Allround-Talente war deshalb perfekt für mich. Ich konnte auch hier in mehrere Bereichen Einblicke bekommen und feststellen, dass ein ganzheitlicher Blick auf die Dinge unabdingbar ist, um heutzutage erfolgreich zu sein. Aber es war das siebte Semester, das letztendlich den Grundstein für meine heutige Karriere gelegt hat. Während eines interdisziplinären Projektes haben wir in einer Gruppenarbeit zwei Werbespots für ein lokales Kino konzipiert und produziert. Dabei ist meine Liebe zur Fotografie und zum Film neu entfacht worden. Im angeschlossenen Masterstudium in Lissabon konnte ich das Gelernte effektiv einsetzen und mit Werbefilmen und Aftermovies eine von Kommilitonen und mir gegründete Bootparty-Reihe bewerben. Sie ist mittlerweile die erfolgreichste in Portugal. Dabei habe ich das Medium Video und vor allem Social Media als extrem potenten Business-Kanal erkannt.

Als ich gegen Ende des Masters einen Kongress in Berlin besuchte, konfrontierte mich mein Boot-Party-Mitgründer mit einer neuen Idee. Er konnte mich überzeugen und so bin ich nach Berlin gezogen, um den üblichen Karriereweg bei Maschinenbauern oder Beratungshäusern links liegen zu lassen und mein eigenes Ding zu machen. Mit den von uns entwickelten Algorithmen produzieren wir reichweiten- und engagementstarke Online-Clips und zählten bereits ein Jahr nach der Gründung zu den reichweitenstärksten Medienhäusern im Social-Video-Bereich. Und das mit einer Crew von lediglich 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Letztes Jahr haben wir unsere Stoßrichtung geändert – weg von reinen redaktionellen Beiträgen hin zu Werbung. 

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Gibt es nicht. Als Unternehmer ist man nahezu täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Aber genau das macht es so aufregend und spannend. Ansonsten könnte die typische 80-Stunden-Woche auch nicht bewältigt werden

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Um ehrlich zu sein, wird die fachliche Kompetenz immer unwichtiger und spielt nur noch auf dem Papier eine entscheidende Rolle. Viel wichtiger ist es sich den äußeren Umständen anzupassen und selbst unter hohem Druck konzentriert arbeiten zu können, sowie richtige Entscheidungen zu treffen. Auch die neudeutschen „Soft Skills” sind tatsächlich äußerst relevant. So hat mich das Studium nicht nur gelehrt schnell neue Sachverhalte zu erfassen, sondern auch unter Druck zu funktionieren und nicht die Fassung zu verlieren.


Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Große Unternehmen brauchen immer qualifiziertes Personal und deshalb wird es hier so schnell keine Knappheit an guten Stellen geben. Wenn in einem selbst ein unternehmerisches Herz schlägt und es einem unter den Nägeln brennt, etwas Eigenes zu machen, dann sollte man das auch tun. Die Bürokratie und rechtlichen Hürden können furchteinflößend sein, aber wenn man sich ihnen mal angenommen hat, merkt man schnell, dass sie so schlimm gar nicht sind. Es sitzen an allen Stellen Menschen mit denen man zu tun hat und die kochen bekanntlich auch alle nur mit Wasser. Gibt es eine bessere Zeit um eigene Erfahrungen zu sammeln, als direkt nach dem Studium? Mein Tipp also: geht los und macht euer Ding. Habt keine Angst Fehler zu machen. Die Standardpositionen laufen nicht davon. 

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Offenheit, Vielfältigkeit und Flexibilität, aber vor allem, dass man nicht nur eine Nummer ist. Ich habe meine Studienzeit trotz der Höhen und Tiefen sehr genossen. Neben den Problemen gab es auch sehr viele schöne und denkwürdige Momente, die ich mein Leben lang nicht vergessen werde.

Karl-Bang Gottlebe

Absolvent des Bachelor-Studiengangs Mechatronik, aktuell bei der Varomo UG.

1. Februar 2018

(studiert aktuell im Master-Studiengang Mechatronische Systementwicklung)

 

Sie arbeiten heute bei der Varomo UG. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg:

Im letztem Jahr meines Studiums habe ich mir Gedanken darüber gemacht, welche Wege ich für den Berufseinstieg gehen könnte. Gehe ich zu einem Konzern in die Entwicklung oder in die Forschung oder mache ich erst den Master? Zu diesem Zeitpunkt wurden die TV-Shows rund um das Thema Start-Up publik und faszinierten mich. Also habe ich mich dahingehend über das Thema Selbstständigkeit informiert und ein paar Kurse besucht. Unter anderem gab es die Entrepreneurs an der Hochschule. Bald konnte ich mir vorstellen, in einem Start-Up zu arbeiten. Während meiner Bewerbungsphase für meine Bachelor-Thesis erhielt ich über den Mailverteiler der Hochschule Kontakt zu zwei jungen Leuten, die einen Mitgründer, am besten einen Techniker, für ihre Idee suchten: einen fahrbaren Transporttisch als Haushaltshilfe für Menschen mit körperlicher Einschränkung zu entwickeln.

Ein Produkt von Null an entwickeln? Die Gestaltung und Entwicklung maßgeblich mitbestimmen? Ein Roboter für den Haushalt im Gesundheitswesen? Hörte sich für mich super an. Kurz darauf habe ich meine sichere Arbeitsstelle für meine Thesis abgesagt und meine Thesis über die Idee geschrieben.

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Meine Hauptaufgabe ist die Produktentwicklung in Software und Elektronik. Da könnte man meinen, dass ich nur am PC sitze und entwickle. Meine Aufgaben erweisen sich aber als sehr vielfältig. Jede Woche stehen andere Aufgaben und Themen an. Da ist es oft schwierig, den Fokus zu behalten. Das einzige was regelmäßig ist, sind lange Diskussionen – und einmal die Woche meinen Schreibtisch aufräumen. 

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Besonders zugute ist mir gekommen, dass ich mich im Studium mit unterschiedlichen Themen und Programmen beschäftigt habe. So bin ich universell einsetzbar. Als Mechatroniker habe ich im Studium konstruiert, Platinen aufgebaut und verschiedene Programme geschrieben.


Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Werde Dir deiner Stärken und Schwächen bewusst. Informiere dich über aktuelle Forschungsthemen, um einen Blick für deine beruflichen Möglichkeiten zu erhalten. Entscheide dich möglichst früh im Studium, ob du dich möglichst breit aufstellst oder dich in bestimmte Themen vertiefst. Beides hat seine Vor- und Nachteile für den späteren Beruf.

 

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Die Umsetzung eigener Ideen in Projektarbeiten war für mich immer etwas Besonderes. Gerade die freie Nutzung der Labore und Werkstätten kamen mir hierbei sehr zugute.

 

Ann-Katrin Heck

Absolventin des Bachelor-Studiengangs Maschinenbau/Produktionstechnik und -management, aktuell bei Vector Informatik.

29. November 2017

Sie arbeiten heute bei Vector Informatik. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.

Nach dem Bachelor an der HS Pforzheim, absolvierte ich ein Master-Studium an der Universität Stuttgart. Durch erste Praxiserfahrungen während des Studiums entschloss ich mich in der Thematik der Produktionstechnik zu bleiben. Während meines Masterstudiums war ich am Fraunhofer IPA tätig, wo ich mich intensiv mit Optimierungsansätzen und dem aktuellen Themengebiet Industrie 4.0 beschäftigt habe. Bei Vector Informatik bin ich nun für die Prozesse in der Produktion und Logistik verantwortlich. 

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Eigentlich habe ich keine typische Arbeitswoche, da ich hauptsächlich in Projekten arbeite. Die Projekte sind sehr individuell und ich komme mit den verschiedensten Schnittstellen und Menschen in Kontakt. Es macht mir Spaß und ich bin sehr froh darüber, dass kein Tag ist wie der andere.

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Zu Beginn muss ich sagen, dass vieles, was ich während dem Studium als „störend“ empfand, rückblickend das ist, was einen weitergebracht hat. Ich denke jeder Maschinenbauer kann nachvollziehen wie zeitintensiv, vor allem gegen Ende, wenn die Prüfungen näher rückten, die Semesterprojekte waren. Trotzdem habe ich aus jedem Projekte etwas gelernt. In meinem Studium habe ich nicht nur sehr viele fachliche und praxisbezogenen Kompetenzen erhalten, sondern auch erkannt, wie wichtig es ist, auch mal über den „Tellerrand“ hinaus zu schauen.

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Während dem Studium habt ihr Zeit mal in verschiedene Bereiche zu schnuppern, auch wenn ihr euch mit eure Spezialisierung schon sehr sicher seid. Hier habt ihr die Chance Themen zu entdecken, von denen ihr vielleicht gar nicht wusstet, dass sie euch interessieren. Nutz die Industrienähe der Hochschule, um bereits während des Studiums erste Kontakt zu knüpfen und ein Netzwerk aufzubauen, so ist der Berufseinstieg umso leichter.


Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Vor allem die Nähe zu den Professoren, wodurch ein eher familiäres Umfeld entstand, in dem man sich stets wohl fühlte. Aber auch die Gebäude, die Einrichtung, die Fächerauswahl und das Ganze was drum herum geboten war, lässt mich immer sehr glücklich auf meine Studienzeit zurück blicken.

Sascha Rudolph

Absolvent des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen/International Management, aktuell bei der sync innovation UG.

04. Dezember 2017

Sie arbeiten heute bei der sync innovation UG als Gründer und Geschäftsführer. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg:

Während meines Studiums in Pforzheim habe ich die studentische Gründungsinitiative Entrepreneurs Pforzheim e.V. mit auf den Weg gebracht. Hier hatte ich die Möglichkeit, mich schon früh mit dem Thema Unternehmensgründung auseinanderzusetzen. Nach meinem Abschluss war ich im Rahmen eines Gapyears bei der Unternehmensberatung Horváth & Partners in Stuttgart beschäftigt. Hier konnte ich in verschiedenen Projekten erste Beratungserfahrung sammeln. Während dieser Zeit habe ich zusammen mit meinem Bruder die sync innovation gegründet. Aktuell entwickeln wir hier in verschiedenen Projekten Innovationsmanagement-Software. In Zukunft möchten wir Unternehmen dabei helfen, dynamische (Entwickler-) Teams noch effizienter und effektiver einzusetzen. Außerhalb des Unternehmens arbeiten wir auch an der "Entrepreneurs App" einer Co-Founder Plattform mit der wir (studentische) Gründerteams zusammenbringen. Hierzu vernetzen wir bereits über 20 Gründungsinitiativen und Hochschulen in Deutschland, Österreich und Schweden.


Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Eine typische Arbeitswoche gibt es fast nicht. Jeder Tag unterscheidet sich vom anderen. Meistens stehen Telefonkonferenzen und Projektbesprechungen auf der Agenda. Wenn dann noch Zeit bleibt, beschäftigen wir uns mit der Weiterentwicklung unserer Software.

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Ich habe mich damals für ein interdisziplinäres Studienfach entschieden, weil mich viele Aspekte am Schnittpunkt zwischen Wirtschaft und Technik interessieren. Insbesondere gilt das für digitale Systeme, sowie innovative Fertigungsverfahren und Produkte. Während meines Studiums konnte ich mich im Rahmen von Vorlesungen und Projekten mit dieser Themenvielfalt auseinandersetzen. Dabei habe ich auch gelernt wie diese Aspekte eingesetzt werden können, um die Erfolgswahrscheinlichkeit für ein Unternehmen langfristig zu erhöhen. Diese Kompetenz hilft mir immer noch, wenn es um das Verständnis von Unternehmen und ihrer Umwelt geht.


Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Die Zeit während des Studiums sollte man nutzen um sich außerhalb von Vorlesungen und Seminaren weiterzubilden. An der Hochschule Pforzheim gibt es hierzu vor allem auch studentische Initiativen, die viele Möglichkeiten bieten. So kann man sich ein Netzwerk aufzubauen von dem man langfristig profitiert.

 

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Als Absolvent des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Pforzheim fühle ich mich sehr gut auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. Das ist vor allem auch der Verdienst vieler engagierter Professoren und Mitarbeiter der Fakultät für Technik. Hier freue ich mich immer noch über den regelmäßigen Austausch und komme dazu auch immer wieder gerne nach Pforzheim.

Michael Kram

Absolvent des Bachelor-Studiengangs Elektrotechnik/Informationstechnik, aktuell bei der Robert Bosch GmbH.

26. Oktober 2017

Sie arbeiten heute bei der Robert Bosch GmbH. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.

Nach meinem Studium an der Hochschule Pforzheim habe ich das zweijährige Traineeprogramm im Bereich Forschung und Entwicklung bei der Firma Robert Bosch GmbH durchlaufen. Im Rahmen des Programms konnte ich einige Facetten der Firma Bosch kennenlernen, von der Software-Entwicklung von ESP-Systemen über Fertigung von Zündspulen bis zum Produktmanagement von Sensoren. Das Ganze an verschiedenen Standorten in Deutschland sowie im Rahmen einer sechsmonatigen Auslandsstation in China. Anschließend habe ich meine Tätigkeit im Produktmanagement fortgesetzt. Nach einer zweijährigen Assistenztätigkeit in einem unserer Vorstandsbüros bin ich für vier Jahre nach Budapest gewechselt. Dort war ich anfangs Abteilungsleiter, später Entwicklungsleiter für Aktive und Passive Sicherheitssysteme, Lenksysteme, Fahrerassistenzsysteme und ich konnte Entwicklungsaktivitäten für das Automatisierte Fahren in Ungarn aufbauen. Zum Zeitpunkt meiner Rückkehr nach Deutschland habe ich dort ca. 650 Mitarbeiter geführt. Heute bin ich Entwicklungsleiter für die System- und Vorentwicklung des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Dabei beschäftige ich mich mit Themen wie Funktionen und Architekturfragen für vernetzte Systeme, Security und Safety, Prozesse, Tools und Methoden, Big Data und vieles mehr.

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Das kann ganz unterschiedlich sein. Ich befasse mich viel mit strategischen Fragen, versuche so viel Zeit wie möglich mit meinem Team zu verbringen und bin hin und wieder an unseren verschiedenen Bosch-Standorten in der Welt unterwegs. Nicht nur in Budapest, sondern auch in Indien, China, Japan oder in den USA. So wird es nie langweilig – das ist mir wichtig!

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen? 

Im Elektrotechnik-Studium an der Hochschule Pforzheim habe ich meinen technischen Grundstock erworben, von dem ich noch heute zehre. Der Praxisbezug, die kleinen Lerngruppen sowie der enge Kontakt zu den Professoren haben mit Sicherheit dazu beigetragen, dass sich der Stoff gut verankert hat. Zudem hatte ich die Chance, mein Gelerntes direkt im Rahmen des studienbegleitenden Förderprogramms bei Harman/Becker (damals auch Trainee-Programm genannt) anzuwenden. Das Ganze erachte ich als ein sehr kluges, integriertes Konzept. Das Master-Studium „Information Systems“ hat – neben der technischen Tiefe – meinen Hunger auf die „Breite“ geweckt. Ich denke, das war entscheidend für meine spätere berufliche Entwicklung. Des Weiteren bin ich dankbar für die Offenheit der Professoren, mich bei meinen beiden Auslandssemestern am IIT Bombay und der University of Cambridge unterstützt zu haben. Diese Erfahrungen haben mir den Schritt wesentlich erleichtert, für Bosch noch einmal ins Ausland zu gehen und dabei erfolgreich zu sein.

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Ich habe immer das gemacht, was mir Spaß macht (naja, fast immer J) , beginnend bei der Studienwahl und auch heute bei Bosch. Man darf sich nicht scheuen, sich Rat einzuholen, das beginnt schon mit den Professoren während des Studiums. Ob man jeden Ratschlag annimmt, obliegt jedem selbst.

 

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte: 

Das Wesentliche habe ich oben genannt. Wie ich höre und hier lese, hat sich das behalten. Bitte macht weiter so!

Sandra Haas

Absolventin des Bachelor-Studiengangs Medizintechnik, aktuell bei der Robert Bosch Packaging Technology GmbH.

1. August 2017

Sie arbeiten heute bei der Robert Bosch Packaging Technology GmbH. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.

Meine Bachelor-Arbeit habe ich am Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig in der Arbeitsgruppe Liganden-Entwicklung geschrieben. Für mich war das eine super Möglichkeit in einer modernen, renommierten und sehr bekannten Gesellschaft meine Abschlussarbeit schreiben zu können. Während meines Studiums hatte ich bereits Vorlesungen in Biochemie und Molekularbiologischen Technologien. Dieses Wissen hat mir bei der Erstellung meiner Arbeit im Gebiet der Malariaforschung und der Arbeit im Labor weitergeholfen. Ich bekam viel Unterstützung von meinem Chef und nach der Fertigstellung auch eine Festanstellung als Technische Mitarbeiterin. Nach einem dreiviertel Jahr im Beruf stand für mich fest, mich noch weiterbilden zu wollen und meinen Master zu machen. Ich bewarb mich erfolgreich für das Förderprogramm „PreMaster“ der Robert Bosch GmbH; hier geht dem eigentlichen Master-Studium eine einjährige Unternehmensphase voraus. Diese absolviere ich seit Februar dieses Jahres im After-Sales-Bereich als Auftragsmanagerin für Verpackungsmaschinen flüssiger Pharmazeutika.

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Durch mein Studentenprogramm ist jede Woche anders. Ich lerne ständig etwas Neues und bekomme sowohl einiges von der Struktur und den Prozessen des Betriebes als auch vom Tagesgeschäft mit. Da ich momentan eine Art „Praktikantenstatus“ habe, freut es mich natürlich umso mehr, dass ich verschiedene Aufgaben selbständig übernehmen darf. Unsere Abteilung beschäftigt sich mit den Angeboten und der Auftragsabwicklung von Modernisierungen der bereits beim Kunden bestehenden Maschinen. Für mich ist das Management neben der Forschung ein zweiter Bereich, der mich sehr interessiert und in dem ich mir eine längerfristige Tätigkeit vorstellen könnte. Ein PreMaster-Programm bringt noch andere Vorteile: So habe ich zum Beispiel die Möglichkeit, innerhalb des Jahres weitere Abteilungen kennen zu lernen. Auch ein Auslandsaufenthalt in den USA wäre eine Option, die ich falls organisatorisch alles klappt, sehr gerne annehmen würde. Zusätzlich ist man in der Wahl seines Master-Studiums nicht an ein Fach oder einen Ort gebunden – was einem sehr viel Spielraum und Entscheidungsfreiheit bietet.

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Ich glaube meine größte durch das Studium erlernte Kompetenz ist das Strukturieren und Organisieren im Allgemeinen. Neben dem erworbenen Fachwissen, hat die Hochschule mich außerdem fit gemacht, komplexe Themen zu verstehen und Lösungswege für Probleme zu finden.
Besonders positiv in Erinnerung ist mir das freundschaftliche Verhältnis zu den Kommilitonen. Das gute Betreuungsverhältnis durch Professoren und Mitarbeiter, in dem wir uns alle konkurrenzlos „sehr gut aufgehoben“ fühlen konnten, hat dazu sicher seinen Beitrag geleistet – ebenso wie Exkursionen zu verschiedenen Firmen in ganz Deutschland.

 

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Nicht zu verzweifeln, wenn es nicht sofort bei der ersten Bewerbung mit einem Praktikumsplatz oder einem Jobangebot klappt. Und dann natürlich etwas zu machen, was einen interessiert und Spaß macht! Ich finde es hilfreich, verschiedene Bereiche durch möglichst viele Praktika, Abschlussarbeiten und Studentenprogramme kennen zu lernen, um so genau die richtige Arbeit für einen selbst zu finden. Mein Praktikum hatte ich damals bei einer kleinen Firma, die medizinische Instrumente wie Otoskope herstellt, im Qualitätsmanagement gemacht. Für die Abschlussarbeit war ich dann ja in der Antigen-/Antikörperforschung gegen Malaria und während meiner Festanstellung in der Lebensmittelallergieforschung tätig und nun im technischen Management bzw. Vertrieb. Momentan könnte ich mir vorstellen, in diesem Bereich auch weiterhin zu arbeiten… aber mal sehen, was die Zukunft noch für mich bereithält.

 

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Als Erstes für deine tolle Lage mit dem Blick über Pforzheim und den vielen schönen Plätzen in den Mittagspausen im Sommer. Als Zweites für die schöne Bibliothek, in der ich es immer super angenehm fand, für Klausuren zu lernen. Zu guter Letzt für deine netten und hilfsbereiten Professoren. In meinem Fall ist hier vor allem Prof. Dr. Tobias Preckel zu nennen, der die Betreuung meiner Abschlussarbeit übernommen und mich mit viel Engagement unterstützt hat. Durch seine Initiative und sein Gutachten habe ich dieses Jahr an dem ausgeschriebenen Förderpreis der Richard Wolf GmbH für eine Abschlussarbeit im Sinne einer gesünderen Welt und einem menschlichen Miteinander im spirit of excellence teilgenommen. Ich hatte meiner Meinung nach sehr geringe Siegeschancen auf Grund meines sehr weit von der „klassischen Medizintechnik“ entfernten Themas, doch ich konnte die Jury von meiner Arbeit überzeugen. Ich freue mich sehr, dass ich nun die erste Förderpreisträgerin der Firma Richard Wolf im Studiengang Medizintechnik bin.

Bastian Höllbacher

Absolvent des Bachelor-Studiengangs Maschinenbau, aktuell Berufsschullehrer an der Robert-Bosch-Schule in Stuttgart-Zuffenhausen.

12. Juli 2017

Sie arbeiten heute als Berufsschullehrer an der Robert-Bosch-Schule in Stuttgart-Zuffenhausen. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.

Als ich im Jahr 2010 mein Maschinenbaustudium an der Hochschule Pforzheim abgeschlossen habe, wurde an der Hochschule gerade der neue Bachelor-Studiengang Mechatronik aufgebaut. Da mich sowohl das Thema Lehre als auch die Interdisziplinarität des neuen Studiengangs sehr interessierten, ergriff ich die Möglichkeit als Laboringenieur am Aufbau dieses Studiengangs mitzuwirken. In dieser Tätigkeit konnte ich umgehend mein maschinebauliches Fachwissen in diversen Laborveranstaltungen und Vorlesungen an die Mechatronik-Studierenden weitergeben. Aber auch mein eigenes Wissen in Richtung Elektrotechnik und Informatik ausbauen. Da ich mich beruflich noch intensiver mit Kraftfahrzeugen beschäftigen, der Lehre aber treu bleiben wollte, wechselte ich an die Robert-Bosch-Schule, an der ich nun Fahrzeugtechnik und Fertigungstechnik unterrichte.

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Das hängt ganz davon ab, in welcher Phase des Schuljahres man sich befindet. In den Sommerferien und zu Beginn eines Schuljahres plane ich meine Unterrichte anhand der Lehrpläne und der verfügbaren Unterrichtszeit in der jeweiligen Klasse. Oft kommen neue Themen oder Klassen hinzu, sodass es immer abwechslungsreich bleibt und man sich in neue Bereiche einarbeiten kann. Es folgt eine Zeit, in der man die Lerninhalte vermittelt und die Kompetenzen der Schüler fördert, bevor es dann an die Überprüfung der Lernerfolge - die Klassenarbeiten - geht. Zum Ende eines jeden Halbjahres erfolgt dann die Zeugniserstellung mit allerlei Konferenzen.


Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Die Kompetenzvermittlung ist der wichtigste Bereich eines Studiums. Fachwissen altert schnell und ist heute praktisch überall und einfach verfügbar. Die Kompetenzen sich selbst Wissen anzueignen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und Ergebnisse verständlich und präzise zu formulieren, muss man jedoch erst entwickeln. Diese Kompetenzen hat mir das Studium an der Hochschule Pforzheim bestens vermittelt. Durch seine interdisziplinäre Ausrichtung und die früh und umfangreich verlangte Selbstständigkeit bei Projektarbeiten.


Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Ein Ingenieurstudium bietet eine unglaubliche Fülle an Möglichkeiten. Diese Flexibilität ist für die eigene Karriereplanung sehr hilfreich. Man kann in Forschung und Entwicklung, Vertrieb, Management oder wie ich in der Lehre tätig sein. Alles mit dem gleichen Abschluss. Und auch ein Wechsel von einem Weg zu einem anderen ist möglich. Man muss nur die Möglichkeiten ergreifen, die sich einem bieten und keine Angst vor Veränderung haben.


Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Das ausgesprochen gute Betriebsklima. Sowohl als Student als auch als Mitarbeiter bin ich immer gerne an die Hochschule gegangen. Das Lernumfeld ist ausgezeichnet, die Beziehung zu Professoren und Mitarbeitern war immer einwandfrei. Dieses positive Klima ist meiner Meinung nach äußerst wichtig für ein erfolgreiches Studium und eine positive Einstellung zu seinem Studium.

Julia Vogel

Absolventin des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen/International Management und des Master-Studiengangs Business Administration and Engineerin, aktuell bei Bentley Motors.

16. März 2017

Sie arbeiten heute in Großbritannien bei Bentley Motors als Purchase Project Manager. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.

Sowohl das Bachelor-Studium Wirtschaftsingenieurwesen/International Management als auch meinen Master in Business Administration and Engineering habe ich in Pforzheim gemacht. Mir war ein inhaltlich breit aufgestelltes international ausgerichtetes Profil bei der Wahl des Studiengangs wichtig, weshalb der wirtschaftsingenieurwissenschaftliche Studiengang mit internationaler Ausrichtung bestens zu meinen Interessen gepasst hat. Erfahrungen im Ausland zu sammeln war für mich immer ein fester Bestandteil meines Studienplans. So war ich während des Praxissemesters in meinem Bachelor-Studium schon in China für einen Projekteinsatz mit der Dürr AG. Meine Master-Thesis wollte ich dann auf jeden Fall in einem englischsprachigen Land schreiben, um meine Sprachkenntnisse noch weiter auszufeilen und mein internationales Profil zu schärfen.

Da es in England nicht so verbreitet ist eine Abschlussarbeit in einer Firma zu schreiben, habe ich eine Initiativbewerbung an Bentley geschrieben und meine Kompetenzen und Interessen geschildert. Das Team, in dem ich heute arbeite, hat mich damals bei der Erstellung einer Thesis im Themenfeld „Beschaffung neuer Fahrzeugprojekte in einem Mehrmarken-Plattform-Umfeld“ begleitet. Ich konnte viele Themen und Ansätze aus dem Studium anwenden und deren Umsetzung in der Praxis auf Stärken und Schwächen analysieren. Während der Fertigstellung der Thesis wurde mir in meinem Team eine Stelle angeboten und ich habe mich entschieden im Ausland zu bleiben und hier in Großbritannien weiter Erfahrungen im Berufsalltag zu sammeln.

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Eine typische Arbeitswoche gibt es nicht. Die einzige Konstante: Ich verbringe selten einen Tag nur am Schreibtisch. Regelmäßige Abstimmungsrunden mit meinen Kollegen und anderen Teams strukturieren zwar den Alltag, aber meistens gilt es, flexibel und spontan auf Aktuelles zu reagieren. Das verlangt ein hohes Maß an Selbstorganisation, macht den Job aber gleichzeitig auch unheimlich spannend und abwechslungsreich.

Abgesehen von der fachlichen Herausforderung birgt auch das Leben und Arbeiten in einer anderen Kultur viele interessante Einblicke in die Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Arbeitsalltags. Die direkte und sachliche Kommunikation, die das deutsche Arbeitsleben kennzeichnet, sind in Großbritannien nicht so stark ausgeprägt. Small-Talk hingegen ist ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation, um auch auf professioneller Ebene Ziele durchsetzen zu können.

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Die Auslandserfahrung, die ich während meiner Studienzeit sammeln durfte, hat mir definitiv dabei geholfen, dort anzukommen, wo ich heute bin. Das praxisorientierte Studium mit den zahlreichen interdisziplinären Projektarbeiten hat mich geprägt und mir gezeigt, wo meine Interessen liegen. Die Sprachkenntnisse, die interkulturelle Kompetenz und das Handwerkszeug für erfolgreiches Projektmanagement im technischen Umfeld sind Kompetenzen, die ich täglich anwende. Durch die vielen unterschiedlichen Methoden und Themenfelder, die das Studium abgedeckt hat, fühle ich mich auch bei Konfrontation mit neuen Herausforderungen und komplexen Sachverhalten bestens vorbereitet. Das breit gefächerte Überblickswissen, das ich als Wirtschaftsingenieurin erlernt habe, ist im Berufsleben Gold wert.

 

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Nutzt die vielfältigen Praxisprojekte dazu herauszufinden, wo Eure Interessen liegen, entwickelt Eure Kompetenzen weiter und habt den Mut, mit Selbstbewusstsein auf dem Arbeitsmarkt nach genau Eurem individuellen Profil zu suchen. Die Arbeitswelt bietet viele Möglichkeiten, die anfangs nicht immer eindeutig sind. Deshalb ist es wichtig so viel Praxiserfahrung wie möglich zu sammeln, um auch die eigenen Stärken und Schwächen besser einschätzen zu können.

 

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Mir hat meine Studienzeit in Pforzheim super gefallen. Die Hochschule Pforzheim bietet ein tolles Studienumfeld, mit kleinen Gruppengrößen, vielfältigen Projektarbeiten und einer top Ausstattung. Ich habe mich immer gut aufgehoben gefühlt, habe die Gelegenheit bekommen mein Profil zu entwickeln und durch die zahlreichen Möglichkeiten an Wahlpflichtfächern auch aus den anderen Fakultäten schon während des Studiums über den Tellerrand geblickt. Ich bin im Berufsleben angekommen und schätze rückblickend noch mehr, was ich während meines Studiums gelernt habe.

Kevin Ostheimer

Absolvent des Bachelor-Studiengangs Elektrotechnik/Informationstechnik, akutell bei der AUDI AG.

2. Februar 2017

Sie arbeiten heute für die AUDI AG in China. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.

In meiner Abschlussarbeit habe ich an kamerabasierten Fahrassistenzsystemen geforscht, die eine wichtige Rolle bei der aktiven Unfallvermeidung spielen.

Anschließend habe ich mich mit Sicherheitskonzepten von elektromechanischen Lenksystemen und der Funktionssoftware im Bereich von Hybrid-Getrieben beschäftigt.

Bei der AUDI AG konnte ich spannende Projekte zu Prüfständen für Getriebe und Leistungselektroniken betreuen. Diese Erfahrungen wollte ich anschließend dort einbringen, wo momentan sehr viel passiert: in China. Dort ein Plugin-Hybrid-Elektrofahrzeug in Serie zu bringen, ist eine Herausforderung, die alle Facetten eines interkulturellen und technischen Projektmanagements umfasst. Obwohl ich bis dato keine Gesamtfahrzeugentwickler-Erfahrung hatte, bekam ich die Chance, an dieser Herausforderung teilzunehmen. Wir konnten alle Entwicklungsprozesse exakt zum Produktionsstart abschließen und das Fahrzeug läuft nun in Changchun vom Band.

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Viele Situationen treten spontan und erstmalig auf. Daher gibt es keine typische Arbeitswoche. In der Regel besprechen wir gemeinsam mit unseren chinesischen und deutschen Kollegen hier im Joint-Venture aktuelle Technikthemen.

Auch an den richtigen Strategien für größtmögliche Synergien über alle Elektrofahrzeug-Plattformen hinweg arbeiten wir. Mit den Kollegen in der Produktion haben wir ebenfalls viele gemeinsame Themen – hier steht vor allem die Qualitätskontrolle im Fokus.

Außerdem freue ich mich, als persönliche Brücke zu den Entwicklern in Ingolstadt fungieren zu können. Nachmittags bis in die frühen Abendstunden hinein liegen die Zeitzonen günstig, oft finden dann (Video-)konferenzen statt. Am meisten gefällt mir dabei der aktive Austausch über Technikthemen mit den Aggregateentwicklern und der E/E-Abteilung (Elektrik/Elektronik).

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Systematisch und wissenschaftlich fundiert an komplexe technische Fragen heranzugehen, ist für mich der wichtigste Punkt eines Ingenieurstudiums. Die Hochschule Pforzheim hat dies aus meiner Sicht exzellent vermittelt. In zahlreichen Projektarbeiten während des Studiums wurde mir beigebracht, technische Konzepte selbst umzusetzen. Das ist unter einem engen Zeitrahmen oft fordernd: Eine Idee, die sich am Anfang oft einfach anhört, kann für alle Projektbeteiligten sehr schnell immer komplexer werden.


Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Mit dem Abschluss an einer deutschen Hochschule haben junge Akademiker das Fachwissen, um Fragestellungen anzugehen, die uns aktuell global beschäftigen.

Sie sollten offen sein, fachfremde und landesspezifischen Anforderungen anzunehmen und auch persönliche Eigeninitiative entwickeln. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Problemlösungen oft ganz woanders liegen als auf den ersten Blick vermutet.

Erfolgreich sind wir alle nur in Teams, die sich durch Wertschätzung und regelmäßigen Informationsaustausch auf Augenhöhe auszeichnen. Angst vor Fehlern sollte dabei keinesfalls Innovationen verhindern. Audi ermutigt seine Mitarbeiter beispielsweise, motiviert in neue Richtungen zu denken und Bestehendes in Frage zu stellen. Auf diesem Weg trifft man im Unternehmen auf viele Unterstützer.


Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Die Ausstattung und Lehrmethoden der Fakultäten im Bereich der Elektro- und Informationstechnik haben verschiedenste Megatrends richtig erkannt und konsequent vermittelt. Damit hatte ich tatsächlich einen echten Vorsprung unter vielen Berufseinsteigern. In einigen Laboren gab es dieses Potential kreativer Freiräume und einen Schaffensdrang unter den Studenten, der viel Gutes zum Vorschein gebracht hat.