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Veranstaltung |  21 Nov 2018 |  17:30 - 18:15 Uhr | THF

Einladung Forschungskolloquium

Liebe Forschungsinteressierte,

ganz herzlich laden wir Sie zum 3. Forschungskolloquium der Fakultät für Technik im Wintersemester 2018/2019 ein.

Es findet statt am

Mittwoch, den 21. November 2018,
von 17.30 – 18.15 Uhr
im Raum THF.


Prof. Dr. Uwe Dittmann wird über die "Internationalisierung des Fakultäten- und Fachbereichstags Wirtschaftsingenieurwesen" berichten.


Wir freuen uns auf interessante Präsentationen und eine anregende Diskussion und natürlich besonders, wenn Sie beim Kolloquium dabei sind.


Prof. Uwe Dittmann (17.30 - 18.15 Uhr)
"Internationalisierung des Fakultäten- und Fachbereichstags Wirtschaftsingenieurwesen"

Der Fakultäten- und Fachbereichstag Wirtschaftsingenieurwesen (FFBT WI) strebt den Aufbau eines internationalen Netzwerkes der Studiengänge des Wirtschaftsingenieurwesens an. Ziel des Netzwerkes ist der weltweite Erfahrungsaustausch zwischen den Lehrenden und die Schaffung eines internationalen Referenzrahmens im Sinne eines Gütesiegels für das Fachgebiet. Danach soll in einem zweiten, bisher noch nicht terminierten Schritt der Studierendenaustausch mit einbezogen werden. Im hier behandelten ersten Schritt stehen die gemeinsame Weiterentwicklung des Fachgebietes durch internationale Konferenzen und Arbeitskreise sowie der geplante internationale Referenzrahmen im Vordergrund.

Dazu wurde der Arbeitskreis Internationalisierung durch den FFBT Wirtschaftsingenieurwesen gegründet. Prof. Dittmann leitet den Arbeitskreis und in diesem Umfeld wurde das Forschungssemester durchgeführt. Die Arbeiten konzentrierten sich während des Forschungssemesters insbesondere auf die Klärung der erforderlichen Voraussetzungen, die Definition der Ziele, die Grobanalyse und Recherche der internationalen Studiengänge im wirtschaftsingenieurwissenschaftlichen Kontext sowie die Koordination der durchzuführenden Maßnahmen. Der Arbeitskreis ist auf mehrere Jahre angesetzt und wird nach dem Forschungssemester unter der Leitung von Prof. Dittmann fortgesetzt.

Die Umsetzung soll folgende Regionen einbeziehen und einem Stufenkonzept folgen, das in mehreren Stufen die nachfolgenden Schritte in voraussichtlich folgender Reihenfolge umfasst: DACH-Verbund, Europa, Nordamerika, Ozeanien, Süd- und Mittelamerika, Asien, Afrika.

Der Schwerpunkt des Forschungssemesters lag auf der Erstellung eines Konzepts und dessen punktueller Umsetzung dort, wo eine Umsetzung im Rahmen des zeitlich begrenzten Forschungssemesters möglich erschien und keine Budgetrestriktionen dies verhinderten. Das Konzept ist unabhängig vom Hochschultyp.

Abbildung 1: Bildliche Darstellung eines Smart Grids [BMWI 2013]

Prof. Dr.-Ing. Peter Kohmann

"Modellbildung in der Technischen Mechanik"

Wie an vielen Universitäten und Hochschulen erfolgt auch in Pforzheim die Ausbildung der Maschinenbaustudierenden im Fach Technische Mechanik im ersten Studienabschnitt. Klassisch wird mit der Statik starrer Körper begonnen und in den folgenden Semestern mit den Fächern Elastomechanik und Festigkeitslehre die Grundlagen für die Dimensionierung von Bauteilen gelegt. Erste Anwendungen der erlernten Methoden auf Fragestellungen aus der Praxis ergeben sich für die Studierenden dann in Projektarbeiten oder in der Konstruktionslehre.

Die langjährige Lehrerfahrung hat gezeigt, dass viele Studierende bei Dimensionierungsproblemen in diesen Fächern bereits scheitern, bevor sie die erlernten Berechnungsmethoden der Technischen Mechanik überhaupt anwenden können. Der Grund für ihr Scheitern liegt häufig in der fehlenden Kompetenz für die Modellbildung. Sie sind nicht in der Lage, ein reales System in eine Fragestellung zu überführen, die sie dann mit den erlernten Berechnungsmethoden lösen können.

Die Fähigkeit, aus realen Systemen einfache und zweckmäßige mechanische Ersatzmodelle zu entwickeln, ist aber kein isolierter Lernschritt. Er kann nicht in einer Vorlesungs- oder Übungseinheit vermittelt werden. Es handelt sich vielmehr um einen Lernprozess, der über einen längeren Zeitraum andauert, der viel Übung, Erfahrung und der Modellierung einer Vielzahl von unterschiedlichen Problemstellungen bedarf.

Da es zum Üben in der Literatur bislang keine geeigneten Aufgabensammlungen gibt, hat Prof. Peter Kohmann diese Lücke geschlossen und eine Sammlung von Übungsbeispielen aus der Praxis mit Musterlösungen erarbeitet. Im Rahmen des Vortrags wird die didaktische Konzeption anhand von ausgewählten Beispielen vorgestellt.

 

Weitere Forschungskolloquien im Sommersemester 2018

Mittwoch, 30. Mai 2018, 17.30 - 19.00 Uhr, T1.5.01
Prof. Dr. Stefan Bernhard - "Forschen im Ausland - ein Perspektivenwechsel mit Nebenwirkungen"
Prof. Dr.-Ing. Frank Lindenlauf - "Messunsicherheit und Tolerierung - Physik für das Nebenfach im Bachelor"

Mittwoch, 13. Juni 2018, 17.30 - 19.00 Uhr, T1.5.01
Prof. Dr. Heiko Thimm - "Energiemanagement-Integrierte ERP Systeme – Anwendungsfälle und eine Demonstrator Umgebung auf Basis von abas ERP"
Prof. Alfred Schätter - "Qualifikationsrahmen Wirtschaftsingenieurwesen als Gütesiegel für den Studiengang"

 

Prof. Dr. Richard Alznauer (18.15 - 19.00 Uhr)
"Evaluation des Angular Frameworks für die Entwicklung von Web-Applikationen"

Software hat eine immer stärkere werdende Bedeutung für industrielle Produkte und Dienstleistungen, da ein Großteil innovativer Funktionen heute durch Software realisiert wird.

Bestehende Mega-Trends wie Globalisierung, Konnektivität, Mobilität und Individualisierung führen zu neuen Techniken, die mit Digitalisierung und cyber-physischen Systemen einhergehen und die künftige Arbeits- und Produktionswelt verändern werden. Dies wird gemeinhin als Industrie 4.0 bezeichnet.

Hinter der softwaretechnischen Realisierung dieser neuen Lösungen stehen „Web-Technologien“. Deren Grundtechniken wie z.B. HTML, CSS, JavaScript, MySQL, PHP und XML finden sich auch in der Informatik-Ausbildung in den technischen Studiengängen des Bereichs Informationstechnik an der Hochschule Pforzheim wieder.

Webtechnologien entwickeln sich rasant weiter. Meist werden sogenannte Frameworks eingesetzt, um die Entwicklung produktiver zu gestalten.

Angular ist ein solches Framework, welches von Entwicklergemeinde aus Einzelpersonen und Unternehmen, angeführt durch Google, entwickelt wird. Es ist als Open-Source-Software erhältlich. Das Forschungssemester wurde der Evaluation des Angular Frameworks für die Entwicklung von Web-Applikationen gewidmet.