EN
  • EN
  • search
    Suche
  • Login

News | 

Innovativ. Visionär. Vernetzt: Research Excellence Award für Prof. Kölmel

Er ist aktiv in der Forschungslandschaft und ein viel gefragter IT-Experte, wenn es um die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Digitalisierung geht. Zahlreiche Publikationen, erfolgreich platzierte Forschungsprojektanträge, über 50 Fachvorträge, Keynotes und Workshops in ganz Deutschland alleine im vergangenen Jahr unterstreichen seinen ausgeprägten Forschergeist. Auf diese Weise erreicht er mit seinen Schwerpunktthemen „Globales Prozessmanagement“, „Product-Service-Systems-Engineering“, „Künstliche Intelligenz“, „Deep Learning“ und „Internet of Things and Services“ ein breites Fachpublikum sowie eine hohe Akzeptanz in der Forschungs-Community.


Als Anerkennung für diesen inneren Innovationsmotor und die Forschungsleistung im Namen der Hochschule Pforzheim, zeichnet das Institut für Angewandte Forschung Professor Dr. Bernhard Kölmel mit dem Research Excellence Award 2017 aus. „Er hat neue innovative und visionäre Aspekte in die Forschung an der Hochschule Pforzheim eingebracht, er ist vielfältig vernetzt und stets auf der Suche nach neuen Forschungsfragen“, kommentiert Professor Dr. Thomas Greiner, Leiter des Instituts für Angewandte Forschung, die Entscheidung für den Preisträger.


Aktuell treibt Bernhard Kölmel, Mitbegründer des Instituts für Smart Systems und Services (IoS³), zwei Forschungsprojekte an der Hochschule Pforzheim voran: Das Projekt Use-PSS zielt darauf ab, im Rahmen von realen Anwendungsfällen mit kleinen und mittelständischen Unternehmenspartnern einen innovativen Usability-Gestaltungs­rahmen zur Entwicklung und Einführung von Produkt-Service-Systemen zu erarbeiten und zu erproben. Das Projekt GaNEsHA erarbeitet Lösungen für die Herausforderungen moderner Mobilitätsbedürfnisse. Es evaluiert systematisch verfügbare Datenquellen auf lokaler, globaler und individueller Ebene und erstellt ein umfassendes Konzept, das technische Komponenten mit ökonomischen Anreiz- und Geschäftssystemen verbindet und dabei die relevanten rechtlichen Fragestellungen umfänglich berücksichtigt. Drei weitere umfangreiche Förderanträge befinden sich aktuell in der Begutachtung. 

 

Die Vita eines total vernetzten Querdenkers:

Nach seinem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der Universität Karlsruhe promovierte Bernhard Kölmel am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) über die Wirtschaftlichkeit von Softwareprozessverbesserungen.  Ab 1993 sammelte er am Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe (FZI) in verschiedenen leitenden Funktionen Erfahrungen in der Forschung und dem Forschungsmanagement. Als Consultant arbeitete er bei einer Existenzgründungseinheit in Silicon Valley und war in unterschiedlichen Forschungszentren im Technologietransfer aktiv. Zwölf Jahre lang war er als Leiter der Strategieabteilung der CAS Software AG für das Innovations- und Forschungsmanagement zuständig. Die Analyse neuer Märkte und das Business Design zukunftsweisender Geschäftsbereiche gehörten dort zu seinen zentralen Aufgaben. Seit dem Sommersemester 2012 lehrt und forscht er im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen im Fachgebiet Global Process Management. Einen besonderen Schwerpunkt legt er dabei auf globale Organisationsstrukturen sowie Smart Systems und Services in der total vernetzten Welt. Der Fokus liegt dabei auf dem System Design, dem Prozessmanagement, sowie der Erforschung von disruptiven Innovationen und Geschäftsmodellen für das Internet of Everything und seine Anwendungsgebiete.

Er ist Mitglied europäischer Exzellenznetzwerke im Bereich Networked Organisations und Mitglied in mehreren Programmkomitees internationaler Konferenzen. Er ist als externer Experte für die Europäische Kommission bei der Auswahl und Begutachtung europäischer Forschungsprojekte tätig, sowie als Rapporteur für das European Institute of Innovation and Technology (EIT).

Gratulation an einen Forschergeist: Prof. Dr.-Ing. Thomas Greiner (Leiter des IAF), Preisträger Prof. Dr.-Ing. Bernhard Kölmel und Rektor Prof. Dr. Ulrich Jautz bei der Preisübergabe. (v.l.n.r.)