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Master-Studiengang Embedded Systems feiert zehnjähriges Jubiläum

Ausbildung auf höchstem Niveau: Absolventen der Fakultät für Technik gefragt am Arbeitsmarkt 

 

Der Master-Studiengang Embedded Systems (MES) der Fakultät für Technik an der Hochschule Pforzheim feiert sein zehnjähriges Jubiläum. Seit der Einführung des Studiengangs im Wintersemester 2007/08 haben insgesamt 123 Studierende diesen erfolgreich mit dem Master of Science abgeschlossen. Mit der Fähigkeit, komplexe eingebettete Rechnersysteme zu entwerfen, sind die Ingenieure gefragt am Arbeitsmarkt: „In der Regel unterschreiben sechzig Prozent unserer Studierenden schon vor oder unmittelbar nach ihrem Studienabschluss ihren ersten Arbeitsvertrag. Weitere 20 Prozent treten im Durchschnitt nur vier Wochen nach ihrem Studienabschluss ihre erste Stelle an“, so Studiengangleiter Prof. Dr. Richard Alznauer.

In feierlichem Rahmen blickte die Fakultät für Technik Ende Oktober gemeinsam mit Wegbegleitern, Studierenden und Alumni auf die Entwicklung des Studiengangs zurück. Als Gastredner berichteten drei ehemalige MES-Studierende von ihrer beruflichen Entwicklung und gaben Einblicke in ihre aktuellen Tätigkeitsfelder.

Markus Klein, Nils Hübner, Maximilian Engelsberger und Richard Alznauer (v.l.n.r.).

Drei Absolventen, drei Vorträge, drei berufliche Wege
Maximilian Engelsberger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Pforzheim und arbeitet zugleich an seiner Dissertation im Rahmen des Kooperativen Promotionskollegs Entwurf und Architektur Eingebetteter Systeme. „Internet der Dinge, Cloud Computing oder auch Industrie 4.0 – MES-Absolventen stehen zahlreiche Bereiche offen“, so der Doktorand.

Nils Hübner und Markus Klein sind im Bereich Fahrerassistenz-Systeme tätig. Während Klein für die Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH wegweisende Lösungen im Bereich automatisiertes Fahren für das Nutzfahrzeug der Zukunft entwickelt, arbeitet Nils Hübner als Software-Entwickler und SCRUM-Master für die BMW Group an innovativen Lösungen von Fahrerassistenz-Systemen im PKW-Bereich.

Hintergrund: Master-Studiengang Embedded Systems
Pro Semester studieren durchschnittlich 15 Studierende. Fachliche Schwerpunkte sind die Entwicklung von Automatisierungs-, Informations- und Kommunikationssystemen. Bei den überfachlichen Qualifikationen liegen Schwerpunkte auf Projektmanagement und rechtlichen Aspekten. Besonders gefragt sind die Ingenieure im Unternehmensbereich der Entwicklung und Konstruktion innerhalb der Berufsbranchen Fahrzeug- und Automatisierungstechnik sowie Softwareentwicklung. Laut einer Umfrage unter Absolventen, die das Studium zwischen 2008 und 2014 abgeschlossen hatten, sichern sich 30 Prozent innerhalb kürzester Zeit eine Führungsposition: davon 22,2 Prozent ein Jahr nach Studienabschluss, 44,4 Prozent sogar in weniger als einem Jahr. Das Master-Studium dauert drei Semester. Seit Oktober 2014 kann der Master Embedded Systems in Kooperation mit der Technischen Akademie Esslingen auch berufsbegleitend erworben werden.