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Schon fünf aktive Unternehmen beim StudiumPLUS: Weiterer Ausbau von Firmenkooperationen

Theorie trifft Praxis: Das Modell StudiumPLUS verbindet Berufsausbildung und Bachelorstudium in den Bereichen Maschinenbau oder Mechatronik an der Hochschule Pforzheim. Mit einer Zeitersparnis von bis zu zwei Jahren können Facharbeiterbrief und Ingenieursabschluss in aufeinanderfolgenden zeitlichen Blöcken in Kombination erworben werden. Die attraktive Doppelqualifikation soll exzellente Bewerberinnen und Bewerber langfristig an Unternehmen binden. „In nur fünf Jahren werden Theorie und Praxis eng verzahnt – weder konventionelle Ausbildung, noch das Regelstudium können das alleine leisten“, so Professor Dipl.-Ing. Jürgen Wrede, Leiter des Fachbereichs Maschinenbau, der das kooperative Angebot an der Fakultät für Technik gemeinsam mit seinen Kollegen Professor Dr. rer. nat. Jürgen Bauer und Professor Dr.-Ing. Guido Sand leitet.
 

Professor Dr.-Ing. Guido Sand
Prof. Dipl.-Ing. Jürgen Wrede
Professor Dr. rer. nat. Jürgen Bauer

Mit ADMEDES GmbH, Dill Werkzeug- und Formenbau, Mahle Behr GmbH & Co. KG, OBE GmbH & Co. KG sowie SUSS MicroTec Lithography GmbH sind bereits fünf Unternehmen fest an Bord – und weitere sollen folgen: „Unternehmen können gerne auf uns zukommen“, so Guido Sand. „Sie erreichen mit diesem Angebot hochqualifizierte Bewerberinnen und Bewerber, die bereit sind, sich fachlich in enormer Breite aufzustellen – um ihre Doppelqualifikation dann nachhaltig ins Unternehmen einzubringen. Positiver Nebeneffekt: Durch die Nähe zur Hochschule entstehen weitere Synergieeffekte fürs Unternehmen: Von Lehr- und Forschungskooperation können beide Seiten profitieren.“ Die Hochschule setzt auf weitere Unternehmenspartner sowie erweiterte Kombinationen mit verschiedenen Ausbildungsberufen, wie z. B. Werkzeug-, Zerspanungs- oder Präzisionsmechaniker und Produktdesigner.

Schneller mehr erreichen! Studieren heißt für viel persönliche Freiheit und fachliche theoretische Tiefe. Eine Ausbildung vermittelt Sicherheit und das Gefühl, etwas praktisch anpacken zu können. Das Modell StudiumPLUS für Maschinenbau und Mechatronik vereint beides: Teilnehmerinnen und Teilnehmer schnuppern Hochschulluft, ohne auf finanzielle Sicherheit verzichten zu müssen. Am Ende winken zudem exzellente Übernahme- und Karrierechancen im Ausbildungsunternehmen. Mareike Leonie Ast durchläuft seit September 2020 das StudiumPLUS bei der ADMEDES GmbH: „Für mich war das die perfekte Wahl, ich musste mich nicht zwischen Ausbildung und Studium entscheiden und kann das in Berufsschule und Hochschule Erlernte im Unternehmen direkt anwenden. Inhaltlich ist die Zeit bislang sehr abwechslungsreich. Durch die verkürzte Ausbildung und das Zusammenspiel Mechanik, Elektronik und Informatik wird einem nie langweilig und man lernt ständig etwas Neues.“

„Um unseren Standort Mühlacker für zukünftige Herausforderungen optimal aufzustellen, haben wir uns in Zusammenarbeit mit der Hochschule Pforzheim für das Modell StudiumPLUS entschieden“, so Peter Knieknecht, Werkleiter der MAHLE Behr GmbH & Co. KG. „Durch die Kombination aus Ausbildung und Studium versprechen wir uns praxisorientierte Fach- und Führungskräfte zu gewinnen, die an einem Produktionsstandort so dringend benötigt werden“, ergänzt sein Kollege, MAHLE-Ausbildungsleiter Rüdiger Weik.

Frischen Wind und fachliche Expertise durch das StudiumPLUS verspricht sich auch die OBE GmbH & Co. KG und MIMplus Technologies GmbH & Co. KG: „Innovative Ideen sind in unserem Unternehmen stets willkommen und Nachwuchskräfte, wie Auszubildende und Studierende, liefern sehr wertvolle neue Impulse. Die Aufgabenstellung gerade im Bereich der Metallpulverspritzguss-Technologie ist sehr anspruchsvoll und erfordert daher Spezialisten. Am Arbeitsmarkt mangelt es an Expertinnen und Experten auf diesem Gebiet, daher ist es notwendig, diese selbst auszubilden. Das StudiumPLUS bietet hierfür optimale Voraussetzungen“, so OBE-Geschäftsführer Peter Specht. Auch Stefan Lutter, Geschäftsführer der SUSS MicroTec Lithography GmbH, sieht das kooperative Modell als idealen Start in die Ingenieursarbeit: „Vom StudiumPLUS versprechen wir uns, frühzeitig und langfristig qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen.“     

Weitere StudiumPLUS-Projektpartner sind die Clusterinitiative Hochform e.V., die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald, die Handwerkskammer Karlsruhe/Außenstelle Pforzheim, die Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim sowie die Heinrich-Wieland-Schule Pforzheim.

 

Ansprechpartnerin Hochschule:

Nicole Schaible
Kooperationen & Wirtschaftskontakte
T +49 7231 28 6009
nicole.schaible(at)hs-pforzheim(dot)de
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