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Stifternetzwerk „Digitale Zukunft der Automatisierung“

„Die Automatisierung ist ein Schlüsselthema für die Zukunft der Wirtschaft. Die Unternehmen haben einen erheblichen Wissens- und Fachkräftebedarf. Mit dem Innovationsnetzwerk ‚Digitale Zukunft der Automatisierung‘ fördern wir den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und regionaler Wirtschaft“, sagte Martin Keppler, IHK-Hauptgeschäftsführer, bei der Auftaktveranstaltung am Montag, 11. September 2017, im IHK-Haus. Das Netzwerk ist Teil der von der Wirtschaft initiierten und finanzierten Stiftungsprofessur Automatisierungstechnik an der Hochschule Pforzheim. Von einer „Win-Win-Situation“ sprach Prof. Ulrich Jautz, Rektor der Hochschule Pforzheim. Von diesem Netzwerk, so Jautz, würden die mitwirkenden Unternehmen gleichermaßen wie die Hochschule und die Region profitieren. 

Stiftungsprofessor Dr. Guido Sand ist bereits seit einem Jahr an der Hochschule Pforzheim aktiv. „Wir haben die Zeit genutzt und arbeiten mit einigen der Gründungsunternehmen an innovativen Themen der industriellen Automatisierung“, zog Sand eine erste positive Bilanz. „Obwohl wir mit dem Netzwerk noch am Anfang stehen, konnten wir mit unserem Konzept im März auf der AALE 2017 den ‚Best Poster Award‘ gewinnen“, verwies Hochschulprofessor Sand auf den ersten erfolgreichen Auftritt. AALE ist eine der bedeutendsten wissenschaftlichen Konferenzen zur angewandten Automatisierung in Lehre und Entwicklung in Deutschland. 

Rektor Ulrich Jautz dankte den Gründungsmitgliedern für Ihre Bereitschaft, die Professur an der Hochschule Pforzheim als Stifter mitzufinanzieren. Die Automatisierungstechnik nehme eine Schlüsselrolle auf dem Weg zur digitalisierten Produktion ein und stelle damit die Unternehmen vor große Herausforderungen. „Für uns als Hochschule war deshalb schon früh klar, dass wir den Bereich Automatisierungstechnik stärken müssen“, führte Jautz aus. Angesichts der immensen Nachfrage nach technischen Studienplätzen und dem Ausbau der Ingenieurswissenschaften an der Hochschule sei das personelle Korsett eng. Da sei die Stiftungsprofessur ein wahrer Segen: Sie stärke das Profil in einem zukunftsweisenden Feld. Indem die Stiftungsprofessur ein Thema aufgreife, das die wirtschaftlichen Schwerpunkte der Region spiegele, leiste sie zugleich einen Beitrag zum Wissenstransfer von der Wissenschaft in die Unternehmen. 

Die Stifterunternehmen kommen aus den unterschiedlichsten Branchen der Region. Zusammenarbeiten werden die Unternehmen mit dem Stiftungsprofessor in den Themenbereichen „Fachkräfte und Studierende“ sowie „Forschung und Entwicklung“. 

Das Netzwerk befinde sich noch im Aufbau und man sei mit weiteren Unternehmen bereits im Gespräch, betonte Markus Wexel, Geschäftsführer der IHK und verantwortlich für das Projekt. „Damit aus der Zusammenarbeit auch wirklich Synergien entstehen können, muss der Kreis der Unternehmen noch größer werden“, so Wexel. 

Gründungsmitglieder des Netzwerkes „Digitale Zukunft der Automatisierung“ an der Hochschule Pforzheim sind:

·         CONTTEK, Pforzheim

·         KOCH Pac-Systeme, Pfalzgrafenweiler

·         Pentair Technical Solutions, Straubenhardt

·         Stadtwerke Pforzheim

·         STÖBER ANTRIEBSTECHNIK, Pforzheim 

Auftaktveranstaltung Stifternetzwerk „Digitale Zukunft der Automatisierung“ im IHK-Haus Pforzheim (v.l.n.r): Werner Morgenthaler (IHK), Markus Wexel (IHK-Geschäftsführer), Martin Keppler (IHK-Hauptgeschäftsführer), Prof. Dr. Guido Sand (Stiftungsprofessor), Prof. Dr. Ulrich Jautz (Rektor Hochschule Pforzheim), Patrick Stöber (Vizepräsident), Christian Schneider (SWP), Hans-Ullrich Eckert (eucrea), Falko A. Eidner (eucrea), Markus C. Mannuss (eucrea), Stephan Scholze (Stöber), Tanja Traub (IHK-Geschäftsleitung).