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voll digital: Jugend forscht 2021

"Lass Zukunft da."

Unter diesem Motto stand der Wettbewerb Jugend forscht im Jahr 2021. Das ließen sich 67 Jungforscher*innen nicht zweimal sagen und machten sich an die Arbeit. In den zwei Kategorien Schüler experimentieren (4. Klasse bis 14 Jahre) und Jugend forscht (15 bis 21 Jahre) gingen 40 Projekte in sieben verschiedenen Fachgebieten aus Naturwissenschaft und Technik an den Start.

Die jungen Leute beschäftigten sich mit zukunftsweisenden Themen wie "Mobile Metallindikator-Ionenspektroskopie: Die Wasseranalytik der Zukunft?" oder "Das Lasten-E-Bike aus Holz". Für jedes Thema musste zuerst die Projektidee entwickelt, dann der Versuchsaufbau geplant sowie umgesetzt und anschließend Experimente durchgeführt und sauber dokumentiert werden. Und zuletzt war es ebenso wichtig, das Projekt ansprechend und nachvollziehbar vor der jeweiligen Fachjury zu präsentieren.

Am 26. Februar 2021 fand der Regionalwettbewerb für Pforzheim und den Enzkreis corona-bedingt vollständig in digitaler Form statt. Die Jury-Gespräche liefen über individuelle Videokonferenzen, wofür die Hochschule Pforzheim die in der Lehre bewährte Software alfaview zur Verfügung stellte. "Wir waren begeistert, wie gut selbst die jüngeren Schülerinnen und Schüler mit dieser Herausforderung zurecht kamen. Die Technik hat super funktioniert, so dass wir unseren straffen Zeitplan einhalten und viele spannende Projekte begutachten konnten", so Frank Niemann, Professor an der Hochschule und gleichzeitig Jurymitglied.

Extra für den Wettbewerb hatten die Pateninstitutionen Netze BW und Hochschule Pforzheim für die Nachwuchs-Talente der sogenannten MINT-Fächer ein buntes Rahmenprogramm rund um Energie- und Technik-Themen auf die Beine gestellt, das intensiv genutzt wurde. Hier gab es virtuelle Räume zu durchstreifen, eine Spiele-App zum Download, gefilmte Führungen durch die Labore der Fakultät für Technik und diverse Videos zu aktuellen Fragestellungen.

Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP), die als Pateninstitution die Federführung der Wettbewerbsorganisation innehatte, gestaltete eine würdige Feierstunde am Abend. Diese fand in diesem Jahr aus Gründen des Infektionsschutzes ohne Publikum und unter Einhaltung strenger Hygieneregeln im Congress Centrum Pforzheim statt und wurde als Livestream via Youtube übertragen. Moderiert wurde der Abend von Markus Epple (WSP) und der Wettbewerbsleiterin Vera Feldmann, unterstützt vom kleinen Roboter "Pepper". In der Feierstunde wurden die tollen Leistungen der Jungforscher*innen gewürdigt und viele Preise vergeben.

Doch nicht nur die Regionalsieger, die Pforzheim und den Enzkreis bei den Landeswettbewerben in der vierten Märzwoche von Jugend forscht in Heilbronn und Schüler experimentieren in Balingen repräsentieren werden, können stolz auf ihre Leistung sein. Alle, die sich über viele Wochen unter den besonderen Pandemie-Bedingungen intensiv mit ihrem Thema beschäftigt haben, können sich als Sieger fühlen.

Herzlichen Glückwunsch an alle Jungforscherinnen und Jungforscher
- bleibt neugierig und gestaltet unsere Welt mit!

 

Wettbewerbsfotos der Jungforscherinnen und Jungforscher