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Zweite Runde: Forschungsprojekt „InSeL“ wird fortgeführt

Digitaler Auftakt an der Fakultät für Technik

 

Zum Start der zweiten Runde des Forschungsprojekts “Innovative Schaumstrukturen für effizienten Leichtbau" (InSeL) fand Ende Juli eine Webkonferenz des Forschungsnetzwerkes statt. Koordinatoren des Online-Meetings waren Prof. Dr.-Ing. Norbert Jost, Leiter des Instituts für Werkstoffe und Werkstofftechnologien an der Hochschule Pforzheim und das Pforzheimer InSeL-Team.   

Mit den Forschungspartnern der Hochschulen Karlsruhe und Reutlingen, des Karlsruher Instituts für Technologie sowie des Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Instituts an der Universität Tübingen wurde ein Rückblick auf InSeL-I und der Startschuss für InSeL-II gegeben. Die Teams der beteiligten Forschungseinrichtungen bilden das Grundgerüst für die Entwicklung und Herstellung der Schaumstrukturen und befinden sich im ständigen Informationsfluss und einer breiten und intensiven partnerübergreifenden Zusammenarbeit miteinander.

 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Online-Auftaktveranstaltung InSeL-II.

Themenschwerpunkt des digitalen Auftakts war zu Beginn eine Evaluation mit einer Analyse der Projektinhalte aus der ersten Förderperiode. Es folgten die einzelnen Teilprojektvorstellungen und die zeitliche Konzeptionierung der Aufgabenstellung für die nun zweijährige Fortsetzungsphase durch die teilnehmenden Referenten.

„Mit einem klaren weiteren Fokus auf den werkstoffbasierten Leichtbau ist eine ganz wichtige neue Zielsetzung definiert, die die Hinführung zur möglichen Serienproduktion vorsieht", so Norbert Jost. Dies solle insbesondere mit industriepartnerschaftlich abgestimmten praxisrelevanten Prototypenentwicklungen aus den dann jeweils anwendungsoptimierte Substitutions- als auch Hybridwerkstoffen sichergestellt werden.

Neue akademische Mitarbeiter im Forschungsbereich Metallische Schäume am IWWT: Andreas Karl (links) ist verantwortlich für den Aufgabenbereich "Wissenstransfer, Organisation und Außenwirkung", Oliver Hügel (rechts) ist verantwortlich für den Aufgabenbereich "Konstruktion und Fertigungstechnik / Kunststofftechnik".

Mit insgesamt 16 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, darunter sieben IWWT-Mitglieder, wird die Entwicklung von prozesssicheren und reproduzierbaren Herstellungsrouten bei der Schaumstruktursynthese sowie die Optimierung bei der Metallschaumfertigung untersucht – sowohl experimentell, als auch simulativ. Das Projekt wird vom Land Baden-Württemberg und dem Strukturfondmittel der Europäischen Union (EFRE) mit gefördert.

Weitere Veranstaltungen und Workshops sind in Planung.