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Fünf Fragen an ...

KB Media Fotoshooting Mitarbeiter 2017

Highres bearbeitet

Sie arbeiten heute bei der Knorr-Bremse für Nutzfahrzeuge GmbH. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.
Ich habe im Jahr 2005 mit meinem Elektrotechnik/Informationstechnik-Studium an der Hochschule Pforzheim begonnen und dieses 2009 erfolgreich abgeschlossen. Im selben Jahr habe ich das Studium mit dem Master in Embedded Systems weitergeführt. Nach meinem Abschluss begann ich auf Empfehlung eines Professors direkt bei Knorr-Bremse, im Entwicklungszentrum Schwieberdingen bei Stuttgart, in der Softwareentwicklung für Fahrerassistenzsysteme. Inzwischen bin ich Teamleiter im Bereich Automatisiertes Fahren und verantwortlich für die Funktionale Software-Entwicklung.

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?
Meine Hauptaufgabe ist die Organisation, Planung und Priorisierung von Aufgaben, damit mein Team effizient arbeiten kann. Zusammen entwickeln wir viele Funktionen von Abstandsregelautomat über Notbremsassistenten, bis hin zum automatisierten Fahren. Zu den Highlights der vergangenen sieben Jahre im Beruf gehört für mich die Entwicklung eines Notbremsassistenten für Nutzfahrzeuge vom A-Muster bis hin zum Serienstart. Ebenfalls denke ich gerne an Kunden-Präsentationen auf der Internationalen Automobil-Ausstellung, der Testtrecke in Boxberg oder während den Wintertests in Schweden zurück. Besonders gefällt mir von Anfang an die Entwicklung der Fahrerassistenz unterstützt zu haben und nun den eigenständigen Bereich „Automated Driving" mit aufbauen zu dürfen.
 
Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?
Ich habe viele technische Details erlernt, die ich heute in meinem Arbeitsleben einbringen kann. Generell helfen mir diese Kenntnisse mich heute in neue Themengebiete schnell einarbeiten zu können. Besonders viel habe ich aus den Projektarbeiten, Laboren und Abschlussarbeiten gelernt, da diese sehr anwendungsorientiert waren.
 

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?
Suche Dir Themen für Studium und Arbeitsplatz, die dich begeistern. Denn nur in einem Job, für den dein Herz schlägt, kannst Du mehr als hundert Prozent geben und dich damit von den anderen abheben. Ebenfalls sind Teamfähigkeit und der Aufbau eines Netzwerkes zu Kollegen wichtige Themen, um zusammen die gesetzten Ziele zu erreichen. Zusätzlich sollten die Produkte an denen Du arbeitest Neuentwicklungen und innovativ sein, damit Du schon frühzeitig Experte auf deinem Gebiet werden kannst.

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:
Ich möchte Dich für deine sehr gute Unterstützung in den insgesamt fünf Jahren Studium loben. An der Hochschule Pforzheim ist man nicht nur eine „Nummer“, sondern kann ganz individuell unterstützt und gefördert werden. Einige Kontakte bestehen bis heute noch, weshalb ich immer mal wieder gerne vorbeischaue.

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