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Rückblick: Exkursionen im Sommersemester 2016

Auf Tuchfühlung mit der Industrie: Prof. Dr.-Ing. Mike Barth (2.v.r.) besuchte mit 20 Studierenden des Fachbereichs Informationstechnik die Bystronic Lenhardt GmbH im nur zwanzig Autominuten entfernten Hamberg.

Im Rahmen der Exkursionswoche im Sommersemester 2016 lernten die Studierenden des Fachbereichs Informationstechnik unterschiedliche Unternehmen und Institutionen der Region kennen. Darunter waren die Bystronic Lenhardt GmbH in Hamberg, die J & C Bachmann GmbH in Karlsbad, die Berthold Technologies GmbH & Co. KG in Bad Wildbad, die Bruker GmbH in Karlsruhe, die Roche Diagnostics GmbH in Mannheim sowie das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg.

"Wenn das Gute liegt so nah"

Auf Tuchfühlung mit der Industrie: Prof. Dr.-Ing. Mike Barth (2.v.r.) besuchte mit 20 Studierenden des Fachbereichs Informationstechnik die Bystronic Lenhardt GmbH im nur zwanzig Autominuten entfernten Hamberg.

Am 3. Juni 2016 besuchten 20 Studierende die Bystronic Lenhardt GmbH (Bystronic) in Hamberg. Bystronic gilt als Spezialist in der Herstellung von Glasbearbeitungsanlagen mit einer Länge von weit über hundert Metern.


Die Betriebsführung könnte den Anfang zukünftiger Kooperationen markieren: "Die räumliche Nähe zur Hochschule und die Fokussierung unserer Studierenden auf moderne Engineering-Methoden, wie beispielsweise die virtuelle Inbetriebnahme von Anlagen, macht einen Austausch für beide Seiten interessant", so Prof. Dr.-Ing. Mike Barth, Leiter des Studiengangs Mechatronik, der die Exkursion begleitete.

Der direkte Bezug zur Praxis zeichnet das Studium an der Hochschule Pforzheim aus. Die Anwendungsorientierung ist eines von insgesamt fünf profilgebenden Merkmalen an der Fakultät für Technik (Ausgezeichnet / Anwendungsorientiert / International / Interdisziplinär / Verantwortungsvoll). In zahlreichen Projekten sammeln die Studierenden praktische Erfahrungen, wenden ihr theoretisches Wissen an und knüpfen Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern.

Im fünften Studiensemester arbeiten die Studierenden im Praxissemester gezielt in ihrem Wunschberuf. Die Dozentinnen und Dozenten der Fakultät für Technik kommen ohne Ausnahmen alle aus der Wirtschaft und sind daher "gestandene Praktiker". Vielfältige Unternehmenskontakte sorgen dafür, dass die technische Ausbildung an der Fakultät für Technik stets auf der Höhe der Zeit ist.

EXKURSION ZUR J & C BACHMANN GMBH

Am 10.Mai 2016 besuchten zehn Studierende der Studiengänge Embedded Systems, Elektrotechnik/Informationstechnik und Mechatronik gemeinsam mit Herrn Prof. Dr.-Ing. Alexander Hetznecker das noch recht junge Unternehmen J & C Bachmann GmbH in Karlsbad.

Zu Beginn stellten der Geschäftsführer Claus Bachmann und sein Sohn Jan Bachmann das Unternehmen und dessen Produktportfolio vor und beantworteten erste Fragen der interessierten Besucher. Bei einem Rundgang durch die Werkshalle und andere Räume staunten die Studierenden über die sehr weit gefächerten Fachgebiete. „Aufbauten zur mechanischen Vereinzelung von Proben mit Messtechnik und Analytik wurden besichtigt, energieautarke, eingebettete Systeme zur Bestimmung von mechanischen Zustandsgrößen, als auch Sonden, deren Elektronik unter extremen Umweltbedingungen und Platzmangel einsetzbar sein müssen“, so Alexander Hetznecker.

Als Abschlussdemonstration wurden Gesteinsbrocken und Proben mit verschiedenen Erzen auf einem Förderband durch die Röntgenfluoreszenz bewegt und auf ihre quantitative Zusammensetzung untersucht.

Die Firma J&C Bachmann ging aus der 2002 gegründeten PCI Engineering im Jahr 2009 in die heutige J&C Bachmann GmbH über. Während der Firmenhauptsitz sich in Bad Wildbad befindet, wurden Produktion und Entwicklung aufgrund des stetigen Wachstums 2014 nach Karlsbad verlagert.

Kerngeschäft ist unter anderem die Materialanalyse der Zusammensetzung des bergmännisch gewonnenen Erzes aus Minen.  Bei Erzminen laufen Gesteinsbrocken auf kilometerlangen Förderbändern durch ein System der Firma Bachmann, welches mit Röntgenfluoreszenz den Metallanteil analysiert. In Deutschland gibt es nur wenige Erzminen, weshalb sich die meisten Kunden in Südafrika, Südamerika, Kanada und Australien befinden.

Claus Bachmann eröffnete den Studierenden Perspektiven: „Wir bieten Praktika und Abschlussarbeiten zu verschiedenen aktuellen Themen an, die für technische Informatiker, Mechatroniker, Elektrotechniker und Maschinenbauer interessant sein könnten.“

Der direkte Bezug zur Praxis zeichnet das Studium an der Hochschule Pforzheim aus. Die Anwendungsorientierung ist eines von insgesamt fünf profilgebenden Merkmalen an der Fakultät für Technik (Ausgezeichnet / Anwendungsorientiert / International / Interdisziplinär / Verantwortungsvoll). In zahlreichen Projekten sammeln die Studierenden praktische Erfahrungen, wenden ihr theoretisches Wissen an und knüpfen Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern.

Die Dozentinnen und Dozenten der Fakultät für Technik kommen ohne Ausnahmen alle aus der Wirtschaft und sind daher "gestandene Praktiker". Vielfältige Unternehmenskontakte sorgen dafür, dass die technische Ausbildung an der Fakultät für Technik stets auf der Höhe der Zeit ist.

Die Fakultät für Technik dankt  der Firma J & C Bachmann GmbH für diesen spannenden Einblick in die Lösung industrieller Mess-, Steuerungs- und Regel-Aufgaben.

 

 

MESSTECHNIK HAUTNAH ERLEBEN

Am 12.Mai 2016 besuchten 15 Studierende der Studiengänge Embedded Systems und Elektrotechnik/Informationstechnik zusammen mit Herrn Prof. Dr. Alznauer die Firma Berthold Technologies GmbH & Co. KG in Bad Wildbad.

Vor über 60 Jahren wurde das Unternehmen in Bad Wildbad gegründet und hat heute weltweit über 350 Mitarbeiter (davon über 250 Mitarbeiter in Bad Wildbad) und einen Exportanteil von 80 Prozent. Berthold Technologies bietet messtechnische Lösungen für die Prozessmesstechnik, Bioanalytik und den Strahlenschutz an.

Bei einer Einführungsveranstaltung lernten die Teilnehmer die Historie und die Produkte der Firma kennen. Der Rundgang durch das Werk führte zu verschiedenen Stationen der Produktion von Füllstandssensoren, die auf dem radiometrischen Prinzip beruhen. „ Es ist beeindruckend, welche Sicherheitsmaßnahmen und Abschirmungen nötig sind, wenn radioaktive Substanzen für die Messgeräte eingesetzt werden“, so ein Master-Studierender. Im Anschluss wurden die interessierten Exkursions-Teilnehmer durch die Entwicklungsabteilung geführt. In kurzen Fachvorträgen stellten dort die Mitarbeiter ihre Arbeit und die aktuellen Aufgaben  sowie  Lösungsmöglichkeiten vor. Herr Alznauer freute sich: „Hier erhalten die Studierenden einen außergewöhnlichen, sehr persönlichen Eindruck in die tägliche Arbeit in der interdisziplinären Entwicklung von messtechnischen Produkten.“

In einer abschließenden Gesprächsrunde wurden offene Fragen und Einstiegsmöglichkeiten diskutiert. Nach einem gemeinsamen Mittagessen traten die Exkursionsteilnehmer mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise an. Wir danken der Firma Berthold Technologies für diesen spannenden Einblick in das Arbeitsgebiet der Prozessmesstechnik.

 

 

EXKURSION MIT DER HS RHEINMAIN

Die diesjährige Exkursion führte die Medizintechnik-Studierenden der Hochschule Pforzheim zusammen mit den Studierenden der Hochschule RheinMain ins Rhein-Main-Gebiet. Die Bruker GmbH in Karlsruhe bot ihnen dabei Einblicke in HighTec Analysegeräte aus dem Bereich der Spektroskopie und Magnetresonanztomographie. Professor Dr. rer. nat. Ulrich Heinen referierte im Labor seines ehemaligen Arbeitgebers über sein Spezialgebiet Magnetic Particle Imaging. Am nächsten Tag ermöglichte die Roche Diagnostics Deutschland GmbH in Mannheim Einblick in ihre Produktionsabläufe, abschließend erhielten die Studierenden beim Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg hochkarätige Vorträge aus dem Bereich der Fluoreszenzmikroskopie in der Krebsforschung.

Weiterlesen im Blog: Eintrag von Prof. Dr. rer. nat. Stefan Bernhard