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Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Durch Stiftungsprofessuren können Hochschulen in den Studiengängen eigene Akzente setzen und ihr Profil schärfen. Mit den zusätzlichen Professuren werden Themenfelder vertieft oder neue entwickelt. Sie stehen für praxisnahe Lehre und steigern die Attraktivität des Studienangebots. Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften arbeiten wir eng und vertrauensvoll mit Unternehmen zusammen.

Mit der Einrichtung einer Stiftungsprofessur intensivieren Unternehmen ihr Engagement an der Hochschule Pforzheim. Die anwendungsorientierte Forschung und Lehre bieten hervorragende Anknüpfungspunkte für Stiftungsprofessuren. Parallel dazu bietet die unternehmerische Praxis zusätzliches Potenzial beim Wissens- und Technologietransfer.

PROF. DR.-ING. HABIL. VOLKER BIEHL

Getragen wird die Stiftungsprofessur für Medizintechnik von den Unternehmen:

  • Acandis GmbH & Co. KG
  • ADMEDES Schuessler GmbH
  • STRATEC Biomedical AG
  • Forestadent
  • Bernhard Förster GmbH
  • DÜRR Dental AG

PROF. DR.-ING. MATTHIAS GOLLE

Getragen wird die Stiftungsprofessur für Stanztechnik von den Unternehmen:

  • Bruderer GmbH Stanzautomanten
  • Härter Stanztechnik GmbH & Co. KGaA
  • Kramski GmbH
  • Kummer GmbH & Co. KG
  • Sparkasse Pforzheim Calw

PROF. DR.-ING. GUIDO SAND

Getragen wird die Stiftungsprofessur für Automatisierungstechnik von der:

  • Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald (IHK)

Presse

Ansprechpartner für Zukunftstechnologie

Kaum ein Begriff wird in den Unternehmen so oft genannt wie „Automatisierung“. Doch was bedeutet Automatisierung bei den heutigen technischen Möglichkeiten? Welche Chancen eröffnen sich den Unternehmen der Region durch die digitale Vernetzung? Um diese Fragen zu beantworten, den Unternehmen neue Wege aufzuzeigen und auf die anstehenden Herausforderungen vorzubereiten hat die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald (IHK) eine neue Stiftungsprofessur Automatisierungstechnik an der Hochschule Pforzheim initiiert. Zusammen mit Martin Keppler, Hauptgeschäftsführer der IHK, stellte der Rektor der Hochschule, Professor Dr. Ulrich Jautz am Freitag, 11. November 2016, den neuen Stiftungsprofessor, Dr. Guido Sand, vor. 

Seit dem Wintersemester 2016 ist Guido Sand in der Pforzheimer Fakultät für Technik tätig. „Stiftungsprofessuren geben uns die Möglichkeit, das Profil der Hochschule zu schärfen und auf Zukunftstrends zu reagieren“, erklärte Ulrich Jautz. Die zusätzliche Professur ergänzt den Bereich Informationstechnik/ Mechatronik, ist eng mit den technischen Studiengängen Maschinenbau sowie Wirtschaftsingenieurwesen verknüpft, arbeitet aber auch mit den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen zusammen. „Die Wirtschaft der Region stärkt damit die Fakultät für Technik an der Hochschule Pforzheim“, betonte Martin Keppler. Der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald ist überzeugt, dass das Studienangebot der Hochschule damit noch besser auf den Fachkräftebedarf der Unternehmen ausgerichtet ist und der Wissenstransfer in die Unternehmen der Region gestärkt wird. 

In dem sich schnell wandelnden Themenfeld der Automatisierung sind die Unternehmen auf hoch qualifizierte praxisorientierte Ingenieure angewiesen. Mit der Stiftungsprofessur will die IHK, die Studierenden als Ingenieurnachwuchs für die Unternehmen im Nordschwarzwald vermehrt gewinnen und die Fachkräfte in den Unternehmen auf den aktuellen Methoden- und Wissensstand halten. Professor Guido Sand ist Experte im Feld der Automatisierungstechnik und verfügt neben seiner wissenschaftlichen Expertise über ausgeprägte praktische Erfahrungen. Er studierte Chemieingenieurwesen mit Schwerpunkt Prozessregelung und promovierte über „optimierungsbasierte Produktionsplanung von Chargenprozessen“. Seine Forschungsarbeiten aus dieser Zeit wurden mit dem Rudolf-Chau-doire-Preis der Technischen Universität Dortmund ausgezeichnet. 

Im Jahr 2006 wechselte Guido Sand an das deutsche Konzernforschungszentrum der ABB, wo er zunächst Projekte und später eine Forschergruppe im Bereich Betriebsführung leitete. Im Jahr 2015 wurde er für sechs Monate in die Konzernzentrale entsandt, wo er an der „Software-Strategie 2020“ mitarbeitete. An der Hochschule Pforzheim komplettiert Professor Sand die bestehenden Kompetenzen in den Fachgebieten Mechatronik und Maschinenbau. 

Die IHK sieht in der Stiftungsprofessur einen wichtigen Baustein für das Netzwerk „Digitale Zukunft der Automatisierung“, in dem auch die Hochschule Pforzheim bereits mitarbeitet. Martin Keppler unterstreicht: „Mit der Gründung des Netzwerks wird die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Stiftungsprofessor vereinfacht sowie die Kooperationen mit der Hochschule auf eine langfristige Basis gestellt“. Angedacht ist die anwendungsorientierte Forschung der Hochschule mit Entwicklungsvorhaben der mittelständischen Unternehmen der Region weiter zu verzahnen. „In vielen der neuartigen Anwendungsfelder fehlen Methoden und technologische Reife für den praktischen Einsatz. Die Hochschule Pforzheim bringt ihre bestehenden Infrastrukturen zur anwendungsorientierten Forschung in das Innovations-Netzwerk mit der Wirtschaft ein“, stellten die Partner fest. 

„Die IHK unterstützt damit einen Prozess, um die Innovationspotenziale entlang übergreifender Themen für die regionale Wirtschaft zu heben“, bekräftigt Martin Keppler. IHK und Hochschule sind derzeit in Gesprächen mit Unternehmensvertretern, um dieses Netzwerk aufzubauen.

 

 

AUTOMATISIERUNG - NEUE IHK-STIFTUNGSPROFESSUR AN DER HOCHSCHULE PFORZHEIM

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Begriffe Digitalisierung und Automatisierung beherrschen die Schlagzeilen. Doch wie sieht die konkrete Umsetzung in den Unternehmen aus? Bezeichnete der Automatisierungsgrad ursprünglich, wie unabhängig von menschlichem Eingreifen komplexe Maschinen arbeiten, ist der Begriff heute viel umfassender. Mit dem „Internet der Dinge“, der weltweiten Vernetzung, werden althergebrachte Produktionsprozesse in Frage gestellt. Die produzierende Industrie steht vor einer digitalen Revolution. Die Automatisierungstechnik nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein, da sie digitale Informations- und Kommunikationstechnologien erst operativ nutzbar macht. In diesem Zukunftsfeld herrscht in der Industrie ein zunehmender Bedarf an Wissen, Fachkräften und technologischer Innovation. Die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald (IHK) fördert daher stellvertretend für die Unternehmen der Region eine Stiftungsprofessur Automatisierungstechnik an der Hochschule Pforzheim?. Wir laden Sie herzlich zum

Pressegespräch
Vorstellung des IHK-Stiftungsprofessors Automatisierungstechnik, Prof. Dr. Guido Sand
Freitag, 11. November 2016, 10.30 Uhr,
Raum: Z2 (Senatssaal oberhalb der Bibliothek),
Tiefenbronner Straße 65, Hochschule Pforzheim,

ein. Guido Sand wurde zum Wintersemester 2016/17 an die Hochschule Pforzheim berufen. Der Ingenieur wird sich und sein Aufgabengebiet in der Fakultät für Technik kurz vorstellen. Zur Intention der IHK-Nordschwarzwald sich an der Hochschule zu engagieren, geben der Hauptgeschäftsführer und der Geschäftsführer der IHK-Nordschwarzwald Martin Keppler und Markus Wexel  Auskunft. Der Rektor der Hochschule Pforzheim, Professor Dr. Ulrich Jautz, skizziert die Bedeutung der Stiftungsprofessur für die Hochschule.

Wir freuen uns, Sie am kommenden Freitag zu begrüßen.

UNTERNEHMEN UNTERSTÜTZEN PROFESSUR AN DER HOCHSCHULE

„Die medizintechnische Branche steht vor großen Herausforderungen“, stellte Dr. Volker Biehl fest. Der neuberufene Stiftungsprofessor an der Hochschule Pforzheim wird künftig in den Bereichen Qualitätsmanagement und Zulassung von medizintechnischen Produkten in der Fakultät für Technik lehren. Die Professur wird von den Unternehmen Forestadent, Stratec, Dürr Dental, Admedes und Acandis gemeinsam getragen. Ende Februar 2016 trafen sich auf Einladung von Professor Dr. Ulrich Jautz, Rektor der Hochschule Pforzheim, Volker Biehl und die Geschäftsführer der medizintechnischen Unternehmen zu einem ersten Gedankenaustausch.

„Die Hürden für die internationale Zulassung von medizintechnischen Produkten sind geografisch unterschiedlich aber im Aufwand für ein Unternehmen immer immens“, erklärte Volker Biehl. Der habilitierte Werkstoffingenieur hat in den vergangenen Jahren für die Tochter eines amerikanischen Medizintechnik-Unternehmens die Forschungs- und Entwicklungsabteilung geleitet und zahlreiche Zertifizierungsprozesse und Zulassungen von Produkten begleitet. Auch für den deutschen Markt prognostiziert der Wissenschaftler mit der anstehenden neuen europäischen Verordnung Veränderungen. „Notwendig ist eine Dokumentation der Entwicklungs- und Herstellungsprozesse, die den gesetzlichen Ansprüchen entspricht, sich aber in einem wirtschaftlich vertretbaren Umfang abspielt“, so der 52jährige Wissenschaftler. Neben der Zulassung sieht der Fachmann auch bei Fragen der Nachhaltigkeit und der Wiederaufbereitung von medizinischen Produkten Forschungs- und Lehrbedarf.

„Bei der Konzeption des Studiengangs standen wir in einem engen Austausch mit den Unternehmen der Region“, betonte Professor Dr. Andreas Mazura. Der im Oktober 2012 gestartete Studiengang hat neben der Informatik und der bildgebenden Diagnostik einen eindeutigen Fokus auf dem technischen Vertrieb und den internationalen Zulassungsverfahren. „Im Bereich Qualitätsmanagement und Zulassung ist der Bedarf an Beratung und auch an Fachkräften sehr groß“, stimmten die Unternehmensvertreter zu. Der Studiengang, der im Rahmen des Landesausbauprogramms „Hochschule 2012“ entwickelt wurde, erfreut sich großer Beliebtheit. Bewerberzahlen und die Rückmeldungen aus der Industrie bestätigen das Lehrkonzept.

„Die Stiftungsprofessur ermöglicht uns eine deutliche Profilbildung des Studiengangs“, erklärten Professor Dr. Matthias Weyer, Dekan der Fakultät für Technik, und  Rektor Jautz, die sich bei den Geschäftsführern für ihr Engagement bedankten. Ziel des ersten Treffens ist ein reger Austausch zwischen den Professoren der Hochschule und den Unternehmen. „Sie sollen uns nicht nur fördern, sondern auch fordern“, stellte Matthias Weyer klar. Volker Biehl, der zum 1. März 2016 berufen ist, beginnt seine Lehr- und Forschungstätigkeit in diesem Sommersemester an der Fakultät für Technik.

Weitere Informationen
Stiftungsprofessuren werden von Unternehmen, Institutionen oder Privatpersonen für einen bestimmten Zeitraum finanziert. Sie ergänzen das Portfolio eines Studiengangs und ermöglichen eine deutlichere Profilbildung. Sie sind Ausdruck für die enge Zusammenarbeit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Pforzheim und den Unternehmen der Region.

Die Stiftungsprofessur Medizintechnik wird getragen von:

Acandis GmbH & Co. KG
Das inhabergeführte medizintechnische Unternehmen mit Sitz in Pforzheim ist spezialisiert auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Produkten zur Behandlung von neurovaskulären Erkrankungen – also zur Therapie und Behandlung von Schlaganfall-Patienten.

ADMEDES Schuessler GmbHIm Mittelpunkt des Leistungsspektrums des Pforzheimer Unternehmens, das zur G. Rau GmbH & Co. KG gehört, stehen hochspezialisierte Medizinkomponenten auf Nitinol-Basis. Mit einer eigens entwickelten Lasermikrotechnologie werden Stents, Herzklappenrahmen für kathetergestützte Herzoperationen und andere vaskulären Komponenten hergestellt.

DÜRR DENTAL AG
Das 1941 gegründete und heute in Bietigheim-Bissingen ansässige Medizintechnik Unternehmen bietet insbesondere für die Dentalmedizin vielfältige Systemlösungen in den Bereichen Equipment, Diagnostische Systeme und Hygiene.

FORESTADENT Bernhard Förster GmbH
Das Pforzheimer Unternehmen ist weltweiter Anbieter dentaltechnischer Produkte für die moderne Kieferorthopädie. Das familiengeführte Unternehmen hat seine über 100jährigen Wurzeln in der Schmuckindustrie.

STRATEC biomedical AG
Das Unternehmen projektiert, entwickelt und produziert mit eigenen patentgeschützten Technologien vollautomatische Analysensysteme für Partner aus der klinischen Diagnostik und Biotechnologie. Diese Partner vermarkten die Systeme weltweit als Systemlösungen, in der Regel gemeinsam mit ihren Reagenzien, an Laboratorien, Blutbanken und Forschungseinrichtungen.