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Maschinenbau/Produktionstechnik und -management - Bachelor of Engineering (B.Eng.)


Neue Produktionsverfahren entwickeln!

Intelligente Fertigungsprozesse steuern!

Produktion kalkulieren, planen und überwachen!

Das Studium der Produktionstechnik und -management an der Hochschule Pforzheim konzentriert sich auf den in Baden-Württemberg wichtigsten Teil der Wertschöpfungskette: die Fertigungstechnik. Die Laser- sowie die Umform- und Stanztechnik, die für die Region Nordschwarzwald einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor darstellen und über die Region hinaus bekannt sind, bilden innerhalb der Fertigungstechnik einen Schwerpunkt. Die Teilbereiche Automatisierungs- und Handhabungstechnik ergänzen das Portfolio des Bachelorstudiengangs.

Studiengangkarte - alle Informationen auf einem Blick! Studiengangkarte - alle Informationen auf einem Blick!

Der Bachelorstudiengang Maschinenbau/Produktionstechnik und -management verknüpft den klassischen Maschinenbau mit modernsten Produktionstechniken und Managementmethoden. Dabei stehen beispielsweise die Optimierung von Fertigungsprozessen hinsichtlich Qualität, Kosten und Effektivität sowie die Organisation und das Management der Produktion im Vordergrund. 

Im ersten Studienabschnitt (1. und 2. Semester) werden die Grundlagen für die darauffolgenden fachspezifischen Vertiefungen gelegt. Zu ihnen gehören die Schwerpunktthemen mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen (Technische Mechanik, Mathematik), ingenieurwissenschaftliche Grundlagen (Werkstoffkunde, Elektrotechnik), Konstruktion und Entwicklung (Konstruktionslehre) und Grundlagen der Fertigung/Produktion (Fertigungstechnik). Die Vorlesungen werden in der Regel von praktischen Laborübungen begleitet, so dass der theoretisch vermittelte Stoff sofort den Bezug zur Praxis erhält. Ab dem ersten Semester werden in Projektarbeiten Kompetenzen vermittelt, Problemstellungen zu erkennen und zu lösen. Dabei wird ingenieurwissenschaftliches Denken und Handeln praktiziert.  Innerhalb des ersten Studienabschnitts besteht die Möglichkeit in den Studiengang Maschinenbau/Produktentwicklung zu wechseln. 

Im zweiten Studienabschnitt (3. bis 7. Semester) steht die Produktionstechnik zusammen mit dem Produktionsmanagement im Zentrum der Lehre. Zu weiteren vertiefenden Lehrinhalten im Bereich der Technischen Mechanik und der Konstruktionslehre kommen im 3. und 4. Semester die Mess- und Versuchstechnik, Grundlagen der Programmierung, die Thermodynamik und die Regelungstechnik hinzu. Im Mittelpunkt des 4. Semesters stehen außerdem wesentliche Aspekte zu den Themenbereichen Logistik, Qualität und Management sowie die Automatisierung von Produktionsprozessen. Das 5. Semester ist das Praxissemester, das in einem Industriebetrieb absolviert wird. In diesem Ausbildungsabschnitt sollen bereits im Unternehmen anspruchsvolle, ingenieurnahe Tätigkeiten übernommen und so zukünftige Arbeitsfelder kennengelernt werden. Im 6. und 7. Semester wird durch umfangreiche Seminar- und Projektarbeiten das im bisherigen Studium erworbene Wissen angewendet, verknüpft und vertieft. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich aus einem Katalog mit verschiedenen Profil- und Wahlpflichtmodulen ein individuelles Themenprofil für sein weiteres Studium zusammenzustellen. Im 7. Semester stellt die Bachelorthesis den abschließenden Schwerpunkt des Studiums dar.

1. und 2. SemesterGrundlagen in Technischer Mechanik, Konstruktionslehre, Werkstoffkunde, Wärme- und Fluidmechanik, Elektronik, Mathematik
3. und 4. SemesterFachliche Vertiefungen und Projektarbeiten
5. Semester

Praxissemester

6. und 7. Semester

Fachliche Vertiefungen: Management und Betrieb von Produktionssystemen, Produktionsorganisation und -management, Fabrikplanung und Materialflusstechnik, Bearbeiten von Materialien, Technologien des Stanzens und Umformens, Präzisionsfertigung und Qualität

Abschlussarbeit (Bachelor-Thesis)

Die Bachelorstudiengänge des Fachbereichs Maschinenbau der Hochschule Pforzheim dürfen sich über hervorragende Ergebnisse beim CHE-Hochschulranking 2019 freuen:

Förderliche Ausstattung und Studiensituation
Der Pforzheimer Maschinenbau schaffte es bei 15 von insgesamt 18 abgefragten Kriterien in die Spitzengruppe.

Die vom „Centrum für Hochschulentwicklung“ (CHE) durchgeführte Untersuchung gilt als die wichtigste ihrer Art und erfasst jährlich Studienbedingungen auf Basis der Urteile von Studierenden und Professoren.

Die Studierenden der Bachelor-Studiengänge „Maschinenbau/Produktentwicklung“ und „Maschinenbau/Produktionstechnik und -management“ vergeben unter anderem Bestnoten im Hinblick auf die Betreuung durch die Lehrenden sowie die technische Ausstattung des Lehrangebots in den Laboren der Fakultät für Technik. Auch die Studiensituation und -organisation wurde überdurchschnittlich gut bewertet. Die angehenden Maschinenbauer heben hier unter anderem den Zugang zu Lehrveranstaltungen sowie die inhaltliche Abstimmung von verschiedenen Lehrveranstaltungsteilen (wie Vorlesung, Übung und Seminar) besonders hervor. Darüber hinaus erhielt auch das Lehrangebot großes Lob: Die Maschinenbau-Studierenden wissen hier die inhaltliche Breite des Lehrangebots, die interdisziplinären Bezüge zwischen verschiedenen Veranstaltungen sowie vor allen Dingen die Freiheit der individuellen fachlichen Schwerpunktsetzung im Studium sehr zu schätzen. „Auch die Arbeitgeber bestätigen uns diese positive Einschätzung und bescheinigen unseren Absolventinnen und Absolventen hohe Fachkompetenz und Einsatzbereitschaft“, so Prof. Dr.-Ing. Hanno Weber, Prorektor für Studium und Lehre an der Hochschule Pforzheim.

Die Bachelorstudiengänge des Fachbereichs Maschinenbau der Hochschule Pforzheim dürfen sich über hervorragende Ergebnisse beim CHE-Hochschulranking 2016 freuen:
Die vom „Centrum für Hochschulentwicklung“ (CHE) durchgeführte Untersuchung gilt als die wichtigste ihrer Art und erfasst jährlich Studienbedingungen auf Basis der Urteile von Studierenden und Professoren. Jedes Jahr stehen dabei andere Fächergruppen im Fokus. Turnusgemäß sind diese alle drei Jahre wieder Gegenstand des Rankings. 

Studieninteressierten stehen so umfangreiche Informationen zu den untersuchten Fächern zur Verfügung. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung umfasst das Ranking auch Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule.

In allen Bewertungsindikatoren Spitzengruppe: Maschinenbau der Fakultät für Technik
Mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden hat das CHE in diesem Jahr untersucht. Die Bachelorstudiengänge des Maschinenbaus der Fakultät für Technik können sich mit dem vierten Platz in der Spitzengruppe behaupten. Somit zählen die Bachelorstudiengänge Maschinenbau/Produktentwicklung und Maschinenbau/Produktionstechnik und –management der Hochschule Pforzheim weiterhin zu den besten Maschinenbau-Studienangeboten an Fachhochschulen in Deutschland. Bewertet wurden Kriterien wie z.B. die Studiensituation, die Studiendauer, die Betreuung und die Ausstattung.

Stolz auf das Gesamtergebnis zeigt sich Professor Jürgen Wrede, Prodekan des Fachbereichs Maschinenbau: „Wieder einmal ist der Bereich Maschinenbau unter den TOP 10 deutscher Hochschulen. Die Studierenden spüren die Veränderungen und Verbesserungen, die wir in den letzten Jahren vorgenommen haben.“

CHE-Hochschulranking: Über 300 Universitäten und Hochschulen untersucht
Das CHE-Hochschulranking wird seit 1998 vom „Centrum für Hochschulentwicklung“ erstellt und seit 2005 in Kooperation mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ veröffentlicht. Primäres Ziel ist es, Studienanfänger und Hochschulwechsler über die Studienmöglichkeiten und -bedingungen in den jeweiligen Studienbereichen zu informieren. Darüber hinaus soll durch eine vergleichende Darstellung sowie durch eine Bewertung die Angebots- und Leistungstransparenz im Hochschulbereich verbessert werden. Fachbereiche und Studiengänge, die durch inhaltliche Schwerpunktbildung oder neue Wege der Studienorganisation ein besonderes Angebotsprofil herausgebildet haben, sollen in ihrem Konzept bestärkt werden. Das CHE-Hochschulranking erlaubt für die mittlerweile 33 untersuchten Fächer eine differenzierte Gegenüberstellung. Dazu werden pro Jahr ein Drittel der Fächer neu bewertet und je Fach nach Indikatoren gerankt. Das gesamte Ranking ist detailliert im Internet unter www.zeit.de/hochschulranking sowie im ZEIT-Studienführer 2016/17 einsehbar.


HuffingtonPost-Hochschulranking 2015

571 Personaler in kleinen und großen Unternehmen Deutschlands wurden befragt:
Welche Hochschulen bilden am besten für die jeweilige Branche aus? Maschinenbau in Pforzheim belegt deutschlandweit Platz 4.


Die Hochschule Pforzheim gehört bei Qualität von Lehre und Forschung zur Spitzengruppe der europäischen Hochschulen. Das bescheinigen die Ergebnisse des internationalen Rankings „U-Multirank“. Das Ranking der Europäischen Kommission bewertet und vergleicht rund 1.500 Universitäten und Hochschulen auf Grundlage von Kennzahlen und Studierendenbefragung. 

In der Mitteilung von „U-Multirank“ wird die Hochschule Pforzheim als „hidden gem university“ bezeichnet. Akademisches Wissen und Forschung für die Gesellschaft in besonders beispielhafter Weise nutzbar gemacht.

„Praxisnähe, gute Betreuung und interdisziplinäre Kooperation sind die wichtigsten Grundpfeiler unserer Ausbildung“, so Prof. Dr. Matthias Weyer, Dekan der Fakultät für Technik. „ Mit unserer Top-Ten Platzierung unter allen 1.500 untersuchten Universitäten Europas beim U-Multirank für „Applied Knowledge Partnerships“ dokumentieren  wir, dass es uns besonders gut gelingt, angewandte Forschung in praktische Umsetzung zu übertragen“.

Die für das Ranking befragten Studierenden heben außerdem die gute Lehre und Praxisnähe an der Hochschule Pforzheim hervor. Über alle Fächer hinweg wird der Hochschule Pforzheim bestätigt, dass ihre Studiengänge gut organisiert sind, die Lehre effektiv und qualitativ sehr hochwertig ist und damit Absolventen sehr schnell in den Beruf einsteigen.

Bestnoten der Studierenden

Neben Bewertungen für die Hochschule allgemein hat „U-Multirank“ ein fächerbezogenes Ranking erstellt. Im Fokus standen die Studiengänge der Fakultät für Wirtschaft und Recht sowie des Wirtschaftsingenieurwesens. Dort geben die Studierenden der angewandten Lehre ausschließlich Bestnoten. Es werden insbesondere die praxisorientierte Lehre und der Bezug auf den späteren Arbeitsalltag gelobt. Darüber hinaus besteht ein guter Kontakt zu den Lehrenden und auch die Ausstattung der Bibliothek und Labore wird positiv hervorgehoben. Die Hochschule Pforzheim unterstützt ihren Studierenden außerdem bei geplanten Auslandsaufenthalten, die Mobilität ins Ausland wird im Vergleich mit anderen gerankten Hochschulen als herausragend eingestuft. Studierende der Hochschule Pforzheim können für ein Auslandssemester aus mehr als 100 Partnerhochschulen wählen.

Icon einer Box mit Link und Text

"The U-Multirank „ranking on Applied Knowledge Partnerships shows that the University of Deusto in Spain, as well as Nuremberg Institute of Technology and Pforzheim University of Applied Science, both in Germany, outperform many others when it comes to transferring academic knowledge and research into practical and commercial benefits."


StudyCheck-Hochschulranking 2018

4 von 5 Sternen und 94% Weiterempfehlungsrate - Hochschule Pforzheim ist die beliebteste Hochschule Baden-Württembergs und bundesweit unter den TOP-10.

Für das StudyCheck Hochschulranking fanden über 45.000 Erfahrungsberichte aktiver Studierender und Alumni aus dem Kalenderjahr 2017 Berücksichtigung.

Die Rezensenten bewerteten ihr Studium dabei anhand von acht verschiedenen Kriterien wie Studieninhalte oder Lehrveranstaltungen, für die sie zwischen einem und fünf Sternen vergeben konnten. Außerdem sollten die Studierenden angeben, ob sie ihre Hochschule weiterempfehlen würden.

Insgesamt hatten die Studierenden für das Hochschulranking 2018 die Möglichkeit, 516 Hochschulen und mehr als 16.000 Studiengänge zu bewerten. Über die finale Rangfolge und die Gewinner der Auszeichnungen entscheidet letztlich der Scorewert der einzelnen Hochschulen. Diese setzt sich aus der Weiterempfehlungsrate sowie der Sternebewertung zusammen.

Die Ergebnisse des Rankings sind einsehbar unter
https://www.studycheck.de/hochschulranking/baden-wuerttemberg
https://www.studycheck.de/hochschulranking

Das sollten Sie mitbringen

Gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium des Maschinenbaus Produktionstechnik und -management sind Neugier und Ihr Interesse am Zusammenwirken von mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern. Natürlich kann es von Vorteil sein, wenn Sie bereits erste praktische Erfahrungen auf diesem Gebiet gemacht haben. Vielmehr zählt aber der Wille, technische Herausforderungen anzunehmen. Wenn Sie neugierig sind auf die technischen und organisatorischen Aspekte der Herstellung und des Betriebs von Komponenten, Geräten und Maschinen, dann ist der Beruf als Ingenieur/in der Produktionstechnik für Sie der Richtige.

"An der Hochschule Pforzheim ist man nicht nur irgendeine Nummer. Die Professoren kennen einen beim Namen und haben immer ein offenes Ohr und nehmen sich die Zeit einem im Studium zu helfen. Man wird nicht alleine gelassen, sondern hat immer einen direkten Ansprechpartner. Auch bei den zahlreichen Projekten, bei denen man bereits im Studium Einblick in die Praxis bekommt."

Sima Mergl, studiert Maschinenbau/Produktionstechnik und -management

„Mir gefällt ganz besonders der persönliche Zugang zu Dozenten und Professoren. Dies erleichtert einem außerdem den Einstieg in interessante HiWi-Tätigkeiten, z. B. im Werkstoffkunde- oder Fertigungstechniklabor. An der Hochschule Pforzheim wird es durch die Organisation von tollen Aktivitäten durch u. a. die Studenteninitiativen Commeo e. V. oder Remedy e. V nie langweilig. Zudem lädt der Biergarten am Wildpark sehr zum Ausklingen eines anstrengenden Studientages ein.“

Johanna Berodt, studiert Maschinenbau/Produktionstechnik und -management

"Die Hochschule Pforzheim bietet eine gute und angenehme Lernatmosphäre, indem kleine Semestergruppen durch Professoren persönlich begleitet und gefördert werden. Darüber hinaus steht die Hochschule Pforzheim für ihren engen Bezug zur Praxis, der im Maschinenbau durch Projektarbeiten und zahlreiche Laborveranstaltungen vermittelt wird.
Durch die guten und breit aufgestellten Kontakte der Hochschule zu vielen weltmarktführenden Konzernen profitieren wir Studenten in unserem Praxissemester und bekommen hierdurch Einblicke in die Tätigkeiten und Aufgaben eines Ingenieurs.
Ich habe mich für Maschinenbau entschieden, da mich die Technik schon in Schulzeiten interessiert hat und es ein breites Spektrum an Berufsmöglichkeiten bietet."
Larissa Burkhardt, studiert Maschinenbau/Produktionstechnik und -management

"Die Hochschule Pforzheim fördert die Studenten mit vielen Übungen, Labors und Tutorien bei komplexen Inhalten. Die Lehrbeauftragten und Professoren/innen verbinden theoretische Inhalte mit interessanten Erfahrungsberichten aus der Praxis. Außerdem bietet die Hochschule in zahlreichen Initiativen ein großes Angebot an Sport- und Freizeitaktivitäten."
Marvin Schmezer, studiert Maschinenbau/Produktionstechnik und -management

"Die Hochschule Pforzheim hat es mir ermöglicht, eine spannende Position in der Geschäftsführung eines globalen Players für erneuerbare Energien zu erreichen. Der sehr breit angesetzte Studienplan, in Kombination mit gezielten Praxissemestern, Laboren, Workshops und Studienarbeiten beweist sich regelmäßig in meinem Berufsleben. Die speziell geforderten durchgehenden und interdisziplinären Projektarbeiten dienten als Vorgeschmack für selbstständiges, akademisches, aber auch ergebnisorientiertes Arbeiten."

Wolfram von Schoen, Director of Global Services at Komax Solar, Inc., York, PA, USA

Das Wichtigste im Überblick

Anzahl Semester7 Semester Vollzeit inklusive Praxissemester
Lehrsprache Deutsch
BeginnSommer- und Wintersemester
Bewerbungsschluss15. Januar bzw. 15. Juli, siehe Onlinebewerbung
Anzahl ECTS210 ECTS
Auslandssemesteroptional
CampusTiefenbronner Straße 66
Zulassungs-voraussetzungAbitur, Fachhochschulreife, Vorpraktikum, Meisterprüfung, Orientierungstest

Vorpraktikum

 

 

 

 

Mathevorbereitungskurs

Vor Studienbeginn, jedoch spätestens zum Beginn des 3. Studiensemesters ist ein 8-wöchiges Vorpraktikum in einem Unternehmen zu absolvieren. Wer eine Lehre abgeschlossen hat, benötigt kein Vorpraktikum.
Andere Ausnahmen existieren nicht.
Kontaktdaten Praktikantenbeauftragter:
Prof. Matthias Golle
T2.3.18/(07231) 28 6487

Vor Vorlesungsbeginn findet der Mathevorbereitungskurs statt. Er ist für alle Studierende im 1. Semester empfehlenswert.

ZulassungsverfahrenAuswahl nach Durchschnittsnote unter Berücksichtigung eines freiwilligen Auswahlgesprächs
Anzahl der StudienplätzeSommersemester 35; Wintersemester 50
Kosten pro SemesterStudentenwerks- und Verwaltungsbeitrag pro Semester siehe StudiCenter
WechslerInfos für Studiengangwechsler

Weitere Informationen


StudiCenter

Das StudiCenter ist die erste Anlaufstelle für Infos und Kurzberatung rund um´s Studium für Interessierte und Studierende.

Es unterstützt bei Fragen, wie z.B. zum Bewerbungsprocedere, zur Immatrikulation oder zur Rückmeldung und leitet bei Bedarf an interne Stellen weiter.

Das StudiCenter ist die Informations- und Vermittlungsdrehscheibe und hat verlässliche, durchgängige Öffnungszeiten.

Bei offenen Fragen nehmen Sie einfach Kontakt mit unserem StudiCenter auf. Das StudiCenter-Team freut sich auf Sie!

Fakultät Technik, Wirtschaft und Recht

Tiefenbronner Str. 65

75175 Pforzheim

Tel. +49 7231 28-6940

Fax +49 7231 28-6185

E-Mail: studicenter(at)hs-pforzheim(dot)de

Montag bis Donnerstag: 09 - 16 Uhr

Freitag: 09 - 12 Uhr

Ab 22.07.2019 bis 09.09.2019 verkürzte Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag: 10 - 14 Uhr

Freitag: 09 - 12 Uhr

Beratung in den Maschinenbau-Studiengängen

Wenn Sie inhaltliche, studiengangspezifischen Fragen haben z.B.

  • Welche konkreten Inhalte vermittelt eine Vorlesung?
  • Wie kann ich mich auf die jeweiligen Auswahlgespräche vorbereiten?
  • Was verbirgt sich konkret hinter bestimmten Vertiefungsrichtungen?
  • Wie sehen die Berufs- und Karrieremöglichkeiten im jeweiligen Studienfach aus?

können Sie sich gerne an unsere Ansprechpartner im jeweiligen Studiengang wenden.


Maschinenbau/ Produktentwicklung (B. Eng.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr.-Ing. Gerhard Frey
gerhard.frey(at)hs-pforzheim(dot)de

Sekretariat
+49 7231 28-6055
sekretariat-mb(at)hs-pforzheim(dot)de

 

 

>>> Zum Studiengang

Studiengang Maschinenbau Produktentwicklung - Studiengangleiter Prof. Dr.-Ing. Gerhard Frey Prof. Dr.-Ing. Gerhard Frey, Studiengangleiter Maschinenbau/ Produktentwicklung

Maschinenbau/ Produktionstechnik und -management (B. Eng.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr. Jürgen Bauer
juergen.bauer(at)hs-pforzheim(dot)de

Sekretariat
+49 7231 28-6055
sekretariat-mb(at)hs-pforzheim(dot)de

 

 

>>> Zum Studiengang

Studiengang Maschinenbau Produktionstechnik und -management - Studiengangleiter Prof. Dr. Jürgen Bauer Prof. Dr. Jürgen Bauer, Studiengangleiter Maschinenbau/ Produktionstechnik und -management

Mechatronische Systementwicklung (M. Sc.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr.-Ing. Mike Barth
mike.barth(at)hs-pforzheim(dot)de

+49 7231 28-6475

 

 

>>> Zum Studiengang

Studiengang Mechatronische Systementwicklung - Studiengangleiter Prof. Dr.-Ing. Mike Barth Prof. Dr.-Ing. Mike Barth, Studiengangleiter Mechatronische Systementwicklung

Produktentwicklung (M. Sc.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr.-Ing. Werner Engeln
mpe(at)hs-pforzheim(dot)de

Sekretariat
+49 7231 28-6055
sekretariat-mb(at)hs-pforzheim(dot)de

 

 

>>> Zum Studiengang

Studiengang Produktentwicklung - Studiengangleiter Prof. Dr.-Ing. Werner Engeln Prof. Dr.-Ing. Werner Engeln, Studiengangleiter Produktentwicklung

Zentrale Studienberatung

Einsteigen - Umsteigen - Aussteigen

Ihr Ansprechpartner für alle Orientierungs- und Entscheidungsfragen vor und während des Studiums.

Die Zentrale Studienberatung informiert und berät

  • SchülerInnen
  • Studieninteressierte
  • StudienberwerberInnen
  • Studierende
  • LehrerInnen

 beispielsweise bei Fragen

  • zum Studienangebot
  • zur Studienfachwahl
  • zu den Studienanforderungen
  • zum Studienaufbau
  • zur Studienfinanzierung
  • zum Studiengang- oder Hochschulwechsel
  • zu Alternativen zum Studiu

Bei Anliegen, die über den Kompetenzbereich der Zentralen Studienberatung hinausgehen, vermittelt diese gerne an die passende interne oder externe Beratungsstelle.

Kontakt

Zentrale Studienberatung

Tel: +49 7231 28-6132

zsb(at)hs-pforzheim(dot)de

www.hs-pforzheim.de/zsb

Jetzt für den Bachelor-Studiengang Maschinenbau Produktentwicklung bewerben!

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen die Hochschule bis zu den aufgeführten Bewerbungsfristen erreichen. Es handelt sich bei den Bewerbungsfristen jeweils um sogenannte Ausschlussfristen, d.h. wenn eine Bewerbung nach dem Termin die Hochschule erreicht, kann diese nicht mehr berücksichtigt werden.

Bachelorstudiengänge (Bewerbungsfristen)

Fakultät für Technik
Wintersemester15. Juli
Sommersemester15. Januar

Es gibt eine Reihe von Hochschulzugangsberechtigungen.

Allgemeine Hochschulreife

Die Qualifikation für einen universitären Studiengang wird durch das "Abitur", das heißt ein Zeugnis der Hochschulreife (allgemeine Hochschulreife) nachgewiesen. Man ist dadurch zum Studium sämtlicher Fächer berechtigt, die an Universitäten oder anderen Hochschulen angeboten werden.

Fachgebundene Hochschulreife

Die fachgebundene Hochschulreife (mit Nachweis einer Fremdsprache) berechtigt je nach Schultyp, an dem sie erworben wird, zum Studium aller Studiengänge an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (ehemals Fachhochschulen) und zum Studium bestimmter Studiengänge an anderen Hochschulen in Baden-Württemberg.

Fachhochschulreife

Die Fachhochschulreife berechtigt zum Studium an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (ehemals Fachhochschulen), wobei einige Fachhochschulstudiengänge mindestens die fachgebundene Hochschulreife erfordern.

Besonderheiten

Wenn Sie ein Hochschulreifezeugnis haben, welches nur in bestimmten Bundesländern gültig ist oder einen ausländischen Bildungsnachweis haben, benötigen Sie eine Bescheinigung über die Gleichwertigkeit bzw. Anerkennung des Schulabschlusses mit Angabe der Durchschnittsnote vom Regierungspräsidium Stuttgart (externer Link).

Um Ihnen die Zusammenstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen zu erleichtern, haben wir folgende "Checklisten" erstellt für: 

Bewerber/innen mit deutscher Hochschulzugangsberechtigung, die eine Zulassung ins 1. Fachsemester beantragen,

deutsche Bewerber/innen mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung, die eine Zulassung ins 1. Fachsemester beantragen,

EU-Bürger/innen mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung, die eine Zulassung ins 1. Fachsemester beantragen.

Nicht-EU-Bürger/innen mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung, die eine Zulassung ins 1. Fachsemester beantragen

Ausländische und staatenlose Studieninteressierte mit einer im Ausland erworbenen Hochschulzugangsberechtigung (außer EU-Staatsangehörige) müssen bei ihrer Bewerbung zum Studium den Nachweis über die Gleichwertigkeit der ausländischen Hochschulzugangsberechtigung mit den Zugangsvoraussetzungen für deutsche Fachhochschulen einschließlich Berechnung der Durchschnittsnote einreichen.

Diesen Nachweis können Sie beantragen beim

Akademischen Auslandsamt der Hochschule Pforzheim.

Der Antrag für die Anerkennung muss bis spätestens 1. Juni für das Wintersemester bzw. bis 1. Dezember für das Sommersemester beim Akademischen Auslandsamt der Hochschule Pforzheim vorliegen.

Alternativ können Sie den Nachweis auch beim

Studienkolleg Konstanz
Brauneggerstr. 55
78462 Konstanz,

beantragen. Vor der Zeugnisanerkennung beim Studienkolleg in Konstanz sollten bitte aufmerksam die Informationen auf der Homepage des Studienkollegs www.studienkolleg.htwg-konstanz.de durchgelesen werden. Der Antrag auf Zeugnisanerkennung beim Studienkolleg muss fristgerecht gestellt werden, und zwar bis spätestens 1. Mai für das Wintersemester bzw. bis 1. November für das Sommersemester. Nach diesen Terminen bearbeitet das Studienkolleg die Anträge nur noch im Hinblick auf Bewerbungen für das jeweils nachfolgende Semester.
Ausnahmen: Nur wenn dem Antrag ein Zeugnis über die Feststellungsprüfung oder über DSH-2, DSH-3 oder TestDaF (4,0), telc C1 Hochschule oder DSD II beigefügt ist (B2 oder C1 reicht nicht aus!), kann der Antrag beim Studienkolleg auch noch nach den genannten Fristen gestellt werden.

Falls Sie sich für einen Studiengang der BWL (mit Ausnahme Betriebswirtschaft/International Business und BSBA/Digital Enterprise Management), des Wirtschaftsingenieurwesens oder Wirtschaftsrecht bewerben möchten, beachten Sie bitte folgendes:

Die Zulassung erfolgt nach der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (gem. Bescheinigung des Studienkollegs Konstanz) und nach dem Ergebnis eines Auswahlgesprächs.

Das Auswahlgespräch wird in deutscher Sprache geführt und prüft folgende Kriterien ab:

  • Studienmotivation
  • Analytisches Denken
  • Argumentationsfähigkeit
  • B1-Niveau in englischer Sprache

Das Gespräch wird persönlich an der Hochschule Pforzheim oder in Ausnahmefällen nach vorheriger Abstimmung auch telefonisch geführt.

Der Antrag auf Teilnahme am Auswahlgespräch muss

  • für das Wintersemesters bis zum 15. Juni
  • für das Sommersemester bis zum 01. Dezember

bei der Hochschule eingegangen sein (Ausschlussfristen).

Die Auswahlgespräche finden im Zeitraum vom 15.06. bis 05.07. (für das Wintersemester) bzw. vom 01.12. bis 20.12. (für das Sommersemester) statt.

Beim Auswahlverfahren bildet das Ergebnis des Auswahlgesprächs zusammen mit der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung die Gesamtnote. Beide Kriterien werden zu jeweils 50 v.H. gewichtet. Bei Bewerbern, die nicht am Auswahlgespräch teilgenommen haben, wird als Ergebnis des Auswahlgespräches die Note 5,0 zugrunde gelegt.

Fragen zu den Auswahlgesprächen beantworten Ihnen gerne für die:

Studiengänge der BWL (mit Ausnahme Betriebswirtschaft/International Business und BSBA/Digital Enterprise Management) und Wirtschaftsrecht:

Herr Prof. Dr. Schwaab
markus-oliver.schwaab(at)hs-pforzheim(dot)de

 

Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen:

Frau Prof. Dr. Kilian-Yasin
katharina.kilian-yasin(at)hs-pforzheim(dot)de

Herr Prof. Dr. Martin
ludwig.martin(at)hs-pforzheim(dot)de

 

Ausländische Studieninteressierte aus EU-Ländern (und der EU assoziierten europäischen Ländern) reichen Ihre Zeugnisse zusammen mit der Bewerbung zum Studium direkt bei der Hochschule Pforzheim ein. Die Zeugnisse werden vom Akademischen Auslandsamt der Hochschule Pforzheim geprüft.

Um Ihnen die Zusammenstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen zu erleichtern, haben wir für Sie folgende "Checkliste" erstellt: 

Nicht-EU-Bürger/innen mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung, die eine Zulassung ins 1. Fachsemester beantragen,

Bitte beachten Sie, dass für internationale Studierende Studiengebühren erhoben werden. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Sie können sich unter "Bewerbungsprozess für unsere Bachelor-Studiengänge" bewerben (beachten Sie bitte, dass hierfür der Schritt 1 "Registrierung auf hochschulstart.de" nicht notwendig ist)

Um Ihnen die Zusammenstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen zu erleichtern, haben wir für Sie folgende "Checkliste" erstellt:

Ihren persönlichen Bewerbungsunterlagen müssen Sie unbedingt folgende Unterlagen beifügen:

 

 

Um eine Zweitstudienbewerbung handelt es sich nur, wenn Sie zum Bewerbungszeitpunkt bereits ein Zeugnis über den erfolgreichen Abschluss eines Studiums besitzen und das Studium an einer deutschen Hochschule abgeschlossen haben.

Um Ihnen die Zusammenstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen zu erleichtern, haben wir für Sie folgende "Checkliste" erstellt: 

Bewerber/innen, die bereits ein Studium in Deutschland abgeschlossen haben (Bewerber/innen Zweitstudium) und eine Zulassung ins 1. Fachsemester beantragen

Beruflich Qualifizierte mit Meisterprüfung oder gleichwertiger Fortbildung

Beruflich Qualifizierte, die die Meisterprüfung, eine der Meisterprüfung gleichwertige berufliche Fortbildung im erlernten Beruf nach dem Berufsbildungsgesetz, nach der Handwerksordnung oder einer sonstigen öffentlich-rechtlichen Regelung oder eine Fachschule im Sinne von § 14 des Schulgesetzes erfolgreich abgeschlossen haben, haben Zugang zum Studium an einer Hochschule in Baden-Württemberg, wenn Sie einen Nachweis über ein Beratungsgespräch an einer Hochschule erbringen. Der Nachweis über das Beratungsgespräch wird auch an anderen Hochschulen in Baden-Württemberg anerkannt.

Bitte füllen Sie unser Anmeldeformular zum Beratungsgespräch aus, damit wir Sie an die richtige Ansprechperson vermitteln können. Bei der Beratung soll Ihnen aufgezeigt werden, was Sie im Studium erwartet, welche Voraussetzungen Sie mitbringen sollten und welche Vorbereitungsmöglichkeiten es gibt. Außerdem ist Raum für Ihre eigenen Fragen. Das Gespräch wird in keiner Form bewertet und hat keinen Einfluss auf eine eventuelle Zulassung zum Studium.

Bitte denken Sie daran, dass der Nachweis über das Beratungsgespräch fristgemäß vor Bewerbungsschluss vorliegen muss. Melden Sie sich deshalb bei einer Bewerbung zum Sommersemester möglichst bis zum 1. Dezember und bei einer Bewerbung zum Wintersemester bis zum 1. Juni zum Beratungsgespräch an.

Beruflich Qualifizierte ohne Meisterprüfung oder gleichwertige Fortbildung

Beruflich Qualifizierte, die eine mindestens zweijährige Ausbildung und mindestens dreijährige Berufserfahrung vorweisen können, haben Zugang zum Studium an einer Hochschule in Baden-Württemberg, wenn

-   sie einen Nachweis über ein Beratungsgespräch an einer Hochschule erbringen
-   der gewünschte Studiengang der Ausbildung/Berufserfahrung fachlich entspricht
-   sie die Eignungsprüfung in Konstanz erfolgreich ablegen.

Die Anmeldung für beruflich Qualifizierte ohne Meisterprüfung oder gleichwertige Fortbildung muss bis spätestens 1. März eingereicht werden.

Bei Zulassung zur Eignungsprüfung wird ein Selbstkostenanteil von 80 € fällig (Fahrkosten werden nicht erstattet).

Die Informationen zum Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte mit den Formularen für die Anmeldung zum Beratungsgespräch und zur Eignungsprüfung finden Sie hier. 

Um Ihnen die Zusammenstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen zu erleichtern, haben wir folgende "Checkliste" für Sie erstellt: 

Beruflich qualifizierte Bewerber/innen ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung, die eine Zulassung ins 1. Fachsemester beantragen

Informationen zur Eignungsprüfung sowie Musterprüfungen finden Sie unter

"https://www.htwg-konstanz.de/studium/bewerbung/beruflich-qualifizierte/pruefung-fuer-beruflich-qualifizierte/"(externer Link)

Weitere Informationen erhalten Sie unter "www.studieninfo-bw.de" und "http://mwk.baden-wuerttemberg.de"

Für die Zulassung zu den Studiengängen des Maschinenbaus ist ein mindestens achtwöchiges Vorpraktikum erforderlich. Der Nachweis des Vorpraktikums soll bei der Immatrikulation vorgelegt werden, kann jedoch noch bis zu Beginn des 3. Fachsemesters erbracht werden. Eine einschlägige Berufsausbildung wird als Vorpraktikum anerkannt.

Für die Bachelor-Studiengänge des Maschinenbausstudium/vor_dem_studium/bewerbung/auswahlverfahren/ liegen folgende Kriterien für das Auswahlverfahren zugrunde:

  • Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung = 75 %
  • Ergebnis des Auswahlgesprächs (optional) = 25 %

Allerdings wird das Ergebnis des Auswahlgesprächs nur berücksichtigt, wenn das Ergebnis besser ist als die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. Die gewichtete Note ist also nie schlechter als die Note der Hochschulzugangsberechtigung.

Wird das Ergebnis des Auswahlgesprächs nicht berücksichtigt bzw. sollten Sie nicht am Auswahlgespräch teilnehmen, zählt die Note der Hochschulzugangsberechtigung zu 100 %.

Bewerbungsschluss für das Auswahlgespräch: 15. Mai/15. November.

Für die Anmeldung zum Auswahlgespräch ist das Anmeldeformular der Hochschule zu nutzen und es sind die dort aufgeführten Unterlagen beizufügen. Die Anmeldung zum Auswahlgespräch erfolgt im zuständigen Sekretariat des Studiengangs. Sie erhalten vom Sekretariat des Studiengangs die Einladung zum Auswahlgespräch und nach der Teilnahme am Auswahlgespräch ein Testat (Ergebnis des Auswahlgesprächs).

Dieses Testat ist der Bewerbung zum Studium beizufügen. Bewerbungsschluss für das Studium ist für das Sommersemester der 15. Januar und für das Wintersemester der 15. Juli.

Orientierungstest

Alle Studieninteressierte für einen Bachelor-Studiengang müssen nachweisen, dass sie an einem Studienorientierungsverfahren teilgenommen haben. Hierzu wurde ein landesweiter Orientierungstest (OT) entwickelt, der den Studieninteressenten Studienfächer und Berufe aufzeigt, die zu ihren Interessen und Fähigkeiten passen.

Mit dem Orientierungstest testen Sie selbst, welches Studium und welcher Beruf zu Ihnen passt.

Der Orientierungstest findet online statt und kann jederzeit unter www.was-studiere-ich.de absolviert werden. Er besteht aus einem (verpflichtenden) Interessenteil und drei (freiwilligen) kognitiven Fähigkeitstests. Die Teilnahme am Test ist beliebig oft möglich. Nach Durchführung des Tests kann eine Teilnahmebestätigung ausgedruckt werden, welche dem Zulassungsantrag beizufügen ist. Das Testergebnis wird dort nicht ausgewiesen, d.h. es muss lediglich die Teilnahme am Test nachgewiesen werden.

Dieser Orientierungstest ist von allen Studieninteressenten zu absolvieren, die sich zum Studium in einem Bachelor-Studiengang bewerben möchten. Er darf nicht verwechselt werden mit den Kriterien der Auswahlverfahren der einzelnen Studiengänge (z.B. Auswahlgespräch, Eignungsfeststellungsverfahren oder Studierfähigkeitstest).

Die Teilnahmebestätigung des Orientierungstests ist mit dem Zulassungsantrag bis zum Bewerbungsschluss vorzulegen.

Das Auswahlgespräch

für folgende Studiengänge der Fakultät Technik, die unter das Auswahlverfahren 1 fallen, kann ein freiwilliges Auswahlgespräch in Anspruch genommen werden:

  • Elektrotechnik/Informationstechnik
  • Maschinenbau/Produktentwicklung
  • Maschinenbau/Produktionstechnik und -management
  • Mechatronik
  • Medizintechnik
  • Technische Informatik

Das Anmeldeformular senden Sie bitte an:

Hochschule Pforzheim
Tiefenbronner Straße 65
75175 Pforzheim

Stichwort: "Auswahlgespräch"

Bitte fügen Sie folgende Unterlagen der Anmeldung zum Auswahlgespräch bei:Tabellarischer Lebenslauf

  •  Tabellarischer Lebenslauf
  • kurzes schriftliches Motivationsschreiben (ca. ½ DIN A4 Seite), das die Wahl des
  • angestrebten Studiums und des angestrebten Berufs begründet
  • letztes Zeugnis

Bitte beachten Sie, dass bei der Anmeldung zum Auswahlgespräch Abschriften und Fotokopien amtlich nicht beglaubigt sein müssen. Bitte keine Original-Zeugnisse einsenden!

 Die Anmeldefristen für das Auswahlgespräch sind:

  • 15. Mai für das Wintersemester

  • 15. November für das Sommersemester

(Bei den Studiengängen Elektrotechnik/Informationstechnik, Mechatronik, Medizintechnik und Technische Informatik findet ein Zulassungsverfahren nur zum Wintersemester statt.)

Eine Bewerbung ist auch ohne eine Teilnahme am Auswahlgespräch möglich.

Kriterien des Auswahlverfahrens mit Gewichtung:

  • Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung = 75 %

  • Ergebnis des Auswahlgesprächs = 25 %

Im Auswahlgespräch sollen Sie Ihre Motivation für das gewählte Studium darlegen. Zudem können Sie das Gespräch nutzen, um gezielte Fragen zu Studieninhalten, zur Organisation und zu sonstigen Bereichen des Studiums zu stellen.

Das Ergebnis des Auswahlgesprächs wird nur berücksichtigt, wenn das Ergebnis besser ist als die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. Eine Verschlechterung der HZB durch das Ergebnis des Auswahlgesprächs ist nicht möglich. Wird das Ergebnis des Auswahlgesprächs nicht berücksichtigt bzw. sollten Sie nicht am Auswahlgespräch teilnehmen, zählt die Note der Hochschulzugangsberechtigung zu 100%.

Gemäß den Vergabevorschriften für Studienplätze kann jede Hochschule innerhalb eines durch die Hochschulvergabeverordnung vorgegebenen Rahmens festlegen, nach welchen Kriterien das Auswahlverfahren für Studienbewerber durchgeführt wird.

Für alle Studiengänge einheitlich sind die Zulassungsquoten für Härtefälle, Ausländer, Zweitstudiumbewerber und Bewerber, deren Ortsbindung im öffentlichen Interesse steht. Die übrigen Studienplätze werden vergeben:

- zu 10 % nach Wartezeit
- zu 90 % nach dem von der Hochschule durchgeführten Auswahlverfahren

Für alle mit der Ziffer 1 versehenen Studiengänge liegen folgende Kriterien für das Auswahlverfahrens zugrunde:

  • Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung = 75 %
  • Ergebnis des Auswahlgespräches (optional) = 25 %

Allerdings wird das Ergebnis des Auswahlgespräches nur berücksichtigt, wenn das Ergebnis besser ist als die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. Die gewichtete Note ist also nie schlechter als die Note der Hochschulzugangsberechtigung.

Wird das Ergebnis des Auswahlgesprächs nicht berücksichtigt bzw. sollten Sie nicht am Auswahlgespräch teilnehmen, zählt die Note der Hochschulzugangsberechtigung zu 100 %.

Bewerbungsschluss für das Auswahlgespräch: 15. Mai/15. November.

Für die Anmeldung zum Auswahlgespräch ist das Anmeldeformular der Hochschule zu benutzen und die dort aufgeführten Unterlagen beizufügen. Die Anmeldung zum Auswahlgespräch erfolgt im zuständigen Sekretariat des Studienganges. Sie erhalten vom Sekretariat des Studienganges die Einladung zum Auswahlgespräch und nach der Teilnahme am Auswahlgespräch ein Testat (Ergebnis des Auswahlgespräches).

Dieses Testat ist bei der Bewerbung zum Studium beizufügen. Bewerbungsschluss für das Studium ist für das Sommersemester der 15. Januar und für das Wintersemester der 15. Juli.

Das Bewerbungsverfahren für die Masterstudiengänge ist abhängig vom ausgewählten Studiengang. Bitte gehen Sie auf die Übersicht der Masterstudiengänge und wählen Sie dort den gewünschten Studiengang aus, um detaillierte Informationen über das jeweilige Verfahren zu erhalten.

Bewerbung

Bewerbungsstichtag ist der 15. Januar für das Sommersemester und der 15. Juli für das Wintersemester. Reichen Sie dafür alle benötigten Unterlagen sowie den Nachweis über die Teilnahme am landesweiten Orientierungstest (OT) ein. Bitte beachten Sie, dass sämtliche Fristen Ausschlussfristen sind. Fällt das Ende einer Frist auf einen Sonntag, gesetzlichen Feiertag oder Samstag, so endet die Frist mit Ablauf dieses Tages und verlängert sich nicht bis zum Ablauf des nächstfolgenden Werktages. Bitte berücksichtigen Sie ggf. auch längere Postlaufzeiten, da verspätet eingehende Anträge nicht mehr akzeptiert werden können.

Bitte keine Originale, sondern nur beglaubigte Fotokopien beifügen.
Sie sind zur wahrheitsgemäßen Angabe der notwendigen Daten gemäß Hochschulvergabeverordnung (HVVO) und Landeshochschulgesetz (LHG) verpflichtet.

Falls Sie Ihre Bewerbungsunterlagen vollständig zusammengestellt haben, bitten wir um frühzeitige Zusendung. Fehlende Unterlagen, die für das Vergabeverfahren nicht unbedingt notwendig sind (z.B. IHK-Zeugnis) bitte erst nachreichen, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen nicht in Klarsichthüllen oder einer Bewerbungsmappe ein.

Sonderanträge zur Bewerbung

Ein Sonderantrag ist ein Antrag, den Sie zusätzlich zum Zulassungsantrag im Rahmen Ihrer Online-Bewerbung stellen können, um bei der Studienplatzvergabe bevorzugt behandelt zu werden.

Ein Sonderantrag kann zum Erfolg führen, wenn besondere Voraussetzungen erfüllt sind. Dabei kann nicht jeder Grund, den Sie selbst als relevant ansehen, bei der Studienplatzvergabe als 'Sonderfall' anerkannt werden.

Selbstverständlich müssen Sie Ihrem Sonderantrag geeignete Nachweise beifügen.

Ein Härtefall gem. § 12 HVVO liegt nur dann vor, wenn in der Person des Bewerbers so schwerwiegende gesundheitliche, soziale oder familiäre Gründe vorliegen, dass auch bei Anlegen besonders strenger Maßstäbe nicht zugemutet werden kann, auch nur 1 Semester auf die Zulassung zu warten.

Eine ausführliche Begründung mit Nachweisen (z.B. ein ärztliches Attest) ist dem Antrag auf Anerkennung als Härtefall beizufügen. Finanzielle Umstände, die die sofortige Aufnahme des Studiums erfordern, oder Krankheit bzw. Pflegebedürftigkeit eines Elternteils oder sonstiger Verwandter begründen i.d.R. keinen Härteantrag.

Unter die Vorwegauswahl fallen die Bewerber, die einen Dienst im Sinne von § 14 HVVO abgeleistet haben und unmittelbar vor oder während der o.g. Tätigkeit im genannten Studiengang an der jeweiligen Fachhochschule zugelassen wurden (Kopie des Zulassungsbescheides bitte beifügen). Die Vorwegauswahl gilt nur bis zum zweiten nach dem Dienstende durchgeführten Vergabeverfahren.

Ein im öffentlichen Interesse zu berücksichtigender oder fördernder Personenkreis gem. § 14 a HVVO ist gegeben bei Bewerbern, die


a) wegen der Zugehörigkeit zu einem auf Bundesebene gebildeten A-, B- oder C-Kader eines Bundesfachverbandes des Deutschen Olympischen Sportbundes an die Trainingsmöglichkeiten am Studienort gebunden sind,


b) soziale Pflichten am Wohnort wahrnehmen, deren Erfüllung im besonderen öffentlichen Interesse liegt, insbesondere Tätigkeiten in herausgehobener Funktion in einer Einrichtung des Katastrophenschutzes oder Zivilschutzes; Bestellung zum Bewährungshelfer, Vormund, Betreuer oder Pfleger im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches; Bestellung zur Pflegeperson, zum Erziehungsbeistand oder Betreuungshelfer im Sinne des Kinder- und Jugendhilfegesetzes; Ausübung eines Mandats in einer Kommunalen Vertretungskörperschaft und deren Wahrnehmung bei Zulassung an einem anderen als dem gewünschten Studienort nicht möglich wäre.

In der Wartezeitquote erfolgt die Vergabe der Studienplätze in zulassungsbeschränkten Studiengängen allein nach der Anzahl der Wartesemester. Bewerber/innen können durch einen Antrag auf Nachteilsausgleich zur Verbesserung der Wartezeit "beeinträchtigungsbezogene, nicht selbst zu vertretende Umstände geltend machen, die zu einer Verzögerung beim Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung geführt haben." Falls sie Auswirkungen beeinträchtigungsbedingter Umstände auf die Wartezeit belegen können, nehmen sie mit der („korrigierten“) längeren Wartezeit am Vergabeverfahren teil.

Der Nachweis der Auswirkungen auf die Schullaufbahn kann durch Kopien der Schulzeugnisse erfolgen. Zusätzlich müssen Bewerber und Bewerberinnen eine Bescheinigung der Schule über Gründe und Dauer der Verzögerung beim Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (beispielsweise Wiederholung eines Schuljahres wegen mehrmonatigem Klinikaufenthalt oder zu hohen krankheitsbedingter Fehlzeiten) beifügen. Weitere geeignete Nachweise sollten eingereicht werden.

Die Teilnahme an einem Schüleraustausch oder einem Auslandsschuljahr sind keine Begründungen.

Bewerbungsprozess für Bachelor-Studiengänge

Bewerbungsprozess (Bachelor) für

1. Registrierung auf hochschulstart.de

Sie erhalten dort Ihre Bewerber-ID (BID) sowie Ihre Bewerber-Authentifizierungsnummer (BAN), die Sie für Ihre Bewerbung an der Hochschule Pforzheim benötigen. Für die Bewerbung in ein höheres Semester entfällt dieser Schritt.

2. Registrierung an der Hochschule Pforzheim

Nach erfolgreicher Registrierung können Sie sich für aktuelle Studiengänge an der Hochschule Pforzheim bewerben, den Status Ihrer aktuellen Studienbewerbungen überprüfen oder noch nicht abgegebene Anträge vervollständigen. Bitte notieren Sie Ihre Zugangsdaten! Zur Bestätigung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link zur Freischaltung Ihres Benutzer-Accounts.

3. Bewerbung an der Hochschule Pforzheim

Melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten an. Anschließend werden Sie durch die Bewerbung geführt.
Gemäß der gültigen Hochschulvergabeverordnung (HVVO) können Sie bis zu drei Zulassungsanträge stellen.

4. Übermittlung Ihrer Unterlagen an die Hochschule Pforzheim

Im letzten Schritt drucken Sie Ihren Zulassungsantrag aus und senden diesen unterschrieben mit den erforderlichen Unterlagen (siehe Downloads für Bewerber*innen) fristgerecht an die im Anschreiben angegebene Adresse bzw. geben Sie Ihre Unterlagen persönlich im StudiCenter der Hochschule Pforzheim ab.

Arbeitsmarkt und Karrierechancen

Durch die interdisziplinäre Ausrichtung des Studiengangs werden Sie optimal auf die heutigen Anforderungen im Beruf vorbereitet. Die von Ihnen erworbene Systemkompetenz und Ihre Kenntnisse in den Bereichen Technische Mechanik, Elektronik, Werkstoffkunde und Wärme- und Fluidmechanik ermöglichen Ihnen eine Vielzahl an beruflichen Einsatzmöglichkeiten und Karrierechancen in unterschiedlichen Branchen, beispielsweise als Entwicklungsingenieur/in, Konstrukteur/in, in derProduktion und Fertigung, Marketing und Vertrieb,  Service und Kundenbetreuung sowie Organisations- und Projektmanagement. Ingenieurinnen und Ingenieure der Fachrichtung Maschinenbau sind sowohl regional und landesweit als auch international überaus gefragt. Sie haben doppelte Karrierechancen, da Ihnen sowohl ein Berufsweg als hochspezialisierte Fachkraft als auch als integrative Führungskraft offen steht.

Alumni berichten aus ihrem Arbeitsalltag - Kevin Kubelka

Kevin Kubelka,

Absolvent des Bachelor-Studiengangs Maschinenbau/Produktentiwcklung sowie des Master-Studiengangs Produktentwicklung, aktuell bei der SEG Automotive Germany GmbH.

14. Januar 2019

Sie arbeiten heute bei SEG Automotive Germany GmbH. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.


Nach dem Bachelorstudium Maschinenbau/Produktentwicklung studierte ich, ebenfalls an der Hochschule Pforzheim, direkt im Anschluss den Master Produktentwicklung. Während der Masterthesis bei der Robert Bosch GmbH suchte ich, wie wahrscheinlich viele andere auch, eine zu mir passende Stelle nach dem Studium. Da es mir wichtig war, in unterschiedlichsten Themengebieten zu arbeiten, wurde ich auf eine Stelle als Entwicklungsingenieur in der Vorausentwicklung beim damaligen Geschäftsbereich Starter und Generatoren, kurz SG der Bosch-Gruppe aufmerksam. Nach einer kurzen Bewerbungsphase bekam ich noch während der Masterthesis meinen Arbeitsvertrag, sodass ich direkt im Anschluss bei der heutigen SEG Automotive Germany GmbH (ehem. Robert Bosch Starter Motors Generators GmbH) ins Berufsleben starten konnte. Momentan bin ich als Projektleiter für ein Vorausentwicklungsprojekt verantwortlich und beschäftige mich neben „klassischen“ Produkten wie Starter und Generatoren für Pkw und Nutzfahrzeuge auch mit Komponenten und Systemen für die Elektromobilität.

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Für mich gibt es in der Vorausentwicklung im Grunde genommen, bis auf wenige Regeltermine, bspw. zur Abstimmung, keine an sich typische Arbeitswoche. Da es das Ziel der Vorausentwicklung ist, neue Konzepte zu entwickeln bzw. Ideen hinsichtlich technischer und wirtschaftlicher Umsetzbarkeit zu untersuchen und zu bewerten – bevor dann eine eventuelle Serienentwicklung startet – fallen die unterschiedlichsten Themen und Fragstellungen an. So sind neben technischen Fragestellungen auch – für einen Maschinenbauer vielleicht etwas fremd erscheinend – wirtschaftliche und marktrelevante Themen zu betrachten. Am Ende soll ein Produkt nicht nur technisch umsetzbar sein, sondern es soll den Kunden bzw. den Nutzer in den Mittelpunkt stellen sowie aus betriebswirtschaftlicher Sicht rentabel sein.
All dies erarbeiten wir in interdisziplinären Teams, die teilweise über Kontinente hinweg verteilt sind, sodass man nicht nur mit unterschiedlichen Denkweisen und Kulturen konfrontiert wird, sondern diese auch hautnah bei diversen Reisen, bspw. nach China oder in die USA, „live“ erleben kann.

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Viele werden denken, dass an oberster Stelle die fachliche Grundausbildung steht. Grundsätzlich stimmt dies auch. Mindestens genau so wichtig finde ich es, dass man sich die Fähigkeit aneignen muss, sich schnell in ein fremdes Themengebiet oder in eine zunächst unbekannte Problemstellung einzuarbeiten, sodass man anschließend in der Lage ist, das Problem lösungsorientiert zu bearbeiten sowie zwischen Relevantem und weniger Relevantem zu unterscheiden. Ein gutes Beispiel hierfür sind die vielen Projektarbeiten, die man über das Studium hinweg bearbeitet: Ein Thema muss in einem vielleicht zunächst unbekannten Team mit begrenzter Kapazität innerhalb eines gesetzten Zeitrahmens bearbeitet werden. Meiner Erfahrung nach spiegelt dies, wenn auch auf einem anderen Abstraktionsgrad, den reellen Arbeitsalltag wider.

 

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Neben den vielen Standardratschlägen wie „sich anstrengen“ oder „die Übungen selber machen“, sind aus meiner Sicht die folgenden zwei Ratschläge vielleicht die wichtigsten:

Der erste wäre, auch wenn er sich sehr banal anhört: „Schau auch mal über den Tellerrand hinaus.“ 
Dies meine ich nicht nur aus technischer Sicht für die Ideenentwicklung, sondern insbesondere auch für andere Disziplinen und Kulturen. Dies hilft nicht nur, vielleicht fachfremde und fremdsprachige Kollegen besser zu verstehen, sondern bildet persönlich weiter.

Und der zweite Ratschlag, den ich für wichtig erachte und vielleicht besonders im Bereich Vorausentwicklung passt, wäre: „If you fail, fail fast and early!“
Es ist nichts Verwerfliches daran, wenn man an einem gewissen Punkt einmal „scheitert“. Beispielsweise, wenn man ein Problem nicht sofort lösen kann. Wichtig ist nur, dass man es möglichst schnell und in einem frühen Stadium tut und nicht all seine Kapazität auf eine Lösung versteift. Manchmal hilft es dann, einen Schritt zurück zu gehen und das Problem aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

 

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Das größte Lob gilt von meiner Seite dem offenen Umgang den Studenten gegenüber. Sei es bei Professoren, Mitarbeitern oder auch dem Dekanat – nie wurde man abgewiesen, sondern es wurde immer konstruktiv und lösungsorientier an fachlichen und organisatorischen Fragestellungen gearbeitet. Prinzipiell hat man sich als Student somit nie allein gelassen gefühlt, sondern war Teil der Hochschulfamilie. Vielleicht der größte Pluspunkt an der Hochschule Pforzheim – neben der großen praktischen Ausrichtung, die, so meine Erfahrung, im Berufsleben sehr oft weiterhilft.


Alumni berichten aus ihrem Arbeitsalltag - Pierre Kubelka

Pierre Kubelka,

Absolvent des Bachelor-Studiengangs Maschinenbau/Produktentwicklung, aktuell im Institut für Werkstoffe und Werkstofftechnologien (IWWT) der Hochschule Pforzheim.

01. Oktober 2018

Sie arbeiten heute im Institut für Werkstoffe und Werkstofftechnologien (IWWT), Hochschule Pforzheim. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.

Direkt anschließend zum Bachelor-Studium Maschinenbau/Produktentwicklung wechselte ich für das Master-Studium an die HTWG Konstanz. Die Fachrichtung des Studiums umfasste das International Sales Management, wodurch ich zusätzlich eine völlig andere Sichtweise auf das Engineering bekommen habe. Die Masterthesis absolvierte ich bei der Robert Bosch GmbH im Zentralbereich der Forschung und Vorausentwicklung. Im Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Tiefe des Masters und der Abschlussarbeit war es für mich absehbar nach dem Studium in der Forschung weiter zu arbeiten. Zeitlich sehr passend kam damals eine Arbeitsstelle am IWWT der Hochschule Pforzheim im Forschungsbereich der zellulären metallischen Strukturen auf. Durch diverse Projektarbeiten und die Tätigkeit als Studentische Hilfskraft in diesem Bereich in der Vergangenheit, bot sich so für mich die Möglichkeit an meinen ursprünglichen Studienort zurückzukehren. Heute bin ich dort als Akademischer Mitarbeiter in einem Projekt zur Erforschung von zellulären Strukturen aus Verbundwerkstoffen auf Aluminiumbasis angestellt. Nebenbei bin ich auch noch damit beschäftigt meine Promotion auf selbigem Gebiet vorzubereiten.

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Die Arbeit in der Forschung ist ganz und gar nicht mit einer typischen Arbeitswoche im Einklang zu bringen. Dadurch, dass bei uns Ergebnisse nicht direkt angestrebt werden können, wird eine Planung sehr erschwert. Von Woche zu Woche bzw. von Tag zu Tag können völlig neue Ergebnisse und Erkenntnisse vorliegen. Im Allgemeinen kann die Arbeit mit allen möglichen Aspekten der Versuchsplanung und -durchführung, Forschungskoordination, Ergebniskommunikation nach extern, Betreuung von Studenten in Abschluss- und Projektarbeiten sowie jegliche theoretischen Arbeiten beschrieben werden. Durch diese Aufgabenvielfalt und Ergebnisoffenheit wird es nie langweilig und bleibt hochspannend. 

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Die während der Studienzeit als doch eher lästig empfundenen vielen Übungen und Projekte sind rückwirkend das, was das Studium an der Hochschule Pforzheim so wertvoll macht. Neben den wichtigen theoretischen Kenntnissen aus den Vorlesungen werden so Fähigkeiten und Fertigkeiten beigebracht und vertieft, die für das spätere Arbeitsleben unabdingbar sind.

 

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

„Was immer du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an.“ (Johann Wolfang von Goethe). Als Absolvent der Hochschule Pforzheim sind wir in unserer Ausbildung sehr breit aufgestellt. Dennoch sollte man relativ früh damit anfangen sich persönlich in eine Richtung zu entwickeln. Dies kann durch spezifische Projektarbeiten, Kontakte in der Industrie und Nebentätigkeiten während des Studiums erfolgen. Dadurch wird sichergestellt, dass der persönlich richtige Berufseinstieg gewählt und zusätzlich erleichtert wird.

 Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte: Ein wichtiger Aspekt, wofür man die Fakultät loben muss, ist der offene Umgang mit den Studenten. Egal ob Professoren, Mitarbeiter oder das Dekanat, es wird bei jedem fachlichen oder organisatorischen Problem weitergeholfen. Diese Nähe erzeugt ein sehr angenehmes Klima, in welchem es sich sehr gut arbeiten lässt.


Alumni berichten aus ihrem Arbeitsalltag - Artur Knaus

Artur Knaus,

Absolvent des Diplom-Studiengangs Maschinenbau, aktuell bei der Robert Bosch GmbH.

03. April 2018

Sie arbeiten heute bei Robert Bosch GmbH. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg:

Bereits während des Studiums habe ich über ein Praxissemester die ersten Kontakte zum Unternehmen aufgebaut. Nach dem Studium bin ich dann 2003 in das Unternehmen eingestiegen. Die Robert Bosch GmbH bietet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, so dass mich dann auch mein Werdegang in verschiedene Bereiche und Funktionen geführt hat. Die erste Station war der Zentralbereich Fertigungskoordination mit dem Schwerpunkt internationale Fertigungsprojekte. Anschließend stand ein fünfjähriger Auslandsaufenthalt in China an, verbunden mit dem Aufbau verschiedener Fertigungen für den Automotive Bereich Diesel Systems. Nach dieser Zeit übernahm ich wieder eine Funktion im Bereich der Fertigung in Stuttgart, bevor ich schließlich in meine aktuelle Funktion, in das Büro des Vorsitzenden des Bereichsvorstands wechselte. Zum Jahreswechsel 2017/2018 wurde der Geschäftsbereich Diesel Systems mit Gasoline Systems zu Powertrain Solutions zusammengelegt. Mit 88.000 Mitarbeiter und rund 20 Mrd. Euro Umsatz ist dieser nun der größte Geschäftsbereich des Unternehmens und deckt alle Antriebsarten für PKW und LKW ab (Benzin, Diesel, Elektro, Hybrid, Brennstoffzelle, Gas); entsprechend vielfältig sind die Aufgaben und Funktionen. 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Als Assistent des Vorsitzenden des Bereichsvorstands ist mein aktueller Aufgabenbereich eher von strategischen Themen geprägt. Aber auch Reporting zum Tagesgeschäft gehört dazu, sowie die Vorbereitung von Sachthemen, Vorträge, Sitzungen und Entscheidungen. Es ist ein spannendes Umfeld mit spannenden Aufgaben. 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Eine wichtige Kompetenz aus dem Maschinenbau-Studium ist die Fähigkeit, sich in relativ kurzer Zeit in komplexe Sachverhalte einzuarbeiten und diese auch zu durchdringen. Diese Kompetenz ist auch über den Fachbereich hinaus wichtig und lässt sich auf andere Themenfelder übertragen.


Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Offen sein für andere Fachrichtungen und eine internationale Ausrichtung. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist gerade im Zeitalter der Digitalisierung und Vernetzung von entscheidender Bedeutung. Die internationale Zusammenarbeit im Zeitalter von globalen Märkten unverzichtbar. Meine Empfehlung ist also, bereits im Studium erste Auslandserfahrung zu sammeln und, was besonders bei technischen Studiengängen z.T. zu kurz kommt, die fremdsprachliche Weiterentwicklung nicht zu vernachlässigen. 

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Die interdisziplinäre Ausrichtung und die Offenheit sich verändernden Anforderungen anzupassen.


Alumni berichten aus ihrem Arbeitsalltag - Ann-Katrin Heck

Ann-Katrin Heck,

Absolventin des Bachelor-Studiengangs Maschinenbau/Produktionstechnik und -management , aktuell bei der Vector Informatik GmbH.

01. Januar 2018

Sie arbeiten heute bei Vector Informatik GmbH. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.

Nach dem Bachelor an der HS Pforzheim, absolvierte ich ein Master-Studium an der Universität Stuttgart. Durch erste Praxiserfahrungen während des Studiums entschloss ich mich in der Thematik der Produktionstechnik zu bleiben. Während meines Masterstudiums war ich am Fraunhofer IPA tätig, wo ich mich intensiv mit Optimierungsansätzen und dem aktuellen Themengebiet Industrie 4.0 beschäftigt habe. Bei Vector Informatik bin ich nun für die Prozesse in der Produktion und Logistik verantwortlich. 

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Eigentlich habe ich keine typische Arbeitswoche, da ich hauptsächlich in Projekten arbeite. Die Projekte sind sehr individuell und ich komme mit den verschiedensten Schnittstellen und Menschen in Kontakt. Es macht mir Spaß und ich bin sehr froh darüber, dass kein Tag ist wie der andere.

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Zu Beginn muss ich sagen, dass vieles, was ich während dem Studium als „störend“ empfand, rückblickend das ist, was einen weitergebracht hat. Ich denke jeder Maschinenbauer kann nachvollziehen wie zeitintensiv, vor allem gegen Ende, wenn die Prüfungen näher rückten, die Semesterprojekte waren. Trotzdem habe ich aus jedem Projekte etwas gelernt. In meinem Studium habe ich nicht nur sehr viele fachliche und praxisbezogenen Kompetenzen erhalten, sondern auch erkannt, wie wichtig es ist, auch mal über den „Tellerrand“ hinaus zu schauen.

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Während dem Studium habt ihr Zeit mal in verschiedene Bereiche zu schnuppern, auch wenn ihr euch mit eure Spezialisierung schon sehr sicher seid. Hier habt ihr die Chance Themen zu entdecken, von denen ihr vielleicht gar nicht wusstet, dass sie euch interessieren. Nutz die Industrienähe der Hochschule, um bereits während des Studiums erste Kontakt zu knüpfen und ein Netzwerk aufzubauen, so ist der Berufseinstieg umso leichter.



Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Vor allem die Nähe zu den Professoren, wodurch ein eher familiäres Umfeld entstand, in dem man sich stets wohl fühlte. Aber auch die Gebäude, die Einrichtung, die Fächerauswahl und das Ganze was drum herum geboten war, lässt mich immer sehr glücklich auf meine Studienzeit zurück blicken.


Alumni berichten aus ihrem Arbeitsalltag - Benjamin Paul

Benjamin Paul,

Absolvent des Master-Studiengangs Produktentwicklung, aktuell in der Zentrale der Schuler AG in Göppingen als Designmanager.

01. Oktober 2017

Sie arbeiten heute in der Zentrale der Schuler AG in Göppingen als Designmanager. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.

Am Ende meines Bachelorstudiums war ich überzeugt von den Vorteilen, das Studium des Industrial Designers mit einem Masterstudiengang in Produktenwicklung abzurunden. Während meines Masterstudiums  habe ich zwischen dem zweiten und dritten Semester bei der Trumpf GmbH im Designmanagement ein Praktikum absolviert. Bei meiner anschließenden Abschlussarbeit ging es u. a. um einen modularen und skalierbaren Produktbaukasten für 2D-Laserschneidanlagen. Für mich als Designer ein sehr spannendes Thema, da ich in der Abteilung „Vorentwicklung, Blechdesign“ Technisches und Design perfekt verbinden konnte. Nachdem ich dann anderthalb Jahre bei Busse Design und Engineering als Designer und Produktentwickler gearbeitet hatte, habe ich die neu geschaffene Stelle des Designmanagers bei der Schuler AG in Göppingen übernommen.

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Die Arbeitswoche setzt sich zu ungefähr 50 % aus Tagesgeschäft und 50 % projektspezifischer Arbeit zusammen. Die Erarbeitung und Aktualisierung der Leitfäden für alle designrelevanten Themen ist hierbei eine Kernaufgabe. Auf diese Dokumente greifen alle internen und externen Kollegen und Dienstleister zurück: Angefangen von der Gestaltung der Geschäftsausstattung bis hin zum Design der Werkzeugmaschinen. Da Schuler sehr viele kundenspezifische Pressensysteme anbietet, gibt es einen großen Abstimmungsaufwand, wenn es um das Anlagendesign geht. Hierzu treffe ich mich direkt mit Kollegen am Arbeitsplatz oder mit Kollegen von anderen Standorten,  z. B. in Brasilien,  der Schweiz oder Mexiko via Videokonferenz. 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Die Vielzahl der Projektarbeiten und die damit verbundene Zusammenarbeit mit Kommilitonen mit anderem Background waren für mich von zentraler Bedeutung. Gerade wenn es um Produktgestaltung geht, sind oft Emotionen im Spiel und Problemstellungen sind nicht einfach zu argumentieren und kommunizieren. Darum ist ein methodisches, strukturiertes und konsequentes Arbeiten im Team unter Einbeziehung aller Steakholder, die bei der Produktenwicklung eine Rolle spielen, unerlässlich.

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Ein unvoreingenommener Blick auf alles, was der Arbeitsmarkt bietet, um evtl. Nachfragen am Markt mit eigenen Interessen zu verknüpfen, ist wichtig. Dennoch sollte man sich für einen Job auf Dauer nicht verbiegen müssen. Ich denke, es ist wichtig, immer neue Herausforderungen zu begrüßen, Weiterbildung jeglicher Art wahrzunehmen und auch zu fordern. Der Arbeitsmarkt, gerade in Deutschland, ist gut aber einen guten und passenden Job zu finden, kann dennoch seine Zeit dauern. Dran bleiben und in die Offensive gehen!

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Die Atmosphäre, der Campus, die Lehrmethoden, die Professoren, praxisnahe Projekte und vieles mehr ergaben eine herausfordernde und hervorragende Zeit an der HS Pforzheim. Danke Fakultät für Technik.


Alumni berichten aus ihrem Arbeitsalltag - Bastian Höllbacher

Bastian Höllbacher,

Absolvent des Bachelor-Studiengangs Maschinenbau, aktuell Berufsschullehrer an der Robert-Bosch-Schule in Stuttgart-Zuffenhausen.

12. Juli 2017

Sie arbeiten heute als Berufsschullehrer an der Robert-Bosch-Schule in Stuttgart-Zuffenhausen. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.

Als ich im Jahr 2010 mein Maschinenbaustudium an der Hochschule Pforzheim abgeschlossen habe, wurde an der Hochschule gerade der neue Bachelor-Studiengang Mechatronik aufgebaut. Da mich sowohl das Thema Lehre als auch die Interdisziplinarität des neuen Studiengangs sehr interessierten, ergriff ich die Möglichkeit als Laboringenieur am Aufbau dieses Studiengangs mitzuwirken. In dieser Tätigkeit konnte ich umgehend mein maschinebauliches Fachwissen in diversen Laborveranstaltungen und Vorlesungen an die Mechatronik-Studierenden weitergeben. Aber auch mein eigenes Wissen in Richtung Elektrotechnik und Informatik ausbauen. Da ich mich beruflich noch intensiver mit Kraftfahrzeugen beschäftigen, der Lehre aber treu bleiben wollte, wechselte ich an die Robert-Bosch-Schule, an der ich nun Fahrzeugtechnik und Fertigungstechnik unterrichte.

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Das hängt ganz davon ab, in welcher Phase des Schuljahres man sich befindet. In den Sommerferien und zu Beginn eines Schuljahres plane ich meine Unterrichte anhand der Lehrpläne und der verfügbaren Unterrichtszeit in der jeweiligen Klasse. Oft kommen neue Themen oder Klassen hinzu, sodass es immer abwechslungsreich bleibt und man sich in neue Bereiche einarbeiten kann. Es folgt eine Zeit, in der man die Lerninhalte vermittelt und die Kompetenzen der Schüler fördert, bevor es dann an die Überprüfung der Lernerfolge - die Klassenarbeiten - geht. Zum Ende eines jeden Halbjahres erfolgt dann die Zeugniserstellung mit allerlei Konferenzen.

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Die Kompetenzvermittlung ist der wichtigste Bereich eines Studiums. Fachwissen altert schnell und ist heute praktisch überall und einfach verfügbar. Die Kompetenzen sich selbst Wissen anzueignen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und Ergebnisse verständlich und präzise zu formulieren, muss man jedoch erst entwickeln. Diese Kompetenzen hat mir das Studium an der Hochschule Pforzheim bestens vermittelt. Durch seine interdisziplinäre Ausrichtung und die früh und umfangreich verlangte Selbstständigkeit bei Projektarbeiten.

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Ein Ingenieurstudium bietet eine unglaubliche Fülle an Möglichkeiten. Diese Flexibilität ist für die eigene Karriereplanung sehr hilfreich. Man kann in Forschung und Entwicklung, Vertrieb, Management oder wie ich in der Lehre tätig sein. Alles mit dem gleichen Abschluss. Und auch ein Wechsel von einem Weg zu einem anderen ist möglich. Man muss nur die Möglichkeiten ergreifen, die sich einem bieten und keine Angst vor Veränderung haben.

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Das ausgesprochen gute Betriebsklima. Sowohl als Student als auch als Mitarbeiter bin ich immer gerne an die Hochschule gegangen. Das Lernumfeld ist ausgezeichnet, die Beziehung zu Professoren und Mitarbeitern war immer einwandfrei. Dieses positive Klima ist meiner Meinung nach äußerst wichtig für ein erfolgreiches Studium und eine positive Einstellung zu seinem Studienfach. Danke dafür!


Alumni berichten aus ihrem Arbeitsalltag - Maximilian Maier

Maximilian Maier,

Absolvent des Master-Studiengangs Produktentwicklung, aktuell Promovend bei der Firma Klaus Raiser GmbH & Co..

20. März 2017

Sie arbeiten heute bei der Firma Klaus Raiser GmbH & Co. als Promovend. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.
Die Verbundenheit zur Fahrzeugtechnik hat frühe Wurzeln: Nach meiner Lehre zum KFZ-Mechatroniker bei Porsche war ich in die Motorenentwicklung eingebunden. Als logischer Schritt folgte das Maschinenbaustudium/Produktentwicklung. Während meines Bachelorstudiums habe ich im Praxissemester bei BMW meinen Schwerpunkt Fahrzeugtechnik intensivieren können und auch meine Bachelorthesis widmet sich diesem Thema. Nach meinem Abschluss in Master of Science in Produktentwicklung steht jetzt meine Promotion an, die ich bei der Firma Klaus Raiser GmbH & Co. KG in Eberdingen schreibe. Mein Forschungsgebiet ist Reibschweißen von Aluminium und Kupfer.

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?
Ich freue mich sagen zu können, dass es eine typische Arbeitswoche bei mir nicht gibt. Es umfasst sowohl mein Forschungsgebiet als auch die Betreuung von Kunden und Kundenaufträge. Neben der Arbeit mit Kollegen in der Fertigung arbeite ich an Simulationen, Berechnungen und Konstruktionen für neue Anlagen.

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Ich muss zu meiner Überraschung gestehen: viel mehr als ich es für möglich gehalten hätte J. Hauptsächlich aber, die Fähigkeit technische Sachverhalte zu verstehen und einschätzen zu können. Auch habe ich durch mein Studium an der Hochschule Pforzheim gelernt komplexe Sachverhalte selbstständig zu erarbeiten und Lösungen zu finden.

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?
Aufmerksam durch das Studium gehen und so viel wie möglich an Wissen mitzunehmen. Hauptsächlich aber gilt es seine Interessen herauszufinden, dann macht die Arbeit Spaß und der Rest kommt dann von allein.

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Das du es immer geschafft hast, dass man gerne in die Hochschule geht und dort Interessante Menschen treffen kann.


Alumni berichten aus ihrem Arbeitsalltag.

Michael Feicht,

Absolvent des Diplom-Studiengangs Maschinenbau (FH), aktuell CEO der Firma Free-Linked GmbH.

09. Januar 2017

Sie arbeiten heute in Ihrer eigenen Firma „Free-Linked GmbH“ als Chief Executive Officer (CEO). Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.

Mein ursprünglicher Traumberuf während dem Studium war Applikationsingenieur in der Fahrdynamik zu werden. Doch es reichte ein Tauchgang mit einem Ereignis und eine Erkenntnis in der Diplomarbeit, um plötzlich dem Wunsch nachgehen zu wollen, der eigene Chef zu sein ...

Die Erkenntnis war die Idee, ein eigenes Produkt zu entwickeln, mit dessen Hilfe in Zukunft beim Tauchen Leben gerettet werden kann. Ansporn war meine Leidenschaft für dieses Hobby. 

Dann ging alles Schlag auf Schlag. Ich stellte ein interdisziplinäres Team zusammen, und mit Unterstüzung der Hochschule Pforzheim bewarben wir uns um das Gründerstipendium "Exist". 2010 im Juni war es dann soweit: Die Produktentwicklung begann und damit das Netzwerken, das fortwährende Streben nach gesteckten Zielen, Schweiß, Frust, Freude, das Lernen von Verhandlung, Kommunikation und Überzeugungskraft. Immer derjenige zu sein der nach vorne zieht. 

Wir haben fast vier Jahre entwickelt. Auf diesem langen und  hartem Weg räumten wir Preise ab, die uns weitergebracht haben. Es war aber zugleich frustrierend, nicht früher auf den Markt kommen zu können ...

Die Entwicklung war hoch komplex. 

Dann aber haben wir es doch geschafft.

Doch der Vertrieb wies uns schnell in die Schranken und zeigte uns eine weitaus komplexere Natur.

Es ist irre schwer ein Produkt erfolgreich am Markt zu etablieren. Als Beispiel: mit Sicherheit wird man nicht! Das mussten wir hart lernen.

Heute verkaufen wir in knapp 20 Länder und an 170 Fachhändler. Aber am Ziel sind wir noch lange nicht. Und einfacher ist es auch nicht geworden - so hat jedes Land und jede Kultur ihre Knackpunkte die wir identifizieren müssen. 

  

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus? 

Ganz ehrlich: typisch ist nur eines: Aufwachen, Essen, Kaffeemaschine einschalten - 

jetzt kommt der Teil der jedem Tag eine gewisse Ungewissheit bringt :-D - denn jeder Tag sieht komplett anderes aus und das meine ich ernst - 

dann Kaffeemaschine wieder ausschalten essen und wenn die Zeit noch bleibt, dem Privatleben nachgehen...  :-D

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen? 

Die wohl wertvollste Erfahrung: Es wird immer jemanden geben, der besser ist als du - mach ihn zum Freund. Aus unternehmerischer Sicht: Pack ihn, überzeuge ihn und stelle jemanden besseren ein wie dich!

Und das zweite: 

Professor Kohmann sagte uns. "Ich behandle euch wir ein Gummiband. Ich ziehe euch bis ihr beinahe reißt. Dann werdet ihr euch an diesen Druck und diese Anspannung gewöhnen. Wie ein Gummiband. Und sobald ich das merke werde ich noch mehr ziehen. Und das mache ich immer wieder bis zum Ende des Studiums" und jedes Mal werdet ihr Denken "ich kann nicht mehr". 

Diese Worte und dieses Vorgehen haben mich an den Druck in meinem Unternehmen vorbereitet. Und manchmal wünschte ich mir dass Professor Kohmann noch mehr an uns hätte zerren sollen, denn die Verantwortung für Mitarbeiter und Investoren ist sehr hoch.

 

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung? 

Die Arbeitswelt bietet unerschöpfliche Möglichkeiten! In einem Startup zum Beispiel seid ihr verantwortlich für nahezu alles und habt sehr viel Handlungsspielraum, in den mittelständischen Unternehmen seid ihr verantwortlich für ein großes Projekt und in einem Konzern … 

Beschränkt euch nicht auf das Denken "Porsche Daimler und Co." sei die High-End-Stufe.

Arbeitet zum Beispiel für ein paar Monate in einem  Tech Startup mit und erlebt dessen Dynamiken. Absolut nicht vergleichbar mit einem Konzern. Es wird eine intensive und pulsierende Erfahrung werden!

 

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte: 

Danke an die Professoren und die Atmosphäre, die sich anfühlte, wie eine "kleine" Familie. Sie haben die Studenten nie im Stich gelassen, probierten immer aus den Studenten alles rauszuholen und stellten sich hinter jene, bei denen Bedarf bestand! Danke!

Die Entwickler des "Buddy Watchers" Michael Feicht und Eduard Sabelfeld Die Entwickler des "Buddy Watchers" Michael Feicht und Eduard Sabelfeld

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