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Arbeiten anderswo: Praxissemester im Ausland

Von links: Felix Weitbrecht, Simon Schuster und Thomas Jilg.

Arbeiten im Ausland – und das während des Studiums… wie ist das eigentlich? Über ihre Erfahrungen im Praxissemester berichteten Felix Weitbrecht, Simon Schuster und Michael Jilg am Montag, 3. April 2017, an der Fakultät für Technik. Im Rahmen einer Vorlesung vor dem zweiten und vierten Semester Mechatronik hielten die drei Mechatronik-Studierenden einen Vortrag über ihr Praxissemester in Italien.

Das Trio war für die Loccioni Group im italienischen Ancona tätig. Das Unternehmen mit deutscher Niederlassung in Calw entwickelt Testsysteme zur Qualitätskontrolle und Optimierung von Produkten und Prozessen. „Von September 2016 bis Februar 2017 konnte ich in den Bereichen Sondermaschinen- sowie Prüfständebau unterstützen“, blickt Felix Weitbrecht zurück. Der 25-Jährige betreute Projekte im Rahmen der Hard- und Softwareinbetriebnahme eines Prüfstandes zur Kraftmessung bei der Dieselinjektion in den Motorbrennraum sowie zur Dichtheitsüberprüfung von Invertern und unterstützte bei der Entwicklung eines Prüfstandes zur Vermessung der Geometrie von Eisenbahnrädern. „Darüber hinaus konnte ich mein Englisch extrem verbessern, habe ein bisschen Italienisch gelernt und hatte eine tolle Zeit. In meiner Wohngemeinschaft und auf Reisen habe ich neue Leute und neue Kulturen kennengelernt. Und auch die erste Zeit, in der man in einem fremden Land ganz auf sich allein gestellt ist, hat mich menschlich wirklich weitergebracht“, so der angehende Mechatronik

WG-Alltag: Abendessen mit Freunden aus aller Welt.

„Der Blick über den Tellerrand ist heutzutage unabdingbar. Daher setzen wir an der Hochschule auf Internationalität. So können unsere Studierenden im Austausch an über 100 Partnerhochschulen studieren oder eine Praxisphase bei einem Unternehmen im Ausland absolvieren. Die Erfahrungsberichte von Herrn Schuster, Herrn Jilg und Herrn Weitbrecht sollen auch jüngere Semester motivieren, diese Chance für sich zu nutzen“, erklärt Mike Barth, Studiengangleiter des Master-Studiengangs Mechatronische Systementwicklung die Motivation der Infoveranstaltung.

„Der Anwendungsbezug in der Lehre und die zahlreichen Kooperationen zwischen Hochschule und Unternehmen wie der Loccioni Group eröffnen den Studierenden der Hochschule Pforzheim zahlreiche Möglichkeiten, sich beruflich und persönlich zu entwickeln“, so Felix Weitbrecht.                                                                                       

Der direkte Bezug zur Praxis zeichnet das Studium an der Hochschule Pforzheim aus. Neben der Internationalisierung ist die Anwendungsorientierung eines von insgesamt fünf profilgebenden Merkmalen an der Fakultät für Technik (Ausgezeichnet / Anwendungsorientiert / International / Interdisziplinär / Verantwortungsvoll). In zahlreichen Projekten sammeln die Studierenden praktische Erfahrungen, wenden ihr theoretisches Wissen an und knüpfen Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern. 

Die Dozentinnen und Dozenten der Fakultät für Technik an der Hochschule Pforzheim kommen ohne Ausnahmen alle aus der Wirtschaft und sind daher "gestandene Praktiker". Vielfältige Unternehmenskontakte sorgen dafür, dass die technische Ausbildung an der Fakultät für Technik stets auf der Höhe der Zeit ist.  

 

Weitere Informationen: Auslandssemester