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Blue Power – Energie - unverzichtbar in unserem Alltag

Haben den ersten Platz belegt: (v.l.n.r.) Luca Wiedermann, Dirk Pilling, Robin Michalik, Alexander Schnürle (Betreuer: Prof. Müller (L.), und Prof. Heidrich (r.))

Die Erstsemester der Studiengänge Maschinenbau/Produktentwicklung und Maschinenbau/Produktionstechnik und -management präsentierten am 21. Juni ihre Erstsemester-Projektergebnisse im Rahmen eines Wettbewerbs.

Energie ist in all ihren unterschiedlichsten Erscheinungsformen unverzichtbar für unseren Alltag. Die am universellsten einsetzbare Erscheinungsform der Energie, ist die elektrische Energie. Sie ist für uns allgegenwärtig und wir stehen mit ihr permanent in Kontakt. Bekannte Energieträger, die sich zu elektrischer Energie umwandeln lassen, sind Erdgas, Kohle und Erdöl. Aber durch die begrenzte Verfügbarkeit dieser Ressourcen sind wir auf der Suche nach neuen Energiequellen.

Eine dieser neuen Quellen ist die Nutzung solarer Energie direkt über die Sonneneinstrahlung (Photovoltaik) oder indirekt über Windenergiekonverter zur Gewinnung elektrischer Energie. Eine nicht unbekannte Energiequelle ist die Wasserenergie, durch die seit Jahrhunderten elektrische Energie gewonnen wird. Dieser Umwandlungsprozess der kinetischen Energie einer Wasserströmung zu elektrischer Energie stand im Mittelpunkt des hochschulinternen Erstsemesterprojektes der Maschinenbauer.

Dafür musste ein Wasserkraftwerk entwickelt werden, das den Energieumwandlungsprozess umsetzt. Das Baumaterial war frei wählbar, wobei die Gesamtkosten 20 Euro nicht übersteigen durften. Die kinetische Energie für den Antrieb des Wasserwerkes lieferte eine gegebene konstante Wasserströmung, die von der Projektleitung zur Verfügung gestellt wurde. Der Funktionsumfang des Wasserwerkes beinhaltet die Umwandlung der Wasserströmung in elektrische Energie und die Kraftübertragung zu einem Generator. Der Wettbewerb, dem sich die acht Studierenden-Teams stellen mussten, prämierte die technische Lösung, bei der nach drei Versuchen à einer Minute die höchste mittlere Drehzahl pro Minute gemessen werden konnte.

„Das ist eine coole Idee, gleich zu Beginn eine Aufgabe meistern zu dürfen, für die man technisches Grundwissen braucht und anwenden kann. Genau diese Form des Lernens, praktisch die Theorie der Vorlesungen erfassen zu können, hat mich an die Hochschule Pforzheim geführt.“ Arvid Hofmann, Maschinenbau/Produktentwicklung

„Wir haben gelernt uns in einem Team Ideen zu strukturieren und zu arbeiten. Keine einfache Aufgabe, denn man muss sehr viel flexibler sein als gedacht. Für mich war es eine spannende und lernintensive Zeit.“
Dilara Ibrahimler, Maschinenbau/Produktentwicklung

„Super! Die Inhalte der Vorlesungen haben sich mit der Projektarbeit perfekt ergänzt. Die Theorie gleich in die Praxis umzusetzen macht das Lernen interessant.“ Robin Kroter, Maschinenbau/Produktionstechnik und -management

Betreut wurden das Erstsemester-Projekt von den Professoren Dr.-Ing. Peter Heidrich, Dr.-Ing. Herbert Emmerich und Dr.-Ing. Ingolf Müller sowie Dr.-Ing. Andreas Baum.

Mit Spannung erwarten wir weitere tolle Ideen – spätestens zum Ende des Wintersemesters 2018/19.