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Leichtbaulabor wächst – Sechs-Achs-Industrieroboter in Empfang genommen

Das neu eingerichtete Leichtbaulabor des Fachbereiches Maschinenbau der Hochschule Pforzheim ist um eine Großanlage reicher. Mit einem neuen Robotersystem, bestehend aus einem Sechs-Achs-Industrieroboter der Firma KUKA und einer externen siebten Achse, rückt die Welt der automatisierten Herstellverfahren für Leichtbauanwendungen in den Mittelpunkt von Lehre und Forschung.

Die automatisierte Fertigung ist eine wichtige Schlüsseltechnologie, um komplexe Leichtbaustrukturen aus Faserverbundwerkstoffen und Multi-Material-Systemen zu ermöglichen, die durch einen hohen Materialausnutzungsgrad ressourcenschonende und kostengünstige Produkte erlauben. Derartige automatisierte Fertigungsverfahren, die auf gut reproduzierbaren, additiven Prozessen beruhen, stecken derzeit noch weitgehend in den Kinderschuhen und schöpfen ihr Potenzial bei weitem nicht aus. „Auf mein Team und unsere Studierende warten spannende Fragen und Herausforderungen“, freut sich Professor Dr.-Ing. Ingolf Müller. „Unsere Studierenden erhalten mit dieser Roboteranalage ein innovatives Fertigungssystem für Verbundwerkstoffe, das es uns ermöglicht, die Ausbildung auf höchstem Niveau zu gewährleisten“, zeigt sich Müller begeistert. Entsprechende Fertigungsansätze, wie beispielsweise das 3D-Faserwickelverfahren, welches geometrisch komplexe Strukturen aus GFK und CFK ermöglicht, werden ab diesem Semester den Lehrplan der Vorlesung „Leichtbau & Smart Structures“ und die dazugehörende Laborveranstaltung ergänzen. 

Derzeit wird die Anlage aufgebaut und in Betrieb genommen.