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Ausgezeichnet lernen: Vertrauen Sie auf Qualität!

Die Betreuung ist dank des engen Kontakts zwischen unseren Studierenden und Lehrenden ausgezeichnet. Sie lernen und arbeiten in kleinen Gruppen. Auf dem Campus haben Sie kurze Wege. Ihnen stehen moderne, bestens ausgestattete Labore und Seminarräume zur Verfügung. Mittels projektbasierter und kreativer Lehrformate lernen Sie, unbekannte Aufgabe zu analysieren und Methoden zu deren Lösung anzuwenden – eine perfekte Vorbereitung auf Ihr späteres Berufsleben. Die Qualität unserer Angebote ist durch Akkreditierungen bestätigt und spiegelt sich in guten Rankingergebnissen wieder. Umfragen belegen: Unsere Studierenden sind sehr zufrieden mit ihrer Hochschule und fühlen sich fit für den Job.

Gut, besser, Fakultät für Technik

Hochschule Pforzheim erzielt sehr gute Umfrageergebnisse

Die Studierenden an der Fakultät für Technik sind sehr zufrieden mit ihrer Hochschule und fühlen sich fit für den Job. Das hat die Online-Umfrage „Universum Career Test“ nun ergeben. Insgesamt 143 angehende Ingenieure haben in der Zeit von Oktober 2014 bis Februar 2015 ihre Stimmen abgegeben. 

Zum insgesamt zweiten Mal nutzte die Hochschule Pforzheim den Universum Career Test als Chance, „herauszufinden, wo wir stehen. Was brauchen unsere Studierenden? Wo sind wir gut, wo können wir uns noch verbessern?“, so Prof. Dr.-Ing. Frank Niemann. Der Studiendekan der Fakultät und Studiengangleiter im Studiengang Elektrotechnik / Informationstechnik hat die Durchführung der Befragung  in Kooperation mit dem Beratungs- und Forschungsdienstleister Universum initiiert und begleitet.

Die Befragung rückte die vier Bereiche Arbeitsmarktfähigkeit, Hochschulwahrnehmung, Karriere- und Arbeitgeberpräferenzen sowie Career Services in den Fokus. „Ziel ist es, Studierenden zu helfen, den Arbeitgeber zu finden, der ihren Wünschen am besten entspricht. Und herauszufinden, was ihnen in Bezug auf ihre Karriere wirklich wichtig ist“, so Universum-Beraterin Anne Schmitt.
Deutschlandweit haben 34 607 junge Menschen im Wintersemester  2014/2015 am Universum Career Test teilgenommen, davon 7 259 aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften. Letztere wurden im Hinblick auf die Ergebnisse der Pforzheimer Fakultät für Technik als Vergleichsgruppe herangezogen.

Arbeitsmarktfähigkeit
61 Prozent der Studierenden vertrauen in ihre Persönlichkeit. Damit liegen die Pforzheimer Techniker in Sachen „Skill Confidence“ weit über dem Durchschnitt: Deutschlandweit kommen die Studierenden der Ingenieurwissenschaften hier auf 53 Prozent.
Ebenfalls mehr als die Hälfte der Teilnehmer assoziieren die Hochschule Pforzheim mit einem starken Fokus auf die berufliche Entwicklung. Deutschlandweit attestieren nur 29 Prozent der Studierenden aus der Vergleichsgruppe ihrer Hochschule die Fähigkeit, berufliche Entwicklung von Talenten entsprechend voranzutreiben.

Hochschulwahrnehmung
Modern, international, praxisbezogen  – die Frage nach spontanen Assoziationen mit der Hochschule ergab ein buntes Sammelsurium wohlwollender Begriffe und Umschreibungen wie „klein aber fein“, „Wohlfühlpaket“ oder „Vorbereitend fürs Arbeitsleben mit allem, was ich brauch“. Die kritischen Töne („Parkplatzmangel") blieben nicht nur leise, sondern auch deutlich in der Unterzahl.
Beim Universum Career Test im Wintersemester 2013/2014 erreichte die Hochschule Pforzheim in Sachen Zufriedenheit auf einer Skala von 1 (überhaupt nicht zufrieden) bis 10 (extrem zufrieden) einen sehr guten Durchschnittswert von 7,5. Dieser Wert liegt bei der aktuellen Umfrage aus dem Wintersemester 2014/2015 sogar bei 8,1.
83 Prozent der Studierenden empfinden die Anzahl der Studierenden pro Professor als angenehm. Deutschlandweit können das nur 58 Prozent von ihrer Hochschule behaupten. 77 Prozent der Pforzheimer Teilnehmer loben die Hochschule dafür, dass sie Möglichkeiten fördere, sich mit Arbeitgebern zu vernetzen. Und weitere 74 Prozent sind überzeugt, hier übertragbare und praxisnahe Fähigkeiten vermittelt zu bekommen, nach denen Arbeitgeber suchen.

Karriere- und Arbeitgeberpräferenzen
Automobilindustrie (73 Prozent), Fertigungsindustrie (32 Prozent) sowie Technik und Hardware (21 Prozent) sind die bevorzugten Branchen der Pforzheimer Studierenden. Hier erhoffen diese sich außerdem ein durchschnittliches Jahresgehalt von 48 186 Euro. Die angehenden Ingenieure im Rest von Deutschland sind in punkto Gehaltsforderung weniger zuversichtlich: Hier liegt der Durchschnittswert bei 44 920 Euro.
Einigkeit herrscht deutschlandweit hingegen in einer Sache: Als wichtigstes Karriereziel sehen 51 Prozent aller 7259 befragten Ingenieurwissenschaftler „einem sicheren und beständigen Job nachzugehen.“ Selbständig oder unabhängig zu sein, wünschen sich hingegen nur 21 Prozent aller Befragten.

Career Services
In welchem Umfang nehmen Ihre Studierenden Ihren Career-Service wahr? So lautete die Einstiegsfrage zum letzten der insgesamt vier Befragungsblöcke „Career Services“. Auch hier liegt die Pforzheimer Antwort über dem Durchschnitt: 88 Prozent der Studierenden nutzen Career-Service-Möglichkeiten der Hochschule. Am beliebtesten sind Karriere-, Berufs- und Praktikamessen (75 Prozent), Arbeitgeberpräsentationen (50 Prozent) sowie die Arbeitgeberdatenbank mit Stellenanzeigen (32 Prozent). Deutschlandweit nutzen 80 Prozent der angehenden Ingenieure die Career-Service-Möglichkeiten ihrer Hochschule.
Auf einer Skala von 1 (schwach) bis 10 (exzellent) geben die Studierenden dem Career-Service an der Pforzheimer Fakultät für Technik die Zufriedenheitsnote 6,7. Deutschlandweit liegt der Zufriedenheitswert bei 6,5.
Die Beantwortung aller Fragen nimmt durchschnittlich 20 bis 30 Minuten in Anspruch. Vor diesem zeitlichen Hintergrund könne sich die Teilnehmerzahl in Pforzheim sehen lassen, so Universum-Beraterin Anne Schmitt.  Neben den 143 Studierenden der Fakultät für Technik, war auch die Fakultät für Wirtschaft und Recht mit 315 Teilnehmern vertreten. Insgesamt haben also 508 Studierende der Hochschule Pforzheim am Universum Career Test teilgenommen. Die Online-Umfrage wurde anonym durchgeführt, lediglich ihr Alter mussten die Teilnehmer angeben. Angaben zum Geschlecht waren freiwillig.

Hintergrund: Universum Student Survey 2015 in Deutschland
Für die Universum Student Survey 2015 in Deutschland wurden zwischen Oktober 2014 und Februar 2015 insgesamt 34 607 Studierende an 140 Hochschulen in Deutschland befragt. Die meisten der Befragten waren angehende Wirtschaftswissenschaftler (37 Prozent) und Ingenieure (21 Prozent). Etwa 11 Prozent der Befragten kamen aus den Naturwissenschaften und sieben Prozent studieren Informatik. Außerdem wurden Studierende der geistes- und rechtswissenschaftlichen Fachbereiche sowie aus den Fachbereichen Gesundheit/Medizin befragt. Die Studierenden wurden nach ihrer Einschätzung von Unternehmen als Arbeitgeber, ihren langfristigen Karrierezielen und zu weiteren Themen rund um Beruf und Karriere gefragt. 

Hintergrund: Universum 
Das internationale Forschungs- und Beratungsunternehmen Universum unterstützt Unternehmen und Hochschulen beim Aufbau ihrer Arbeitgeber- bzw. Hochschulmarke. Universum arbeitet mit weltweit über 1700 Kunden und 2000 Hochschulen zusammen, um die Arbeitgeberpräferenzen und Karrierevorstellungen der Top-Talente zu untersuchen. Jährlich werden von Universum über eine Million Studierende und Berufstätige befragt. Universum nutzt die Erkenntnisse aus diesen Umfragen, um Unternehmen und Hochschulen in den Bereichen Human Resources, Marketing, Werbung, Strategie sowie bei der Mitarbeitergewinnung zu unterstützen.

Auszeichnung für innovative Projektarbeit

Probe aufs Exempel: Andreas Buchholz (r.), Leiter für Forschung und Entwicklung bei der Firma SEUFFER, lässt sich von Niklas Haase (Mitte) und Jan Ziegler (l.) überzeugen: Die Autotür bremst automatisch, bevor es zur Kollision kommen kann.

Jeder Autofahrer kennt das Problem: Die Autotür kollidiert beim Öffnen mit einem Hindernis. Die Folge: Leichte Dellen oder Kratzer im Lack. Die Pforzheimer Mechatronikstudenten Niklas Haase und Jan Ziegler entwickelten ein „System zur Verhinderung von Tür?Kollisionen parkender Autos“. Das Duo stellte die Projektarbeit im Rahmen des Seuffer Innovation Slams am Freitag, 20. November 2015, vor. Die beiden künftigen Ingenieure überzeugten das Publikum und belegten im Wettbewerb den ersten Platz.

 

„Die übliche Autotür rastet während des Öffnens lediglich an zwei bis drei Stellen verlässlich ein“, beschreiben die beiden Studenten der Pforzheimer Fakultät für Technik die Ausgangslage ihrer Überlegungen. Für das Einrasten ist ein sogenanntes Türband verantwortlich, das nur über eine geringe Zahl der notwendigen Einkerbungen verfügt. Die Studierenden integrierten Magnete sowie einen Ultraschallsensors, um die Technik entscheidend zu verbessern. „Sobald der Sensor erkennt, dass eine Kollision bevorsteht, packen die Magnete zu. Durch die Reibung kann die Bewegung des Türbands an jeder beliebigen Stelle gestoppt werden“, so das erfolgreiche Entwicklungsduo. Für ihre Verbesserung der Mechanik bei Autotüren erhielten die Erstplatzierten 1.000 Euro.

„Dinge in wenigen Minuten und ohne Hilfsmittel auf den Punkt bringen, um Investoren, Kunden oder Auftraggeber zu begeistern – diese Fähigkeit brauchen unsere Studierenden im späteren Berufsleben“ erklärte Professor Dr. Karlheinz Blankenbach die Intention des Innovation Slams. Der Leiter des Displaylabors an der Hochschule Pforzheim ist Mitbegründer des Wettbewerbs. Bereits das vierte Jahr in Folge fand die Veranstaltung am Firmensitz der Robert Seuffer GmbH & Co. KG in Calw statt. In kurzen Impulsvorträgen stellen Studierende bei der Veranstaltung ihre praktischen Arbeiten. In Kooperation mit der Unternehmensgruppe kürte die Hochschule Pforzheim die besten Projektarbeiten von Studierenden des Fachbereichs Informationstechnik an der Fakultät für Technik. Die Kriterien für die Arbeiten: Innovationsgrad, Präsentationstechnik und Verständlichkeit.

Am wenigsten Übungsbedarf attestierte das Publikum den Mechatronik-Studierenden Niklas Haase und Jan Ziegler. Durch die Auszeichnung der Robert Seuffer GmbH & Co. KG erhoffen sich die angehenden Ingenieure öffentliche Aufmerksamkeit: „Ein Patent anzumelden, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Thema für uns. Ähnliche Lösungen werden auch bereits in der Automobilindustrie entwickelt. Aber eine Veröffentlichung könnte hilfreich bei der Suche nach weiteren Sponsoren sein, die an einer Weiterentwicklung unserer Lösung interessiert sind.“

Beim Seuffer Innovation Slam 2015 wurden drei Preise vergeben. Jan Rüger, Mirco Weber und Pascal Habiger belegten den zweiten Platz für den mechanischen Aufbau eines spinnenförmigen Roboters. Das Trio erhielt 600 Euro für den Roboter, der aufsteht und sich zur Seite neigt. Auf Platz drei landeten zwei Studierende aus Kamerun. Paule Lahakio und Olivier Lowe entwickelten eine interkulturelle App: Im Frage-Quiz stellen die Spieler ihr Wissen über andere Kulturen unter Beweis. Für die Idee, auf diese Weise für mehr Toleranz zu werben, wurden die Studierenden mit 400 Euro ausgezeichnet.

 

 

"Mit logischen Kopfnüssen begeistern"

Prof. Dr. rer. nat. Peer Johannsen

Roboter, Rätsel und Kartentricks – Professor Dr. Peer Johannsen ist bekannt für seine kreative Vorlesungsgestaltung. Für sein Engagement, komplexe technische Inhalte originell zu vermitteln, erhielt der Professor für Informatik und Software-Engineering am Donnerstag, 16. Juli 2015, den Hochschullehrpreis. Als „ungewöhnlich anschaulich“ charakterisierte Professor Dr. Hanno Weber die Lehrmethoden. Der Prorektor übergab die Auszeichnung bei der Semesterabschlussfeier der Hochschule Pforzheim. 

Wenn er die Grundlagen der Informatik erklärt, greift Peer Johannsen schon mal zu einem Kartentrick. „Das ist unerwartet und weckt Interesse. Ganz spielerisch ist man mittendrin im Stoff“, erklärt der engagierte Professor. Das eigentliche Markenzeichen von Peer Johannsen aber sind die humanoiden, knapp 60 Zentimeter großen Roboter namens NAO. Mit diesen beliebten „Zeitgenossen“ vermittelt er die Prinzipien der Programmierung. „Programmieren an einer Tafel zu lehren – geht gar nicht! Die Studierenden müssen den Roboter in Aktion sehen – und daraus lernen“, betont er.

Direkt am Objekt zeigt der passionierte Marathon-Läufer auch, wie schnelllebig die Technik ist. Ein Blick in alte Computermodelle und neue Handys zeigt die Geschwindigkeit, mit der technische Entwicklungen voranschreiten. „Oft werden lediglich Rezepte vermittelt. Im Arbeitsleben geht es aber nicht um die Lösung vorher bereits bekannter Probleme“, stellt Peer Johannsen klar. Daher legt der Informatiker Wert darauf, neben reinem Fachwissen insbesondere auch übergreifende Fähigkeiten zu vermitteln. „Die Studierenden sollten in der Lage sein, eine unbekannte neue Aufgabe zu analysieren, einzuordnen und Methoden zu deren Lösung vorzuschlagen“, so versteht Johannsen seinen Lehrauftrag. Dass seine Lernmethode begeistert, zeigen seine „Rätsel der Woche“. Die Aufgabenstellungen sind unter Studierenden legendär und verleiten diese dazu, selbst in der freien Zeit, logisches, strukturiertes Denken zu üben.

„Die Begeisterung des Professors überträgt sich auf die Studierenden“, erklärte Professor Weber in seiner Laudatio. „Sein Fachwissen ist die Voraussetzung für gute Lehre, doch sein Engagement und seine Freude machen die Veranstaltungen zu etwas Besonderem“, so das Fazit des Prorektors bei der Übergabe des Lehrpreises. „Der Preis freut mich sehr! Es lohnt sich, derartigen Einsatz in die Lehre zu investieren. Der Preis zeigt mir auch, dass ich mit meinem Konzept auf dem richtigen Weg bin. Der wichtigste Ansporn bleibt aber für mich die positive Rückmeldung der Studierenden“, sagte Professor Johannsen. Die Auszeichnung „Hochschullehrpreis“ wird maßgeblich durch das Votum der Studierenden mitgeprägt. Mit dem Preis zeichnet die Hochschule Professoren aus, die die aktuelle Forschung mit exzellenter Lehre verbinden, ohne den Bezug zur Praxis zu verlieren.

 

 

Zur Person:

Geboren und aufgewachsen ist Peer Johannsen in Schleswig-Holstein. Er studierte Informatik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, wo er 1997 seinen Abschluss als Diplom-Informatiker machte. Als Stipendiat der Forschungsabteilung der Siemens AG in München promovierte er zum Dr. rer. nat. inklusive eines zweijährigen Forschungsaufenthalt bei der Infineon Technologies AG im Silicon Valley in Kalifornien, USA. Danach war er zehn Jahre lang in der Forschung und Entwicklung tätig – bei Siemens, Infineon Technologies und OneSpin Solutions GmbH in München, mit den Schwerpunkten Algorithmen und Software-Entwicklung. Seit dem Wintersemester 2010/2011 ist Peer Johannsen Professor für Informatik und Software-Engineering an der Hochschule Pforzheim.

Ehrendoktorwürde für Pforzheimer Professor Norbert Höptner

Feierliche Ernennung am 10. März 2015: Rektor Prof. Dr.-Ing. Aurel Vlaicu (links) und Senats-Präsident Prof. Dr.-Ing. Mihai Iliescu (rechts) von der Technischen Universität Cluj-Napoca in Rumänien überreichen Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Norbert Höptner (Mitte) die Urkunde

Auszeichnung durch Technische Universität in Rumänien 

Dem Pforzheimer Professor Dr.-Ing. Dr. h.c. Norbert Höptner wurde in Rumänien die Ehrendoktorwürde verliehen. Von der Technischen Universität Cluj-Napoca wurde er für seine Verdienste als Europabeauftragter im Rahmen des „Danube-Transfer-Center (DTC)“-Projektes ausgezeichnet. Diese Initiative verfolgt das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der im Donauraum ansässigen Wirtschaftsakteure durch die Errichtung von Transferzentren zu stärken.

 „Kleine und mittelständische Betriebe (KMU) bilden das ökonomische Rückgrat der Donauanrainerstaaten. Diesen Unternehmen muss der Zugang zu Wissenschaftseinrichtungen erleichtert werden, damit sie vom Wissen und den Ressourcen der wissenschaftlichen Kompetenzträger profitieren können. Dies soll in den Donau-Transferzentren erfolgen“, so Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Norbert Höptner.

Der Professor für Signalverarbeitungssysteme an der Hochschule Pforzheim ist seit 2002 zugleich Europabeauftragter des Ministers für Finanzen und Wirtschaft von Baden-Württemberg sowie Direktor des Steinbeis-Europa-Zentrums (SEZ) mit Büros in Stuttgart und Karlsruhe. In dieser Position unterstützt er insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen bei ihrem europäisch geprägten Innovationsprozess. Von diesem Beschäftigungsfeld profitiert auch die Hochschule Pforzheim, an der Professor Höptner nach wie vor in der Lehre aktiv ist: „Im Rahmen der europäischen Zusammenarbeit entstehen auch immer wieder internationale Kontakte, von denen meine Heimat-Hochschule Pforzheim nuprofitieren kann.“

Wirtschaft und Wissenschaft verbinden
Die Donau-Transferzentren (DTC) vernetzen nun die in der Region ansässigen Unternehmen mit regionalen als auch europäischen Wissenschaftsakteuren. „Die Pilotstandorte wurden in ihren Stärken und Schwächen analysiert, die Mitarbeiter der Zentren untersuchten regionale Unternehmen auf ihre Innovationspotenziale und zudem wurden die neu gegründeten DTCs nachhaltig mit vorhandenen Netzwerken verknüpft“, beschreibt Professor Norbert Höptner erste Schritte. „Wir möchten die Zentren als Instrument etablieren, das Professoren zur Zusammenarbeit mit Unternehmen befähigt.“

Doktor Honoris Causa
Im Rahmen des vom baden-württembergischen Staatsministerium seit September 2012 geförderten Pilotprojekts wurden basierend auf dem Steinbeis-Modell vier Donau-Transferzentren errichtet, eines davon an der Technischen Universität im rumänischen Cluj. Inzwischen fungiert die Technische Universität Cluj-Napoca als sogenannter „Entry-Point“, dem sich sogar weitere Organisationen angeschlossen haben. Aufgrund dieser positiven Entwicklung hin zu wissenschaftlicher Vernetzung hat die TU Cluj Professor Dr.-Ing. Dr. h.c. Norbert Höptner die Ehrendoktorwürde verliehen. Die akademische Feier fand am 10. März 2015 in Cluj statt. „Es macht mich stolz, dass unsere Bemühungen nicht nur Früchte getragen haben, sondern auch so viel Anerkennung erfahren.“ Insgesamt befinden sich derzeit zwölf DTCs im Aufbau. Beteiligte Länder sind Deutschland, Rumänien, Serbien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien und Bulgarien.

Transnationaler Technologietransfer
Die Unterstützung osteuropäischer Regionen im Rahmen der EU-Donaustrategie macht sich auf lange Sicht für ganz Europa bezahlt: „Je enger die europäischen Akteure auch grenzübergreifend zusammenarbeiten, desto größer ist die Chance auf neue europäische Produkte, mit denen wir uns am Weltmarkt etablieren können“, so Professor Norbert Höptner.

Zur Person 
Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Norbert Höptner  studierte Nachrichtentechnik an der Technischen Hochschule in Darmstadt. 1982 promovierte er an der Technischen Universität Karlsruhe im Bereich der Digitalen Signalverarbeitungssysteme. Von 1982 - 1989 war er als Oberingenieur und Akademischer Oberrat im Arbeitsbereich Nachrichtentechnik der Technischen Universität Hamburg-Harburg tätig. 1989 folgte die Erstberufung als Professor an die Fachhochschule Karlsruhe. 1992 wechselte er als Gründungsdekan für den Fachbereich Elektrotechnik an die Fachhochschule Pforzheim. Hier war er von 1995 bis 1999 Prorektor und IAF-Leiter. Im Anschluss folgten vier Jahre als Rektor der Hochschule für Gestaltung, Technik und Wirtschaft in Pforzheim. Von 2005 bis 2009 führte Professor Norbert Höptner die Geschäfte der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH.