Medizintechnik (B. Eng.)

Medizintechnik - Bachelor of Engineering (B.Eng.)


Neue Medizingeräte entwickeln.

Entwicklung und Vertrieb in Medizintechnik-
Unternehmen managen.

Innovative medizinische Produkte vermarkten.

Durch den demografischen Wandel, das verstärkte Gesundheitsbewusstsein und den medizinisch-technischen Fortschritt ist die Medizintechnik-Branche seit Jahren im Aufwind. Die Bundesregierung hat die Gesundheitswissenschaften bereits zur Schlüsseltechnologie für Deutschland erklärt und als den Wachstumsmotor der Zukunft identifiziert.

Studiengangkarte - alle Informationen auf einem Blick! Studiengangkarte - alle Informationen auf einen Blick!

Für die Umsetzung innovativer Ideen in leistungsfähige, praxistaugliche und kostengünstige Anwendungen sind interdisziplinäre Kenntnisse erforderlich, die nicht nur technisches und medizinisches Know-how vereinen, sondern darüber hinaus auch die Biowissenschaften mit einschließen. Dieses Wissen erwerben Sie in unserem praxisorientierten Studiengang Medizintechnik, den wir in enger Zusammenarbeit mit regionalen Medizintechnik-Unternehmen konzipiert haben.

1. und 2. SemesterGrundlagen in Chemie, Elektronik, Informatik, Konstruktion, Mathematik, Medizin, Physik
3. und 4. SemesterFachliche Vertiefungen und Projektarbeiten
5. Semester

Praxissemester

6. und 7. Semester

Fachliche Vertiefungen: Betriebswirtschaft, Kundenkommunikation, Labordiagnostik/Bioanalytik, Medizinische Gerätetechnik, Medizinische Informatik
Abschlussarbeit (Bachelor-Thesis)

Vorstellung Medizintechnik (B. Eng.)
Studiengangleiter Prof. Dr.-Ing. Andreas Mazura

Das sollten Sie mitbringen

Gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium der Medizintechnik sind Neugier und Ihr Interesse an medizinischen und naturwissenschaftlichen Themen sowie an digitaler Informationsverarbeitung. Mathematisch-analytisches Denken ist von Vorteil. Wenn Sie gerne im Team arbeiten sowie Spaß an Management- und Organisationsaufgaben haben, dann ist die Berufswahl Medizintechniker/in für Sie richtig.

Das sagen unsere Studierenden zum Studiengang Medizintechnik
Franziska Ohlau studiert Medizintechnik Franziska Ohlau studiert Medizintechnik

“Ich hatte mir ganz unterschiedliche Studienfächer für mich vorstellen können: Maschinenbau, Bauingenieurwesen oder Medizin. Entschieden habe ich mich dann für Medizintechnik – eine gute Mischung aus technischen und medizinischen Komponenten. In den Laboren können wir unser Theoriewissen direkt anwenden. Besonders hilfreich ist das in den Bereichen Biochemie und Molekulare Diagnostik. Mein Praxissemester war toll: Ich habe tiefe Einblicke in das Berufsfeld der Medizintechnik bekommen.”


Sarah Basch studiert Medizintechnik Sarah Basch studiert Medizintechnik

“Nach dem Abitur habe ich zwei Semester „Technische Biologie“ an der Uni Stuttgart studiert. Dann habe ich mich bewusst für einen Wechsel zur Medizintechnik an der Hochschule Pforzheim entschieden. Hier wird viel Wert auf die technische Komponente gelegt, was mir wichtig ist. Außerdem wird der Praxisbezug großgeschrieben und die Betreuung ist wirklich gut, auch in Corona-Zeiten. Später möchte ich mit meinem Wissen Menschen schneller zur Genesung verhelfen, Krankheiten früher erkennen oder die Lebensqualität für erkrankte Menschen verbessern.”


Kolja Klug studiert Medizintechnik Kolja Klug studiert Medizintechnik

“Medizintechnik an der Hochschule Pforzheim ist ein interdisziplinärer Studiengang: Informatik, Naturwissenschaften, Elektrotechnik, Anatomie, BWL und vieles mehr. In den ersten vier Semestern heißt es: „von allem etwas“. Danach eröffnen Wahlmöglichkeiten die Chance, sich bereits im Bachelor zu spezialisieren. Die Hochschule bietet eine intensive Betreuung sowie eine familiäre Atmosphäre. Die Highlights meines Studiums? Erfolgserlebnisse in Informatik, wenn ein selbstgeschriebenes Programm endlich läuft, das Praxissemester, die Wahl zum Studierendenrats-Präsidenten und natürlich die entstandenen Freundschaften.”


Yana Bulkotina studiert Medizintechnik Yana Bulkotina studiert Medizintechnik

“Über einen Freund bin ich auf das Fach Medizintechnik aufmerksam geworden. Für die Hochschule Pforzheim habe ich mich entschieden, weil sie in Rankings gut abschneidet und auch bei studycheck gelobt wird. Nun bin ich schon im dritten Semester und habe Erfolgserlebnisse. So macht studieren Spaß! Die Lage des Campus ist schön; hoch über der Stadt (es gibt eine gute Busverbindung) direkt neben dem Wildpark, wo wir Pause machen können. Demnächst werde ich mich für ein Auslandssemester bewerben, um internationale Erfahrung sammeln zu können.”


Nicole Burr studiert Medizintechnik Nicole Burr studiert Medizintechnik

“Das Wissen aus meiner Ausbildung zur MTLA wollte ich unbedingt vertiefen, denn Medizintechnik ist eine zukunftsträchtige Branche. Da ich schon Mutter bin, ist das Studium für mich besonders herausfordernd. Disziplin, Willensstärke und ein gutes Zeitmanagement bringe ich selbst mit. Eine Hilfe ist meine Lerngruppe, die mich motiviert. Und ich profitiere von der Unterstützung der Hochschule: persönliche Beratung, Vereinbarung eines individuellen Studienplans, Praxissemester als Teilzeitmodell – so schaffe ich das Studium!”

Abschluss Bachelor of Engineering in Medizintechnik (B. Eng.)

Abschluss
Bachelor of Engineering
Medizintechnik (B. Eng.)

Akkreditiert durch den Akkreditierungsrat. Akkreditiert durch den Akkreditierungsrat.

Studienbeginn nur zum Wintersemester - Regelstudienzeit: 7 Semester

Studienbeginn und Regelstudienzeit
Wintersemester (Oktober)
7 Semester, inkl. Praxissemester und Bachelor-Thesis
Anzahl ECTS: 210


Bewerbungsschluss zum Wintersemester ist der 15. Juli.

Bewerbungsschluss
15. Juli zum Wintersemester

Anzahl der Studienplätze: 80


Anmeldefrist zum freiwilligen Auswahlgespräch ist der 15. Mai.

Anmeldefrist zum Auswahlgespräch
15. Mai
Details & Anmeldung zum Auswahlgespräch


Ein Vorpraktikum für den Studiengang Medizintechnik ist nicht erforderlich.

Vorpraktikum
nicht erforderlich


Vor Vorlesungsbeginn finden Vorbereitungskurse statt.

Vorbereitungskurse
Es findet vor dem Vorlesungsbeginn ein Mathevorbereitungskurs und ein Physikvorbereitungskurs statt. Er ist für alle Studierende im 1. Semester empfehlenswert.


DIe Unterrichtssprache ist vorwiegend Deutsch.

Unterrichtssprache

vorwiegend Deutsch


Das Praxissemester liegt im 5. Semester. Auslandsaufenthalte sind selbstverständlich möglich.

Praxissemester
Das Praxissemester liegt im 5. Studiensemester.
Auslandsaufenthalte sind selbstverständlich möglich.


Ein Studiensemester an einer Partnerhochschule im Ausland ist optional und wird von der Hochschule unterstützt.

Auslandssemester
Ein Studiensemester an einer Partnerhochschule im Ausland ist optional und wird von der Hochschule unterstützt.


Beiträge und Gebühren (je Semester)

Beiträge und Gebühren (je Semester)

  • 83 € Beitrag zum Studierendenwerk
  • 70 € Verwaltungskostenbeitrag
  • 8 € Studierendenschaftsbeitrag

Zzgl. einmalig 20 € Gebühr für den Studierendenausweis (sofern kein aktueller Ausweis bereits vorliegt).

Gebühren für internationale Studierende und Studierende im Zweitstudium


Zulassungsvoraussetzungen und Bewerbungsverfahren

Zulassung & Bewerbung

Zulassungsvoraussetzung

  • allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife

Zulassungsvoraussetzungen für weitere Gruppen

 

Für die Bachelor-Studiengänge im Bereich Informationstechnik (Elektrotechnik/Informationstechnik, Mechatronik, Medizintechnik, Technische Informatik) liegen folgende Kriterien für das Auswahlverfahren zugrunde:

  • Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung = 75 %
  • Ergebnis des Auswahlgesprächs (optional) = 25 %

Allerdings wird das Ergebnis des Auswahlgesprächs nur berücksichtigt, wenn das Ergebnis besser ist als die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. Die gewichtete Note ist also nie schlechter als die Note der Hochschulzugangsberechtigung.

Wird das Ergebnis des Auswahlgesprächs nicht berücksichtigt bzw. sollten Sie nicht am Auswahlgespräch teilnehmen, zählt die Note der Hochschulzugangsberechtigung zu 100 %.

Bewerbungsschluss für das Auswahlgespräch: 15. Mai/15. November.
Ausnahme: Der Bewerbungsschluss für das Auswahlgespräch zum Wintersemester 2020/21 wurde verlängert und endet am 12. Juni.

Für die Anmeldung zum Auswahlgespräch ist das Anmeldeformular der Hochschule zu nutzen und es sind die dort aufgeführten Unterlagen beizufügen. Die Anmeldung zum Auswahlgespräch erfolgt im zuständigen Sekretariat des Studiengangs. Sie erhalten vom Sekretariat des Studiengangs die Einladung zum Auswahlgespräch und nach der Teilnahme am Auswahlgespräch ein Testat (Ergebnis des Auswahlgesprächs).

Dieses Testat ist der Bewerbung zum Studium beizufügen. Bewerbungsschluss für das Studium ist für das Sommersemester der 15. Januar und für das Wintersemester der 15. Juli.
Ausnahme: Der Bewerbungsschluss für das Studium zum Wintersemester 2020/21 wurde verlängert und endet am 20. August.

Orientierungstest

Alle Studieninteressierte für einen Bachelor-Studiengang müssen nachweisen, dass sie an einem Studienorientierungsverfahren teilgenommen haben. Hierzu wurde ein landesweiter Orientierungstest (OT) entwickelt, der den Studieninteressenten Studienfächer und Berufe aufzeigt, die zu ihren Interessen und Fähigkeiten passen.

Mit dem Orientierungstest testen Sie selbst, welches Studium und welcher Beruf zu Ihnen passt.

Der Orientierungstest findet online statt und kann jederzeit unter www.was-studiere-ich.de absolviert werden. Er besteht aus einem (verpflichtenden) Interessenteil und drei (freiwilligen) kognitiven Fähigkeitstests. Die Teilnahme am Test ist beliebig oft möglich. Nach Durchführung des Tests kann eine Teilnahmebestätigung ausgedruckt werden, welche dem Zulassungsantrag beizufügen ist. Das Testergebnis wird dort nicht ausgewiesen, d.h. es muss lediglich die Teilnahme am Test nachgewiesen werden.

Dieser Orientierungstest ist von allen Studieninteressenten zu absolvieren, die sich zum Studium in einem Bachelor-Studiengang bewerben möchten. Er darf nicht verwechselt werden mit den Kriterien der Auswahlverfahren der einzelnen Studiengänge (z.B. Auswahlgespräch, Eignungsfeststellungsverfahren oder Studierfähigkeitstest).

Die Teilnahmebestätigung des Orientierungstests ist mit dem Zulassungsantrag bis zum Bewerbungsschluss vorzulegen.

Icon einer Box mit Link und Text

Die Anmeldefrist für das Auswahlgespräch ist bis zum 12. Juni verlängert worden.

Das Auswahlgespräch

für folgende Studiengänge der Fakultät Technik, die unter das Auswahlverfahren 1 fallen, kann ein freiwilliges Auswahlgespräch in Anspruch genommen werden:

  • Elektrotechnik/Informationstechnik
  • Maschinenbau/Produktentwicklung
  • Maschinenbau/Produktionstechnik und -management
  • Mechatronik
  • Medizintechnik
  • Technische Informatik

Das Anmeldeformular senden Sie bitte an:

Hochschule Pforzheim
Tiefenbronner Straße 65
75175 Pforzheim

Stichwort: "Auswahlgespräch"

Bitte fügen Sie folgende Unterlagen der Anmeldung zum Auswahlgespräch bei:Tabellarischer Lebenslauf

  •  Tabellarischer Lebenslauf
  • kurzes schriftliches Motivationsschreiben (ca. ½ DIN A4 Seite), das die Wahl des
  • angestrebten Studiums und des angestrebten Berufs begründet
  • letztes Zeugnis

Bitte beachten Sie, dass bei der Anmeldung zum Auswahlgespräch Abschriften und Fotokopien amtlich nicht beglaubigt sein müssen. Bitte keine Original-Zeugnisse einsenden!

 Die Anmeldefristen für das Auswahlgespräch sind:

  • Verlängerung der Anmeldefrist bis zum 12. Juni 2020 (vorher: 15. Mai) für das Wintersemester

  • 15. November für das Sommersemester

(Bei den Studiengängen Elektrotechnik/Informationstechnik, Mechatronik, Medizintechnik und Technische Informatik findet ein Zulassungsverfahren nur zum Wintersemester statt.)

Eine Bewerbung ist auch ohne eine Teilnahme am Auswahlgespräch möglich.

Kriterien des Auswahlverfahrens mit Gewichtung:

  • Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung = 75 %

  • Ergebnis des Auswahlgesprächs = 25 %

Im Auswahlgespräch sollen Sie Ihre Motivation für das gewählte Studium darlegen. Zudem können Sie das Gespräch nutzen, um gezielte Fragen zu Studieninhalten, zur Organisation und zu sonstigen Bereichen des Studiums zu stellen.

Das Ergebnis des Auswahlgesprächs wird nur berücksichtigt, wenn das Ergebnis besser ist als die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. Eine Verschlechterung der HZB durch das Ergebnis des Auswahlgesprächs ist nicht möglich. Wird das Ergebnis des Auswahlgesprächs nicht berücksichtigt bzw. sollten Sie nicht am Auswahlgespräch teilnehmen, zählt die Note der Hochschulzugangsberechtigung zu 100%.

Gemäß den Vergabevorschriften für Studienplätze kann jede Hochschule innerhalb eines durch die Hochschulvergabeverordnung vorgegebenen Rahmens festlegen, nach welchen Kriterien das Auswahlverfahren für Studienbewerber durchgeführt wird.

Für alle Studiengänge einheitlich sind die Zulassungsquoten für Härtefälle, Ausländer, Zweitstudiumbewerber und Bewerber, deren Ortsbindung im öffentlichen Interesse steht. Die übrigen Studienplätze werden vergeben:

- zu 10 % nach Wartezeit
- zu 90 % nach dem von der Hochschule durchgeführten Auswahlverfahren

Auswahlverfahren 1

Für alle mit der Ziffer 1 versehenen Studiengänge liegen folgende Kriterien für das Auswahlverfahren zugrunde:

  • Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung = 75 %
  • Ergebnis des Auswahlgesprächs (optional) = 25 %

Allerdings wird das Ergebnis des Auswahlgesprächs nur berücksichtigt, wenn das Ergebnis besser ist als die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. Die gewichtete Note ist also nie schlechter als die Note der Hochschulzugangsberechtigung.

Wird das Ergebnis des Auswahlgesprächs nicht berücksichtigt bzw. sollten Sie nicht am Auswahlgespräch teilnehmen, zählt die Note der Hochschulzugangsberechtigung zu 100 %.

Bewerbungsschluss für das Auswahlgespräch: 15. Mai/15. November.

Für die Anmeldung zum Auswahlgespräch ist das Anmeldeformular der Hochschule zu nutzen und es sind die dort aufgeführten Unterlagen beizufügen. Die Anmeldung zum Auswahlgespräch erfolgt im zuständigen Sekretariat des Studiengangs. Sie erhalten vom Sekretariat des Studiengangs die Einladung zum Auswahlgespräch und nach der Teilnahme am Auswahlgespräch ein Testat (Ergebnis des Auswahlgesprächs).

Dieses Testat ist der Bewerbung zum Studium beizufügen. Bewerbungsschluss für das Studium ist für das Sommersemester der 15. Januar und für das Wintersemester der 15. Juli.

Bewerbung

Bewerbungsstichtag ist der 15. Januar für das Sommersemester und der 15. Juli für das Wintersemester. Reichen Sie dafür alle benötigten Unterlagen sowie den Nachweis über die Teilnahme am landesweiten Orientierungstest (OT) ein. Bitte beachten Sie, dass sämtliche Fristen Ausschlussfristen sind. Fällt das Ende einer Frist auf einen Sonntag, gesetzlichen Feiertag oder Samstag, so endet die Frist mit Ablauf dieses Tages und verlängert sich nicht bis zum Ablauf des nächstfolgenden Werktages. Bitte berücksichtigen Sie ggf. auch längere Postlaufzeiten, da verspätet eingehende Anträge nicht mehr akzeptiert werden können.

Bitte keine Originale, sondern nur beglaubigte Fotokopien beifügen.
Sie sind zur wahrheitsgemäßen Angabe der notwendigen Daten gemäß Hochschulvergabeverordnung (HVVO) und Landeshochschulgesetz (LHG) verpflichtet.

Falls Sie Ihre Bewerbungsunterlagen vollständig zusammengestellt haben, bitten wir um frühzeitige Zusendung. Fehlende Unterlagen, die für das Vergabeverfahren nicht unbedingt notwendig sind (z.B. IHK-Zeugnis) bitte erst nachreichen, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen nicht in Klarsichthüllen oder einer Bewerbungsmappe ein.


Sonderanträge zur Bewerbung

Ein Sonderantrag ist ein Antrag, den Sie zusätzlichzum Zulassungsantrag im Rahmen Ihrer Online-Bewerbung stellen können, um bei der Studienplatzvergabe bevorzugt behandelt zu werden.

Ein Sonderantrag kann zum Erfolg führen, wenn besondere Voraussetzungen erfüllt sind. Dabei kann nicht jeder Grund, den Sie selbst als relevant ansehen, bei der Studienplatzvergabe als 'Sonderfall' anerkannt werden.

Selbstverständlich müssen Sie Ihrem Sonderantrag geeignete Nachweise beifügen.

Ein Härtefall gem. HZVO liegt nur dann vor, wenn in der Person des Bewerbers so schwerwiegende gesundheitliche, soziale oder familiäre Gründe vorliegen, dass auch bei Anlegen besonders strenger Maßstäbe nicht zugemutet werden kann, auch nur 1 Semester auf die Zulassung zu warten.

Eine ausführliche Begründung mit Nachweisen (z.B. ein ärztliches Attest) ist dem Antrag auf Anerkennung als Härtefall beizufügen. Finanzielle Umstände, die die sofortige Aufnahme des Studiums erfordern, oder Krankheit bzw. Pflegebedürftigkeit eines Elternteils oder sonstiger Verwandter begründen i.d.R. keinen Härteantrag.

Unter die Vorwegauswahl fallen die Bewerber, die einen Dienst nach HZVO abgeleistet haben und unmittelbar vor oder während der o.g. Tätigkeit im genannten Studiengang an der jeweiligen Fachhochschule zugelassen wurden (Kopie des Zulassungsbescheides bitte beifügen). Die Vorwegauswahl gilt nur bis zum zweiten nach dem Dienstende durchgeführten Vergabeverfahren.

Ein im öffentlichen Interesse zu berücksichtigender oder fördernder Personenkreis gem. HZVO ist gegeben bei Bewerbern, die


a) wegen der Zugehörigkeit zu einem auf Bundesebene gebildeten A-, B- oder C-Kader eines Bundesfachverbandes des Deutschen Olympischen Sportbundes an die Trainingsmöglichkeiten am Studienort gebunden sind,


b) soziale Pflichten am Wohnort wahrnehmen, deren Erfüllung im besonderen öffentlichen Interesse liegt, insbesondere Tätigkeiten in herausgehobener Funktion in einer Einrichtung des Katastrophenschutzes oder Zivilschutzes; Bestellung zum Bewährungshelfer, Vormund, Betreuer oder Pfleger im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches; Bestellung zur Pflegeperson, zum Erziehungsbeistand oder Betreuungshelfer im Sinne des Kinder- und Jugendhilfegesetzes; Ausübung eines Mandats in einer Kommunalen Vertretungskörperschaft und deren Wahrnehmung bei Zulassung an einem anderen als dem gewünschten Studienort nicht möglich wäre.

In der Wartezeitquote erfolgt die Vergabe der Studienplätze in zulassungsbeschränkten Studiengängen allein nach der Anzahl der Wartesemester. Bewerber/innen können durch einen Antrag auf Nachteilsausgleich zur Verbesserung der Wartezeit "beeinträchtigungsbezogene, nicht selbst zu vertretende Umstände geltend machen, die zu einer Verzögerung beim Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung geführt haben." Falls sie Auswirkungen beeinträchtigungsbedingter Umstände auf die Wartezeit belegen können, nehmen sie mit der („korrigierten“) längeren Wartezeit am Vergabeverfahren teil.

Der Nachweis der Auswirkungen auf die Schullaufbahn kann durch Kopien der Schulzeugnisse erfolgen. Zusätzlich müssen Bewerber und Bewerberinnen eine Bescheinigung der Schule über Gründe und Dauer der Verzögerung beim Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (beispielsweise Wiederholung eines Schuljahres wegen mehrmonatigem Klinikaufenthalt oder zu hohen krankheitsbedingter Fehlzeiten) beifügen. Weitere geeignete Nachweise sollten eingereicht werden.

Die Teilnahme an einem Schüleraustausch oder einem Auslandsschuljahr sind keine Begründungen.

Bewerbungsprozess für Bachelor-Studiengänge

*** Für die Bachelorstudiengänge der Fakultäten Technik sowie Wirtschaft & Recht wird das Bewerbungsportal am 01. Dezember 2020 geöffnet***

Bewerbungsprozess (Bachelor) für

1. Registrierung auf hochschulstart.de

Sie erhalten dort Ihre Bewerber-ID (BID) sowie Ihre Bewerber-Authentifizierungsnummer (BAN), die Sie für Ihre Bewerbung an der Hochschule Pforzheim benötigen. Für die Bewerbung in ein höheres Semester entfällt dieser Schritt.

2. Registrierung an der Hochschule Pforzheim

Nach erfolgreicher Registrierung können Sie sich für aktuelle Studiengänge an der Hochschule Pforzheim bewerben, den Status Ihrer aktuellen Studienbewerbungen überprüfen oder noch nicht abgegebene Anträge vervollständigen. Bitte notieren Sie Ihre Zugangsdaten! Zur Bestätigung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link zur Freischaltung Ihres Benutzer-Accounts.

3. Bewerbung an der Hochschule Pforzheim

Melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten an. Anschließend werden Sie durch die Bewerbung geführt. Gemäß der gültigen Hochschulvergabeverordnung (HVVO) können Sie bis zu drei Zulassungsanträge stellen.

4. Übermittlung Ihrer Unterlagen an die Hochschule Pforzheim

Im letzten Schritt drucken Sie Ihren Zulassungsantrag aus und senden diesen unterschrieben mit den erforderlichen Unterlagen (siehe Downloads für Bewerber*innen) fristgerecht an die im Anschreiben angegebene Adresse. Aufgrund der aktuellen Situation sehen Sie bitte von einer persönlichen Abgabe ab (Einwurf der Unterlagen am Haupteingang der Hochschule ist aber möglich). Bei mehr als einer DoSV-Bewerbung priorisieren Sie Ihre Studienwünsche bitte auf hochschulstart.de unbedingt bis spätestens 22.01. (für das Sommersemester) bzw. 22.07. (für das Wintersemester).

Beratungsangebote für Studieninteressierte

StudiCenter

Das StudiCenter ist die erste Anlaufstelle für Infos und Kurzberatung rund um´s Studium für Interessierte und Studierende.

Es unterstützt bei Fragen, wie z.B. zum Bewerbungsprocedere, zur Immatrikulation oder zur Rückmeldung und leitet bei Bedarf an interne Stellen weiter.

Das StudiCenter ist die Informations- und Vermittlungsdrehscheibe und hat verlässliche, durchgängige Öffnungszeiten.

Bei offenen Fragen nehmen Sie einfach Kontakt mit unserem StudiCenter auf. Das StudiCenter-Team freut sich auf Sie!

Fakultät Technik, Wirtschaft und Recht

Die persönliche Beratung vor Ort ist vorübergehend eingestellt.

Wir beraten Sie weiterhin gerne per Mail oder telefonisch.

Tiefenbronner Str. 65

75175 Pforzheim

Tel. +49 7231 28-6940

Fax +49 7231 28-6185

E-Mail: studicenter(at)hs-pforzheim(dot)de

Montag bis Donnerstag: 09 - 16 Uhr

Freitag: 09 - 12 Uhr

Beachten Sie bitte, dass es auch kurzfristig zu Anpassungen der Sprechzeiten kommen kann.

Beratung in den Informationstechnik-Studiengängen

Wenn Sie inhaltliche, studiengangspezifischen Fragen haben z.B.

  • Welche konkreten Inhalte vermittelt eine Vorlesung?
  • Wie kann ich mich auf die jeweiligen Auswahlgespräche vorbereiten?
  • Was verbirgt sich konkret hinter bestimmten Vertiefungsrichtungen?
  • Wie sehen die Berufs- und Karrieremöglichkeiten im jeweiligen Studienfach aus?

können Sie sich gerne an unsere Ansprechpartner im jeweiligen Studiengang wenden.


Elektrotechnik/Informationstechnik (B. Eng.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr.-Ing. Frank Niemann
frank.niemann(at)hs-pforzheim(dot)de

Sekretariat
+49 7231 28-6381
eit(at)hs-pforzheim(dot)de

 

 

>>> Zum Studiengang

Studiengang Elektrotechnik/Informationstechnik - Studiengangleiter Prof. Dr.-Ing. Frank NiemannProf. Dr.-Ing. Frank Niemann, Studiengangleiter Elektrotechnik/Informationstechnik

Mechatronik (B. Eng.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr.-Ing. Stefan Hillenbrand
stefan.hillenbrand(at)hs-pforzheim(dot)de

Sekretariat
+49 7231 28-6381
mechatronik(at)hs-pforzheim(dot)de

 

 

>>> Zum Studiengang

Studiengang Mechatronik - Studiengangleiter Prof. Dr.-Ing. Stefan HillenbrandProf. Dr.-Ing. Stefan Hillenbrand, Studiengangleiter Mechatronik

Medizintechnik (B. Eng.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr.-Ing. Andreas Mazura
andreas.mazura(at)hs-pforzheim(dot)de

Sekretariat
+49 7231 28-6381
medizintechnik(at)hs-pforzheim(dot)de

 

 

>>> Zum Studiengang

Studiengang Medizintechnik - Studiengangleiter Prof. Dr.-Ing. Andreas MazuraProf. Dr.-Ing. Andreas Mazura, Studiengangleiter Medizintechnik

Technische Informatik (B. Eng.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr.-Ing. Alexander Hetznecker
alexander.hetzneckerl(at)hs-pforzheim(dot)de

Sekretariat
+49 7231 28-6381
ti(at)hs-pforzheim(dot)de

 

 

>>> Zum Studiengang

Studiengang Technische Informatik - Studiengangleiter Prof. Dr.-Ing. Alexander HetzneckerProf. Dr.-Ing. Alexander Hetznecker, Studiengangleiter Technische Informatik

Embedded Systems (M. Sc.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr. Richard Alznauer
richard.alznauer(at)hs-pforzheim(dot)de

Sekretariat
+49 7231 28-6381
mes(at)hs-pforzheim(dot)de

 

 

>>> Zum Studiengang

Studiengang Embedded Systems - Studiengangleiter Prof. Dr. Richard AlznauerProf. Dr. Richard Alznauer, Studiengangleiter Embedded Systems

Mechatronische Systementwicklung (M. Sc.)

Kontakt

Studiengangleitung
Prof. Dr.-Ing. Mike Barth
mike.barth(at)hs-pforzheim(dot)de

+49 7231 28-6475

 

 

>>> Zum Studiengang

Studiengang Mechatronische Systementwicklung - Studiengangleiter Prof. Dr.-Ing. Mike BarthProf. Dr.-Ing. Mike Barth, Studiengangleiter Mechatronische Systementwicklung

Zentrale Studienberatung

Einsteigen - Umsteigen - Aussteigen

Ihr Ansprechpartner für alle Orientierungs- und Entscheidungsfragen vor und während des Studiums.

Die Zentrale Studienberatung informiert und berät

  • SchülerInnen
  • Studieninteressierte
  • StudienberwerberInnen
  • Studierende
  • LehrerInnen

 beispielsweise bei Fragen

  • zum Studienangebot
  • zur Studienfachwahl
  • zu den Studienanforderungen
  • zum Studienaufbau
  • zur Studienfinanzierung
  • zum Studiengang- oder Hochschulwechsel
  • zu Alternativen zum Studiu

Bei Anliegen, die über den Kompetenzbereich der Zentralen Studienberatung hinausgehen, vermittelt diese gerne an die passende interne oder externe Beratungsstelle.

Kontakt

Zentrale Studienberatung

Tel: +49 7231 28-6132

zsb(at)hs-pforzheim(dot)de

www.hs-pforzheim.de/zsb

Arbeitsmarkt und Karrierechancen

Die Berufsaussichten sind ausgezeichnet. Baden-Württemberg ist ein Zentrum der Medizintechnik, in dem viele Weltmarktführer beheimatet sind, die ständig qualifizierte Arbeitskräfte mit entsprechendem Ingenieurwissen suchen. Einsatzmöglichkeiten sind in der Entwicklung, der Zulassung und im Vertrieb medizintechnischer Produkte, aber auch in der Beratung von Industrieunternehmen und öffentlichen Institutionen des Gesundheitswesens. Ein weiteres wichtiges Tätigkeitsfeld umfasst die Einrichtung, die Instandhaltung und das Qualitätsmanagement in Kliniken und Laboren.

Alumni berichten aus ihrem Arbeitsalltag - Dominik Nüske

Dominik Nüske,

Absolvent des Bachelor-Studiengangs Mechatronik, aktuell bei der Atlas Copco IAS GmbH.

01. Dezember 2018

Sie arbeiten heute bei der Atlas Copco IAS GmbH. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.

Nach meiner Ausbildung zum Mechatroniker und anschließender Tätigkeit als Servicetechniker begann ich mein Bachelor-Studium an der Pforzheimer Fakultät für Technik.
Nach dem darauffolgenden Master-Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen an der Fachhochschule in Mannheim begann ich 2017 als Produktmanager für die Atlas Copco IAS GmbH in Bretten zu arbeiten.

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Alleine kann ich die Produkte nicht entwickeln. Dementsprechend habe ich viel Kontakt zu anderen Abteilungen – ob Konstruktion, Service Sales, IT oder Marketing. Meine typische Woche beinhaltet daher einige Meetings, in denen ich das Projekt vorantreibe und gegebenenfalls auch Abteilungen gemeinsam an einen Tisch bringe. Ich begleite die Produkte quasi ‚von der Wiege bis zur Bahre‘ – das ist abwechslungsreich und spannend. Mein Bachelor-Studium hat mir hierfür die technischen Grundlagen vermittelt, mein Master-Studium mit Fokus auf Produktmanagement hat dem Ganzen dann noch ‚den betriebswirtschaftlichen Hut aufgesetzt‘. Am Standort Bretten sind wir 500 Mitarbeiter, weltweit arbeiten für den Konzern 45 000 Menschen – auch berufliche Auslandsaufenthalte sowie der regelmäßige Austausch mit Kollegen in anderen Ländern machen meinen Job sehr spannend.
 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Das Verständnis mechatronischer Systeme in ihrer Funktion und ihrem Aufbau hilft mir tagtäglich. Jenseits des Fachlichen erinnere ich mich auch an viele Projekte, die wir interdisziplinär, also mit anderen Studiengängen gemeinsam, bearbeitet haben. Auch heute im Job betrachte ich Aufgaben abteilungsübergreifend und ganzheitlich.
 

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Bauen Sie sich ein Netzwerk in der Industrie auf. Nutzen Sie dafür die große Anzahl an Zusatzveranstaltungen und Messen, welche als Student meist vergünstigt angeboten werden. Werden Sie sich darüber im Klaren, was Sie später einmal tun möchten. Mit einem klaren Ziel vor Augen, bleiben Sie motiviert in Ihrem Studium und wissen, wie Sie Ihre Prioritäten setzen müssen.  

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte

Die außerordentlich gute Organisation des Studiums und die Studienfreundlichkeit: gut eingerichtete Labore, ausreichend Parkmöglichkeiten, dauerhafte Öffnungszeiten des Campus, Onlinedienste und persönliche Beratung.



Alumni berichten aus ihrem Arbeitsalltag - Karl-Bang Gottlebe

Karl-Bang Gottlebe,

Absolvent des Bachelor-Studiengangs Mechatronik, aktuell bei der Varomo UG.

01. Februar 2018

Sie arbeiten heute bei der Varomo UG. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg:

Im letztem Jahr meines Studiums habe ich mir Gedanken darüber gemacht, welche Wege ich für den Berufseinstieg gehen könnte. Gehe ich zu einem Konzern in die Entwicklung oder in die Forschung oder mache ich erst den Master? Zu diesem Zeitpunkt wurden die TV-Shows rund um das Thema Start-Up publik und faszinierten mich. Also habe ich mich dahingehend über das Thema Selbstständigkeit informiert und ein paar Kurse besucht. Unter anderem gab es die Entrepreneurs an der Hochschule. Bald konnte ich mir vorstellen, in einem Start-Up zu arbeiten. Während meiner Bewerbungsphase für meine Bachelor-Thesis erhielt ich über den Mailverteiler der Hochschule Kontakt zu zwei jungen Leuten, die einen Mitgründer, am besten einen Techniker, für ihre Idee suchten: einen fahrbaren Transporttisch als Haushaltshilfe für Menschen mit körperlicher Einschränkung zu entwickeln.

Ein Produkt von Null an entwickeln? Die Gestaltung und Entwicklung maßgeblich mitbestimmen? Ein Roboter für den Haushalt im Gesundheitswesen? Hörte sich für mich super an. Kurz darauf habe ich meine sichere Arbeitsstelle für meine Thesis abgesagt und meine Thesis über die Idee geschrieben.

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Meine Hauptaufgabe ist die Produktentwicklung in Software und Elektronik. Da könnte man meinen, dass ich nur am PC sitze und entwickle. Meine Aufgaben erweisen sich aber als sehr vielfältig. Jede Woche stehen andere Aufgaben und Themen an. Da ist es oft schwierig, den Fokus zu behalten. Das einzige was regelmäßig ist, sind lange Diskussionen – und einmal die Woche meinen Schreibtisch aufräumen. 

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Besonders zugute ist mir gekommen, dass ich mich im Studium mit unterschiedlichen Themen und Programmen beschäftigt habe. So bin ich universell einsetzbar. Als Mechatroniker habe ich im Studium konstruiert, Platinen aufgebaut und verschiedene Programme geschrieben.


Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Werde Dir deiner Stärken und Schwächen bewusst. Informiere dich über aktuelle Forschungsthemen, um einen Blick für deine beruflichen Möglichkeiten zu erhalten. Entscheide dich möglichst früh im Studium, ob du dich möglichst breit aufstellst oder dich in bestimmte Themen vertiefst. Beides hat seine Vor- und Nachteile für den späteren Beruf.

 

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Die Umsetzung eigener Ideen in Projektarbeiten war für mich immer etwas Besonderes. Gerade die freie Nutzung der Labore und Werkstätten kamen mir hierbei sehr zugute.


Alumni berichten aus ihrem Arbeitsalltag - Michael Kram

Michael Kram,

Absolvent des Bachelor-Studiengangs Elektrotechnik / Informationstechnik , aktuell bei der Robert Bosch GmbH.

26. Oktober 2017

Sie arbeiten heute bei der Robert Bosch GmbH. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.

Nach meinem Studium an der Hochschule Pforzheim habe ich das zweijährige Traineeprogramm im Bereich Forschung und Entwicklung bei der Firma Robert Bosch GmbH durchlaufen. Im Rahmen des Programms konnte ich einige Facetten der Firma Bosch kennenlernen, von der Software-Entwicklung von ESP-Systemen über Fertigung von Zündspulen bis zum Produktmanagement von Sensoren. Das Ganze an verschiedenen Standorten in Deutschland sowie im Rahmen einer sechsmonatigen Auslandsstation in China. Anschließend habe ich meine Tätigkeit im Produktmanagement fortgesetzt. Nach einer zweijährigen Assistenztätigkeit in einem unserer Vorstandsbüros bin ich für vier Jahre nach Budapest gewechselt. Dort war ich anfangs Abteilungsleiter, später Entwicklungsleiter für Aktive und Passive Sicherheitssysteme, Lenksysteme, Fahrerassistenzsysteme und ich konnte Entwicklungsaktivitäten für das Automatisierte Fahren in Ungarn aufbauen. Zum Zeitpunkt meiner Rückkehr nach Deutschland habe ich dort ca. 650 Mitarbeiter geführt. Heute bin ich Entwicklungsleiter für die System- und Vorentwicklung des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Dabei beschäftige ich mich mit Themen wie Funktionen und Architekturfragen für vernetzte Systeme, Security und Safety, Prozesse, Tools und Methoden, Big Data und vieles mehr.

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Das kann ganz unterschiedlich sein. Ich befasse mich viel mit strategischen Fragen, versuche so viel Zeit wie möglich mit meinem Team zu verbringen und bin hin und wieder an unseren verschiedenen Bosch-Standorten in der Welt unterwegs. Nicht nur in Budapest, sondern auch in Indien, China, Japan oder in den USA. So wird es nie langweilig – das ist mir wichtig!

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen? 

Im Elektrotechnik-Studium an der Hochschule Pforzheim habe ich meinen technischen Grundstock erworben, von dem ich noch heute zehre. Der Praxisbezug, die kleinen Lerngruppen sowie der enge Kontakt zu den Professoren haben mit Sicherheit dazu beigetragen, dass sich der Stoff gut verankert hat. Zudem hatte ich die Chance, mein Gelerntes direkt im Rahmen des studienbegleitenden Förderprogramms bei Harman/Becker (damals auch Trainee-Programm genannt) anzuwenden. Das Ganze erachte ich als ein sehr kluges, integriertes Konzept. Das Master-Studium „Information Systems“ hat – neben der technischen Tiefe – meinen Hunger auf die „Breite“ geweckt. Ich denke, das war entscheidend für meine spätere berufliche Entwicklung. Des Weiteren bin ich dankbar für die Offenheit der Professoren, mich bei meinen beiden Auslandssemestern am IIT Bombay und der University of Cambridge unterstützt zu haben. Diese Erfahrungen haben mir den Schritt wesentlich erleichtert, für Bosch noch einmal ins Ausland zu gehen und dabei erfolgreich zu sein.

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Ich habe immer das gemacht, was mir Spaß macht (naja, fast immer J) , beginnend bei der Studienwahl und auch heute bei Bosch. Man darf sich nicht scheuen, sich Rat einzuholen, das beginnt schon mit den Professoren während des Studiums. Ob man jeden Ratschlag annimmt, obliegt jedem selbst.

 

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte: 

Das Wesentliche habe ich oben genannt. Wie ich höre und hier lese, hat sich das behalten. Bitte macht weiter so!


Alumni berichten aus ihrem Arbeitsalltag - Sandra Haas

Sandra Haas,

Absolvent des Bachelor-Studiengangs Medizintechnik, aktuell bei der Robert Bosch Packaging Technology GmbH.

01. August 2017

Sie arbeiten heute bei der Robert Bosch Packaging Technology GmbH. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.

Meine Bachelor-Arbeit habe ich am Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig in der Arbeitsgruppe Liganden-Entwicklung geschrieben. Für mich war das eine super Möglichkeit in einer modernen, renommierten und sehr bekannten Gesellschaft meine Abschlussarbeit schreiben zu können. Während meines Studiums hatte ich bereits Vorlesungen in Biochemie und Molekularbiologischen Technologien. Dieses Wissen hat mir bei der Erstellung meiner Arbeit im Gebiet der Malariaforschung und der Arbeit im Labor weitergeholfen. Ich bekam viel Unterstützung von meinem Chef und nach der Fertigstellung auch eine Festanstellung als Technische Mitarbeiterin. Nach einem dreiviertel Jahr im Beruf stand für mich fest, mich noch weiterbilden zu wollen und meinen Master zu machen. Ich bewarb mich erfolgreich für das Förderprogramm „PreMaster“ der Robert Bosch GmbH; hier geht dem eigentlichen Master-Studium eine einjährige Unternehmensphase voraus. Diese absolviere ich seit Februar dieses Jahres im After-Sales-Bereich als Auftragsmanagerin für Verpackungsmaschinen flüssiger Pharmazeutika.

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Durch mein Studentenprogramm ist jede Woche anders. Ich lerne ständig etwas Neues und bekomme sowohl einiges von der Struktur und den Prozessen des Betriebes als auch vom Tagesgeschäft mit. Da ich momentan eine Art „Praktikantenstatus“ habe, freut es mich natürlich umso mehr, dass ich verschiedene Aufgaben selbständig übernehmen darf. Unsere Abteilung beschäftigt sich mit den Angeboten und der Auftragsabwicklung von Modernisierungen der bereits beim Kunden bestehenden Maschinen. Für mich ist das Management neben der Forschung ein zweiter Bereich, der mich sehr interessiert und in dem ich mir eine längerfristige Tätigkeit vorstellen könnte. Ein PreMaster-Programm bringt noch andere Vorteile: So habe ich zum Beispiel die Möglichkeit, innerhalb des Jahres weitere Abteilungen kennen zu lernen. Auch ein Auslandsaufenthalt in den USA wäre eine Option, die ich falls organisatorisch alles klappt, sehr gerne annehmen würde. Zusätzlich ist man in der Wahl seines Master-Studiums nicht an ein Fach oder einen Ort gebunden – was einem sehr viel Spielraum und Entscheidungsfreiheit bietet.

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Ich glaube meine größte durch das Studium erlernte Kompetenz ist das Strukturieren und Organisieren im Allgemeinen. Neben dem erworbenen Fachwissen, hat die Hochschule mich außerdem fit gemacht, komplexe Themen zu verstehen und Lösungswege für Probleme zu finden.
Besonders positiv in Erinnerung ist mir das freundschaftliche Verhältnis zu den Kommilitonen. Das gute Betreuungsverhältnis durch Professoren und Mitarbeiter, in dem wir uns alle konkurrenzlos „sehr gut aufgehoben“ fühlen konnten, hat dazu sicher seinen Beitrag geleistet – ebenso wie Exkursionen zu verschiedenen Firmen in ganz Deutschland.

 

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Nicht zu verzweifeln, wenn es nicht sofort bei der ersten Bewerbung mit einem Praktikumsplatz oder einem Jobangebot klappt. Und dann natürlich etwas zu machen, was einen interessiert und Spaß macht! Ich finde es hilfreich, verschiedene Bereiche durch möglichst viele Praktika, Abschlussarbeiten und Studentenprogramme kennen zu lernen, um so genau die richtige Arbeit für einen selbst zu finden. Mein Praktikum hatte ich damals bei einer kleinen Firma, die medizinische Instrumente wie Otoskope herstellt, im Qualitätsmanagement gemacht. Für die Abschlussarbeit war ich dann ja in der Antigen-/Antikörperforschung gegen Malaria und während meiner Festanstellung in der Lebensmittelallergieforschung tätig und nun im technischen Management bzw. Vertrieb. Momentan könnte ich mir vorstellen, in diesem Bereich auch weiterhin zu arbeiten… aber mal sehen, was die Zukunft noch für mich bereithält.

 

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Als Erstes für deine tolle Lage mit dem Blick über Pforzheim und den vielen schönen Plätzen in den Mittagspausen im Sommer. Als Zweites für die schöne Bibliothek, in der ich es immer super angenehm fand, für Klausuren zu lernen. Zu guter Letzt für deine netten und hilfsbereiten Professoren. In meinem Fall ist hier vor allem Prof. Dr. Tobias Preckel zu nennen, der die Betreuung meiner Abschlussarbeit übernommen und mich mit viel Engagement unterstützt hat. Durch seine Initiative und sein Gutachten habe ich dieses Jahr an dem ausgeschriebenen Förderpreis der Richard Wolf GmbH für eine Abschlussarbeit im Sinne einer gesünderen Welt und einem menschlichen Miteinander im spirit of excellence teilgenommen. Ich hatte meiner Meinung nach sehr geringe Siegeschancen auf Grund meines sehr weit von der „klassischen Medizintechnik“ entfernten Themas, doch ich konnte die Jury von meiner Arbeit überzeugen. Ich freue mich sehr, dass ich nun die erste Förderpreisträgerin der Firma Richard Wolf im Studiengang Medizintechnik bin.


ALumni berichten aus ihrem Arbeitsalltag - Kai Clemens Liebich

Kai Clemens Liebich,

Absolvent der Embedded Systems, aktuell  bei der Robert Bosch GmbH als Entwicklungsingenieur.

02. Mai 2017

Sie arbeiten heute bei der Robert Bosch GmbH als Entwicklungsingenieur. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.

Mit meinem Master of Science in Embedded Systems an der Hochschule konnte ich meine Kompetenzen aus dem vorangegangenen Elektrotechnik-Studium in die Breite erweitern und gleichzeitig vertiefen. Dabei war auch mein Jahr im Electronics-Team der Rennschmiede Pforzheim, einer studentischen Initiative der Hochschule, die Rennwagen konzipiert, konstruiert und baut, eine sehr große Bereicherung. Im Rahmen einer Bosch-Werksführung für unser Team in Feuerbach hatte ich das Glück direkten Kontakt mit der dortigen Personalabteilung zu erhalten. Mit ihrer Hilfe und der Unterstützung der Hochschule bekam ich die Möglichkeit, meine Thesis bei Bosch in Bangalore, Indien, zu verfassen. Neben den unzähligen kulturellen Eindrücken Indiens durfte ich dabei den Konzern, seine Prozesse und Arbeitsfelder näher kennenlernen. Zurück in Deutschland stand für mich fest, dass ich bei Bosch auch meine ersten Schritte als Ingenieur wagen und meine im Studium über die Jahre erworbenen Kenntnisse einbringen möchte.

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Hier in der Entwicklung verläuft  kaum eine Woche identisch mit einer anderen. Im Bühlertal arbeite ich primär an der Entwicklung von Elektronik für Wischer und teilweise auch Fensterheber. Zu meinen Hauptaufgaben zählen die Durchführung von Versuchen zur Verifikation von Funktionen sowie die technische Unterstützung bei Meetings mit Kunden oder Zulieferern. Flexibilität ist wichtig, wenn es bei Problemen kurzfristig zu mehrtägigen Einsätzen beim Kunden kommen kann. Durch die Globalisierung ist es Alltag, dass die Entwicklung über mehrere Standorte im In- und Ausland hinweg verteilt ist und Meetings damit meist per Skype auf Englisch mit Teams, Kunden oder Zulieferern aus der ganzen Welt abgehalten werden.

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Die beiden prägendsten Phasen waren meine Arbeit bei der Rennschmiede sowie meine Thesis in Indien. Neben den technischen Finessen hat mich bei der Rennschmiede besonders das Arbeiten im interdisziplinären Team begeistert. Wenn man den fertigen Rennwagen am Ende  in Hockenheim auf der Rennstrecke fahren sieht, ist man einfach unsagbar stolz.

Indien war für mich persönlich eine mindestens ebenso faszinierende und bereichernde Erfahrung. In meiner Thesis hatte ich die Aufgabe, eine neue elektrische Rikscha von Grund auf neu zu entwickeln. Dabei hatte ich die Freiheit, jeden Bereich der Rikscha (Elektrik, Mechanik und Software) und jede gewünschte Eigenschaft selbstständig und nach eigenen Vorstellungen zu entwickeln und umzusetzen. Ich durfte nicht nur interne, sondern auch externe Mitarbeiter koordinieren, die mich bei einzelnen Aufgaben unterstützt haben. Dadurch konnte ich nicht nur fachlich, sondern ganz besonders auch kulturell viel dazu lernen. Die viele Reisen über die Wochenenden waren dabei das Sahnehäubchen eines aufregenden halben Jahres im fernen Indien.

 

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Macht das, was euch Spaß macht, aber scheut nicht davor zurück, auch einmal neue Dinge und Situationen auszuprobieren. Ihr seid jung und ungebunden. Nutzt das!

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Für die tatkräftige Unterstützung unseres Teams im Rahmen der Rennschmiede. Ohne das Engagement der Fakultät wären unsere Erfolge nicht möglich gewesen! Danke auch für die Chance, meine Thesis im Ausland schreiben zu können und für die tolle Unterstützung währenddessen.

Abschlussarbeit in Indien

Development of a prototype of an electric rickshaw with enhanced driving dynamics”

Kai Clemens Liebich entwickelte im Rahmen seiner Master-Thesis eine E-Rikscha für die Bosch Group in Indien

Kai Clemens Liebich beendete sein Master-Studium (Master of Science in Embedded Systems) an der Fakultät für Technik im Frühjahr 2016. Von Anfang Oktober 2015 bis Ende März 2016 arbeitete er in Indien an einer Master-Thesis der besonderen Art: Er entwickelte eine E-Rikscha für die Bosch- Group. Betreut wurde er im Rahmen seiner Arbeit mit dem Titel „Development of a prototype of an electric rickshaw with enhanced driving dynamics” von Prof. Dr.-Ing. Martin Pfeiffer als Erstprüfer und Prof. Dr. Stefan Hillenbrand als Zweitprüfer.

Wie entstand die Idee zur Abschlussarbeit?
Meine Arbeit ist die Weiterentwicklung einer Idee, die im Rahmen des Bosch-Wettbewerbs „Bosch InnoGame“ den zweiten Platz erreicht hatte. Diese preisgekrönte Idee war ein Retrofit-Bausatz für bestehende Rikschas, mit dem diese zu einer E-Rikscha umgebaut werden können. Da dieser Umbau jedoch letztlich zu teuer in der Herstellung war, wurde entschieden, direkt auf eine neuentwickelte E-Rikscha zu setzen. Ein Neubau war nicht nur kostengünstiger und umweltverträglicher, durch den Einsatz mehrerer Elektromotoren glänzt die E-Rikscha auch durch eine besonders hohe Agilität im Straßenverkehr. 

Beschreiben Sie in einfachen Worten, was Ihre Entwicklung so besonders macht?
Bisherige elektrische Rikschas haben sich auf den direkten Ersatz eines Verbrennungsmotors durch einen Elektromotor beschränkt. Die von mir entwickelte E-Rikscha geht dabei einen Schritt weiter und nutzt zwei bis drei getrennt steuerbare Elektromotoren – einen pro Rad. Dadurch ist es möglich, definierte, unterschiedliche Drehmomente an den Rädern erzeugen zu lassen, wodurch Lenkwinkel bis über 90 Grad möglich werden. Weiterhin werden das Antiblockiersystem, die elektronische Stabilitätskontrolle sowie die Traktionskontrolle, die verhindert, dass die Räder beim Anfahren durchdrehen, mit Hilfe der leistungsfähigen Elektromotoren umgesetzt. Meine Entwicklung ist dementsprechend also auch sehr viel sicherer als die Vorgänger. Einen entscheidenden Vorteil, ganz besonders im vom Stop-and-Go geprägten dichten Verkehr indischer Großstädte, bietet außerdem das Regenerative Bremsen, also die Rückgewinnung von Bewegungsenergie beim Bremsen. In einem konventionellen Fahrzeug wird beim Bremsen ein Großteil der Bewegungsenergie über die Reibungsbremse in Wärme umgewandelt und ungenutzt an die Umwelt abgegeben. Anders bei Hybrid- oder Elektromotoren: Hier kann zumindest ein Teil der Bewegungsenergie rückgewonnen und neu nutzbar gemacht werden. 

Hintergrund: Informationen zum Wettbewerb BOSCH InnoGame
Das Bosch InnoGame ist ein unternehmensinterner Wettbewerb mit dem Ziel, die Kreativität der Mitarbeiter zu fördern um neue Geschäftsfelder in der Zukunft zu entdecken oder neue Produktbereiche hervorzubringen. Die vielversprechendsten Ideen werden einer Jury vorgestellt. Die drei besten Ideen bekommen ein Budget, um sie detailliert zu prüfen und, wenn möglich, in die Realität umzusetzen.


Alumni berichten aus ihrem Arbeitsalltag - Kevin Ostheimer

Kevin Ostheimer,

Absolvent der Elektrotechnik / Informationstechnik, aktuell bei der AUDI AG China.

02. Februar 2017

Sie arbeiten heute für die AUDI AG in China. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.

In meiner Abschlussarbeit habe ich an kamerabasierten Fahrassistenzsystemen geforscht, die eine wichtige Rolle bei der aktiven Unfallvermeidung spielen.

Anschließend habe ich mich mit Sicherheitskonzepten von elektromechanischen Lenksystemen und der Funktionssoftware im Bereich von Hybrid-Getrieben beschäftigt.

Bei der AUDI AG konnte ich spannende Projekte zu Prüfständen für Getriebe und Leistungselektroniken betreuen. Diese Erfahrungen wollte ich anschließend dort einbringen, wo momentan sehr viel passiert: in China. Dort ein Plugin-Hybrid-Elektrofahrzeug in Serie zu bringen, ist eine Herausforderung, die alle Facetten eines interkulturellen und technischen Projektmanagements umfasst. Obwohl ich bis dato keine Gesamtfahrzeugentwickler-Erfahrung hatte, bekam ich die Chance, an dieser Herausforderung teilzunehmen. Wir konnten alle Entwicklungsprozesse exakt zum Produktionsstart abschließen und das Fahrzeug läuft nun in Changchun vom Band.

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Viele Situationen treten spontan und erstmalig auf. Daher gibt es keine typische Arbeitswoche. In der Regel besprechen wir gemeinsam mit unseren chinesischen und deutschen Kollegen hier im Joint-Venture aktuelle Technikthemen.

Auch an den richtigen Strategien für größtmögliche Synergien über alle Elektrofahrzeug-Plattformen hinweg arbeiten wir. Mit den Kollegen in der Produktion haben wir ebenfalls viele gemeinsame Themen – hier steht vor allem die Qualitätskontrolle im Fokus.

Außerdem freue ich mich, als persönliche Brücke zu den Entwicklern in Ingolstadt fungieren zu können. Nachmittags bis in die frühen Abendstunden hinein liegen die Zeitzonen günstig, oft finden dann (Video-)konferenzen statt. Am meisten gefällt mir dabei der aktive Austausch über Technikthemen mit den Aggregateentwicklern und der E/E-Abteilung (Elektrik/Elektronik).

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Systematisch und wissenschaftlich fundiert an komplexe technische Fragen heranzugehen, ist für mich der wichtigste Punkt eines Ingenieurstudiums. Die Hochschule Pforzheim hat dies aus meiner Sicht exzellent vermittelt. In zahlreichen Projektarbeiten während des Studiums wurde mir beigebracht, technische Konzepte selbst umzusetzen. Das ist unter einem engen Zeitrahmen oft fordernd: Eine Idee, die sich am Anfang oft einfach anhört, kann für alle Projektbeteiligten sehr schnell immer komplexer werden.


Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Mit dem Abschluss an einer deutschen Hochschule haben junge Akademiker das Fachwissen, um Fragestellungen anzugehen, die uns aktuell global beschäftigen.

Sie sollten offen sein, fachfremde und landesspezifischen Anforderungen anzunehmen und auch persönliche Eigeninitiative entwickeln. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Problemlösungen oft ganz woanders liegen als auf den ersten Blick vermutet.

Erfolgreich sind wir alle nur in Teams, die sich durch Wertschätzung und regelmäßigen Informationsaustausch auf Augenhöhe auszeichnen. Angst vor Fehlern sollte dabei keinesfalls Innovationen verhindern. Audi ermutigt seine Mitarbeiter beispielsweise, motiviert in neue Richtungen zu denken und Bestehendes in Frage zu stellen. Auf diesem Weg trifft man im Unternehmen auf viele Unterstützer.


Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Die Ausstattung und Lehrmethoden der Fakultäten im Bereich der Elektro- und Informationstechnik haben verschiedenste Megatrends richtig erkannt und konsequent vermittelt. Damit hatte ich tatsächlich einen echten Vorsprung unter vielen Berufseinsteigern. In einigen Laboren gab es dieses Potential kreativer Freiräume und einen Schaffensdrang unter den Studenten, der viel Gutes zum Vorschein gebracht hat.

 

Bild: Kevin Ostheimer arbeitet für die AUDI AG in China. Das Bogenschießen zählt hier zu den beliebtesten Volkssportarten.

Studierende der Fakultät für Technik finden alle relevanten Informationen rund ums Auslandssemester im E-Campus (Interner Bereich - Anmeldung erforderlich).


Ein Auslandssemester ist auch für Ingenieurstudierende immer ein Gewinn!

Als Austauschstudierender im Ausland sammeln Sie einzigartige Erfahrungen, von denen Sie ein Leben lang profitieren werden.

Einerseits verbessern Sie natürlich Ihre Fremdsprachenkenntnisse. An den meisten unserer Partnerhochschulen ist die Lehrsprache Englisch, in vielen Zielländern lernen Sie ganz nebenbei noch Grundlagen in der jeweiligen Landessprache. Andererseits erfahren Sie einen akademischen Perspektivenwechsel: Sie machen sich mit neuen Lehrmethoden und Lernansätzen in einer internationalen Atmosphäre vertraut und bekommen so neue Impulse für Ihr weiteres Studium.

Eine ganz neue Erfahrung ist es, fremde Länder nicht nur zu bereisen, sondern tatsächlich für längere Zeit dort zu wohnen. Sie tauchen in den Alltag ein, passen sich dem fremden Lebensrhythmus an und lassen sich auf die Kultur Ihres Gastlandes ein. Das zeitweise Leben fern der Heimat bietet Ihnen die Chance, Ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Denn es gilt, organisatorisch Einiges auf die Beine zu stellen und herausfordernde Situationen zu meistern. Sie werden sich selbst besser kennenlernen und werden Ihr Selbstbewusstsein stärken.

Während des Studiums im Ausland werden Sie viele Menschen treffen – sowohl „locals“ als auch andere „internationals“. Manche Freundschaften halten über Jahre und bilden die Grundlage für ein eigenes internationales Netzwerk, von dem beide Seiten profitieren können.

Ein Auslandssemester ist definitiv ein Pluspunkt im Lebenslauf. Denn wer mehrere Monate im Ausland gelebt und studiert hat, zeigt dem künftigen Arbeitgeber: „Ich bringe gute Englischkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen mit und bin in der Lage, mich auch in einem fremden Umfeld zügig zurechtzufinden.“ Alles wertvolle Schlüsselkompetenzen, um als Nachwuchsingenieurin oder -ingenieur weltweit einsetzbar zu sein.

Sie denken, ein Auslandsstudium können Sie sich nicht leisten, weil es zu viel Zeit und Geld kostet?
Ein Semester an einer unserer Partnerhochschulen lässt sich gut in Ihr Technik-Studium an der Hochschule Pforzheim integrieren. Üblicherweise wird es im Bachelor fürs sechste Semester und im Master fürs dritte Semester empfohlen, doch auch andere Lösungen sind individuell realisierbar.

Anrechnung von Studienleistungen
Über ein sogenanntes „Learning Agreement“ wird geregelt, welche im Ausland erbrachten Leistungen Sie in Ihr Studium einbringen können, so verlieren Sie keine Zeit.

Auch finanzielle Unterstützung ist möglich
Um Ihnen die Entscheidung pro Auslandsstudium zu erleichtern, gibt es vielfältige Fördermöglichkeiten (Erasmus+, Auslands-Bafög, Stipendien usw.). Außerdem gibt es Zielländer, in denen die Lebenshaltungskosten niedriger als in Deutschland sind. Gerne beraten wir Sie individuell und helfen Ihnen auf Ihrem Weg zum Auslandsstudium.

 

Study abroad: Die Welt steht Ihnen offen – erweitern Sie Ihren Horizont durch ein Auslandssemester!

Partnerhochschulen der Fakultät für Technik

 

Für Studierende der Wirtschaftsingenieurwesen-Studiengänge gibt es die zusätzliche Option, sich für ein Auslandsstudium an einer der Partnerhochschulen der Fakultät für Wirtschaft und Recht zu bewerben. Hier finden Sie die Liste dieser Partnerhochschulen.

Fragen zu den Möglichkeiten und Rahmenbedingungen eines Auslandsstudiums beantworten Ihnen gerne persönlich oder per E-Mail:

Auslandsbeauftragter der Fakultät für Technik - Prof. Dr. Moritz Peter

Auslandsbeauftragter der Fakultät für Technik

Prof. Dr. Moritz Peter

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Koordinatorin für internationale Programme der Fakultät für Technik - Henriette Schürger

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Studiengangleiter Medizintechnik - Prof. Dr.-Ing. Andreas Mazura

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Sekretariat Informationstechnik

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Tel. 07 231 - 28 6381

Raum T.1.2.26


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So finden Sie uns!

Die Hochschule Pforzheim hat mit den drei Fakultäten mehrere Standorte in Pforzheim:

An unserem Hauptsitz an der Tiefenbronner Straße 65 finden Sie die Verwaltung, den Audimax, die Bibliothek und die Fakultät für Wirtschaft und Recht. Die Fakultät für Technik befindet sich in der Tiefenbronner Straße 66 während die Fakultät für Gestaltung ihren Hauptsitz in der Holzgartenstraße 36 hat. Der Studiengang Mode befindet sich an der Östlichen  Karl-Friedrich-Straße 24, die Studiengänge des Transportation Design an der Eutinger Straße 111.

Um den Übersichtsplan zu vergrößern und/oder herunterzuladen, klicken Sie bitte einfach auf das Bild. 

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