MECHATRONISCHE SYSTEMENTWICKLUNG - MASTER OF SCIENCE (M. SC.)

Modellierung, Simulation und Optimierung mechatronischer Systeme!

Entwicklung moderner Regelungs- und Antriebssysteme!

Anwendung von künstlicher Intelligenz in der Robotik!

Engineering und sichere Auslegung von automatisierten Systemen!

Die zunehmende Komplexität und Vernetzung mechatronischer Systeme erfordert hochqualifizierte Experten, die in der Lage sind, Maschinen, Anlagen und Produkte ganzheitlich zu entwickeln – mittels moderner Methoden und Werkzeuge sowie Techniken aus unterschiedlichen Domänen. Wie ist der Stand der Ingenieurausbildung heute? Welche Kompetenzen und Spezialkenntnisse sind erforderlich, um – im Verbund mit Facharbeitern – den technologischen Wandel mitzugestalten und weiterzuentwickeln? Im Rahmen seiner aktuellen Studie „Ingenieurinnen und Ingenieure für Industrie 4.0" entwirft der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) eine Kompetenzanalyse – „dieses richtungsweisende Soll-Profil für Ingenieurinnen und Ingenieure entspricht dem Curriculum unseres Studiengangs", so MMS-Studiengangleiter Prof. Dr.-Ing. Mike Barth. In diesem Jahr wird an der Fakultät für Technik eine neue Professur für Robotik und Künstliche Intelligenz besetzt werden. Ab dem Wintersemester 2019/2020 werden den MMS-Studierenden die Wahlpflichtmodule „Künstliche Intelligenz“ und „Robotik“ angeboten.

Im November hat die Bundesregierung ihre „Strategie Künstliche Intelligenz“ verabschiedet. Bis 2025 sollen drei Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) fließen. Längst verankert auch die Hochschule Pforzheim die Zukunftstechnologie fest in Lehre und Forschung.

Das Wichtigste im Überblick

Anzahl Semester            
3 Semester Vollzeit / konsekutiv

Lehrsprache                         
Deutsch

Beginn                                  
Wintersemester

Bewerbungsschluss            
30. Juni

Anzahl ECTS                        
90 ECTS

Campus                                
Tiefenbronner Straße 66

Zulassungsvoraussetzungen  
Überdurchschnittlicher Hochschulabschluss in einem ingenieurwissenschaftlichen Bachelor-Studiengang. Nähere Bestimmungen finden Sie in der Zulassungssatzung. Als Referenzrahmen für Sprachen ist ein Nachweis über die englische Sprache in Form des Levels B2 gefordert. Dies wird u. a. durch eine allgemeine Hochschulreife mit einer im Zeugnis ausgewiesenen Englisch-Note erfüllt.

Anzahl der Studienplätze   
24 pro Jahrgang

Akkreditierung
Akkreditierter Abschluss „Master of Science" (M.Sc.)

Bewerben Sie sich per Online-Bewerbung.

Was müssen Sie einreichen?

  • Online-Bewerbung ("Jetzt bewerben!") oder Bewerbungsformular (siehe oben)
  • Ein aktuelles Passfoto
  • Beglaubigter Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung
  • Beglaubigter Nachweis des Erststudiums (Bachelor- / Diplomzeugnis sowie Bachelor-/Diplomurkunde)
  • Nachweis Sprachkenntnisse in deutscher und englischer Sprache (sofern nicht Muttersprachler)
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Zweiseitiges Motivationsschreiben
  • Ein Empfehlungsschreiben einer (akademischen) Institution oder eines Unternehmens
  • ggf. Nachweis über Berufserfahrung

Das studentische Forschungsprojekt ist im Sommersemester anzufertigen. 

Organisation
Jedes Forschungsprojekt wird in einem Team bestehend aus zwei bis drei Studierenden bearbeitet. Das Forschungsprojekt wird an der Hochschule stattfinden und muss vorrangig professoral betreut werden. Die Projekte finden im Sommersemester statt und haben einen Arbeitsumfang von 9 ECTS (=270 Stunden pro Student = 810 Projektstunden) 

Themenfindung und Schwerpunkte
Die Studierenden sprechen die Professorinnen und Professoren eigenständig an und sind für die Themenfindung selbst verantwortlich. Die Arbeit muss einen klar ersichtlichen konzeptionellen Schwerpunkt haben. Es soll also nicht den einen vorgedachten Lösungsweg geben, der „nur noch umgesetzt“ werden muss. Auf Basis einer fundierten Recherche zum Stand von Wissenschaft und Technik müssen unterschiedliche Lösungskonzepte erarbeitet werden. 

 

Schriftliche Ausarbeitung
Die schriftliche Ausarbeitung ist in englischer Sprache abzufassen. Dabei ist zu beachten, dass eine wissenschaftliche Struktur ersichtlich ist. Sie wird vom betreuenden Professor benotet.

 

In die Benotung sollen verschiedene Kategorien (Inhaltliche Bearbeitung, Vorgehensweise, Dokumentation, Vortrag) einfließen. Zusätzlich zur Projektdokumentation werden die Aufgabenstellung und die wesentlichen Ergebnisse in einem englischsprachigen Journal-Beitrag dokumentiert. Dieser Journal-Beitrag soll 2 DIN A4-Seiten umfassen und mindestens eine Abbildung sowie max. 10 Literaturquellen beinhalten.


Zum Ende des Sommersemesters werden alle Projekte in einer gemeinsamen Veranstaltung präsentiert. Der Vortrag (30 Minuten) ist in englischer Sprache, mit englischen Vortragsmaterialien zu halten. Die anschließende Diskussion (15 Minuten) ist ebenfalls auf Englisch zu führen. Die Vortragsmaterialien und Projektarbeiten sind der Studiengangleitung als PDF zur Verfügung zu stellen.

 

Im Studiengang Mechatronische Systementwicklung haben Sie die Gelegenheit, wesentliche Teile des Studiums durch Ihre Wahl zu beeinflussen. Dazu zählen neben der Forschungsarbeit und der Thesis auch die Möglichkeit, im Rahmen des Wahlpflichtmoduls aus dem Angebot der Master-Studiengänge der Hochschule Pforzheim Lehrveranstaltungen zu wählen.

Vertiefende Lehrveranstaltungen
Als vertiefende Fächer können wir Lehrveranstaltungen in diesen Themenfeldern anbieten:

 

Dozenten:
Prof. Dr.-Ing. Guido Sand, Prof. Dr. Peter Weiß

Ziele:
Dieses transdisziplinäre Seminar bereitet die Studierenden auf die Herausforderungen der digitalen Revolution in der Industrie vor, indem sie nach eigenen Interessen wesentliche Aspekte von Industrie 4.0 nach Methoden des Forschenden Lernens selbst erkunden. Die Transdisziplinarität ergibt sich aus der Betrachtung einer industriell relevanten Fragestellung aus Perspektive der Technologie und der Wirtschaft.

Dozentin:
Prof. Dr. Jasmin Mahadevan

Ziele:
Die Studierenden entwickeln ein Verständnis für die Anforderungen standortübergreifender, virtueller, interkultureller und internationaler Zusammenarbeit im Ingenieurs- und Entwicklungsbereich. Sie entwickeln neue – z.B. interkulturelle, Disziplinen-übergreifende oder global einsetzbare – Handlungs- und Kommunikationsstrategien. Dadurch werden sie in die Lage versetzt, in komplexen Arbeitssituationen adäquate und effektive Lösungen zu finden, die über eine rein technische Problemlösung hinausgehen.

Dozent:
Prof. Dr.-Ing. Rainer Drath

Ziele: 
Die Studierenden erlernen die Grundlagen und tieferen Hintergründe der Datenmodellierung mit Meta-Modellen am Beispiel von AutomationML. Mit AutomationML lässt sich die greifbare Welt objektorientiert modellieren und speichern, beispielsweise mechatronische Systeme, Geräte, Fertigungszellen einschließlich Strukturen, Geometrien und Logik. Sie erlernen, wie man mit AutomationML Anforderungsmodelle, Typmodelle und Instanzmodelle abbildet. Darüber hinaus erlernen Sie Basis-Konzepte von AutomationML wie die Referenzierung von Geometrien und Verhaltensbeschreibungen, die Modellierung ihrer Zusammenhänge, aber auch erweiterte Konzepte wie die Modellierung von Gruppen, Ports, von mehrsprachigen Ausdrücken, Listen, Kommunikationsnetzwerken und das Referenzieren von Fremd-Dateien. Sie lernen die Problemstellung des Datenaustausches im heterogenen Werkzeugumfeld kennen und erproben die Fähigkeiten von AutomationML, Daten zwischen Werkzeugen auszutauschen, ohne dass die Werkzeuge voneinander wissen müssen. Das Seminar besteht aus Vorlesungen und praktischen Übungen, in denen Sie das händische Modellieren, aber auch das automatische Erzeugen und Auswerten von AutomationML-Dateien üben.  

Das Seminar mündet in einer Modellierungsaufgabe, die in einer praktischen Übung vollzogen und im Referat von den Studierenden dargestellt und präsentiert wird.

Dozent:
Prof. Dr.-Ing. Alexander Hetznecker

Ziele:
Die Studierenden erlernen die Funktionsweise elektrochemischer Sensoren in Gasen und in Flüssigkeiten. Sie erfahren im Einzelnen die Grundlagen der Wechselwirkungen an Mehrphasenkontakten, die auf physikalische und chemische Vorgänge zurückzuführen sind. Sie können die Messkette (quantitativen zu detektierenden Substanz bis zur Anzeige) darstellen und kennen die notwendigen Randbedingungen von Praxisbeispielen. 

Dozent:
Prof. Dr.-Ing. Steffen Reichel

Ziele:
Die Studierenden erwerben ein tieferes Verständnis von den Eigenschaften von Licht. Auch die Wechselwirkung von Licht mit Materie wird erarbeitet. Daraus werden das Grundprinzip des optischen Verstärkers und des Lasers entwickelt, die heute in der Industrie bei Herstellungsprozessen und Kommunikationssystemen nicht wegzudenken sind.

Dozent:
Prof. Dr.-Ing. Sascha Seifert

Ziele:
Die Studierenden erwerben vertiefende Kenntnisse der objektorientierten Programmierung in C# und des .NET-Frameworks. Sie verstehen, wie verteilte und mobile Anwendungen entwickelt werden. Sie lernen den Einsatz der Cloud-Technologie kennen und erlangen ein tiefer gehendes Verständnis der parallelen Programmierung.

Dozent:
Prof. Dr.-Ing. Roland Wahl

Ziele:
Die Studierenden erwerben ein Verständnis der für eine Materialbearbeitung wichtigen Eigenschaften von Laserstrahlung sowie der grundlegenden Techniken der Strahlführung und - formung in Bearbeitungsmaschinen. Sie verstehen die Verfahrenstechniken wichtiger Laserbearbeitungsprozesse und erwerben die Fähigkeit, daraus in direkter Weise die von einer Laserbearbeitungsmaschine zu fordernden Funktionseigenschaften, insbesondere hinsichtlich Genauigkeit und Dynamik, abzuleiten.

Dozenten:
Dr.-Ing. Andreas Wolf, Dr.-Ing. Werner Krauss

Ziele:
Die Studierenden erlernen die Grundlagen und tieferen Hintergründe der Automatisierungstechnik mit Robotern. Sie lernen Fachbegriffe kennen und erhalten Grundlagenkenntnisse, sie verstehen die Zusammenhänge zwischen Applikationsanforderungen und der notwendigen bzw. der zur Verfügung stehenden Robotertechnik (z.B. Greifer, Sensor). Die Studierenden können ein Automatisierungssystem mit Robotern grob auslegen und lernen hierzu die einschlägigen Methoden zur Erschließung von Automatisierungspotentialen.

Dozent:  
Prof. Dr.-Ing. Norbert Schmitz

Ziele:
Die Studierenden erlernen die Funktionsweise und den Aufbau von Sensoren, die häufig in der Robotik eingesetzt werden, kennen. Sie kennen die verschiedenen Sensortypen und die von den Sensoren gemessenen Daten. Sie erlernen wie die Sensordaten übertragen, gespeichert und verarbeitet werden. Dabei steht die Sensordatenverarbeitung mit Hilfe der künstlichen Intelligenz im Vordergrund. Dabei werden Beispiele von Sensorsystemen und deren Datenverarbeitung vorgestellt.

Dozent:
Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Bauer

Ziele:
Die Studierenden erwerben ein grundlegendes Verständnis für Qualitätsmethoden, die in der Industrie zur Erreichung von anspruchsvollen Qualitätszielen eingesetzt werden. Durch praxisnahe Beispiele und die selbstständige Bearbeitung von Optimierungsaufgaben in Form von mehreren Hausarbeiten lernen die Studierenden ausgewählte Qualitätsmethoden direkt einzusetzen und in der industriellen Praxis dann auch direkt umzusetzen.

Informationen folgen in Kürze.

Dozent:
Prof. Dr.-Ing. Reiner Bührer

Ziele:
25 Prozent aller Ingenieure arbeiten laut dem Verein deutscher Ingenieure (VDI) später im Vertrieb – weitere im Projektmanagement. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie der Kunde tickt. Die Studierenden kennen die Aufgaben eines Ingenieurs im Bereich des technischen Vertriebs. Sie verstehen, wie wichtig sicheres Auftreten beim Umgang mit Kunden ist. Sie wissen, dass man beim Kunden als erfolgreicher Ingenieur ein offener und ehrlicher Zuhörer, Berater und Partner sein muss. Sie können dieses Wissen bei der Planung und der Durchführung zukünftiger Kundenkontakte anwenden.

Rahmenbedingungen zur Auswahl

  • Ihre Auswahl ist beschränkt auf Lehrveranstaltungen, deren Prüfungsleistung benotet werden.

  • Wenn Sie sich für eine Lehrveranstaltung interessieren, nehmen Sie Kontakt mit dem Prüfer auf. Klären Sie mit dem Prüfer, ob Sie die notwendigen Voraussetzungen erfüllen. Zudem muss der Prüfer sein Einverständnis erklären, Sie als "Fachfremden" zu prüfen.

  • Außerdem müssen Sie Ihre Auswahl vor der Anmeldung zur Prüfung in diesen Lehrveranstaltungen beantragen und vom Studiendekan des Studiengangs Mechatronische Systementwicklung genehmigen lassen. Sie können dazu das untenstehende Formular benutzen.

  • Das tatsächliche Angebot von Lehrveranstaltungen bestimmt sich aus der Verfügbarkeit der Dozenten und einer genügenden Anzahl von Interessenten an der Lehrveranstaltung.

Fragen beantworten gerne persönlich oder per E-Mail:

Studiengangleiter Mechatronische Systementwicklung - Prof. Dr.-Ing. Mike Barth

Studiengangleiter

Prof. Dr.-Ing. Mike Barth

E-Mail senden

Tel. 07 231 - 28 6475

Profil

Studiengangassistenz Mechatronische Systementwicklung - Christian Härle

Studiengangassistenz

Christian Härle

E-Mail senden

Tel. 07 231 - 28 6915


Engineering PF | Master Mechatronische Systementwicklung - Rückfragen

Rückfragen

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NEWS

Ganz im Zeichen Bayerns stand die bereits zweite Exkursion des Master-Studiengangs Mechatronische Systementwicklung (MMS) in diesem Jahr. Nachdem im Mai der Südschwarzwald mit Unternehmen wie HAGER, Sick, E+H, Rothaus und MTU besucht wurden, zog es den neuen Jahrgang des aktuellen Wintersemesters 2019/2020 in die geographisch andere Richtung.

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Auftakt im Oktober 2019: Zu Beginn des Wintersemesters 2019/2020 begrüßt Studiengangleiter Prof. Dr.-Ing. Mike Barth (ganz rechts) den dritten Jahrgang im Master-Studiengang Mechatronische Systementwicklung.

Der Master-Studiengang Mechatronische Systementwicklung (MMS) unternahm mit 21 Studierenden eine einwöchige Exkursion, die über das Elsass durch den ganzen Südwesten der Republik führte. Die erste Station am Montag, 6. Mai 2019, führte die Master-Studierenden und Studiengangleiter Mike Barth ins französische Obernai zum Besuch des HAGER Forums. An diesem neu errichteten Kunden- und Forschungszentrum des Familienunternehmens erhielten die Studierenden Einblicke in die Entwicklungen innerhalb des HAGER-Geschäftszweigs Energietechnik. Nachmittags entwickelten die Jungingenieure im „Garden“-Kreativzentrum des HAGER-Forums im Rahmen verschiedener Workshops die inhaltliche und strategische Ausrichtung ihres Studiengangs weiter.

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Zukunftsträchtig: Master-Studiengang Mechatronische Systementwicklung

Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.: Studie zur Ingenieursausbildung 

Wie ist der Stand der Ingenieurausbildung heute? Welche Kompetenzen und Spezialkenntnisse sind erforderlich, um – im Verbund mit Facharbeitern – den technologischen Wandel mitzugestalten und weiterzuentwickeln? Diese Fragen beantwortet die aktuelle Studie „Ingenieurinnen und Ingenieure für Industrie 4.0" des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA). Das entstandene „Soll-Profil“ bestätigt den 2017 an der Fakultät für Technik eingerichteten Master-Studiengang Mechatronische Systementwicklung (MMS) hinsichtlich seiner inhaltlichen Ausrichtung: Als unverzichtbare Qualifikationen werden unter anderem Automatisierung, Sensorik, Systems Engineering oder Robotik aufgeführt – all das steht auf dem Stundenplan der Pforzheimer Ingenieure. „Das MMS-Curriculum entspricht dem neuen Anforderungs-Cluster des VDMA. Die Studie belegt: Unsere Absolventen sind gefragt am Arbeitsmarkt“, so MMS-Studiengangleiter Prof. Dr.-Ing. Mike Barth.

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Überbucht: 24 Studienanfänger wurden erwartet, gekommen sind sogar noch mehr. Studiengangleiter Prof. Dr.-Ing. Mike Barth (2. v. r.) begrüßte am 1. Oktober 2018 27 neue Studierende.

Mit 26 Studierenden geht der Master-Studiengang Mechatronische Systementwicklung im Wintersemester 2017/18 erstmals an den Start. Im Rahmen einer offiziellen Auftaktveranstaltung wurden die Erstsemester am Mittwoch, 4. Oktober 2017, von Studiengangleiter Prof. Dr.-Ing. Mike Barth begrüßt. Auch Prof. Dr.-Ing. Matthias Weyer, Dekan der Fakultät für Technik sowie Prof. Dr. Ulrich Jautz, Rektor der Hochschule, hießen die Studierenden willkommen. Als Redner zu Gast waren Alexander Fay, Professor für Automatisierungstechnik an der Helmut Schmidt Universität Hamburg sowie Roland Rosen, Principal Key Expert Research Scientist bei der Siemens AG.

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Der neue Master-Studiengang der Fakultät für Technik "Mechatronische Systementwicklung" wurde noch vor seinem offiziellen Start zum Wintersemester 2017/2018 ohne Auflagen akkreditiert. Die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) hat den konsekutiven Master-Studiengang mit dem Hochschulgrad Master of Science (M. Sc.) als Abschluss akkreditiert. 

"Die Akkreditierung unseres neu konzipierten Master-Studiengangs ist für uns ein wichtiger Meilenstein. Das Prädikat ‚ohne Auflagen' bestätigt die inhaltlich an aktuellen technisch-wissenschaftlichen Fragestellungen ausgerichtete Gestaltung. So erwartet die ersten Studierenden ein anspruchsvolles und spannendes Curriculum."
Studiengangleiter Prof. Dr.-Ing. Mike Barth

Der Master "Mechatronische Systementwicklung" geht im kommenden Wintersemester mit 24 Studienplätzen an den Start. Er richtet sich an Bachelor-Absolventen der Fachbereiche Maschinenbau, Mechatronik oder vergleichbarer Ingenieurwissenschaften. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2017. 

Ab dem Wintersemester 2017/2018: Mechatronische Systementwicklung

Freuen sich über das zukünftig erweiterte Angebot für Studierende: Rektor Professor Dr. Ulrich Jautz (r.) und Professor Dr.-Ing. Mike Barth (l.), der den neuen Masterstudiengang „Mechatronische Systementwicklung“ leiten wird.

Die Fakultät für Technik der Hochschule Pforzheim war mit ihrem Antrag zum Aufbau eines neuen Masterstudiengangs erfolgreich. Insgesamt werden im Rahmen des Ausbauprogramms „Master 2016“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst 24 zusätzliche Plätze für Studienanfänger geschaffen. Im Wintersemester 2017/18 geht der neue technische Masterstudiengang „Mechatronische Systementwicklung“ an den Start.

Die Konkurrenzfähigkeit von Produkten wird durch ihre Funktionalität aber auch durch die Wirtschaftlichkeit und Qualität der dahinterstehenden Produktions- bzw. Fertigungsprozesse bestimmt. In beiden Bereichen spielt die Mechatronik, als Schnittstelle zwischen Mechanik, Elektro- und Informationstechnik, eine stetig zunehmende Rolle. Insbesondere interdisziplinäres Denken wird ein immer wichtigerer Faktor zur Problemlösung. Fach- und Führungskräfte, die sich kompetent und lösungsorientiert in einem solchen technischen Umfeld bewegen können, werden heute und in Zukunft permanent gesucht.

„Wir verzeichnen seit Längerem eine steigende Nachfrage unserer Bachelorabsolventen nach einem größeren Angebot an fachlich aufbauenden Masterstudiengängen. Mit den neuen Studienplätzen können wir dieser Nachfrage nachkommen und Bachelorabsolventen adäquat weiterbilden. Gleichzeitig besteht auch von Seiten der Wirtschaft ein starkes Bedürfnis nach qualifizierten Fachkräften, dem wir künftig mit höheren Masterabsolventenzahlen Rechnung tragen können“, erläutert Studiengangleiter Professor Mike Barth.

Unterstützung durch die IHK Nordschwarzwald
„Die Ausbildung von Fachkräften in der Region und für die Region wird auch von der IHK Nordschwarzwald tatkräftig unterstützt“, so IHK-Geschäftsführer Markus Wexel. Im Rahmen der Antragstellung zum Aufbau des neuen Masterstudiengangs hat die IHK, als „Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“, in einem Schreiben an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst den Bedarf in der regionalen Industrie bekräftigt.

Maschinenbau und Mechatronik
Der Master „Mechatronische Systementwicklung“ richtet sich an Bachelorabsolventen der Studiengänge Maschinenbau und Mechatronik sowie an Absolventen vergleichbarer Studiengänge im Bereich der Ingenieurwissenschaften. „Die Fachbereiche Maschinenbau und Informationstechnik der Fakultät für Technik haben den neuen Master gemeinsam konzipiert und beantragt, da er inhaltlich die ideale Fortführung der hier ansässigen Bachelor-Studiengänge bildet“, so Prof. Dr.-Ing. Peter Heidrich, Professor im Bereich Maschinenbau. „Nicht nur den Antrag, sondern auch den momentanen Aufbau des Studiengangs bearbeiten wir im engen Austausch unserer beiden Bereiche“, macht auch Prof. Dr.-Ing. Stefan Hillenbrand, Professor im Bereich der Informationstechnik, deutlich.

Vertiefende Methoden der Systementwicklung
Inhaltlich setzt sich der neue Master-Studiengang mit vertiefenden Methoden der Systementwicklung auseinander. Die Studierenden erwerben Kenntnisse in den Bereichen Virtuelle Systementwicklung, Funktionale Absicherung, Höhere Antriebs- und Regelungstechnik sowie Modellbildung und Simulation. Zudem stehen Methodenkompetenzen im Umfeld des wissenschaftlichen Arbeitens und des international orientierten Projektmanagements im Fokus der Lehre.

Master of Science (M. Sc.)
Mit dem Abschluss Master of Science (M. Sc.) in „Mechatronische Systementwicklung“ sind die Absolventen qualifiziert für die Entwicklung komplexer Systeme sowie für Führungs- und Managementaufgaben im technischen Umfeld. „Am Ende des Master-Studiums sind die Absolventen in der Lage, komplexe mechatronische Systeme zu entwickeln“, so Mike Barth. Internationale Projektaufgaben können sicher geführt und zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Der Masterabschluss ermöglicht eine Laufbahn im höheren öffentlichen Dienst oder eine weiterführende wissenschaftliche Arbeit mit dem Ziel der Promotion anzustreben.

Hintergrund: Ausbauprogramm „Master 2016“
Mit dem Ausbauprogramm „Master 2016“ schafft das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in zwei Stufen insgesamt rund 6 300 neue Masterstudienplätze in Baden-Württemberg. In der zweiten Stufe des Ausbau-Programms konnte die Hochschule Pforzheim insgesamt 69 Plätze einwerben. Auch die Fakultät für Gestaltung sowie die Fakultät für Wirtschaft und Recht bieten ab dem Wintersemester 2016/17 beziehungsweise 2017/18 zusätzliche Studienplätze in neuen Masterstudiengängen an. „Wir freuen uns, den Ausbau der Hochschule weiter vorantreiben zu können“, sagt Professor Dr. Ulrich Jautz, Rektor der Hochschule Pforzheim.

ANGEBOTE IM BEREICH MECHATRONIK, DESIGN UND KOMMUNIKATION

Die Hochschule Pforzheim baut ihr Masterstudienangebot aus. Insgesamt 69 Erstsemesterplätze werden in den kommenden Monaten in drei zusätzlichen Studiengängen angeboten. Neben Mechatronik werden Kommunikationsmanagement und ein Studiengang in der Fakultät für Gestaltung aufgebaut. Dies teilte die baden-württembergische Landesregierung am Dienstag, 19. Januar 2016 mit.

„Wir freuen uns, den Ausbau der Hochschule weiter kontinuierlich vorantreiben zu können“, stellte Professor Dr. Ulrich Jautz fest. Die Hochschule habe bewusst praxisnahe Studiengänge beantragt, die das Profil der Hochschule schärfen. Die Studiengänge wurden in enger Absprache mit den Unternehmen entwickelt und werden zum kommenden Wintersemester oder im darauffolgenden Sommersemester an den Start gehen.

Die Entwicklung mechatronischer Systeme stellt Ingenieure vor immer neue Herausforderungen. Dabei sind sie aus den meisten beruflichen Feldern nicht mehr wegzudenken. Automobilindustrie, Life Science oder erneuerbare Energien - die Systeme sind Bestandteil des beruflichen Alltags. Hier setzt der neue Studiengang Mechatronische Systementwicklung, der sich als Partner der Unternehmen versteht, künftig an. Der neue betriebswirtschaftliche Masterstudiengang Corporate Communication Management trägt der fortschreitenden Digitalisierung in der Kommunikation und der damit verbundenen „neuen Öffentlichkeiten“ Rechnung. Er setzt auf die Bachelorstudiengänge im Bereich Marketing und Werbung auf und wird Fachkräfte für die strategische Unternehmenskommunikation ausbilden. Unter dem Leitbegriff „Future Making“ bietet die Fakultät für Gestaltung künftig einen interdisziplinären Designstudiengang für Produkte im Premiumbereich an.

Der Ausbau der Hochschule Pforzheim erfolgt im Rahmen des Landesprogramms „Master 2016“. In der ersten Stufe des Ausbauprogramms wurden ab dem Jahr 2013 bereits zusätzliche Master-Studienanfängerplätze in der Fakultät für Technik – Wirtschaftsingenieurwesen – und in der Fakultät für Wirtschaft und Recht – Life Cycle & Sustainability - ausgebaut.

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