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Produktentwicklung - Master of Science (M.Sc.)

Produktstrategien erarbeiten!

Innovative Produkte entwickeln!

Interdisziplinäre Entwicklungsprojekte leiten!

Studiengangkarte - alle Informationen auf einem Blick! Studiengangkarte - alle Informationen auf einem Blick!

Die Produktentwicklung zählt zu den Kernprozessen in einem Unternehmen. Der Erfolg eines Unternehmens ist sehr eng mit dem Erfolg seiner Produkte am Markt verbunden.

Der Masterstudiengang Produktentwicklung hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, spezifisch für die Belange einer modernen, an den Anforderungen der Zukunft orientierten Produktentwicklung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszubilden, die:

  • durch ihr interdisziplinäres und interkulturelles Verständnis komplexe Entwicklungsprojekte bearbeiten können,
  • an der Schnittstelle zwischen Produktentwicklung und den Bereichen Design, Vertrieb, Marketing, Produktmanagement und Qualitätssicherung arbeiten,
  • mittelfristig in Unternehmen Aufgaben der Projektleitung sowie Linien-Führungsaufgaben übernehmen und sich dabei auch der besonderen Verantwortung der Produktentwicklung bewusst sind,
  • Themen der Produktentwicklung im Rahmen einer wissenschaftlichen Tätigkeit eigenständig bearbeiten und weiterzuentwickeln,
  • sich mit eigenen Ideen selbstständig machen können.

Wenn Menschen verschiedener Disziplinen zusammenarbeiten, lassen sich erfolgreiche Produkte für die Märkte von heute realisieren – die Aufgaben in der Produktentwicklung verlangen also ein ausgeprägtes interdisziplinäres Verständnis. Der Studiengang nutzt die herausragenden interdisziplinären Möglichkeiten der Hochschule Pforzheim und bietet wichtige Inhalte der Ingenieurwissenschaften, des Designs, der Betriebswirtschaft und des Rechts. Ein interdisziplinäres Projekt ist daher fester Bestandteil des Studiums: Im Team mit Studierenden anderer Fachbereiche entwickeln Sie innovative Konzepte.

Das Masterprogramm richtet sich an Bachelor-Absolventen. Nicht nur an der Produktentstehung interessierte Ingenieurinnen und Ingenieure, sondern auch Designer, die ihre Kenntnisse zur Entwicklung und Umsetzung von Produkten vertiefen möchten, können sich im Master Produktentwicklung wissenschaftlich weiterqualifizieren.

In den zwei Vorlesungssemestern umfasst das Lehrangebot vier Kernbereiche: Methoden und Werkzeuge der Produktentwicklung; Anregung und Umsetzung von Innovationen; Führen von Entwicklungsteams und rechtliche Aspekte der Produktentwicklung. Projekte sind integraler Bestandteil des Studiums und sichern den Bezug zur Praxis. Insbesondere das interdisziplinäre Projekt spiegelt die Arbeitswelt eines Produktentwicklers in einem Team unterschiedlicher Fachrichtungen wieder. Im dritten Semester finden keine Vorlesungen statt. Damit ist nicht nur genug Zeit der Thesis eingeräumt, sondern auch ein Zeitfenster geschaffen, um eventuell im Ausland die Masterthesis zu schreiben.

Weitere Informationen

Das Wichtigste im Überblick

Anzahl Semester3 Semester Vollzeit / konsekutiv
LehrspracheDeutsch
BeginnWintersemester
Bewerbungsschluss30. Juni, siehe Onlinebewerbung
Anzahl ECTS90 ECTS
AuslandssemesterThesis optional
CampusTiefenbronner Straße 66
ZulassungsvoraussetzungAbitur, Fachhochschulreife, Meisterprüfung
Überdurchschnittlicher Hochschulabschluss in folgenden  
Bachelorstudiengängen: Maschinenbau, Mechatronik,
Wirtschaftingenieurwesen, Elektrotechnik, Industrial Design oder verwandte
Studienfächer (siehe Zulassungssatzung)
Weitere Unterlagen für die Zulassung Aktuelles Passfoto, beglaubigte Kopie der Hochschulzugangsberechtigung,
tabellarischer Lebenslauf, 2-seitiges Motivationsschreiben, 2-seitiges Exposee,
1 Gutachten/Empfehlungsschreiben einer akademischen Institution oder
Unternehmen, Nachweis von Deutschkenntnissen bei nicht Muttersprachlern des Deutschen, Nachweis von Englischkenntnissen bei nicht Muttersprachlern des Englischen (siehe Zulassungssatzung)
AuswahlgesprächVerpflichtende Teilnahme an einem Auswahlgespräch nach Bewerbungsschluss (30.06.)
Anzahl der StudienplätzeWintersemester 15
Kosten pro SemesterStudentenwerks- und Verwaltungsbeitrag pro Semester siehe StudiCenter

Bewerbung

Das sollten Sie mitbringen

Die Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Bachelor- oder Diplomstudium der Elektrotechnik, des Industrial Designs, des Maschinenbaus, der Mechatronik oder des Wirtschaftsingenieurwesens. Wenn Sie genau wissen wollen, wie Produkte entstehen, und Sie Ihr Interesse an der Produktentwicklung wissenschaftlich und praktisch deutlich vertiefen wollen, dann sind Sie in diesem Master-Studiengang richtig.


Zulassungsvoraussetzungen

BeginnWintersemester
Bewerbungsschluss15. Juni, siehe Onlinebewerbung
Zulassungsvoraussetzung
  • Überdurchschnittlicher Hochschulabschluss in folgenden Bachelorstudiengängen: Maschinenbau, Mechatronik, Wirtschaftingenieurwesen, Elektrotechnik, Industrial Design oder verwandte
    Studienfächer (siehe Zulassungssatzung)
Weitere Unterlagen für die Zulassung
  • Aktuelles Passfoto,
  • beglaubigte Kopie der Hochschulzugangsberechtigung,
  • tabellarischer Lebenslauf,
  • 2-seitiges Motivationsschreiben,
  • 2-seitiges Exposee,
  • 1 Gutachten/Empfehlungsschreiben einer akademischen Institution oder
    Unternehmen,
  • Nachweis von Deutschkenntnissen bei nicht Muttersprachlern des Deutschen, Nachweis von Englischkenntnissen bei nicht Muttersprachlern des Englischen (siehe Zulassungssatzung)
AuswahlgesprächVerpflichtende Teilnahme an einem Auswahlgespräch nach Bewerbungsschluss (15.06.)
Anzahl der StudienplätzeWintersemester 15
Jetzt für den Master Produktentwicklung bewerben! Bitte achten Sie bei Ihrer Bewerbung auf die Vollständigkeit Ihrer Unterlagen (inkl. Motivationsschreiben und Exposeé)

Fragen beantworten gerne persönlich oder per E-Mail:

Sekretariat Maschinenbau | E-Mail senden | Tel. 07 231 - 28 6055

Prof. Dr.-Ing. Werner Engeln - Studiengangleiter Master Produktentwicklung

Studiengangleiter

Prof. Dr.-Ing. Werner Engeln

E-Mail senden

Tel. 07 231 - 28 6644

Profil

Alexandra Göhring - Studiengangassistenz Master Produktentwicklung

Studiengangassistenz

Alexandra Göhring

E-Mail senden

Tel. 07 231 - 28 6505

Raum T.1.3.21

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Engineering PF | Master Produktentwicklung - Telefontermin

Telefon-Beratungstermin vereinbaren

Sie haben fachliche oder organisatorische Fragen rund um den Masterstudiengang Produktentwicklung an der Hochschule Pforzheim?
Um einen telefonischen Beratungstermin zu vereinbaren, hinterlassen Sie uns bitte Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Telefonnummer. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen zwecks Terminabsprache.

(Felder mit * = Pflichtfeld)



Weitere Informationen


Das sagen unsere Studierende

„Der Studiengang Produktentwicklung zeichnet sich durch die große Bandbreite der unterschiedlichsten Fächer und die vielen Gruppenarbeiten aus. Man nimmt automatisch verschiedene Perspektiven ein und wird mit interdisziplinären Themen, von ethischen Handlungsweisen, über Design zu Produktdigitalisierung, konfrontiert und schärft seine Sichtweisen. Meine persönliche Weiterentwicklung fand vor allem im Bereich des Strategischen, der Selbstorganisation, des Zeitmanagements und des Präsentierens statt.“
Allen neuen Studierenden wünsche ich: „Denkt eigenständig und entwickelt eure Persönlichkeit. Viel Spaß dabei!“

Diana Fotler, studiert Master Produktentwicklung

"Das Studium hier in Pforzheim bietet mir die Möglichkeit tiefe Einblicke in die Produktentwicklung zu erhalten. Die Verknüpfung zwischen Maschinenbau und Design macht diesen Masterstudiengang einzigartig. Durch die vielen Wahlmöglichkeiten hat man als Studierender einen großen Einfluss auf sein individuelles Studium und kann sich somit vertiefen. Besonders gut gefällt mir dabei die enge Zusammenarbeit mit meinen Kommilitonen, die in zahlreichen Projektarbeiten Anwendung findet."

Sandro Schüppel, studiert Master Produktentwicklung


Die Studiengänge im Bereich Maschinenbau der Hochschule Pforzheim dürfen sich über hervorragende Ergebnisse beim CHE-Hochschulranking 2016 freuen:
Die vom „Centrum für Hochschulentwicklung“ (CHE) durchgeführte Untersuchung gilt als die wichtigste ihrer Art und erfasst jährlich Studienbedingungen auf Basis der Urteile von Studierenden und Professoren. Jedes Jahr stehen dabei andere Fächergruppen im Fokus. Turnusgemäß sind diese alle drei Jahre wieder Gegenstand des Rankings. 

Studieninteressierten stehen so umfangreiche Informationen zu den untersuchten Fächern zur Verfügung. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung umfasst das Ranking auch Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule.

In allen Bewertungsindikatoren Spitzengruppe: Maschinenbau der Fakultät für Technik
Mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden hat das CHE in diesem Jahr untersucht. Die Studiengänge des Maschinenbaus der Fakultät für Technik können sich mit dem vierten Platz in der Spitzengruppe behaupten. Somit zählen die Bachelorstudiengänge Maschinenbau/Produktentwicklung und Maschinenbau/Produktionstechnik und –management und der Masterstudiengang Produktentwicklung der Hochschule Pforzheim weiterhin zu den besten Maschinenbau-Studienangeboten an Fachhochschulen in Deutschland. Bewertet wurden Kriterien wie z.B. die Studiensituation, die Studiendauer, die Betreuung und die Ausstattung.

Stolz auf das Gesamtergebnis zeigt sich Professor Jürgen Wrede, Prodekan des Fachbereichs Maschinenbau: „Wieder einmal ist der Bereich Maschinenbau unter den TOP 10 deutscher Hochschulen. Die Studierenden spüren die Veränderungen und Verbesserungen, die wir in den letzten Jahren vorgenommen haben.“

CHE-Hochschulranking: Über 300 Universitäten und Hochschulen untersucht
Das CHE-Hochschulranking wird seit 1998 vom „Centrum für Hochschulentwicklung“ erstellt und seit 2005 in Kooperation mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ veröffentlicht. Primäres Ziel ist es, Studienanfänger und Hochschulwechsler über die Studienmöglichkeiten und -bedingungen in den jeweiligen Studienbereichen zu informieren. Darüber hinaus soll durch eine vergleichende Darstellung sowie durch eine Bewertung die Angebots- und Leistungstransparenz im Hochschulbereich verbessert werden. Fachbereiche und Studiengänge, die durch inhaltliche Schwerpunktbildung oder neue Wege der Studienorganisation ein besonderes Angebotsprofil herausgebildet haben, sollen in ihrem Konzept bestärkt werden. Das CHE-Hochschulranking erlaubt für die mittlerweile 33 untersuchten Fächer eine differenzierte Gegenüberstellung. Dazu werden pro Jahr ein Drittel der Fächer neu bewertet und je Fach nach Indikatoren gerankt. Das gesamte Ranking ist detailliert im Internet unter www.zeit.de/hochschulranking sowie im ZEIT-Studienführer 2016/17 einsehbar.


HuffingtonPost-Hochschulranking 2015

571 Personaler in kleinen und großen Unternehmen Deutschlands wurden befragt:
Welche Hochschulen bilden am besten für die jeweilige Branche aus? Maschinenbau in Pforzheim belegt deutschlandweit Platz 4.


Die Hochschule Pforzheim gehört bei Qualität von Lehre und Forschung zur Spitzengruppe der europäischen Hochschulen. Das bescheinigen die Ergebnisse des internationalen Rankings „U-Multirank“. Das Ranking der Europäischen Kommission bewertet und vergleicht rund 1.500 Universitäten und Hochschulen auf Grundlage von Kennzahlen und Studierendenbefragung. 

In der Mitteilung von „U-Multirank“ wird die Hochschule Pforzheim als „hidden gem university“ bezeichnet. Akademisches Wissen und Forschung für die Gesellschaft in besonders beispielhafter Weise nutzbar gemacht.

„Praxisnähe, gute Betreuung und interdisziplinäre Kooperation sind die wichtigsten Grundpfeiler unserer Ausbildung“, so Prof. Dr. Matthias Weyer, Dekan der Fakultät für Technik. „ Mit unserer Top-Ten Platzierung unter allen 1.500 untersuchten Universitäten Europas beim U-Multirank für „Applied Knowledge Partnerships“ dokumentieren  wir, dass es uns besonders gut gelingt, angewandte Forschung in praktische Umsetzung zu übertragen“.

Die für das Ranking befragten Studierenden heben außerdem die gute Lehre und Praxisnähe an der Hochschule Pforzheim hervor. Über alle Fächer hinweg wird der Hochschule Pforzheim bestätigt, dass ihre Studiengänge gut organisiert sind, die Lehre effektiv und qualitativ sehr hochwertig ist und damit Absolventen sehr schnell in den Beruf einsteigen.

Bestnoten der Studierenden

Neben Bewertungen für die Hochschule allgemein hat „U-Multirank“ ein fächerbezogenes Ranking erstellt. Im Fokus standen die Studiengänge der Fakultät für Wirtschaft und Recht sowie des Wirtschaftsingenieurwesens. Dort geben die Studierenden der angewandten Lehre ausschließlich Bestnoten. Es werden insbesondere die praxisorientierte Lehre und der Bezug auf den späteren Arbeitsalltag gelobt. Darüber hinaus besteht ein guter Kontakt zu den Lehrenden und auch die Ausstattung der Bibliothek und Labore wird positiv hervorgehoben. Die Hochschule Pforzheim unterstützt ihren Studierenden außerdem bei geplanten Auslandsaufenthalten, die Mobilität ins Ausland wird im Vergleich mit anderen gerankten Hochschulen als herausragend eingestuft. Studierende der Hochschule Pforzheim können für ein Auslandssemester aus mehr als 100 Partnerhochschulen wählen.

Icon einer Box mit Link und Text

"The U-Multirank „ranking on Applied Knowledge Partnerships shows that the University of Deusto in Spain, as well as Nuremberg Institute of Technology and Pforzheim University of Applied Science, both in Germany, outperform many others when it comes to transferring academic knowledge and research into practical and commercial benefits."


StudyCheck-Hochschulranking 2018

4 von 5 Sternen und 94% Weiterempfehlungsrate - Hochschule Pforzheim ist die beliebteste Hochschule Baden-Württembergs und bundesweit unter den TOP-10.

Für das StudyCheck Hochschulranking fanden über 45.000 Erfahrungsberichte aktiver Studierender und Alumni aus dem Kalenderjahr 2017 Berücksichtigung.

Die Rezensenten bewerteten ihr Studium dabei anhand von acht verschiedenen Kriterien wie Studieninhalte oder Lehrveranstaltungen, für die sie zwischen einem und fünf Sternen vergeben konnten. Außerdem sollten die Studierenden angeben, ob sie ihre Hochschule weiterempfehlen würden.

Insgesamt hatten die Studierenden für das Hochschulranking 2018 die Möglichkeit, 516 Hochschulen und mehr als 16.000 Studiengänge zu bewerten. Über die finale Rangfolge und die Gewinner der Auszeichnungen entscheidet letztlich der Scorewert der einzelnen Hochschulen. Diese setzt sich aus der Weiterempfehlungsrate sowie der Sternebewertung zusammen.

Die Ergebnisse des Rankings sind einsehbar unter
https://www.studycheck.de/hochschulranking/baden-wuerttemberg
https://www.studycheck.de/hochschulranking



Carina Häcker,

Absolventin des Master-Studiengangs Produktentwicklung, aktuell bei der TRUMPF GmbH & Co. KG.

Sie arbeiten heute bei TRUMPF in Ditzingen. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.
Meine Abschlussarbeit im dritten Semester des Studiengangs Produktentwicklung der Hochschule Pforzheim habe ich bei der Daimler AG in Sindelfingen absolviert. Dort habe ich eine Augmented Reality Anwendung für die Produktionsplanung entwickelt. Anschließend habe ich meinen Forschungstrieb 2 ½ Jahre im Unitylab der Hochschule Heilbronn ausgelebt, indem ich an der Interaktion mit autonomen Fahrzeugen im Forschungsprojekt KoFFI gearbeitet habe. Als Teilprojektleiterin habe ich hierbei vor allem auch mit unterschiedlichen Projektmanagementansätzen experimentiert und Agilität für mich entdeckt. Als Agile Master in der Softwareentwicklung bei der TRUMPF Gmbh + Co.KG bin ich nun für die Team- und Organisationsentwicklung zuständig. Mein Weg war und ist somit geprägt von Änderungen und Ausprobieren.


Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?
Eine typische Arbeitswoche habe ich in den 1 ½ Jahren bei TRUMPF so gut wie gar nicht. Dadurch, dass ich mit und an Menschen arbeite muss ich auf die jeweiligen Situationen eingehen. Damit ergeben sich immer wieder neue Herausforderungen für mich. Es gibt jedoch typische Elemente meiner Arbeit wie bspw. das Gestalten von Terminen wie Workshops, die Daily Standups und andere Scrum Events sowie der stetige Austausch und viel Kommunikation. Viele meiner Tätigkeiten bestehen darin, die richtigen Personen zusammen zu bringen und somit neue Lösungen für unsere Entwicklung zu ermöglichen – das funktioniert am besten im Team. Als Agile Master bin zudem ich für die Beseitigung von Hindernissen zuständig. So löse ich Konflikte und stellte geeignete Rahmenbedingungen sicher, damit meine Kollegen und Kolleginnen ungestört ihrer Arbeit nachgehen können. Andere Tätigkeiten bestehen daraus, den Kulturwandel hin zu einer agileren Arbeitswelt zu schaffen. Hierbei organisieren wir interne und externe Austauschformate (Abendveranstaltungen / Konferenzen) und bauen Netzwerke zu Themen wie Digitalisierung, Agilität oder auch zu neuen technologischen Entwicklungen auf.


Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Mein Masterstudium war für meinen jetzigen Beruf genau das Richtige. Durch die Interdisziplinarität bestehend aus Studierenden aus den Bereichen Wirtschaft, Maschinenbau und Design wurden bereits im Studium wertvolle Werte vermitteln. Dazu zähle ich die Fähigkeit sich auf andere Disziplinen einzulassen, ohne dasselbe Expertenwissen mitzubringen, gemeinsam im Team Lösungen für Probleme zu finden, laterale Führung auf Augenhöhe (also ohne Vorgesetztenfunktion) sowie das Verständnis für Projektmanagement. Dabei konnten wir bereits im Studium selbstverantwortlich und selbstorganisiert Projekt vorantreiben und eigene Gedanken formen. Die hohe Praxisnähe schätze ich an dem Studium an der Hochschule Pforzheim.


Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?
Im Studium wie auch bei der Karriereplanung gilt es meiner Meinung nach zunächst sich selbst kennenzulernen. Niemand weiß sofort, ob der gewählte Beruf oder die gewählte Firma zu einem passt. Deshalb finde ich es wichtig, sich selbst treu zu bleiben und Dinge auszuprobieren. Jeder sollte herausfinden, wo die eigenen Stärken liegen und wie diese optimal eingebracht werden können. Darüber hinaus war und ist für mich wichtig, dass man einen Arbeitsplatz findet, der einem Spaß macht und man Kollegen und Kolleginnen hat, auf welche man sich verlassen kann. Denn immerhin verbringen wir am Arbeitsplatz den Großteil unserer Zeit.
Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:
Ich möchte dich für deine großartigen Möglichkeiten loben! Durch die Vielzahl an Studiengängen und Richtungen ballen sich in Pforzheim ideenreiche, kreative Köpfe! Auch jetzt nutze ich mit Freude weiterhin deine Weiterbildungsmodule neben dem Beruf! Ein dickes Lob dafür!

Alumni berichten aus ihrem Arbeitsalltag - Kevin Kubelka

Kevin Kubelka,

Absolvent des Bachelor-Studiengangs Maschinenbau/Produktentiwcklung sowie des Master-Studiengangs Produktentwicklung, aktuell bei der SEG Automotive Germany GmbH.

14. Januar 2019

Sie arbeiten heute bei SEG Automotive Germany GmbH. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.


Nach dem Bachelorstudium Maschinenbau/Produktentwicklung studierte ich, ebenfalls an der Hochschule Pforzheim, direkt im Anschluss den Master Produktentwicklung. Während der Masterthesis bei der Robert Bosch GmbH suchte ich, wie wahrscheinlich viele andere auch, eine zu mir passende Stelle nach dem Studium. Da es mir wichtig war, in unterschiedlichsten Themengebieten zu arbeiten, wurde ich auf eine Stelle als Entwicklungsingenieur in der Vorausentwicklung beim damaligen Geschäftsbereich Starter und Generatoren, kurz SG der Bosch-Gruppe aufmerksam. Nach einer kurzen Bewerbungsphase bekam ich noch während der Masterthesis meinen Arbeitsvertrag, sodass ich direkt im Anschluss bei der heutigen SEG Automotive Germany GmbH (ehem. Robert Bosch Starter Motors Generators GmbH) ins Berufsleben starten konnte. Momentan bin ich als Projektleiter für ein Vorausentwicklungsprojekt verantwortlich und beschäftige mich neben „klassischen“ Produkten wie Starter und Generatoren für Pkw und Nutzfahrzeuge auch mit Komponenten und Systemen für die Elektromobilität.

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Für mich gibt es in der Vorausentwicklung im Grunde genommen, bis auf wenige Regeltermine, bspw. zur Abstimmung, keine an sich typische Arbeitswoche. Da es das Ziel der Vorausentwicklung ist, neue Konzepte zu entwickeln bzw. Ideen hinsichtlich technischer und wirtschaftlicher Umsetzbarkeit zu untersuchen und zu bewerten – bevor dann eine eventuelle Serienentwicklung startet – fallen die unterschiedlichsten Themen und Fragstellungen an. So sind neben technischen Fragestellungen auch – für einen Maschinenbauer vielleicht etwas fremd erscheinend – wirtschaftliche und marktrelevante Themen zu betrachten. Am Ende soll ein Produkt nicht nur technisch umsetzbar sein, sondern es soll den Kunden bzw. den Nutzer in den Mittelpunkt stellen sowie aus betriebswirtschaftlicher Sicht rentabel sein.
All dies erarbeiten wir in interdisziplinären Teams, die teilweise über Kontinente hinweg verteilt sind, sodass man nicht nur mit unterschiedlichen Denkweisen und Kulturen konfrontiert wird, sondern diese auch hautnah bei diversen Reisen, bspw. nach China oder in die USA, „live“ erleben kann.

 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Viele werden denken, dass an oberster Stelle die fachliche Grundausbildung steht. Grundsätzlich stimmt dies auch. Mindestens genau so wichtig finde ich es, dass man sich die Fähigkeit aneignen muss, sich schnell in ein fremdes Themengebiet oder in eine zunächst unbekannte Problemstellung einzuarbeiten, sodass man anschließend in der Lage ist, das Problem lösungsorientiert zu bearbeiten sowie zwischen Relevantem und weniger Relevantem zu unterscheiden. Ein gutes Beispiel hierfür sind die vielen Projektarbeiten, die man über das Studium hinweg bearbeitet: Ein Thema muss in einem vielleicht zunächst unbekannten Team mit begrenzter Kapazität innerhalb eines gesetzten Zeitrahmens bearbeitet werden. Meiner Erfahrung nach spiegelt dies, wenn auch auf einem anderen Abstraktionsgrad, den reellen Arbeitsalltag wider.

 

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Neben den vielen Standardratschlägen wie „sich anstrengen“ oder „die Übungen selber machen“, sind aus meiner Sicht die folgenden zwei Ratschläge vielleicht die wichtigsten:

Der erste wäre, auch wenn er sich sehr banal anhört: „Schau auch mal über den Tellerrand hinaus.“ 
Dies meine ich nicht nur aus technischer Sicht für die Ideenentwicklung, sondern insbesondere auch für andere Disziplinen und Kulturen. Dies hilft nicht nur, vielleicht fachfremde und fremdsprachige Kollegen besser zu verstehen, sondern bildet persönlich weiter.

Und der zweite Ratschlag, den ich für wichtig erachte und vielleicht besonders im Bereich Vorausentwicklung passt, wäre: „If you fail, fail fast and early!“
Es ist nichts Verwerfliches daran, wenn man an einem gewissen Punkt einmal „scheitert“. Beispielsweise, wenn man ein Problem nicht sofort lösen kann. Wichtig ist nur, dass man es möglichst schnell und in einem frühen Stadium tut und nicht all seine Kapazität auf eine Lösung versteift. Manchmal hilft es dann, einen Schritt zurück zu gehen und das Problem aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

 

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Das größte Lob gilt von meiner Seite dem offenen Umgang den Studenten gegenüber. Sei es bei Professoren, Mitarbeitern oder auch dem Dekanat – nie wurde man abgewiesen, sondern es wurde immer konstruktiv und lösungsorientier an fachlichen und organisatorischen Fragestellungen gearbeitet. Prinzipiell hat man sich als Student somit nie allein gelassen gefühlt, sondern war Teil der Hochschulfamilie. Vielleicht der größte Pluspunkt an der Hochschule Pforzheim – neben der großen praktischen Ausrichtung, die, so meine Erfahrung, im Berufsleben sehr oft weiterhilft.


Alumni berichten aus ihrem Arbeitsalltag - Benjamin Paul

Benjamin Paul,

Absolvent des Master-Studiengangs Produktentwicklung, aktuell in der Zentrale der Schuler AG in Göppingen als Designmanager.

01. Oktober 2017

Sie arbeiten heute in der Zentrale der Schuler AG in Göppingen als Designmanager. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.

Am Ende meines Bachelorstudiums war ich überzeugt von den Vorteilen, das Studium des Industrial Designers mit einem Masterstudiengang in Produktenwicklung abzurunden. Während meines Masterstudiums  habe ich zwischen dem zweiten und dritten Semester bei der Trumpf GmbH im Designmanagement ein Praktikum absolviert. Bei meiner anschließenden Abschlussarbeit ging es u. a. um einen modularen und skalierbaren Produktbaukasten für 2D-Laserschneidanlagen. Für mich als Designer ein sehr spannendes Thema, da ich in der Abteilung „Vorentwicklung, Blechdesign“ Technisches und Design perfekt verbinden konnte. Nachdem ich dann anderthalb Jahre bei Busse Design und Engineering als Designer und Produktentwickler gearbeitet hatte, habe ich die neu geschaffene Stelle des Designmanagers bei der Schuler AG in Göppingen übernommen.

 

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?

Die Arbeitswoche setzt sich zu ungefähr 50 % aus Tagesgeschäft und 50 % projektspezifischer Arbeit zusammen. Die Erarbeitung und Aktualisierung der Leitfäden für alle designrelevanten Themen ist hierbei eine Kernaufgabe. Auf diese Dokumente greifen alle internen und externen Kollegen und Dienstleister zurück: Angefangen von der Gestaltung der Geschäftsausstattung bis hin zum Design der Werkzeugmaschinen. Da Schuler sehr viele kundenspezifische Pressensysteme anbietet, gibt es einen großen Abstimmungsaufwand, wenn es um das Anlagendesign geht. Hierzu treffe ich mich direkt mit Kollegen am Arbeitsplatz oder mit Kollegen von anderen Standorten,  z. B. in Brasilien,  der Schweiz oder Mexiko via Videokonferenz. 

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Die Vielzahl der Projektarbeiten und die damit verbundene Zusammenarbeit mit Kommilitonen mit anderem Background waren für mich von zentraler Bedeutung. Gerade wenn es um Produktgestaltung geht, sind oft Emotionen im Spiel und Problemstellungen sind nicht einfach zu argumentieren und kommunizieren. Darum ist ein methodisches, strukturiertes und konsequentes Arbeiten im Team unter Einbeziehung aller Steakholder, die bei der Produktenwicklung eine Rolle spielen, unerlässlich.

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?

Ein unvoreingenommener Blick auf alles, was der Arbeitsmarkt bietet, um evtl. Nachfragen am Markt mit eigenen Interessen zu verknüpfen, ist wichtig. Dennoch sollte man sich für einen Job auf Dauer nicht verbiegen müssen. Ich denke, es ist wichtig, immer neue Herausforderungen zu begrüßen, Weiterbildung jeglicher Art wahrzunehmen und auch zu fordern. Der Arbeitsmarkt, gerade in Deutschland, ist gut aber einen guten und passenden Job zu finden, kann dennoch seine Zeit dauern. Dran bleiben und in die Offensive gehen!

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Die Atmosphäre, der Campus, die Lehrmethoden, die Professoren, praxisnahe Projekte und vieles mehr ergaben eine herausfordernde und hervorragende Zeit an der HS Pforzheim. Danke Fakultät für Technik.


Alumni berichten aus ihrem Arbeitsalltag - Maximilian Maier

Maximilian Maier,

Absolvent des Master-Studiengangs Produktentwicklung, aktuell Promovend bei der Firma Klaus Raiser GmbH & Co.

20. März 2017

Sie arbeiten heute bei der Firma Klaus Raiser GmbH & Co. als Promovend. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg.
Die Verbundenheit zur Fahrzeugtechnik hat frühe Wurzeln: Nach meiner Lehre zum KFZ-Mechatroniker bei Porsche war ich in die Motorenentwicklung eingebunden. Als logischer Schritt folgte das Maschinenbaustudium/Produktentwicklung. Während meines Bachelorstudiums habe ich im Praxissemester bei BMW meinen Schwerpunkt Fahrzeugtechnik intensivieren können und auch meine Bachelorthesis widmet sich diesem Thema. Nach meinem Abschluss in Master of Science in Produktentwicklung steht jetzt meine Promotion an, die ich bei der Firma Klaus Raiser GmbH & Co. KG in Eberdingen schreibe. Mein Forschungsgebiet ist Reibschweißen von Aluminium und Kupfer.

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?
Ich freue mich sagen zu können, dass es eine typische Arbeitswoche bei mir nicht gibt. Es umfasst sowohl mein Forschungsgebiet als auch die Betreuung von Kunden und Kundenaufträge. Neben der Arbeit mit Kollegen in der Fertigung arbeite ich an Simulationen, Berechnungen und Konstruktionen für neue Anlagen.

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?

Ich muss zu meiner Überraschung gestehen: viel mehr als ich es für möglich gehalten hätte J. Hauptsächlich aber, die Fähigkeit technische Sachverhalte zu verstehen und einschätzen zu können. Auch habe ich durch mein Studium an der Hochschule Pforzheim gelernt komplexe Sachverhalte selbstständig zu erarbeiten und Lösungen zu finden.

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?
Aufmerksam durch das Studium gehen und so viel wie möglich an Wissen mitzunehmen. Hauptsächlich aber gilt es seine Interessen herauszufinden, dann macht die Arbeit Spaß und der Rest kommt dann von allein.

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:

Das du es immer geschafft hast, dass man gerne in die Hochschule geht und dort Interessante Menschen treffen kann.

So finden Sie uns!

Die Hochschule Pforzheim hat mit den drei Fakultäten mehrere Standorte in Pforzheim:

An unserem Hauptsitz an der Tiefenbronner Straße 65 finden Sie die Verwaltung, den Audimax, die Bibliothek und die Fakultät für Wirtschaft und Recht. Die Fakultät für Technik befindet sich in der Tiefenbronner Straße 66 während die Fakultät für Gestaltung ihren Hauptsitz in der Holzgartenstraße 36 hat. Der Studiengang Mode befindet sich an der Östlichen  Karl-Friedrich-Straße 24, die Studiengänge des Transportation Design an der Eutinger Straße 111.

Um den Übersichtsplan zu vergrößern und/oder herunterzuladen, klicken Sie bitte einfach auf das Bild. 

Zur Routenplanung klicken Sie bitte hier.
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